Die Situation am Bushof wird jetzt auch mit wissenschaftlichen Methoden untersucht. Das teilte freundlicherweise die Pressestelle der Stadtverwaltung mit. Studierende des Humangeographischen Instituts der RWTH hätten aktuell im Seminar „Angewandte Stadtgeographie“ unter Leitung von Professor Dr. Carmella Pfaffenbach das Thema „Soziale Randgruppen im öffentlichen Raum“ aufgegriffen und dazu auch ein Interview mit Heidemarie Ernst, Leiterin der Aachener Koordinationsstelle Bushof, geführt.
„Thema war vor allem die Wechselwirkung zwischen sozialen Randgruppen und dem öffentlichen Raum – Obdachlose und Suchtkranke am Kaiserplatz und Bushof Aachen“, so wurde weiter mitgeteilt. Fragen der Studierenden hätten sich entsprechend auf Zahlen, Daten und Fakten zur Situation von Nutzerinnen und Nutzern des Bushofs, der anliegenden Institutionen und Geschäftsleute sowie auf die Aufgabe und das Konzept der Koordinationsstelle bezogen.
Unter anderem seien auch das Bushof-Gebäude an sich und die Wechselwirkung zwischen Menschen mit Suchtproblemen sowie anderen Nutzerinnen und Nutzern für die Studierenden von Interesse gewesen.
Mit dem Lehr – und Forschungsgebiet Kulturgeographie konnte Heidemarie Ernst nach Abschluss des Interviews eine weitere Zusammenarbeit vereinbaren. Professor Dr. Carmella Pfaffenbach und die Studierenden wurden inzwischen in das „Netzwerk Bushof“ aufgenommen. Die Leiterin der Koordinationsstelle wartet nun mit Spannung auf die Ergebnisse der Arbeit der Studenten, die auch in die Maßnahmenplanung am Bushof einfließen sollen.
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