Bei Arbeiten wurde gestern, 5. Februar, auf Höhe der Henricistraße 30 auf einem Baugrundstück (Lindt) eine britische Kampfbombe mit einem Gewicht von 250 Kilogramm gefunden. In Abstimmung mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst wurde der Bereich im Radius von 300 Metern um die Bombe herum geräumt. Lindt stellte die Schokoladenproduktion ein.
Im Anschluss an die Evakuierung wird die Bombe entschärft. Betroffen sind rund 2500 Personen. Diese werden persönlich informiert. Sobald die Bombe entschärft ist, wird die Stadt Aachen alle Bewohner*innen informieren. Jedoch ist damit nicht vor Mitternacht zu rechnen. –
Die Evakuierung von rund 2500 Personen hatte um 18.25 Uhr begonnen. Für Evakuierte, die keine andere Möglichkeit der Unterbringung hatten, war als Notunterkunft die Mensa Academica der RWTH, Pontwall 3, geöffnet worden.
Die Stadt Aachen bittet Anwohner*innen, die Fragen zur Evakuierung haben, sich auf aachen.de über den Bombenfund zu informieren.
Die sogenannte Burg in Forst sieht von Ferne noch ganz passabel aus, ist aber total verrottet und baufällig. Innen bröckelt alles. Die Burg steht nicht unter Denkmalschutz, könnte abgerissen werden.
Ortsbegehungen und Bürgerdialoge befassten sich mit der Burg in Schönforst, Fachleute bei der Stadtverwaltung, eine Architekturstudentin und Kommunalpolitiker*innen überlegten, was mit ihr zu machen sei. Allein: Die Ruine steht noch immer und besetzt seit über 15 Jahre im Drosselweg ein schönes Grundstück, auf dem man auch Wohnungen errichten könnte.
Niemand weiß, was aus dem Fabrikgebäude einmal werden soll, jedenfalls ist AachenNews nichts bekannt. Im Mittelalter soll an der Stelle tatsächlich mal eine echte Burg gestanden haben, doch davon ist nichts mehr zu sehen. 30.000 Quadratmeter groß ist das Gelände, das sie umgibt. Es gehört einem türkischen Textilunternehmer, der einst in Aachen einen Textilgroßhandel (Santex) betrieb, jetzt aber von Istanbul aus seine Firmen leitet.
Der Mann aus Istanbul hätte dort gern 300 Wohnungen errichtet. Dafür stritt er sogar vor Gericht. Doch der Bau von so vielen Wohnungen wurde ihm untersagt, in dem Grundstück befindet sich nämlich ein Bodendenkmal. Das ist ein Denkmal, von dem niemand was sieht, das aber vorhanden ist. Es sollen die Fundamente einer Burg und einer Vorburg sein. Jetzt stehen dort reihenweise Autos.
Die Pkw eines benachbarten Autohauses warten auf Käufer. Dort müsste bei Bauarbeiten auf ein Bodendenkmal besondere Rücksicht genommen werden. Dabei könnten dort auch in Aachen fehlende Wohnungen errichtet werden. Dass dem Denkmalschutz so viel Bedeutung beigemessen wird, ist schwer zu verstehen.
Sind Bodendenkmäler ist Aachen – das sowieso reich ist an Altertümern – wichtiger als Menschen? Eine Gruppe von Bürger*innen könnte sich dort vorstellen, die fehlende Mitte von Schönforst zu errichten. Ein zentraler Platz mit einem Bürgerzentrum – das fehlt in dem Quartier. Oder: Vielleicht könnte die Stadt das Gelände samt Burg von dem Unternehmer kaufen und ihrerseits Wohnungen errichten – allerdings mit Rücksicht auf das Bodendenkmal deutlich weniger als 300.
Eine Brache, die nach Gestaltung schreit. In Aachen gibt es sowohl Mangel an Gewerbeflächen als auch Mangel an Wohnraum. Auf den 30.000 Quadratmetern in Schönforst ließe sich beides realisieren. Doch das Gelände ist in Privatbesitz, gehört nicht der Stadt.
