Kindertagespflege: Im Kita-Portal der Stadt eine Vormerkung abgeben

Seit Anfang dieses Jahres gibt es im Kita-Portal der Stadt unter www.kitas.aachen.de eine Verbesserung und zusätzliche Option für alle Eltern, die in Aachen einen Platz in der Kindertagesbetreuung suchen: Seit dem 1. Januar kann auch für einen Platz in der Kindertagespflege eine Vormerkung aufgegeben werden.

Dies war bisher im Portal nicht möglich, sondern nur über die Webseite des Vereins „Familiäre Tagesbetreuung“, der die Kindertagespflege im Auftrag der Stadt auch weiterhin organisiert. „Durch die Anbindung der Kindertagespflege an das Kita-Portal haben die Eltern nun ein zentrales Tool für die Suche nach einem Platz in der frühkindlichen Bildung, Förderung und Betreuung und direkt alle Informationen in einem System im Blick“, beschreibt Janina Backhaus vom städtischen Fachbereich KiTa und Kindertagespflege die Verbesserung für Familien.

Gleichrangig und hochwertig

Die Auswahl der Kindertagespflege kann zusätzlich erfolgen. Heißt: Weiterhin können Eltern sich wie bisher fünf Kindertageseinrichtungen auswählen und zusätzlich noch die Kindertagespflege als gleichwertige Betreuungsoption für Kinder unter drei Jahren.

„Die Aufnahme der Kindertagespflege in das Kita-Portal ist ein bedeutender Schritt für ihre Sichtbarkeit. Damit wird deutlich, dass sie ein gleichrangiges und hochwertiges Betreuungsangebot neben den Kitas ist. Die Kindertagespflegepersonen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur frühkindlichen Bildung in Aachen – individuell, verbindlich und nah an den Familien“, freut sich Maximiliane Fischer, Geschäftsführerin des Vereins „Familiäre Tagesbetreuung“, über die neue Option.

Die Kindertagespflege ist imPortal unter der Adresse des Vereins „Familiäre Tagesbetreuung e. V.“ zu finden. Die Vergabe der Plätze in der Kindertagespflege findet weiter durch den Verein statt. Und auch die Teilnahme an einer Informationsveranstaltung des Vereins nach der Vormerkung bleibt verpflichtend.

Infos: www.kitas.aachen.de und www.familiaere-tagesbetreuung-aachen.de

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Aachen kämpft mit Schnee, Eis und tiefen Temperaturen. Friedhöfe geschlossen, Müll bleibt teils stehen.

Aachen im Schnee, das sieht romantisch aus, bringt aber den Winterdienst der Stadt gewaltig auf trapp. Alle Fotos: Alexandra Radermacher

Das komplette Winterdienst-Team des Stadtbetriebs ist am siebten Tag hintereinander in Aachen unterwegs. Es sorgt für sichere Verhältnisse auf Straßen, Wegen und Plätzen. Jeweils von 3 bis 22 Uhr schieben und streuen die Fahrer*innen des Winterdienstes mit insgesamt 90 Fahrzeugen, darunter Großstreufahrzeuge, Kleinstreufahrzeuge, und Traktoren, die Straßen frei.

Vorsicht auf Treppen, die vom Schnee bedeckt sind. Die städtischen Friedhöfe sind aus Sicherheitsgründen bis voraussichtlich Montag, 12. Januar, geschlossen. Beerdigungen finden aber wie geplant statt.

Wegen der unterschiedlichen Straßenverhältnisse konnten die schweren Abfallsammelfahrzeuge des Stadtbetriebs nicht in alle Wohnstraßen einfahren. Dadurch ist die Abfallsammlung nur teilweise erfolgt. Ausgefallene Leerungen werden sukzessive an den nächsten, rhythmusbedingten Leerungstagen in der kommenden Woche nachgeholt.

