Der Stadtbetrieb hat die Faxen dicke und teilt sinngemäß mit, man werde jetzt andere Saiten aufziehen. Es geht um das falsche Befüllen der Biotonnen. Es sei ein negativer Trend, so wird mitgeteilt. Immer mehr Bürger*innen stopfen ihren Plastikmüll und das Glas in die Biotonne.
Plastik und Glas haben aber in der Biotonne nichts zu suchen. Sie verunreinigen den gesamten Bio-Abfall, der schließlich als Kompost wirklich wertvoll ist. Der verunreinigte Bio-Abfall kann nicht mehr kompostiert werden und muss in die Verbrennungsanlage. In Aachen sei nur ein geringer Anteil des Bioabfalls sortenrein sortiert, so wird mitgeteilt. Es bestehe dringender Handlungsbedarf.
Die Mülltrennerei ist ein leidiges Thema, weil viele Aachener nicht verstehen, dass es sich – falls korrekt getrennt – um eine wertvolle Materie handelt, mit der man noch allerhand anfangen kann. Aus Bio-Müll wird zum Beispiel wunderbarer Kompost gemacht. Foto: AachenNews Archiv
Um die Situation zu verbessern, kontrollieren Mitarbeitende des Stadtbetriebs ab sofort die Biotonnen. Anwohnerinnen und Anwohner werden informiert, wenn die Tonne falsch befüllt ist. Im ersten Quartal werden die betroffenen Haushalte noch mit einer Hauswurfsendung informiert. Aber dann . . .
Ab April wird der Stadtbetrieb falsch befüllte Biotonnen nicht mehr leeren.
Es war im Januar letzten Jahres (2023) auf einer Kunstausstellung, so teilt die Polizei mit, als plötzlich ein Gemälde der belgischen Künstlerin Joëlle Dubois verschwand – Wert: ca. 2500 Euro. Unbemerkt hatte der Dieb das Kunstwerk aus der Ausstellung der Galerie (in der Passstraße) mitgenommen. Es habe keinerlei Hinweise auf einen Täter oder den Verbleib des Gemäldes gegeben – bis Mitte Dezember.
Genau dieses Kunstwerk wurde in einem Aachener Antiquitätenladen zum Verkauf angeboten. Das sei einer Galeristin zufällig aufgefallen. Sie habe sofort die Polizei informiert. Die Kripo stellte das Gemälde sicher und konnte es den Verantwortlichen der Kunstausstellung wieder aushändigen.
Der Mann, der das Gemälde an den Laden verkauft hat, muss sich nun für seine Tat verantworten – seine Personalien stehen fest. Ob er auch für den Diebstahl des Werks verantwortlich ist, ist jetzt Gegenstand der Ermittlungen. (kg)
Das Semester der Volkshochschule (VHS) Aachen startet am 17. Februar. Diese Bildungseinrichtung, wo man unter anderem seinen Zugang zur digitalen Welt leicht ausbauen kann, hat wieder jede Menge schöne Veranstaltungen im Programm. Wer schon mal schauen will: https://www.vhs-aachen.de
AachenNews.org gäbe es wohl nicht, wenn nicht die entsprechenden WordPress-Kurse in der VHS gewesen wären. Im neuen Programm heißt das Motto „Perspektive Europa“. Den Impuls haben da wohl die diesjährige Wahl zum Europäischen Parlament gegeben und die Fußball-Europameisterschaft. Obwohl: Europa ist sowieso immer ein gutes Thema.
Passend zum Semesterthema wird Katarina Barley, Vizepräsidentin des Europaparlaments, am Samstag, 17. Februar, 17 Uhr eine Plakatausstellung eröffnen. Die befasst sich mit der Frage, was Europa für junge Designer bedeutet und was Europa ausmacht.
Weiter im Programm der VHS: etwa 1000 Kurse und Vorträge von Politik, Geschichte und Kultur über Gesundheit, Kreativität bis Karriere. Genau 23 Fremdsprachen können erlernt werden, sowie Deutsch als Fremdsprache. Die akis – Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe – sowie die Aachener Sternwarte gehören ebenfalls zur Volkshochschule.
Im College, dessen 45-jähriges Bestehen im Dezember gefeiert wurde, beginnen im Januar die neuen Schulabschluss-Kurse.
