Dieses Jahr starten 51 neue Nachwuchskräfte ihren Weg in die Kitas und Offenen Ganztags-Grundschulen (OGSen) der Stadt Aachen.
Davon sind 11 PiA-Kinderpflegerinnen und -pfleger und 35 PiA-Erzieherinnen und Erzieher. Die „Praxisintegrierte Ausbildung“ (PiA) bedeutet, dass die Kräfte von Beginn an in den Kindertagesstätten eingesetzt werden, dabei sinkt der Stundenanteil des theoretischen Unterrichts an der Fachschule von Jahr zu Jahr und dafür steigt die Anzahl an Praxisstunden.
Außerdem starten auch fünf Berufspraktikantinnen und -praktikanten ihren Weg einer zweijährigen Fachschulausbildung oder eines einjährigen Praktikums.
Die 56 Städtischen Kindertageseinrichtungen seien für rund 4.000 Kinder ein zentraler Lebens- und Lernort, an dem sie den größten Teil ihres Tages verbringen, sagte André Kaldenbach, Fachbereichsleiter KiTa und Kindertagespflege, bei der Begrüßung der Nachwuchskräfte. Umso wichtiger sei es, „dass wir sie mit fachlich qualifizierten, engagierten und verantwortungsbewussten Mitarbeitenden begleiten“.
UPDATE: Es häufen sich die Leserbriefe darauf, dass die „Praxisintegrierte Ausbildung“ (PiA) ihre Mängel habe. Dabei werden Auszubildende als Erzieher*innen von Beginn an eingesetzt. Damit das klappt, werde „die ohnehin schon dürftige theoretische Ausbildung gekürzt, damit die neuen Nachwuchskräfte gleich von Beginn an voll einsatzfähig sind“.
Insgesamt leide die Arbeit in den Kitas an der Tatsache, dass unzureichendes Personal zur Verfügung steht. Und weiter: PiA sei lediglich die schönfärberische Bezeichnung für einen Mangel, der seit vielen Jahren bei schlechten Ergebnisse bei den PISA-Tests zutage trete. Dürftigen Lese- Schreib- und Rechenkompetenzen seien letztlich auf mangelhafte Betreuung durch nicht fertig ausgebildetes Personal in den Kitas zurückzuführen.
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