Die anhaltend niedrigen Temperaturen hätten auch dazu geführt, dass die Bioabfallbehälter teilweise zugefroren sind, teil das Presseamt mit. Und weiter: „Der Stadtbetrieb bittet darum, die Behälter nach Möglichkeit erst morgens kurz vor Beginn der Abfallsammlung um 7 Uhr herauszustellen und vorher noch einmal den Behälterinhalt – zum Beispiel mit einem Spaten – zu lockern.“ Geknülltes Zeitungspapier oder Eierkartons am Boden des Behälters saugen Feuchtigkeit der Abfälle auf. Feuchte Abfälle könnten darüber hinaus in Zeitungspapier eingewickelt werden.

Das Winterdienst-Team des Aachener Stadtbetriebs ist in ganz Aachen unterwegs. Ziel: sichere Verhältnisse auf Straßen, Wegen und Plätzen.

Heißes Wasser sollte allerdings nicht über den gefrorenen Bioabfall gegossen werden, da es bei entsprechender Witterung schnell abkühlt und den Inhalt des Behälters erst recht gefrieren lässt. 

Zum Winterdienst: Er sorgt im gesamten Stadtgebiet unter anderem auf rund 1.200 Straßen mit einer Streckenlänge von etwa 1.500 Kilometern für sichere Verhältnisse. Hinzu kommt der manuelle Winterdienst, der sich um die Verkehrssicherheit an 460 Objekten wie Kreuzungsbereiche, Fußgängerzonen und -überwege, Brücken- und Treppenanlagen kümmert. Insgesamt sind mehr als 300 Mitarbeitende im Winterdiensteinsatz.

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Autoreifen-Zerstecher machen einfach weiter

Der oder die Reifenzerstecher, von denen hier schon mal die Rede war, haben sich jetzt von Forst runter bis nach Rothe Erde „vorgearbeitet“. Es ist ein total bescheuertes Hobby, das den oder die Täter noch teuer zu stehen kommen wird. In Kürze wird das sinnlose Treiben wahrscheinlich z. B. aus einem Fenster heraus nachts gefilmt und dann klicken bald Handschellen. Solche Aktionen gehen doch immer auf diese Weise zu Ende.

Wer mal einen gewaltigen Frust loswerden muss, sollte sich an die entsprechenden Hilfsorganisationen (Telefonseelsorge, Caritas, Sozialarbeiter in Obdachlosenunterkünften usw.) wenden. Denen fällt garantiert eine bessere Lösung ein als Autoreifen zu zerstechen.

Die Polizei teilt heute mit: In der Nähe des Bahnhofs Rothe Erde seien am Dienstagvormittag (6. Januar) mehrere geparkte Autos mit beschädigten Reifen aufgefunden worden. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden die Fahrzeuge in der Virchowstraße und der Altstraße beschädigt. Die Tatzeit ist vermutlich die Nacht von Montag auf Dienstag (5. auf 6. Januar).

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Balkonkraftwerk: Aachener und DUH setzen sich gegen Vonovia durch

Eine von zahlreichen Mini-Solaranlagen im Frankenberger Viertel. Foto: Marc Teuku

Das größte deutsche Wohnungsunternehmen Vonovia hat – nach monatelangem Widerstand – der Montage eines Balkonkraftwerks gerichtlich zugestimmt. Ein Mieter aus Aachen hatte sich mit Unterstützung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen die Blockadehaltung und überzogene Anforderungen gewehrt, darunter Windlastberechnungen, statische Nachweise und die Anwendung der Norm für Vertikalverglasung.

Vonovia hat auf die Klage des Mieters hin vor Gericht nun vorbehaltlos zugestimmt, so dass sich der Rechtsstreit zugunsten des Mieters und auf Kosten von Vonovia erledigt hat. Die DUH teilte heute mit, dass sie Vonovia auffordert, „ihre Gestattungsvereinbarungen zur Anbringung von Balkonkraftwerken nun schnellstmöglich zu überarbeiten“ und damit hunderttausenden Mieterinnen und Mietern Rechtsicherheit zu verschaffen.

