Graben direkt neben dem Dom? Das wird spannend.

Im Juni 2023 gab es in Aachen ein Unwetter. Ein Baum (Linde) auf dem Münsterplatz wurde überraschend umgerissen. Er knallte auf einen zweiten Baum, der dann wegen Instabilität ebenfalls dran glauben musste. Verletzt wurde niemand.

Seitdem ist der Münsterplatz zwischen der Bäckerei Nobis und Buchhandlung Schmetz an dieser Stelle baumlos, leider.

„Die Baumfelder werden zeitnah neu bepflanzt“, so wurde von der Stadtverwaltung 2023 versprochen. Und siehe da: In der kommenden Woche wird schon mal mit archäologischen Grabungen in beiden Baumfeldern begonnen. Es kann mit sensationellen Funden gerechnet werden, vermutlich muss mal wieder Aachens Geschichte neu geschrieben werden (zwinkerzwonker).

Sind die Archäologen durch, dann werden auf dem prominenten Platz zwei neue Bäume gepflanzt.

Wenige Meter neben dem Dom. Foto: AachenNews Archiv

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Zu wenig Sendezeit, oder doch zu viel? Im Moltkepark wird aufgeräumt. Und: Aachen jetzt mit WhatsApp-Kanal

In Aachen gesehen. Aber: In welcher Straße war das noch?

Ach käme jetzt doch mal – nach Karneval – eine Zeit, in der gar nichts Schlimmes passiert. Kein neues AfD-Umfrage-Hoch, keine Bedrohung Europas durch eine sog. Supermacht, überhaupt kein Krieg in Europa, keine Pandemie, keine Umweltkatastrophe mit vielen Toten, keine Neuwahl, einfach business as usual.

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Konzentrieren wir uns auf die lokalen Aufreger-Themen. Im Rückblick ist jetzt der AKV (Aachens Karnevalsverein mit maximalem Ansehen und Einfluss) nicht zufrieden mit der Präsenz seiner elend langweiligen Show in den regionalen und überregionalen TV-Programmen. Viel zu wenige von euch schauten sich zu mitternächtlicher Stunde Guido Cantz und die Ordensverleihung an.

Und weil man den WDR von nix überzeugen kann, wendet man sich an die Landesregierung. Die kontrolliert schließlich den WDR und soll den Programmfuzzis Beine machen. Mehr „Brauchtumspflege“ wird eingefordert, bessere Sendezeiten sind gemeint.

Witzemacher Guido Cantz ist aber auch wirklich schwer zu ertragen, die Ritter*innen sind immer ausgesuchte Spaßbremsen (z. B. Weigel, Stoiber, Lindner, Söder), und was hat das alles mit Aachen zu tun? Wo ist da z. B. die gnadenlose, grandiose Verarschung der Mächtigen? Wo sind die Stiche mit dem Florett? Lächerliche Figuren wie Trump und Orban, Erdogan und Putin gehören durch den Kakao gezogen dass die Schwachte kracht, an Karneval hat das Tradition. Da fehlt es am Mut, da macht auch die Landesregierung nichts. (Wen der Casus noch interessiert: hier lesen)

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Eine gute Nachricht. Endlich, endlich: In den kommenden zwei bis drei Wochen entstehen im Moltkepark neue Grünflächen. 

So sieht es im Moltkepark seit Jahren aus. Foto: Stadt Aachen/Angela Fiege

Der komplette Rückbau der stillgelegten Skateranlage, der Asphaltdecke der ehemaligen Rollschuhbahn und des Kreativhauses beginnen am Montag, 23. Februar. Das verspricht die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung. Angeblich werden dort Grünflächen und Zuwege am Spielplatz entstehen. Die komplette Maßnahme soll rund zwei Wochen dauern. In dieser Zeit bleibt der Spielplatz gesperrt.

Die Fläche musste im Sommer 2019 vom Aachener Skateboard Club verlassen werden, weil die Anwohner im Frankenberger Viertel sich durch Lärm (abends und nachts) belästigt fühlten. Der Club hat sich mittlerweile eine neue Anlage zwischen Eisenbahnweg und Vennbahnweg gebaut. Sehenswert.