ISEK ist die Abkürzung für einen Arbeitsprozess, an dem sich Bürgerinnen und Bürger aus Forst sowie Verwaltung und Politik beteiligen. Eine spannende Sache, man kann auf die Gestaltung seines eigenen Wohnquartiers Einfluss nehmen. ISEK bedeutet Integrierter Stadtentwicklungsprozess. Auch in diesen Arbeitsgruppen befasst man sich mit der zerfallenden Fabrikanlage und hofft auf gute Ideen. Hier bitte nachschauen.
Freunder Weg in Aachen. Sogar der WDR informierte vor einigen Wochen an diesem Beispiel über korrekte Entsorgung. Ohne Erfolg.
Auf dieser Baumscheibe wurden von den zuständigen Mitarbeitern bei der Stadtverwaltung freundlicherweise 6 Sträucher gepflanzt. Warum? Die Stelle war zur (illegalen) Müll-Ablade-Halde geworden und das wollten die Nachbarn ändern.
Was machen irgendwelche Leute jetzt? Die legen ihre gelben Säcke zwischen die Sträucher. Und ihre Kartons noch dazu. – Diese Baumscheibe wird hier nur exemplarisch präsentiert. Man hätte auch eine andere nehmen können.
Es zeigt sich: Das Problem ist stadtweit noch nicht gelöst. Und zwar seit Jahren nicht. Der Grund: Das ganze Verfahren, Lebensmittel in Plastik-Verpackungen anzubieten, diese Verpackungen dann in hauchdünnen Plastiksäcken sammeln und an die Straßen stellen zu lassen und das Plastik in den Säcken danach irgendwo zu lagern und später nach Brasilien oder sonstwohin außerhalb Europas zu bringen usw. usw. – dieses System ist von vorne bis hinten ganz falsch.
Das Jahr ist gut einen Monat alt und man hat das Gefühl, als seien schon 3 Monate vergangen. Kann das sein, dass 2024 mal wieder ein einigermaßen gutes Jahr wird? Die vielen Demonstrationen gegen extreme Rechte machen froh. So etwas hat es in Deutschland noch nie gegeben.
Schade, in Aachen versaute einem zunächst ein idiotischer Spruch („AfDler töten“) auf einem Transparent die Laune und schadete dem Anliegen und bundesweit dem Ansehen der Stadt.
Bei der 2. Demonstration war es die Alemannia, die sich von der Veranstaltung distanzierte, nicht mitmachen wollte, „weil Politik sowieso nur spaltet“. Da war bei der Alemannia wohl jemand vor den Pfosten gelaufen. Als wenn es schlecht wäre, wenn im Ringen um die beste Lösung eines Problems zwei oder drei verschiedene Lösungsvorschläge aufeinander prallen. Die Oberen bei der Alemannia bevorzugen wohl die einfache Lösung, sie möchten, dass immer der oberster Boss sagt, wo es lang geht und alle anderen müssen folgen.
Wie auch immer. Wir blicken seit kurzer Zeit recht zuversichtlich auf die politische Entwicklung in 2024. Der EU-Gipfel war – Halleluja – ein Erfolg: Der Ukraine wird weiter geholfen. Der unerträgliche Ungar (Orban) spielte keine Rolle mehr. Die Europäische Union ist vereint und handlungsfähig, man reibt sich die Augen. So etwas hatte man zu Beginn des Überfalls auf die Ukraine nicht zu hoffen gewagt.
Im Oktober wählen die Amerikaner, und Donald Trump wird von Rede zu Rede radikaler und irrlichternder. „Es geht ihm nicht gut“, schreiben besorgt seine Fans auf XTwitter. Seine Anhänger sind sektenmäßig aufgeputscht und zu allem bereit – aber: „Auch der engagierteste MAGA-Mensch hat nur eine Stimme“, schreibt der Journalist Nils Minkmar in seinem Newsletter. Außerdem habe jetzt Taylor Swift mit Trump eine Privatfehde begonnen, sie hat schon mal ihre Millionen Fans gebeten, sich für die Wahl registrieren zu lassen. Tausende sind ihr gefolgt. Wenn sich Tayler Swift von Trumps Anwälten und ihren Drohungen nicht einschüchtern lässt, wird sie ihm Millionen Stimmen abnehmen können. Es wäre ein Wunder: Eine Mädchen Frau (34) ringt einen gefährlichen Despoten nieder.
