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Neulich in der Robensstraße

Unser aller Verbrauch an Textilien ist in Dimensionen entglitten, die nicht mehr zu verantworten sind. Ganze Bevölkerungsgruppen kleiden sich viermal im Jahr komplett neu ein – mit Billig-Kleidung, die offenbar zum Wegwerfen geschaffen wird.

Unternehmen, die getragene Kleidung sammeln, bekommen fast nichts mehr für die Teile. Die Preise sind nämlich ins Bodenlose gefallen. Was wir brauchen, ist eine Kampagne, die dazu auffordert, mit Kleidung ganz anders umzugehen.

In Aachen kommt noch hinzu, dass die DRK-Stelle in der Robensstraße nach der Auflösung keine Pflege mehr erfährt. Ähnlich sieht es manchmal auch vor der WABe, Freunder Weg 61, aus. Da ist dann am Wochenende der Kleider-Container voll, und bergeweise werden Textilien rund um den Container auf den Bürgersteig und vor das Tor geworfen.

Der neue Leerstand* und das Drumherum: Ziemlich traurig. Foto: Hans Falk

*Hinweis von einem Leser: Der Beitrag könnte sehr leicht so verstanden werden, als ob das gesamte Gebäude dort aufgegeben worden sei. Richtig ist: Nur die Altkleider Container wurden aufgegeben

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Mehr zum Thema aus der Stadt Düren: hier. Weil sich auf dem Weltmarkt mit Altkleidern kaum noch Geld verdienen lässt, sind zwei Betriebe in Düren jetzt pleite.

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Noch mehr Strom soll vom eigenen Dach kommen

Die Stadt Aachen unterstützt mit der Neuauflage eines Förderprogramms gezielt die Nutzung von Solarenergie in Mehrfamilienhäusern und Gewerbeimmobilien kleinerer und mittlerer Unternehmen (KMU-Gewerbeimmobilien).

Neuer Förderfokus

Die Neuauflage unterscheidet sich in ihrem Förderfokus: Dieser liegt nun nicht mehr auf Ein- und Zweifamilienhäusern, sondern auf Mehrfamilienhäusern und KMU-Gewerbeimmobilien. Im Bereich der Mehrfamilienhäuser werden Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) und Stromspeicher bei gemeinschaftlicher Gebäudeversorgung oder Mieterstromprojekten gefördert. Die Förderkonditionen liegen hier bei 200 Euro pro vollendetem Kilowatt-Peak bei PV-Anlagen (maximal 10.000 Euro) sowie 100 Euro pro Kilowattstunde nutzbarer Speicherkapazität bei Batteriespeichern (maximal 5.000 Euro). 

Im Bereich Gewerbeimmobilien werden Dachgutachten mit bis zu 90 Prozent (maximal  4.000 Euro) und Photovoltaikanlagen mit 100 Euro pro Kilowatt-Peak (maximal 10.000 Euro) gefördert. 

Bei Veranstaltung von Solarnachbarschaftsfesten gibt es eine Bezuschussung von pauschal 50 Euro. Und: Um die Wartezeiten im Förderprogramm zu verkürzen, wurde der Bearbeitungsprozess in den vergangenen Monaten intensiv überarbeitet und digitalisiert.

„Öcher Solar Offensive“

Mit der Neuauflage startet die Stadt auch die zweite Runde der Solarkampagne „Öcher Solar Offensive“. Das Ziel der Klimaneutralität lässt sich nur durch das Mitwirken der gesamten Aachener Stadtgesellschaft erreichen. Deshalb informiert die Kampagne interessierte Hausgemeinschaften und Unternehmer*innen über das städtische Unterstützungsangebot und will gleichzeitig zu einem eigenen Beitrag im lokalen Klimaschutz motivieren. Plakate und andere Werbemittel werden demnächst in Aachen zu sehen sein. 

Ergänzend zur Kampagne startet die Stadt Aachen in Kooperation mit dem Solarenergie-Förderverein Deutschland e. V. am 3. November die Vortragsreihe „Photovoltaik verständlich erklärt“ für alle Interessierten. 

