Ein Tag am Meer (zwischen Egmond aan Zee und Bergen aan Zee)

Mal Abstand nehmen von all dem Krach, den die Welt gerade veranstaltet. Fotos: Henning Brinkmann
Plötzlich will niemand mehr was von dir wissen/hören/haben. Wie schön, mal kein Mensch weit und breit.
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Im Rathaus: Mit Experten über Deutschland, die USA und die neue Unordnung diskutieren

Ein Jahr nach dem erneuten Amtsantritt von Donald Trump stehen am Dienstag, 20. Januar, um 19 Uhr im Rathaus Aachen die außenpolitischen Herausforderungen und der Zustand der deutsch-amerikanischen Freundschaft im Mittelpunkt der Diskussion.

Die internationale Ordnung verändert sich gegenwärtig rasant. Alte Allianzen werden radikal in Frage gestellt – und besonders das Verhältnis zwischen Europa und den USA steht auf dem Prüfstand. Diese neue Situation ist ein Anlass, sich praktisch den Grundlagen der deutschen Außenpolitik zu widmen. Wie betrifft Außenpolitik unseren Alltag in Deutschland – und wie funktioniert internationale Diplomatie? Welche Aufgaben hat dabei das Auswärtige Amt?

Foto: Im Rathaus wird diskutiert

Nach einem Grußwort von Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons gibt Philip Marsden von der Politischen Abteilung des Auswärtigen Amtes Einblicke in die Arbeitsfelder und aktuellen Herausforderungen der deutschen Außenpolitik. Viktoria Harbecke vom Amerikahaus NRW und Professor Dr. Jared Sonnicksen vom Institut für Politische Wissenschaft der RWTH Aachen werden mit ihm und den Gästen darüber diskutieren. Richard Gebhardt moderiert.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung über www.vhs-aachen.de wird erbeten. Es handelt sich um eine Veranstaltung von NRWeltoffen Aachen in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt.

Kursnummer: 252-03210, Datum: Di., 20. Januar, 19 bis 21 Uhr, Ort: Rathaus Aachen, Anmeldung: Kostenfrei, Anmeldung online über www.vhs-aachen.de

Quelle: Volkshochschule Aachen, Team Öffentlichkeitsarbeit

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Glück im Unglück: Teile der Deckenverkleidung im Schwimmbad stürzen ab. Keine Verletzten.

Die Schwimmhalle in Brand muss bis auf weiteres geschlossen bleiben. Im Bereich des kleinen Beckens haben sich am Sonntag (11. Januar) Teile der Deckenverkleidung gelöst und sind ins Wasser gefallen. Das teilte die Stadtverwaltung mit.

Das kleine Becken ist das Becken, in dem meistens viele Kinder ihre Schwimmversuche starten und plantschen. Das Wasser ist in diesem Becken deshalb wärmer als im großen Becken.

Das Ereignis sei nach dem öffentlichen Schwimmen und vor dem Beginn des Vereinssports passiert, so dass kein Mensch zu Schaden kam. Es werde jetzt geprüft, wie es zum Absturz der Deckenverkleidung kam. Bis zum Abschluss der Prüfungen bleibt die gesamte Halle geschlossen

Ergänzend zu den jährlichen Prüfungen, würden kurzfristig in allen Schwimmhallen aktuelle Sichtprüfungen vorgenommen, so wurde weiter mitgeteilt. Noch im Laufe der Woche sollen Fachfirmen mit der Kontrolle der Deckenkonstruktionen beauftragt werden.

Das kleine Becken der Schwimmhalle in Brand. Dort stürzten plötzlich Teile der Decke ab. Foto: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing
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Forst First: Ein Kostüm für jedes Kind

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Kindertagespflege: Im Kita-Portal der Stadt eine Vormerkung abgeben

Seit Anfang dieses Jahres gibt es im Kita-Portal der Stadt unter www.kitas.aachen.de eine Verbesserung und zusätzliche Option für alle Eltern, die in Aachen einen Platz in der Kindertagesbetreuung suchen: Seit dem 1. Januar kann auch für einen Platz in der Kindertagespflege eine Vormerkung aufgegeben werden.