„Der Rückzug von Vonovia bestätigt, dass der pauschale Widerstand gegen Balkonkraftwerke rechtlich und sachlich nicht haltbar ist. Wer Mieterinnen und Mieter mit überzogenen technischen Anforderungen ausbremst, steht der Energiewende aktiv im Weg.

Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH

Weiter heißt es in der Mitteilung: Gestützt werde die Forderung der DUH durch ein Urteil von Anfang Dezember. Eine große Hamburger Wohnungsgenossenschaft habe versucht, einen Mieter zum Rückbau seiner Photovoltaikanlage zu zwingen. Das Amtsgericht Hamburg-Wandsbek habe klatgestellt, dass der Vermieter dies nicht verlangen könne.

Pauschale Bedenken des Vermieters, wie Haftungsrisiken oder optische Beeinträchtigungen, seien demnach keine ausreichenden Gründe zur Verweigerung. Besonders erfreulich sei dabei, so teilt die DUH mit, dass mit diesem Urteil erstmals explizit auch der Anschluss an einer herkömmlichen Außensteckdose („Schuko“) gerichtlich erlaubt wurde. Das spart die hohen Kosten einer in der Vergangenheit oft noch verlangten Einspeisesteckdose.

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Jetzt aufpassen: Eisflächen brechen ein

Frostige Temperaturen, kalter Wind und immer wieder frischer Schnee: Auf den Seen, Teichen und Stauanlagen haben sich bereits Eisschichten gebildet. Die Eisflächen verlocken zum Schlittschuhlaufen. Der Fachbereich Klima und Umwelt der Stadtverwaltung in Aachen warnt: „Das Betreten aller Wasserflächen in Aachens Parkanlagen und Wald ist extrem gefährlich.“

Blick auf die Stauanlage Kupferbach: Dort ist derzeit das Betreten der Eisfläche komplett verboten. Foto: Henning Brinkmann

Auch nach mehreren, aufeinander folgenden Nächten mit Minusgraden sollten die Gefahren beim Eislaufen nicht unterschätzt werden. Gerade bei freien Gewässern besteht die Gefahr einzubrechen.

Nach Expertenmeinung, so teilt das Presseamt mit, gelten Eisschichten erst ab einer Mindestdicke von 15 Zentimeter als sicher. Bei fließendem Wasser sind es sogar mindestens 20 Zentimeter. An den Ein- und Ausflussstellen ist und bleibt die Eisdicke sehr dünn. Und besonders die eingezäunten Stauanlagen stellen eine große Gefahr dar.

Denkt auch an die Fische

In vielen Aachener Teichanlagen leben auch Fische. Eine große Anzahl von Schlittschuhläufer*innen schreckt die Fische aus ihrer Winterruhe auf, der Stoffwechsel wird angekurbelt, die Atmung intensiviert.

Dies führt zu höherem Energie- und Sauerstoffverbrauch und belastet den Energiehaushalt der Fische enorm. Im folgenden Frühjahr gehen sie dann oft symptomlos ein, wenn ihnen die Energie fehlt, die sie zur Kompensation der mit schnell steigenden Temperaturen verbundenen Stresssituationen brauchen.

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Raucher haben ihre Sucht nicht im Griff: Automat gesprengt

Zigaretten sind ganz schön teuer geworden. Viele haben sich zu Silvester (mal wieder) vorgenommen, mit dem Rauchen aufzuhören. Doch was eine richtige Sucht ist, das hat man nicht so schnell im Griff.

Am Sonntag, 4. Januar, frühmorgens hielten es einige schon nicht mehr aus. Sie sprengten einen Automaten und nahmen Glimmstängel und Geld mit. Höchst ungesund, in mehrfacher Hinsicht.

Automat in Aachen in die Luft gejagt. Foto: Polizei Aachen

Die Polizei teilt mit, dass am vergangenen Wochenende sogar 3 Zigarettenautomaten gesprengt wurden: in Stolberg, Eschweiler und Aachen. Es wird ermittelt. 