Alle Vortragstermine und nähere Infos unter: https://www.aachenklima.de/termine/ Weitere Infos zum Förderprogramm: www.aachen.de/solar

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Mit Fachleuten über Lokaljournalismus diskutieren

Die dritte Ausgabe der Live-Journalismus Reihe, die von den beiden Aachener Journalisten Arndt Lorenz und Jens Tervooren ins Leben gerufen wurde, findet statt am Freitag, 10. Oktober, ab 19.30 Uhr in und mit der Volkshochschule Aachen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht notwendig.

Der Fokus liegt auf der politischen Debattenkultur in Deutschland – und wie diese auf den Lokaljournalismus einwirkt. Geplant ist eine lebendige und offene Auseinandersetzung mit einem aktuellen Thema: Wie „defekt“ sind die medialen Debatten in Deutschland? Und was verbirgt sich hinter der Klage „Das wird man doch wohl noch sagen dürfen?“ Und wo genau verlaufen die Grenzen der Meinungsfreiheit – und wie kann Lokaljournalismus in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft zur Aufklärung einer demokratischen Öffentlichkeit beitragen?

Dabei tauschen sich Medienschaffende über ihre Arbeit aus und diskutieren über die gesellschaftliche Relevanz des gegenwärtigen (Lokal-)Journalismus, der sich immer mehr auch den Möglichkeiten von Social Media widmet. Das Publikum ist ausdrücklich eingeladen, sich an der Debatte zu beteiligen.

Die Podiumsgäste: 

Korbinian Frenzel (Journalist für den Deutschlandfunk und freier Autor, Mitverfasser des Buches „Defekte Debatten“), Hanna Guggenberger (Recherchenetzwerk Correctiv; Lead of Production Art and Journalism), Till Borrmann (Journalist & Gründer von @acbushofmemes), Amien Idries (stellvertretender Chefredakteur der Aachener Zeitung).

Musikalisch blickt der Leipziger Gitarrist, Roboterprogrammierer, Magnetbandzerknitterer und Komponist Markus Rom mit seinem Projekt „Oh No Noh“ hinter das Verborgene und formt aus dem Alltag ein Orchester. Dazu gibt es Cocktails von Maître Patrick.

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Gasballons: Ihre Tage sind gezählt

Drei Gasballons stehen seit ewigen Zeiten (1960er Jahre) am Grünen Weg/Ecke Prager Ring, und man konnte sich an ihnen orientieren. Doch mit Gas befüllt oder anderweitig verwendet werden sie schon lange nicht mehr, bis Ende des Jahres werden sie einer nach dem anderen abgebaut und das Material recycelt. Zum Schluß werden auch noch die Fundamente entfernt.

Gasballons am Grünen Weg: Ihre Zeit ist abgelaufen. Einer ist schon zur Hälfte demontiert.

400 Tonnen schwer und 32 Meter hoch sollen die alten Gasdruckbehälter sein, die jetzt in Windeseile vor sich hin rosten. Die Schutzschicht musste – weil asbesthaltig – entfernt werden, ohne diese Schicht färbt sich die Oberfläche schnell rostrot.

Die Kugeln werden aufgeschweißt und Segmente werden daraus abgetrennt. Ein Industrie-Abbruchunternehmen wurde eigens beauftragt. Ohne die Ballons und die Fundamente steht der STAWAG ein 7500 Quadratmeter großes Gelände zur Verfügung, das verkauft werden soll. Wäre ja schön, wenn ein Investor auf dem Areal ein neues Wahrzeichen errichten würde.

Es gab auch die Idee: Gasballons bewohnbar machen.

Hier mehr Infos.

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Ein Nachbarschaftsgarten ist für alle da

Der Garten in der Mataréstraße ist relativ neu. Es ist das Gelände rund um die Kirche St. Bonifatius, die unter Denkmalschutz steht. Auf dem Gelände selbst stehen mehrere prächtige, alte und hohe Bäume. Fast jeden Samstag wird im Gemeinschaftsgarten gearbeitet, denn es ist noch viel zu tun.