Dies war bisher im Portal nicht möglich, sondern nur über die Webseite des Vereins „Familiäre Tagesbetreuung“, der die Kindertagespflege im Auftrag der Stadt auch weiterhin organisiert. „Durch die Anbindung der Kindertagespflege an das Kita-Portal haben die Eltern nun ein zentrales Tool für die Suche nach einem Platz in der frühkindlichen Bildung, Förderung und Betreuung und direkt alle Informationen in einem System im Blick“, beschreibt Janina Backhaus vom städtischen Fachbereich KiTa und Kindertagespflege die Verbesserung für Familien.

Gleichrangig und hochwertig

Die Auswahl der Kindertagespflege kann zusätzlich erfolgen. Heißt: Weiterhin können Eltern sich wie bisher fünf Kindertageseinrichtungen auswählen und zusätzlich noch die Kindertagespflege als gleichwertige Betreuungsoption für Kinder unter drei Jahren.

„Die Aufnahme der Kindertagespflege in das Kita-Portal ist ein bedeutender Schritt für ihre Sichtbarkeit. Damit wird deutlich, dass sie ein gleichrangiges und hochwertiges Betreuungsangebot neben den Kitas ist. Die Kindertagespflegepersonen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur frühkindlichen Bildung in Aachen – individuell, verbindlich und nah an den Familien“, freut sich Maximiliane Fischer, Geschäftsführerin des Vereins „Familiäre Tagesbetreuung“, über die neue Option.

Die Kindertagespflege ist imPortal unter der Adresse des Vereins „Familiäre Tagesbetreuung e. V.“ zu finden. Die Vergabe der Plätze in der Kindertagespflege findet weiter durch den Verein statt. Und auch die Teilnahme an einer Informationsveranstaltung des Vereins nach der Vormerkung bleibt verpflichtend.

Infos: www.kitas.aachen.de und www.familiaere-tagesbetreuung-aachen.de

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Aachen kämpft mit Schnee, Eis und tiefen Temperaturen. Friedhöfe geschlossen, Müll bleibt teils stehen.

Aachen im Schnee, das sieht romantisch aus, bringt aber den Winterdienst der Stadt gewaltig auf trapp. Alle Fotos: Alexandra Radermacher

Das komplette Winterdienst-Team des Stadtbetriebs ist am siebten Tag hintereinander in Aachen unterwegs. Es sorgt für sichere Verhältnisse auf Straßen, Wegen und Plätzen. Jeweils von 3 bis 22 Uhr schieben und streuen die Fahrer*innen des Winterdienstes mit insgesamt 90 Fahrzeugen, darunter Großstreufahrzeuge, Kleinstreufahrzeuge, und Traktoren, die Straßen frei.

Vorsicht auf Treppen, die vom Schnee bedeckt sind. Die städtischen Friedhöfe sind aus Sicherheitsgründen bis voraussichtlich Montag, 12. Januar, geschlossen. Beerdigungen finden aber wie geplant statt.

Wegen der unterschiedlichen Straßenverhältnisse konnten die schweren Abfallsammelfahrzeuge des Stadtbetriebs nicht in alle Wohnstraßen einfahren. Dadurch ist die Abfallsammlung nur teilweise erfolgt. Ausgefallene Leerungen werden sukzessive an den nächsten, rhythmusbedingten Leerungstagen in der kommenden Woche nachgeholt.

Die anhaltend niedrigen Temperaturen hätten auch dazu geführt, dass die Bioabfallbehälter teilweise zugefroren sind, teil das Presseamt mit. Und weiter: „Der Stadtbetrieb bittet darum, die Behälter nach Möglichkeit erst morgens kurz vor Beginn der Abfallsammlung um 7 Uhr herauszustellen und vorher noch einmal den Behälterinhalt – zum Beispiel mit einem Spaten – zu lockern.“ Geknülltes Zeitungspapier oder Eierkartons am Boden des Behälters saugen Feuchtigkeit der Abfälle auf. Feuchte Abfälle könnten darüber hinaus in Zeitungspapier eingewickelt werden.