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Zurück nach Aachen. Hier arbeitet man mit großem Eifer an der Frage, was aus Aachens Ortsteil Forst einmal werden soll. Es machen viele Leute mit, sie bleiben dran. Die Stadtverwaltung erklärt, was geht und was nicht geht und hilft mit viel Personal wo immer es nötig ist. Man kann jetzt schon etliches verbessern im Stadtteil, und sollten die Millionen Euro aus Düsseldorf erst einmal kommen, dann noch mehr.
In Unterforst (Nähe Rothe Erde, links der Trierer Straße) möchten Bürger*innen aus der demnächst entweihten Kirche St. Bonifatius eine Art Zentrum für kulturelle Aktivitäten machen und den total verwilderten Garten der Kirche wenigstens zum Teil so herrichten, dass sich dort Erwachsene und Kinder gern aufhalten und vielleicht etwas Obst oder Gemüse anbauen (Stichwort: Eßbares Aachen). Für das ehemalige Hutchinson-Firmengelände (Zeppelinstraße) überlegt man sich eine Zwischennutzung. Eines Tages soll dort Produktion stattfinden. (Hier klicken)
Das Land Nordrhein-Westfalen hat entschieden, zum Abitur nach 13 Jahren zurückzukehren. Dieser Wechsel von G8 zu G9 führt dazu, „dass die Stadt Aachen zusätzliche Kapazitäten an Aachener Gymnasien schaffen muss“, so wird mitgeteilt. Es sei unter anderem eine Erweiterung des Inda-Gymnasiums in Kornelimünster vorgesehen.
Die Stadt werde daher noch im Februar 2024 vorbereitende Arbeiten ausführen. Und: „Für die Gebäudeerweiterung müssen mehrere Bäume auf dem Schulgelände gefällt sowie Sträucher gerodet werden.“
Es wird versichert: „Die notwendigen Fällgenehmigungen liegen vor. Die Arbeiten werden von Baumschutzexperten der Verwaltung begleitet.“ Die Fällungen seien aufgrund der Fällverbotszeit im Zeitraum vom 1. März bis zum 30. September vorgezogen im Februar erforderlich, um den Baustart im Sommer 2024 zu ermöglichen.
So möchte die Stadtverwaltung die pünktliche Fertigstellung des Erweiterungsbaus zum Schuljahr 2026/27 gewährleisten. Im Rahmen der Neubaumaßnahme würden, so wird zugesagt, Ersatzpflanzungen erfolgen.
Auch in diesem Jahr lädt die Oberbürgermeisterin mit dem Stadtrat am Vorabend des Fettdonnerstag zur närrischen Ratssitzung in den Krönungssaal des Rathauses ein. Die Sitzung startet am Mittwoch, 7. Februar, um 18.11 Uhr, Einlass ist bereits ab 17.30 Uhr.
Bis ungefähr 22 Uhr nehmen sich pratschjecke Ratsleute kreativ und humorvoll gegenseitig, die Verwaltung und auch die Oberbürgermeisterin auf die Schippe. In der närrischen Ratssitzung wird nicht hart diskutiert, sondern gemeinsam gelacht und gefeiert. Natürlich darf der Prinz mit seinem Hofstaat und der Prinzengarde nicht fehlen.
Der Eintritt ist für alle frei. Närrische Kostümierung ist erwünscht, muss aber nicht sein.
Foto: Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen (versteht Spaß) sitzt im Lastenrad und ist in einer Baustelle steckengeblieben. Ein Motiv aus 2023. An Karneval wird die Obrigkeit veräppelt. Wir sind gespannt.