Initiativen wie www.acker.co und Urbane Gärten fördern die Idee der Nachbarschaftsgärten. Beispiele sind das Himmelbeet in Berlin, HirschGrün in Aachen und Vielfeld in Leipzig sowie zahlreiche weitere Projekte in verschiedenen Städten, z. B. Neuland in Köln.

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Wieder ein Regenbogen über Aachen

Diese LGBTQ-Leute lassen sich einfach nicht unterkriegen“, schrieb ein humorvoller Mensch im Netz. Foto: Henning Brinkmann

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Fotos von Dieter Kaspari in der Volkshochschule

„Glück auf! Arbeit und Leben im Aachener Revier“, so lautet der Titel einer Fotoausstellung, die in den Räumen der Volkshochschule (VHS), Peterstraße, noch bis zum 16. November zu sehen ist. Die Schwarz-Weiß-Fotos von Dieter Kaspari vermitteln einen Eindruck davon, wie stark der Steinkohlebergbau insbesondere den Nordkreis Aachen geprägt hat. Und zwar bis in die 1990er Jahre hinein.

Blick in die Ausstellung. Zu sehen sind 72 Arbeiten, die Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre entstanden.

Kaspari dokumentierte Landschaften, Gebäude und Siedlungen (im Auftrag des Eschweiler Bergwerksverein). Auch Menschen mit von der Kohle schwarz gefärbten Gesichtern sieht man. Kaspari ist Bergarbeitersohn, in Aachen aufgewachsen, der Alltag der Bergleute und die Welt des Steinkohlebergbau ist ihm von Kindheit an vertraut. Er ist ein Multitalent und Urgestein der Aachener Blues-Rock Szene. Seit 1965 tritt er als Sänger, Gitarrist und Mundharmonikaspieler auf, davon zwölf Jahre als Profi in verschiedenen Bands wie „Cave Dwellers“ oder „Credo“.

Zu der Ausstellung gibt es einen in Zusammenarbeit mit der STAWAG entstandenen Ausstellungskatalog. Zum Begleitprogramm ist in der VHS ein Ausstellungsrundgang im Foyer, 2. Etage, geplant. Der Rundgang findet statt am Donnerstag, 9. Oktober, von 18.30 bis 19.30 Uhr. Er ist kostenfrei.

Weitere Infos zur VHS www.vhs-aachen.de 

www.facebook.com/vhsaachen 

www.instagram.com/vhsaachen/

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Wohnen in Gemeinschaft ist in Brand möglich

Ab 2026 wird ein Grundstück in Aachen-Brand im Rahmen einer Konzeptvergabe ausschließlich für gemeinschaftliche Wohnprojekte vergeben.

Um Interessierte auf die Ausschreibung zur Konzeptvergabe vorzubereiten und Projekte und Personen miteinander zu vernetzen, hat die städtische Koordinationsstelle Bauen und Wohnen in Gemeinschaft eine kleine Veranstaltungsreihe zu den wichtigsten Fragen rund um das Thema Wohnprojekt geplant. Wer auf der Suche nach einem Grundstück für gemeinschaftliches Wohnen oder nach einer Gruppe für eine gemeinsame Vision ist, ist hier genau richtig.

Was bedeutet eine Konzeptvergabe? Eine Konzeptvergabe bedeutet, dass nicht der Meistbietende den Zuschlag erhält, sondern die Person oder Gruppe mit der besten Idee. 

Den Auftakt bildet die Vernetzungsveranstaltung am Mittwoch, 29 Oktober, ab 18 Uhr in der Mefferdatisstraße 14-18, in Aachen. Egal ob alleine, zu zweit oder als schon bestehende kleine Gruppe – alle sind eingeladen. Es können Ideen gesammelt, Gleichgesinnte gefunden und erste Kontaktdaten ausgetauscht werden. Die Teilnahme ist kostenfrei und unverbindlich. Um Anmeldung unter gemeinsambauen@mail.aachen.de wird gebeten. 