Das Winterdienst-Team des Aachener Stadtbetriebs ist in ganz Aachen unterwegs. Ziel: sichere Verhältnisse auf Straßen, Wegen und Plätzen.

Heißes Wasser sollte allerdings nicht über den gefrorenen Bioabfall gegossen werden, da es bei entsprechender Witterung schnell abkühlt und den Inhalt des Behälters erst recht gefrieren lässt. 

Zum Winterdienst: Er sorgt im gesamten Stadtgebiet unter anderem auf rund 1.200 Straßen mit einer Streckenlänge von etwa 1.500 Kilometern für sichere Verhältnisse. Hinzu kommt der manuelle Winterdienst, der sich um die Verkehrssicherheit an 460 Objekten wie Kreuzungsbereiche, Fußgängerzonen und -überwege, Brücken- und Treppenanlagen kümmert. Insgesamt sind mehr als 300 Mitarbeitende im Winterdiensteinsatz.

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Autoreifen-Zerstecher machen einfach weiter

Der oder die Reifenzerstecher, von denen hier schon mal die Rede war, haben sich jetzt von Forst runter bis nach Rothe Erde „vorgearbeitet“. Es ist ein total bescheuertes Hobby, das den oder die Täter noch teuer zu stehen kommen wird. In Kürze wird das sinnlose Treiben wahrscheinlich z. B. aus einem Fenster heraus nachts gefilmt und dann klicken bald Handschellen. Solche Aktionen gehen doch immer auf diese Weise zu Ende.

Wer mal einen gewaltigen Frust loswerden muss, sollte sich an die entsprechenden Hilfsorganisationen (Telefonseelsorge, Caritas, Sozialarbeiter in Obdachlosenunterkünften usw.) wenden. Denen fällt garantiert eine bessere Lösung ein als Autoreifen zu zerstechen.

Die Polizei teilt heute mit: In der Nähe des Bahnhofs Rothe Erde seien am Dienstagvormittag (6. Januar) mehrere geparkte Autos mit beschädigten Reifen aufgefunden worden. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden die Fahrzeuge in der Virchowstraße und der Altstraße beschädigt. Die Tatzeit ist vermutlich die Nacht von Montag auf Dienstag (5. auf 6. Januar).

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Balkonkraftwerk: Aachener und DUH setzen sich gegen Vonovia durch

Eine von zahlreichen Mini-Solaranlagen im Frankenberger Viertel. Foto: Marc Teuku

Das größte deutsche Wohnungsunternehmen Vonovia hat – nach monatelangem Widerstand – der Montage eines Balkonkraftwerks gerichtlich zugestimmt. Ein Mieter aus Aachen hatte sich mit Unterstützung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen die Blockadehaltung und überzogene Anforderungen gewehrt, darunter Windlastberechnungen, statische Nachweise und die Anwendung der Norm für Vertikalverglasung.

Vonovia hat auf die Klage des Mieters hin vor Gericht nun vorbehaltlos zugestimmt, so dass sich der Rechtsstreit zugunsten des Mieters und auf Kosten von Vonovia erledigt hat. Die DUH teilte heute mit, dass sie Vonovia auffordert, „ihre Gestattungsvereinbarungen zur Anbringung von Balkonkraftwerken nun schnellstmöglich zu überarbeiten“ und damit hunderttausenden Mieterinnen und Mietern Rechtsicherheit zu verschaffen.

„Der Rückzug von Vonovia bestätigt, dass der pauschale Widerstand gegen Balkonkraftwerke rechtlich und sachlich nicht haltbar ist. Wer Mieterinnen und Mieter mit überzogenen technischen Anforderungen ausbremst, steht der Energiewende aktiv im Weg.

Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH

Weiter heißt es in der Mitteilung: Gestützt werde die Forderung der DUH durch ein Urteil von Anfang Dezember. Eine große Hamburger Wohnungsgenossenschaft habe versucht, einen Mieter zum Rückbau seiner Photovoltaikanlage zu zwingen. Das Amtsgericht Hamburg-Wandsbek habe klatgestellt, dass der Vermieter dies nicht verlangen könne.