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Die Stadt Aachen hat ihr Portfolio an Informations- und Social-Media-Plattformen um einen WhatsApp-Kanal erweitert. Unter aachen.de/whatsapp ist es möglich, den Kanal zu abonnieren und Meldungen aus der Verwaltung zu erhalten. Wer nichts verpassen möchte, kann die Glocke im Kanal aktivieren und erhält ein Signal, sobald neue Meldungen eingestellt werden. 

Somit ist die Stadt Aachen auf folgenden Plattformen vertreten: Instagram (mit über 62.000 Followerinnen und Followern die relevanteste Plattform), Facebook, Threads, Mastodon, Bluesky und WhatsApp. Bei X (von Elon Musk) war die Stadt Anfang des Jahres 2025 ausgestiegen.

Es soll hier nicht verschwiegen werden, dass Algorithmen auf allen diesen US-Plattformen darauf ausgelegt sind, Nutzer möglichst lange in der App zu halten, was zu Sucht und sozialer Isolation führen kann. Auf Plattformen wie Facebook und Threads verbreiten sich Fake News und Hassrede schnell, weil sie durch Algorithmen gepusht werden.

Die wichtigsten Aachen-Meldungen gibt es außerdem via Stadtseiten-Newsletter unter aachen.de/newsletter und immer freitags per E-Mail. Alle Infos sowie aktuelle Pressemitteilungen der Verwaltung sind natürlich auch unter aachen.de zu finden.

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Thema AfD: Was bringt ein Verbot?

Es gibt jede Menge Leute, die ein Verbotsverfahren gegen die AfD für nicht sinnvoll, ja für geradezu kontraproduktiv halten. Was also ist zu tun? Der Landesverband Niedersachsen wurde immerhin erst vor wenigen Tagen (Februar 2026) als „extremistische Bestrebung“ hochgestuft. Und die Forderung nach „Remigration“ als Kernthema (von einer stets sehr schlecht gelaunten Alice Weidel schreiend vorgetragen) hinterläßt regelmäßig pures Grausen. Mit herben Wohlstandsverlusten wird gerechnet, falls diese Partei ihr Anti-EU-Programm durchsetzt.

Aktuell wird die Partei von einer „Verwandtenaffäre“ (Vetternwirtschaft) belastet. Den Landesverbänden in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen wird vorgeworfen, öffentliche Gelder für die Beschäftigung von Angehörigen zweckentfremdet zu haben.

Wer sich mit der AfD und einem eventuellen Verbot befassen will, hat am kommenden Dienstag Gelegenheit dazu.

„AfD-Verbots jetzt?
“, so lautet der Titel einer Veranstaltung mit Thomas Kutschaty
 (SPD), der ehemaliger Justizminister des Landes NRW ist. Kutschaty kommt im Rahmen einer Kampagne nach Aachen. Der Vortrag mit Diskussion zu den rechtlichen Rahmenbedingungen eines Prüfverfahrens beim Bundesverfassungsgericht und möglichen Wirkungen findet statt am Dienstag, 24. Februar, ab 19 Uhr im Ford-Saal des Super C, Templergraben/Ecke Wülnerstraße. Eintritt frei.

Veranstalter ist der Asta der RWTH Aachen in Kooperation mit den „Omas gegen Rechts“ und „Eltern gegen Rechts“.

Die „Omas“ sind mittlerweile ein fester Bestandteil der politischen Protestkultur in Deutschland. Beharrlich und professionell verfolgen sie ihre Ziele. Die AfD kann sich warm anziehen.

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Landesweite Unterschriften-Aktion für ein AfD-Verbot. Aachen ist dabei.

„Wir müssen handeln – und zwar jetzt.“ Die Aachener Omas gegen Rechts und ihre Mitstreiter wollen dem Aufstieg der AfD nicht weiter tatenlos zusehen. Sie wollen im Verbund mit anderen ein Verbot der AfD erreichen. Das Bündnis „AfD-Verbot jetzt“ hat erkannt: Die Partei am äußersten rechten Rand hat das Ziel und das Potential, der Demokratie schweren Schaden zuzufügen, die Demokratie von innen heraus zu zerstören. Die AfD gehört verboten.