Über das Angebot „Migrationsgeschichte erfahren – Auf Audiotour durch Aachen, Stolberg und den Nordkreis“ wird hier noch gesondert berichtet. Es sind 3 Touren, die mit dem Rad erfolgen, zu für Migranten markanten Stationen. Es geht um Arbeitskrampf in der Farbröhrenfabrik, um die Europadorf-Idee, eine Fußballtrainer-Karriere, eine libanesische Familie, die 1993 nur mit Glück einen Brandanschlag überlebte und vieles mehr.
In Aachen gibt es hunderte Familien, die ein Kind bei sich aufnehmen, das nicht mehr mit seinen Eltern zusammenleben kann. Sei es, dass die Eltern massiv drogensüchtig oder komplett der Alkoholsucht verfallen sind, sei es, dass sie dem Kind mit Gewalt oder ihrer Sexualität ununterbrochen schwer schaden. Die Eltern sind irgendwie total überfordert. (Einzelheiten sparen wir uns, es ist zu traurig, was mache Eltern mit ihren Kindern machen.)
Für das Jugendamt, das nicht selten von Nachbarn zu Hilfe gerufen wird, gibt es manchmal keine andere Möglichkeit, als das Kind/den Jugendlichen aus der Familie raus zu nehmen.
Über 700 Plätze stehen (in Aachen) für Kinder und Jugendliche zur Verfügung, doch das reicht bei weitem nicht aus. Es werden dringend weitere Unterkünfte bei Pflegepersonen gesucht. Das Presseamt verschickte jetzt einen Hinweis, denn die Not der Betroffenen ist zum Teil unvorstellbar groß. Manchmal müssen Sozialarbeiter stundenlang durch ganz Deutschland telefonieren, um einen freien Platz für ein Kind/Jugendlichen zu finden. Es wurden auch schon Betroffene in Hotels untergebracht.
Kinder haben manchmal mehr Verwahrlosung, Grausamkeit und Angst erlebt, als andere ihr ganzes Leben lang nicht. Für Kinder/Jugendliche in Not werden dringend Pflegepersonen gesucht.
So schreibt das Presseamt: „Der Pflegekinderdienst in der Stadt Aachen (…) sucht für Kinder geeignete Pflegepersonen. Aus den unterschiedlichsten Gründen können die Kinder für einen längeren Zeitraum oder auf Dauer nicht mehr bei ihren Eltern leben.“ Es werden konkret Pflegepersonen gesucht, die über Erfahrung im Umgang mit Kindern verfügen und bereit sind, die Funktionen der Eltern zu ersetzen oder zu ergänzen.
Bei einer Info-Veranstaltung am Montag, 15. Januar, wird der Pflegekinderdienst die Voraussetzungen erklären, die die Pflegepersonen mitbringen müssen. Es wird dort auch berichtet, wie sie auf das Pflegeverhältnis vorbereitet werden, was die Kinder an Vorerfahrungen mitbringen und aus welchen Herkunftssituationen sie kommen.
Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Fachbereich Kinder, Jugend und Schule der Stadt Aachen, Mozartstraße 2-10, Raum 207. Eine zusätzliche Möglichkeit, sich telefonisch beraten zu lassen, besteht jeden Mittwoch von 10 bis 12 Uhr unter Telefon 0241/432-45777.
Viele Infos gibt es auf www.aachen.de/pflegekinderdienst. Was noch wichtig ist: Die Info-Veranstaltung ist ausschließlich für Paare und Einzelpersonen gedacht, die im Stadtgebiet Aachen wohnen.
„Die AfD liegt in Sachsen bei einer Wahlumfrage vor der CDU. Bei der Befragung des Meinungsforschungsinstituts Civey und der Sächsischen Zeitung kam die AfD auf 37 Prozent, die CDU auf 33 Prozent.“
Und so weiter, und so weiter. Diese Zahlen, also der Aufstieg der AfD, erschreckt die Menschen. Die SPD käme in Sachsen, so heißt es plötzlich, aktuell auf 3 Prozent und müsse um den Einzug in den Landtag bangen. Davon abgesehen, dass es sich um ein Meinungsforschungsinstitut handelt, das nicht seriös, sondern einseitig befragt, ist doch der Rechtsdrall beachtlich.
2024 ist ein Superwahljahr. Die Hälfte der Weltbevölkerung, so hat kürzlich die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, ist zu Wahlen aufgerufen. Wenn auch in manchen Ländern, wie in Russland, nur zum Schein gewählt werde.
Dann haben wir noch die EU-Wahl im Mai 2024 und die Wahl in den USA im November 2024. Und natürlich die 3 Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg. In Deutschland wollte Friedrich Merz (CDU) übrigens die AfD halbieren. Tja, erwartungsgemäß klappt das nicht.