Pauschale Bedenken des Vermieters, wie Haftungsrisiken oder optische Beeinträchtigungen, seien demnach keine ausreichenden Gründe zur Verweigerung. Besonders erfreulich sei dabei, so teilt die DUH mit, dass mit diesem Urteil erstmals explizit auch der Anschluss an einer herkömmlichen Außensteckdose („Schuko“) gerichtlich erlaubt wurde. Das spart die hohen Kosten einer in der Vergangenheit oft noch verlangten Einspeisesteckdose.

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Jetzt aufpassen: Eisflächen brechen ein

Frostige Temperaturen, kalter Wind und immer wieder frischer Schnee: Auf den Seen, Teichen und Stauanlagen haben sich bereits Eisschichten gebildet. Die Eisflächen verlocken zum Schlittschuhlaufen. Der Fachbereich Klima und Umwelt der Stadtverwaltung in Aachen warnt: „Das Betreten aller Wasserflächen in Aachens Parkanlagen und Wald ist extrem gefährlich.“

Blick auf die Stauanlage Kupferbach: Dort ist derzeit das Betreten der Eisfläche komplett verboten. Foto: Henning Brinkmann

Auch nach mehreren, aufeinander folgenden Nächten mit Minusgraden sollten die Gefahren beim Eislaufen nicht unterschätzt werden. Gerade bei freien Gewässern besteht die Gefahr einzubrechen.

Nach Expertenmeinung, so teilt das Presseamt mit, gelten Eisschichten erst ab einer Mindestdicke von 15 Zentimeter als sicher. Bei fließendem Wasser sind es sogar mindestens 20 Zentimeter. An den Ein- und Ausflussstellen ist und bleibt die Eisdicke sehr dünn. Und besonders die eingezäunten Stauanlagen stellen eine große Gefahr dar.

Denkt auch an die Fische

In vielen Aachener Teichanlagen leben auch Fische. Eine große Anzahl von Schlittschuhläufer*innen schreckt die Fische aus ihrer Winterruhe auf, der Stoffwechsel wird angekurbelt, die Atmung intensiviert.

Dies führt zu höherem Energie- und Sauerstoffverbrauch und belastet den Energiehaushalt der Fische enorm. Im folgenden Frühjahr gehen sie dann oft symptomlos ein, wenn ihnen die Energie fehlt, die sie zur Kompensation der mit schnell steigenden Temperaturen verbundenen Stresssituationen brauchen.

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Raucher haben ihre Sucht nicht im Griff: Automat gesprengt

Zigaretten sind ganz schön teuer geworden. Viele haben sich zu Silvester (mal wieder) vorgenommen, mit dem Rauchen aufzuhören. Doch was eine richtige Sucht ist, das hat man nicht so schnell im Griff.

Am Sonntag, 4. Januar, frühmorgens hielten es einige schon nicht mehr aus. Sie sprengten einen Automaten und nahmen Glimmstängel und Geld mit. Höchst ungesund, in mehrfacher Hinsicht.

Automat in Aachen in die Luft gejagt. Foto: Polizei Aachen

Die Polizei teilt mit, dass am vergangenen Wochenende sogar 3 Zigarettenautomaten gesprengt wurden: in Stolberg, Eschweiler und Aachen. Es wird ermittelt. 

Am frühen Sonntagmorgen (4. Januar) gegen 5.10 Uhr wurde ein Zigarettenautomat an der Hanbrucher Straße in Aachen aufgesprengt. Eine Dame war durch einen lauten Knall aufmerksam geworden. Sie beobachtete zwei dunkel gekleidete Männer, die in einem Auto Richtung Vaalser Straße davonfuhren. Erst mit Verzögerung alarmierte sie die Polizei.

Wie viel Geld und Zigaretten die Unbekannten gestohlen haben, steht noch nicht endgültig fest. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise. Während der Bürozeiten unter der Rufnummer 0241/33201. Außerhalb der Bürozeiten unter 0241/9577 34210.

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