An Fettdonnerstag, 8. Februar, übernehmen dann wieder die Närr*innen das Kommando auf dem Markt. Ab 10 Uhr präsentiert das KK Oecher Storm in Zusammenarbeit mit der Stadt Aachen ein jeckes Programm. Pünktlich um 11 Uhr werden die Oecher Maatwiever das Rathaus stürmen und Prinz Thomas IV. den Stadtschlüssel von Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen erhalten.
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Veränderte Öffnungszeiten
Zwischen Fettdonnerstag und Veilchendienstag hat die Stadtverwaltung geänderte Öffnungszeiten. Am Fettdonnerstag, 8. Februar, endet die Sprech- und Servicezeit um 10.30 Uhr. Der Rosenmontag, 12. Februar ist dienstfrei; die Stadtverwaltung ist geschlossen. Am Veilchendienstag, 13. Februar, sind die städtischen Service-Bereiche wie sonst an einem Dienstag geöffnet.
Die Gemeinsame Anlaufstelle von Polizei und Stadt Aachen hat an Fettdonnerstag und Rosenmontag geänderte Öffnungszeiten. Am 8. und 13. Februar ist diese von 9 bis 17 Uhr geöffnet. An allen anderen Tagen sind die Kolleg*innen zu den normalen Öffnungszeiten vor Ort ansprechbar.
Für die städtischen Museen gilt Folgendes: Das Centre Charlemagne und das Rathaus sind in der Karnevalswoche vom 8. bis 12. Februar geschlossen. Am Fettdonnerstag, 8. Februar, sind auch alle anderen städtischen Museen geschlossen. Dies gilt ebenso für Karnevalssonntag und Rosenmontag, 11. und 12. Februar.
Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing
Der Einkaufswagen ist voll, man strebt im Supermarkt der Kasse zu. Da stellt sich z. B. bei REWE in der Bismarckstraße oder bei Netto am Adalbertsteinweg die Frage: Stelle ich mich in die lange Schlange, warte und bezahle bei einem Menschen oder geh ich zu einer der leeren Selbstbedienungskassen?
Sehr beliebt sind sie nicht gerade: Kaum jemand benutzt die SB-Kassenbei Netto.Werden die Händler Kunden verlieren, wenn man in einem Supermarkt ausschließlich SB-Kassen vorfindet?
Vermutlich hat IKEA damit angefangen, und die Supermärkte und Baumärkte ziehen jetzt langsam nach. Kund*innen können ihren Einkauf selbst über die Scanner ziehen, das erspart einem angeblich langes Herumstehen in Warteschlangen vor spärlich besetzten Kassen. Es spart Zeit.
Tendenz: deutlich steigend
In der Eifel haben sich die Tante-Emma-Läden länger gehalten als in Aachen, gleichwohl sind sie seit Jahrzehnten weg. Verschwinden jetzt auch die Kassierer*innen an den normalen Kassen? Eine Studie ergab, dass die Zahl der Selbstbedienungskassen (SB-Kassen) stark im Ansteigen begriffen ist.
Man denkt gleich an den Personalmangel und daran, dass die stets hilfsbereite und humorvolle Kassiererin, wie man sie bei Netto manchmal vorfindet, eigentlich auch ganz gut in einer Aachener Kita helfen könnte. Dort besteht nämlich ein Mangel an Helferinnen, den eine Maschine niemals wird beheben können. Aber das ist ein anderes Thema.
Foto: „Bewirb dich jetzt!“ Derartige Aufforderung sieht man in Aachen recht häufig. Es fehlt überall an Personal.
Selbst wenn neben den SB-Kassen immer eine Person bereitstehen muss, die beim Bedienen hilft, lohnt sich die Sache für den Arbeitgeber. Für jeweils 4 SB-Kassen brauche man nur einen Menschen, 3 Personen könne man nach Hause schicken. Das haben – laut Studie – die Geschäftsleute erklärt. Soweit bisher z. B. Samstags zu sehen ist, fällt Kundinnen die Umstellung noch schwer. Sogar am Wochenende, wenn die Warteschlangen sehr lang sind.