Am frühen Sonntagmorgen (4. Januar) gegen 5.10 Uhr wurde ein Zigarettenautomat an der Hanbrucher Straße in Aachen aufgesprengt. Eine Dame war durch einen lauten Knall aufmerksam geworden. Sie beobachtete zwei dunkel gekleidete Männer, die in einem Auto Richtung Vaalser Straße davonfuhren. Erst mit Verzögerung alarmierte sie die Polizei.

Wie viel Geld und Zigaretten die Unbekannten gestohlen haben, steht noch nicht endgültig fest. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise. Während der Bürozeiten unter der Rufnummer 0241/33201. Außerhalb der Bürozeiten unter 0241/9577 34210.

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In Zeiten des Hasses: Mut machen. Ronen Steinke liest in der Nadelfabrik.

Dass ein so brillanter Denker und Autor wie Ronen Steinke mal nach Aachen kommen würde, hätten wir uns auch nicht träumen lassen. Aber tatsächlich:

Die Nadelfabrik lädt gemeinsam mit dem Programm Wegweiser in der Region Aachen zu einer Lesung mit Ronen Steinke ein. Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, 15. Januar, um 19 Uhr im Foyer der Nadelfabrik (Reichsweg 30, Aachen). Der Autor liest aus seinem Buch „Der Muslim und die Jüdin“ – „Die Geschichte einer Rettung in Berlin“. Hier klicken.

Das Buch basiert auf einer wahren Begebenheit, so teilt das Presseamt der Stadt mit. Während des zweiten Weltkrieges rettet ein muslimischer Mann aus Ägypten, der in Berlin wohnt, einer jüdischen Frau das Leben, indem er die Nazis austrickst und ein Teil des deutschen Widerstands gegen den NS-Terror wird. Der Ägypter balanciert ständig auf einem schmalen Grat zwischen Subversion und Anpassung. Es sei eine Geschichte, welche in Zeiten des Hasses Mut macht und Hoffnung gibt, so wird mitgeteilt.

Nach der Lesung gibt es die Möglichkeit, sich in geselliger Runde auszutauschen. Der Frankenberger Buchladen wird vor Ort Bücher zum Kauf anbieten, die anschließend vom Autor signiert werden können. 

Die Veranstaltung ist kostenlos. Um eine vorherige Anmeldung wird gebeten (Tel.: 0241 432-56621, nadelfabrik@mail.aachen.de).

Weitere Informationen: www.aachen.de/nadelfabrik.

***

Übrigens: Ronen Steinke ist auch Verfasser des Buches „Vor dem Gesetz sind nicht alle gleich“. Hier klicken Die darin enthaltenen Wahrheiten und Untersuchungsergebnisse sollte sich jede/r Akademiker*in einmal vor Augen führen bzw. ins Hirn reinlassen.

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Singen im Dom zum Ende der Weihnachtszeit

Die Tage werden länger, die Weihnachtsdekoration wird ab jetzt Zug um Zug abgebaut und in den Aachener Dom wird zum Ausklang der Weihnachtszeit zu einem Singen eingeladen. Wann? Am Sonntag, 11. Januar, ab 18 Uhr. Es werden die vertrauten Lieder nochmal erklingen, die diese spezifische, deutsche Innerlichkeit herstellen.

Es ist ein Offenes Singen, und jede*r ist eingeladen, in den großen Chor einzustimmen. Mit dabei sind die Sängerinnen und Sänger der Dommusik und der Mädchenchor am Aachener Dom. Leitung: Marco Fühner. Orgel: Michael Hoppe. Titel: „O come, all ye faithful“. s. auch hier

In diesem Jahr zum ersten Mal: Kugeln am Apfelbaum, Krämerstraße.

Zum Vormerken: Am Sonntag, 25. Januar, ab 16.30 Uhr gibt es Musica sacra im Hohem Dom zu Aachen. Es geht weiter mit einem festlichen Orgelkonzert zum Karlsfest. Titel: „It’s so Suite“. Der Eintritt zum Orgelkonzert ist frei.

