Aus dem Polizeibericht:
Dieser „Besucher“ kam weder mit Termin noch mit Ausweis, dafür aber mit markanter Gesichtsmaske: Ein Waschbär hat am Samstag, 25. April, für einen ungewöhnlichen Einsatz im Bereich des Zentralen Polizeigewahrsamsdienstes gesorgt.

Gegen 9.15 Uhr wurde das Tier erstmals in der Schleuse gesichtet. Statt sich jedoch von der ungewohnten Umgebung beeindrucken zu lassen, zeigte sich der Waschbär ausgesprochen entspannt – und zugleich wenig kooperationsbereit. Mehrere „freundliche Hinweise“ zum Verlassen des Geländes ignorierte er konsequent und zog sich kurzerhand in den Rollkasten des Tores zurück.
Auch das Hinzuziehen fachkundiger Unterstützung konnte ihn zunächst nicht umstimmen. Doch die Lage regelte sich schließlich ohne weiteres Einschreiten: Bei einer gemeinsamen Nachschau einige Zeit später war der Waschbär bereits wieder verschwunden.
Der Einsatz war damit abgeschlossen. Zurück bleibt eine Geschichte, die zeigt: Nicht jeder „Eindringling“ verfolgt kriminelle Absichten – manche sind einfach nur neugierig.
Extra-Hinweis der Polizei:
Waschbären sind in Städten keine Seltenheit mehr und mancherorts sogar eine Plage. So niedlich sie auch aussehen: Es sind Wildtiere. Bitte Abstand halten, nicht füttern und ihnen ihren Rückzugsraum lassen. Falls doch mal etwas nicht stimmt: Ordnungsamt oder Jagdbehörde helfen weiter – im Notfall natürlich auch die Polizei.
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