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Wer an Geschichte und Politik interessiert ist:
Diesmal ganz außerordentlich spannend: der Sicherheitshalber Podcast mit den vier besten Politik-Erklärer*innen, die es in Deutschland gibt. In Folge 80 ist zusätzlich eine prominente amerikanische Professorin und Buchautorin dabei, und es geht um die NATO-Osterweiterung. Es stehen die Fragen an: Was wurde nach dem Fall der Mauer besprochen, was wurde vereinbart, was ist dann geschehen und warum ist alles so gekommen, wie es heute ist? Hier klicken.
Ist die NATO-Osterweiterung Schuld an Russlands Krieg gegen die Ukraine? Es lohnt sich, das in aller Ruhe und gründlich zu durchleuchten. Klar, es gibt zwei „Lager“, mit teils verhärteten Fronten. Aber es ist natürlich so, dass es viele Menschen gibt, die sich in der Sache noch gar keine Meinung gebildet haben.
Kaum sind Weihnachten und die Demonstration gegen Rechts vorbei, da steht am Dienstag (30. Jan.) schon das nächste Großereignis an: die Sprengung der Haarbachtalbrücke.
Es ist nur eine Brücke. Wie die Brücke Turmstraße, von der sich gezeigt hat, dass niemand sie vermisst. Die Sprengung der Haarbachtalbrücke wird seit Monaten in Aachen zum Anlass genommen, ohne Ende über die Wichtigkeit von Verkehrsfluss zu reden und zu schreiben. Das Leben ohne Brücke, das werde so schrecklich, heißt es, daran würden haufenweise Firmen zugrunde gehen.
Man kann die Zeitung nicht mehr aufschlagen, die Lokalzeit im WDR nicht mehr anschauen, kein Schweifen durch die sozialen Netzwerke, ohne dass von der Bedeutung der Brücke für Leben und Arbeiten in Aachen die Rede ist, von der Bedeutung des reibungslosen Verkehrsflusses, von Pkw, Lkw und Bussen. Überhaupt ist anscheinend „freie Fahrt“ auf Autobahnen immer und überall das Allerwichtigste im Leben von menschlichen Gemeinschaften.
Der WDR wird die Sprengung am 30. Januar in seiner Sendung „WDR aktuell“ live ab 12.45 Uhr übertragen. Der Einsatz nicht genehmigter Drohnen ist untersagt.
Wer die Brückensprengung aus sicherer Entfernung beobachten möchte, kann zur Haarener Gracht kommen oder sich auf den Haarberg begeben. Gute Aussicht bieten die Aussichtsplattform am Haarener Kreuz und der Vorplatz der Friedenskapelle. Die Stadt weist darauf hin, dass der Haarberg nicht mit Kraftfahrzeugen befahren werden kann und bittet darum, wegen fehlender Parkmöglichkeiten möglichst nicht mit dem Fahrzeug anzureisen.
Nach dem Ende der Sprengung wird der Schutt wieder für den Straßenbau eingesetzt. Nach 22 Monaten soll der erste Teil der neuen Brücke fertig gestellt und über jeweils eine Spur in beide Richtungen wieder befahrbar sein.
Montagmorgen: 9 Tipps für einen guten Start in die Woche. Hier klicken.
13 Tipps, um den Digitalpakt (in der Schule) zu versieben. Hier klicken.
10 Tipps zur Cyber-Sicherheit für Unternehmen. Hier klicken.
Alle Tipps von https://d-64.org bzw. von deren newsletter übernommen
Ab Donnerstag, 8. FEBRUAR, heißt es: in Aachen ist Party Time
Bei Nobis am Münsterplatz im Schaufenster gesehen. Donnerstag, 8. Februar, (da solltet ihr die Tränen über den Verlust der wichtigsten Brücke von Aachen getrocknet haben) geht die mehrtägige Massenparty los. Viel Spaß.
„Es ist, als seien hundert Jahre vorüber und aus dem Kyffhäuser reitet Kaiser Barbarossa mit seinen Getreuen. Die guten Geister Deutschlands haben lange geschlafen, nun sind sie wach.“ (Nils Minkmar)
Die Menschen wissen: Die Deportationen wären erst der Anfang.