Es ist unterdessen weltweit eine Hinwendung zum Autoritären zu beobachten. Donald Trump wurde gewählt, in Österreich fanden die Menschen Heinz-Christian Strache einen prima Politiker, in Polen wählten sehr viele Jarosław Kaczyński, in den Niederlanden machte jetzt Geert Wilders das Rennen und in Italien die Schein-Gemäßigte Giorgia Meloni.
Foto: AachenNews Archiv
Man hat es mit dem Zeitgeist zu tun, einer Sehnsucht nach einer starken Persönlichkeit, die Schluss macht mit den endlosen Diskussionen und dem hin und her Überlegen, dem ewigen Streit über Fragen der Gesellschaft. Beliebt ist das Überschaubare, das Nationale.
Demokratie, das bedeutet Vielstimmigkeit, Unterschiede akzeptieren, dass nie Ruhe ist, immer eine gewisse heftige Aufregung (s. die FDP, die sich gerade bei jedem Thema quer stellt). In Deutschland hat man 40 Jahre über Atomkraft diskutiert, 40 Jahre über Migration (ohne Ergebnis), bei der Diskussion über das Schulsystem ist kein Ende abzusehen usw. usw. Wer will das noch endlos so weitertreiben? Immer mehr meinen, wie die Rechtspopulisten, es müsse mal Schluss und alles entschieden sein.
Eine kurze Phase
„Wollen wir autoritäre Gesellschaften?“ fragte neulich Friedrich Küppersbusch in einem Podcast. Sieht so aus. Und im „Tagesspiegel“ war kürzlich zu lesen, unsere westliche Demokratie sei nur eine kurze Phase der Menschheit, die dunkle Zeit des Totalitarismus werde zurückkehren. Wer das nicht wolle, solle sich gefälligst für die Demokratie engagieren.
Dabei haben wir noch Glück, denn es ist bei den Ultrarechten in Deutschland seit 1945 noch nie eine wirklich charismatische Figur aufgetaucht. Gäbe es die, dann müssten wir in Deutschland mit dem Schlimmsten rechnen. Glücklicherweise, so Küppersbusch, hätten wir es nur „mit einer Steuerbetrügerin aus der Schweiz und einem Malermeister aus dem Osten zu tun“.
Man soll zu Beginn eines neuen Jahres zuversichtlich sein. Man könnte annehmen, dass die Rechtspopulisten ihre Macht am Ende doch nicht dazu gebrauchen, die bestehende Ordnung in Staat und Gesellschaft zu zerstören. Aber sich darauf zu verlassen, das ist reichlich gewagt.
Das hätten wir gestern alles bei REWE im Frankenberger Viertel kaufen können. Haben wir aber nicht. Und wir konnten in dem rappelvollen Laden auch niemand beobachten, der/die sich dort bedient hätte.
Etwas Musik zum neuen Jahr, Patti Smith (Liebligs-Sängerin seit gefühlt 100 Jahren) singt „People have the power“ mit ihren Fans. Hier klicken. Ganz großartig war Patti Smith übrigens bei der Verleihung des Nobelpreises an Bob Dylan 2016.
2023 war eindeutig noch schlimmer als 2022. Und wie wird 2024? Mal abwarten. Allen Leserinnen und Lesern wünschen wir einen guten Rutsch und im neuen Jahr Glück und Gesundheit.
Ansonsten kommen als Vollpfosten und Schwachmaten des Jahres infrage:
Riesenbaby Elon Musk (ständig völlig unentspannt), Schuldenbremsen-Freund Christian Lindner, Helmut und Hubert Aiwanger (wer war es denn nun?), der humorlose, leitkulturelle Friedrich Merz, Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (erlebte ein interessantes Jahr, in dem ein Krieg ausbrach), die katholische Kirche (nennt nur die Namen der Sexualstraftäter, die mindestens 10 Jahre tot sind und sollte endlich abgewickelt werden), Betrunkene mit Sprengstoff in Händen, Richard David Precht mit seinen antisemitischen Sprüchen und Leute, die Scheindebatten anzettelten über das Gendern, sowie diejenigen, die den unsäglichen Versuch starteten, die Letzte Generation zu einer kriminellen Vereinigung zu machen als stünde der Erhalt des Staates auf dem Spiel.
