Das machen sich viele Aachener*innen gar nicht klar: Achtlos weggeworfener Müll ist eine Gefahr, da er weitreichende ökologische und ökonomische Folgen hat. Sind die Abfälle einmal in der Umwelt, können sie Schadstoffe freisetzen oder in Kleinteile zerfallen, die für die Tier- und Pflanzenwelt an Land und in Gewässern gefährlich sind.
In Zigarettenkippen sind hunderte Giftstoffe, die gelangen ins Grundwasser, wo sie wirklich nicht hingehören. Die Mitarbeiter*innen des Stadtbetriebs haben irre viel Arbeit mit den Kippen, weil sie sie zwischen den Pflastersteinen in der Innenstadt rauspiddeln müssen. (Sie reißen sich nicht nur zu Karneval ein Bein aus wegen ein bißchen mehr Sauberkeit.)
Aber auch sonst neigt der/die Aachener*in nicht gerade zur Sauberkeit:

Die Mitarbeiter*innen der Stadtreinigung des Aachener Stadtbetriebs sind täglich im Einsatz für ein sauberes Aachen. 138 Mitarbeiter*innen leistet sich die Stadt, weil wir so blöd sind, den Abfall vernünftig wegzuräumen. Die Leute arbeiten im Zweischichtbetrieb, sind fleißig, unermüdlich, auch am Wochenende, mit Klein- und Großkehrmaschinen, Pritschen, Fahrrädern und klassisch zu Fuß mit der Kehrkarre.
Der Stadtbetrieb klärt zusätzlich auf – im Bereich Abfalltrennung und -entsorgung. Stadtsauberkeit kann nur funktionieren, wenn alle gemeinsam handeln.
Es können Bürger*innen sich im Rahmen privater Müllsammelaktionen engagieren: Vereine, Kitas, Schulen oder private Gruppen können sich beim Stadtbetrieb melden und erhalten von dort für den ehrenamtlichen Einsatz Abfallsäcke und Handschuhe.
Anmeldungen sind im Serviceportal möglich: https://serviceportal.aachen.de/suche/-/vr-bis-detail/dienstleistung/5238760/show
Um die Kippen geht es am Dienstag, 5. Mai, ab 17 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathaus. Die Sitzung ist öffentlich, Zuschauer sind willkommen.

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