Politik und Verwaltung in Aachen haben derzeit eine Menge Projekte in Angriff genommen. Alle eint folgendes: Sie sind horrende teuer.
Das Neue Kurhaus in der Monheimsallee wird saniert und wird am Ende wohl 60 Millionen Euro gekostet haben.
Die Kita-Plätze für Familien mit einem Jahreseinkommen von bis zu 54.000 Euro (bisher 28.000 Euro) sind (ab 1. 1. rückwirkend) kostenlos. Für die Einkommen bis 68.000 Euro wurden die Beiträge halbiert.
Für vermutlich 120 Millionen Euro möchte man entweder ein „Haus der Neugier“ errichten (im ehemaligen Horten-Gebäude). Oder für 70 bis 80 Millionen den Bushof so umgestalten, dass dort die Volkshochschule attraktiv arbeiten kann.
Der Büchel bekommt (das bröckelige Parkhaus ist ja weg) bald ein anderes Outfit. Das heißt: Dort muss ebenfalls investiert werden.
Und auch der Sportpark Soers wird – wenn das alte Polizeipräsidium mal abgerissen ist – nicht gänzlich mit Geld aus Düsseldorf und Berlin zu finanzieren sein. Entstehen soll ein Sportpark für alle Bürger*innen Aachens mit einem breiten Sport- und Freizeitangebot. Darüber hinaus wird geprüft, wie der Standort einer neuen Multifunktionssporthalle und einer neuen Reithalle in die Planung integriert werden kann.
Im Rahmen der Erarbeitung des Masterplans zur Entwicklung der Flächen am Sportpark Soers lädt die Verwaltung gemeinsam mit den zuständigen Planungsbüros dazu ein, die Beteiligten und deren erste Visionen kennenzulernen. Das Treffen findet statt am Freitag, 16. Juni, 17 bis 20 Uhr, auf dem Vorplatz des Tivoli-Stadions (Höhe CHIO-Brücke). Bei Rundgängen, Gesprächsrunden und Workshops hat man die Gelegenheit, das Plangebiet vor Ort zu entdecken und Anregungen einzubringen.
Weitere Infos auf www.aachen.de/sportparksoers.

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