Darüber hinaus wird es noch zwei weitere Veranstaltungen mit dem Schwerpunkten Rechtsformen (13. November) und Finanzen (8. Dezember). Beide Veranstaltungen beginnen jeweils um 18 Uhr. Der Ort wird noch bekannt gegeben. Mehr Informationen zur Fläche und zur Konzeptvergabe gibt es unter: www.aachen.de/gemeinsambauen.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Viele Bäume könnten umfallen und müssen deshalb gefällt werden

Das Team Baumunterhaltung (würde besser Team Baumfällung heißen) des Stadtbetriebs beginnt derzeit mit Baumfällungen im Stadtgebiet. „Alle betroffenen Bäume sind in einem schlechten Zustand und nicht mehr verkehrssicher“, so wurde festgestellt. Dadurch würden die Bäume eine Gefahr für Bürgerinnen und Bürger darstellen.

„Die betroffenen Bäume sind teilweise oder ganz abgestorben und durch einen Pilzbefall oder eine Vorschädigung in Form von Fäulen oder Rissen in ihrer Stand- und Bruchsicherheit gefährdet“, erklärt Nino Polaczek-Keilhauer, Teamleiter Baumpflege des Aachener Stadtbetriebs. 

Foto: Dieser 1. Baum am Kapuzinergraben wurde erst kürzlich gefällt. Sein Geruch war seiner Umgebung unangenehm.

Die meisten Bäume, die in dieser Saison noch gefällt werden, stehen auf dem Lousberg. Ein Großteil der betroffenen Bäume habe eine Höhe von unter zehn Metern und werde von den Kronen der großen und alten Bäume überdeckt. Wegen des dadurch entstehenden Lichtmangels könnten sie sich nicht gut entwickeln „und sterben sukzessive ab“.

In Laurensberg

Ähnlich verhält es sich am Alten Bahndamm in Laurensberg. Dort werden unter anderem Bergahorne, Eschen und Robinien entfernt. Am Jugendpark Moltkebahnhof und an der großen Grünfläche neben der Roemonder Straße müssen – laut Behörde – ebenfalls dutzende kranke und absterbende Bäume entfernt werden. 

Eine weitere Maßnahme wird Anfang Oktober an der Ludwigsallee vorgenommen: „An einer etwa 120 Jahre alte Rotbuche wurde festgestellt, dass der Baum am Wurzelanlauf vom Riesenporling befallen und die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben ist.“ Da ein Umsturz des Baumes nicht mehr auszuschließen sei und dadurch ein hohes Sicherheitsrisiko bestehe, werde eine kurzfristige Fällung vorgenommen. 

Foto: Auch dieser 2. Baum am Kapuzinergraben musste dran glauben. Die übel riechenden Früchte immer zu entfernen, das war wohl zu viel verlangt.

Nicht alle Baumkrankheiten seien auf den ersten Blick erkennbar, wissen die Experten. Auch ein augenscheinlich noch gut belaubter und vitaler Baum könne eine Verkehrsgefährdung darstellen, so wird mitgeteilt.

Auch äußere Schäden durch Sturm, beispielsweise Rissbildungen, oder Anfahrschäden mit Rindenabplatzungen „lassen den Baum optisch vital wirken, beeinträchtigen aber die Standsicherheit und stellen dadurch eine Verkehrsgefährdung dar“.

Die Baumfällungen werden bewusst im Herbst und Winter umgesetzt, außerhalb des Brut- und Nistschutzes, der von März bis September gilt. Nachpflanzungen an den jeweiligen Standorten sind geplant. 

Foto: Dieses war der 3. Baum, der am Kapuzinergraben nie mehr Schatten spenden wird.

Das Team Baumunterhaltung vergisst nicht zu erwähnen, dass die Baumfällungen bewusst im Herbst und Winter geschehen, also außerhalb des Brut- und Nistschutzes, der von März bis September gilt. Nachpflanzungen an den jeweiligen Standorten seien geplant. Das könne aber dauern, weil dazu u. U. umfangreiche Vorarbeiten nötig wären. 

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