Es gibt in Aachen wenige Verbote, die so sehr missachtet werden, wie das Verbot, in der Innenstadt an Silvester mit Feuerwerkskörpern zu hantieren. Kein Mensch hält sich dran, alle knallen wie wild. Heerscharen streben kurz vor Mitternacht dem Marktplatz zu und bewundern die farbenprächtigen Gebilde, die an den Himmel gemalt werden. Donnerschläge gibt es zwischendurch, dass man denkt, es fällt einem der Himmel auf den Kopf.
Jedes fucking Jahr ist das so. Und es ist gefährlich, das muss man hier niemand erklären. Das Verbot will Menschen aber auch Bauwerke schützen. Brände lassen sich in der Innenstadt viel schwerer löschen als auf dem freien Feld.
Die Karte (unten) zeigt den Bereich, wo das Verbot gilt. Gehörschäden, Knalltraumata oder Verbrennungen werden sich einstellen, sollen aber vermieden werden. Mal sehen.
Auf die Karte klicken, um sie zu vergrößern. Silvester ist eine Gelegenheit, wo sich Menschen in angetrunkenem Zustand mit brandgefährlicher Pyrotechnik amüsieren.
Bereits im November hat die Stadtverwaltung ein Verbot von Feuerwerk erlassen. „Dieses Verbot bezieht sich auf das Mitführen und Abbrennen von Feuerwerkskörpern, die eine Höhe von über einem Meter erreichen können, auf und innerhalb des Grabenrings sowie den Theaterplatz.“ Das teilte der Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing mit und hängte freundlicherweise auch gleich die Karte dran.
Das Verbot zum Abbrennen von Feuerwerkskörpern gilt übrigens für den Zeitraum ab dem 31. Dezember um 0 Uhr bis zum 1. Januar um 24 Uhr. Nicht Mitführen darf man Feuerwerkskörper in dem genannten Bereich ab dem 31. Dezember um 18 Uhr bis zum 1. Januar um 24 Uhr. Die Allgemeinverfügung ist nachzulesen unter aachen.de/ohnefeuerwerk.
Der Verstoß gegen das Verbot kann mit einer Geldbuße von bis zu 1.000 Euro geahndet werden.
Die Polizei Aachen hat sich zum 1. Mal an der Charitybaum-Aktion des Jugendamts der StädteRegion beteiligt. Kaum waren die Kinderwünsche am Baum im Präsidium angebracht, waren sie auch schon wieder weg. Das immense Interesse und die große Teilnahmebereitschaft der Kolleginnen und Kollegen führte dazu, dass alle Wunsch-Sterne innerhalb kürzester Zeit vergriffen waren.
Die Polizei hat Kinderwünsche erfüllt. Foto: Polizei Aachen
Insgesamt konnten alle 49 Wünsche erfüllt und als prima verpackte Pakete pünktlich bei der StädteRegion abgeben werden. Die Pressestelle der Polizei dazu: „Unser klarer Vorsatz: Nächstes Jahr erfüllen wir noch mehr Kinderwünsche!“
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Darüber hinaus haben sich die Polizisten zum 3. Mal an der Kistensammelaktion des Vereins Aachener Tafel beteiligt. Es konnten 30 vollgepackte Kisten an die Tafel übergeben werden.
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Zum 11. Mal lud die Polizei Aachen zum Adventskonzert ein. Es kam viel Geld für einen guten Zweck zusammen. Bei der Veranstaltung „Musik unter Freunden“ im Krönungssaal des Rathauses wurden insgesamt 5555 Euro gesammelt, z. B. durch den Verzicht der Musiker*innen auf ihre Gagen und die Spendenbereitschaft der rund 650 Besucher*innen.
Das Geld fließt in die Aktion „Menschen helfen Menschen“. Das ist eine Initiative des Medienhauses Aachen. Es werden – schnell und unbürokratisch – hilfsbedürftige Menschen unterstützt, die ohne eigenes Verschulden in eine Notlage geraten sind.
Aachen ist ziemlich gespalten zur Zeit, hauptsächlich in die Freunde und Freundinnen des schnellen Fortkommens mittels Pkw auf der einen Seite und die Radfahrerinnen und Radfahrer bzw. ÖPNV-Fans und zu-Fuß-Gehenden auf der anderen Seite.
