Oben: Eine Baumscheibe in einer Seitenstraße der Pontstraße, in der Nähe vom Ponttor – für die sich niemand von den Anwohnern zuständig fühlt oder keiner Zeit und Lust hat, hier etwas zu verschönern. Ganz anders auf der gegenüberliegenden Straßenseite (unten):
Hier kümmert sich jemand und hat investiert. Quasi uneigennützig, im öffentlichen Raum, der ja uns allen gehört.
Normalerweise pflegen und bearbeiten hierzulande Menschen nur dann ein Stück Land, wenn es ihnen gehört oder sie es gemietet/gepachtet haben. Insofern ist diese bepflanzte Baumscheibe ein Hinweis auf außergewöhnliches Verhalten.
Ganz konventionell ist hingegen die Form der Gestaltung: Blümchen in Büscheln, Steinchen in Weiß rund um den Stamm. Da würde man den Aktiven gern Mut machen zu mehr verwegenem Formenreichtum. Es darf auch wild und gefährlich aussehen. Warum nicht Pflanzen wie Fingerhut und Fliegenpilze verwenden? Oder sind die nicht gestattet? Haut rein, Leute.
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