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Die Polizei teilt mit, „mehrere tausend Menschen“ haben in Aachen und Eschweiler friedlich demonstriert. An der Großdemonstration in der Aachener Innenstadt hätten sich etwa 20.000 Menschen beteiligt. In Eschweiler versammelten sich etwa 5000.
Während der Versammlung in Aachen seien insgesamt sechs Plakate aufgrund des Anfangsverdachts der Beleidigung, der Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole und Volksverhetzung sichergestellt worden. „Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.“
Darüber hinaus verliefen die Versammlungen ohne weitere Vorkommnisse, schreibt die Polizei.
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Eine idiotische Stellungnahme anlässlich der Demo in Aachen veröffentlichte unterdessen die Alemannia auf Facebook. Eigentlich drei Stellungnahmen (innerhalb von 24 Stunden).
Man möchte jetzt doch gern wissen, wes Geistes Kind der Trainer eigentlich ist, der vor einigen Monaten aus Berlin nach Aachen geholt wurde. Die Stellungnahme hat viele Fans irritiert. Es gab aber auch viele Likes, also positive Bewertungen.
Zum Inhalt der ersten Alemannia-Stellungnahme, unterzeichnet von Aufsichtsrat, Präsidium und Geschäftsführung: Man werde sich an dieser Demonstration nicht beteiligen, weil Politik nur spalten würde und ähnliches steht da. – Es hat in Deutschland Tradition, bestimmten Bevölkerungsschichten einzureden, Politik sei etwas Miserables, würde nur spalten, sei „ein schmutziges Geschäft“ und die Menschen sollten sich lieber mit anderen Dingen beschäftigen. Die das sagen, machen dann Politik in ihrem sehr eigenen Interesse. Wen wundert’s?
Man muss annehmen, dass vermutlich die Sponsoren dem Verein die Hölle heiß gemacht haben nach den ersten beiden Stellungnahmen. Dann haben sie noch eine dritte Mitteilung hinterher geschoben, sie wollten sich entschuldigen und alles „aufarbeiten“.
Seit Januar 2025 werden unter der Erde Leitungen und Kanäle erneuert. Dabei kamen überraschende archäologische Funde ans Licht: Gräber, Mauerreste und Alltagsgegenstände. Die archäologischen Arbeiten werden ab dem 29. April inklusive einiger Originalfunde im Rahmen einer Ausstellung in der Planbar, Theaterplatz 7, beleuchtet. Öffnungszeiten: dienstags bis samstags 15 bis 18 Uhr.
Zu Unrecht inhaftiert
IG Metall und Amnesty International stellen zum 1. Mai Soli-Postkarten für inhaftierte Gewerkschafter*innen zur Verfügung. In diesem Jahr richtet sich der Protest gegen die Inhaftierung von Volha Brytsikava (ehemalige Vorsitzende der unabhängigen Gewerkschaft in der Ölraffinerie Naftan; Belarus) und Lee Cheuk-yan (ehem. Generalsekretär des unabhängigen Gewerkschaftsbundes von Hongkong), die seit Jahren inhaftiert sind.
Die Postkarten liegen auf einem Infotisch in der Citykirche, Großkölnstraße, aus und können dort unterschrieben und in den gelben Amnesty-Briefkasten eingeworfen werden.
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Über4 Jahre, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Im April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.
Wer das Fahrrad meidet, noch immer im Auto unterwegs ist, für den/die ist vielleicht diese Seite interessant. Dort wird Geblitzten geholfen, Bußgelder und Flensburg-Punkte anzufechten. In Aachen fordern 5 feste Blitzen zum Langsam-fahren auf. Eher mäßig: Unter 50 deutschen Städten landet Aachen nur auf Platz 40, wenn man die Verteilung der Blitzgeräte auf die Straßenfläche nimmt. Feste Blitzen sind außer Ecke Lothringerstraße/Wilhelmstraße:
Krefelder Straße (B57): Ecke Monheimsallee (stadtauswärts, Ampelblitzer).