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Seit Anfang Dezember: Reifen-Zerstecher in Forst unterwegs

Im Forst haben Unbekannte eine Vielzahl von Fahrzeugen beschädigt: Es wurden vor allem Reifen zerstochen, so teilt die Polizei mit.

Die ersten Beschädigungen seien bei der Polizei Anfang Dezember zur Anzeige gebracht worden. In der vergangenen Woche habe sich eine Frau am frühen Heiligabend gemeldet. Sie machte Angaben über ihre augenscheinlich ebenfalls beschädigten Reifen. Die Tat muss in diesem Fall zwischen 18 Uhr (23. Dezember) und 7 Uhr (24. Dezember) passiert sein.

In der Altstraße, Schönrathstraße, Virchowstraße und der Clermontstraße stellte die Polizei an Dutzenden geparkten Fahrzeugen beschädigte Reifen (teils ein Reifen, teils zwei Reifen) entlang der Fahrbahn fest.

Weiter heißt es in der Meldung: „Bislang haben sich noch nicht alle Besitzer gemeldet. Auch kann nicht ausgeschlossen werden, dass möglicherweise noch weitere Fahrzeuge beschädigt wurden.“

Der Aufgabenbereich der Polizei ist äußerst vielfältig. Derzeit müssen die Beamten einen (oder mehrere) Reifen-Zerstecher in Forst finden. Foto: AachenNews Archiv

Die zuständige Kriminalpolizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und bittet Zeugen, die etwas Verdächtiges bemerkt haben, sich zu melden. Jeder Hinweis kann für die Ermittlungen wichtig sein. Die Kripo ist tagsüber zu erreichen unter Tel.: 0241- 9577 33201. Außerhalb der Bürozeiten nimmt die Kriminalwache die Hinweise unter der Rufnummer 0241- 9577 34210 entgegen. (sk)

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Luxus am Markt? MarcCain schließt im Mai.

Wer sich für elegante Mode der gehobenen Preisklasse interessiert, für den gab es an der Ecke Markt/Kockerellstraße immer was zu gucken. Das prominent angesiedelte Bekeidungsgeschäft MarcCain war dort seit September 2007 ansässig. Im Mai 2026 werden die Tore geschlossen, MarcCain zieht aus.

An der Eck Markt/Kockerellstraße ist die Modemarke MarcCain ansässig. Nicht mehr lange.

Das sah eigentlich immer ansprechend aus: Teure Mode, durchaus exklusiv, in der Nähe von Dom und Rathaus. – Doch schaute man genauer hin, so ließ sich nicht leugnen, dass der Store meistens leer war. Kundinnen gaben sich da nicht die Klinke in die Hand.

228 Quadratmeter voll mit luxuriöser Kleidung für Damen, die es sich leisten können, kosten allein 5000 Euro Kaltmiete, wie in der lokalen Zeitung zu lesen war. Die Marke MarcCain wird Aachen zwar erhalten bleiben – bei Barati in der Elisengalerie und bei AppelrathCüpper zum Beispiel – aber optisch geht dem Markt viel verloren.

Aus dem Gebäude ist um die Jahrtausendwende schon das Spielwarengeschäft „Villa Kunterbunt“ ausgezogen, auch allein schon optisch ein Verlust für diese Ecke von Aachen. Die Spielwaren sind uns erhalten geblieben, haben am Büchel eine neue Bleibe gefunden. Vom Markt hat sich unterdessen das Sausalitos auf Nimmerwiedersehen verabschiedet, dort wird demnächst eine niederländische Gastronomiekette einziehen, die Umbauarbeiten laufen angeblich schon.

Verabschieden wird sich 2026 außerdem das Burger-Restaurant Fife Guys. Auch da soll ein Nachmieter schon in den Startblöcken stehen. Die Karls-Apotheke (s. Foto) ist schon länger nicht mehr am Markt zu finden. Nebenan in die Karlshöfe soll demnächst – nach umfangreichen Arbeiten – ein Hotel errichtet werden.

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