Das war schon zu Beginn des Jahres so und daran hat sich nichts geändert. Es ist sogar im Lauf des Jahres noch schlimmer geworden. Vielleicht, weil man zu wenig Vorteile und Fortschritte sehen konnte beim Bau von Fahrradwegen und Premium-Fußwegen, vielleicht sind auch die Krisen und Kriege in der Welt schuld, dass Nerven blank liegen, schuld an Streit und Zoff und dem Unwillen, die Interessen anderer ernst zu nehmen.
Foto: Leitkultur is in da house
Das soll hier keine Weihnachtspredigt werden, die überlässt man besser Bischof Helmut Dieser im Aachener Dom. Der wird da sicher zur Hochform auflaufen. Aber wenn man sich in Aachen zu Weihnachten und zum Jahreswechsel etwas wünschen könnte, dann natürlich etwas weniger verbissenes Schimpfen und Beschimpfen beim Thema Verkehr.
AachenNews wünscht für die kommenden Tage von Herzen eine erholsame Auszeit, leckeres Essen, besonders gute Nerven und frohe Weihnachten! Danke, dass ihr auch dieses Jahr wieder gelegentlich (oder erstmals?) bei AachenNews reingeschaut habt.
Wie in jedem Jahr haben Beschicker*innen des Weihnachtsmarktes an ihren Ständen für wohltätige Zwecke gesammelt. Durch diese Spende geben sie der Stadt Aachen seit rund 30 Jahren etwas zurück. Dieses Jahr soll das Geld der Aachener Tafel zugutekommen.
2023 verzeichnete der Markt geschätzt 1,4 Millionen Besucherinnen und Besucher, die sich die 122 geschmückten Buden ansahen. „In diesem Jahr waren die Umsätze erfreulich, und wir sind glücklich, dass insgesamt auf dem Weihnachtsmarkt alles sicher und gut gelaufen ist“, freute sich Peter Loosen, Vorsitzender des Schaustellerverbandes.
Dieses Jahr steuerten die Beschicker*innen 6.925 Euro bei und übertrafen so die Summe im letzten Jahr noch um weitere 120 Euro. Der MAC, vertreten durch Manfred Piana und Till Schüler, stockte die Summe auf: „Wir wollten noch 2000 Euro dazu geben, damit es eine runde Sache ist.“ erklärt Schüler. So kommt für die Tafel eine Spende von 8.925 Euro zusammen. Besonders Familien stehen im Mittelpunkt der Spendenaktion.
(v.l.n.r.): Martin Luhn, Peter Loosen, Till Schüler und Manfred Piana überreichen die Geldspende an Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen (Mitte). Die wird sie der Aachener Tafel übergeben. Foto: Stadt Aachen/Lena Hoof
Seit Januar 2025 werden unter der Erde Leitungen und Kanäle erneuert. Dabei kamen überraschende archäologische Funde ans Licht: Gräber, Mauerreste und Alltagsgegenstände. Die archäologischen Arbeiten werden ab dem 29. April inklusive einiger Originalfunde im Rahmen einer Ausstellung in der Planbar, Theaterplatz 7, beleuchtet. Öffnungszeiten: dienstags bis samstags 15 bis 18 Uhr.
Zu Unrecht inhaftiert
IG Metall und Amnesty International stellen zum 1. Mai Soli-Postkarten für inhaftierte Gewerkschafter*innen zur Verfügung. In diesem Jahr richtet sich der Protest gegen die Inhaftierung von Volha Brytsikava (ehemalige Vorsitzende der unabhängigen Gewerkschaft in der Ölraffinerie Naftan; Belarus) und Lee Cheuk-yan (ehem. Generalsekretär des unabhängigen Gewerkschaftsbundes von Hongkong), die seit Jahren inhaftiert sind.
Die Postkarten liegen auf einem Infotisch in der Citykirche, Großkölnstraße, aus und können dort unterschrieben und in den gelben Amnesty-Briefkasten eingeworfen werden.
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Über4 Jahre, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Im April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.
Wer das Fahrrad meidet, noch immer im Auto unterwegs ist, für den/die ist vielleicht diese Seite interessant. Dort wird Geblitzten geholfen, Bußgelder und Flensburg-Punkte anzufechten. In Aachen fordern 5 feste Blitzen zum Langsam-fahren auf. Eher mäßig: Unter 50 deutschen Städten landet Aachen nur auf Platz 40, wenn man die Verteilung der Blitzgeräte auf die Straßenfläche nimmt. Feste Blitzen sind außer Ecke Lothringerstraße/Wilhelmstraße:
Krefelder Straße (B57): Ecke Monheimsallee (stadtauswärts, Ampelblitzer).