Ein wirksames Mittel zur Bekämpfung der AfD ist bis jetzt noch nicht gefunden worden. Die einen nennen die AfD zwar „Feinde der Demokratie“, wollen sie gleichwohl in einer Koalition kleinkriegen, andere wollen die Partei nur politisch bekämpfen, aber in keiner Weise mit den Ultrarechten zusammenarbeiten, und wieder andere halten ein Verbot für zwingend erforderlich. 

Den Politikern, die allein dazu berechtigt sind, ein Verbotsverfahren zu beantragen, will man jetzt auch von Aachen aus auf die Sprünge helfen. Durch Teilnahme an einer Unterschriften-Aktion.

Machen sich mit den Omas gegen Rechts und vielen anderen für ein Verbotsverfahren stark: Architekt und Kabarettist, Manfred Hammers, Beate Kloesgen, RWTH-Professor Marco Lübbecke, Richter a. D. Harry Addicks und DGB-Regionsgeschäftsführer Ralf Woelk (v.l.).

Die Aachener „Omas gegen Rechts“ haben die Initiative ergriffen. Zusammen mit Gleichgesinnten aus 50 anderen NRW-Städten starten die Aachener*innen einen Appell und sammeln Unterschriften. Ziel: 100.000 Unterschriften in ganz NRW bis zum Sommer 2026. In den ersten Tagen kamen schon 21.840 (Stand 10. 02., mittags) zusammen. Gesammelt wird auf der Straße, an Infoständen, unter Freunden und Nachbarn und digital über die Plattform WeAct. Hier klicken. Mehr als 14.000 kamen allein schon in den ersten 72 Stunden zusammen.

Richter a. D. Harry Addicks informierte bei der Pressekonferenz in der Rosstraße in Aachen über juristische Aspekte. Er zitierte Artikel 21 Absatz 2 des Grundgesetzes: „Parteien, die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden, sind verfassungswidrig.“ Zumindest in Teilen verfassungswidrig und gesichert rechtsextremistisch ist nach Auffassung des Bundesamtes für Verfassungsschutz die AfD.

Daran konnte übrigens kein Zweifel mehr bestehen, als man sich bei der PK vor Augen führte, was die Politikerinnen und Politiker der AfD zu ihrer Geisteshaltung so von sich gegeben haben. Das war in der Masse erhellend, es konnte einem schlecht werden. – Verbotsrelevante Zitate hier und hier.

Nordrhein-Westfalen als bevölkerungsreichstes Bundesland mit einer vielfältigen Gesellschaft wird bei der Frage, ob es zu einem Verbot kommt, eine wichtige Rolle spielen. Zum Weiterlesen: hier klicken

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Alemannia erstklassig. Ein Heimsieg wäre hochverdient gewesen.

Vor dem Spiel: An allen Toren lange Schlangen. Die Kontrollen waren übertrieben genau. Entsprechend langsam füllte sich das Stadion.

Das war ein Fest. Beim Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen gelang den Aachenern fast alles, man traute seinen Augen nicht. Essen ist immerhin ein Aufstiegskandidat, Aachen kann froh sein, wenn die Mannschaft in der 3. Liga bleibt und nicht absteigt. Wann hatte die Alemannia zuletzt mal „zu Hause“ so schön gespielt? Man erinnerte sich schon fast nicht mehr.

Irgendetwas war am Sonntag anders bei der Mannschaft. Schöne Pässe konnte man am laufenden Band beobachten, überhaupt manch trickreiches Zuspiel, womit man die Essener öfter überrumpelte. Dazu gab es einige perfekte Paraden des neuen Torwarts (Fotios Pseftis), zu denen die Zuschauer begeistert applaudierten. Der Junge ist ein Gewinn für die Alemannia.

Gleichwohl endete das Spiel 3 : 3, weil die Essener ein bisschen mehr Ausdauer hatten. Die beiden letzte Tore fielen in den letzten Minuten des Spiels – eins sogar in der 90. Minute – während es zuvor lange 3 : 1 (für Aachen) stand. Die Zuschauer hatten da schon angefangen, sich riesig über 3 Punkte zu freuen. Doch für Aachen ist jeder Punkt wichtig, und das am Sonntag Gezeigte lässt hoffen. Nächster Gegner ist Ulm, ebenfalls Abstiegskandidat (Sonntag, 15. Februar, 16.30 Uhr).

Im Zusammenhang mit dem Spiel war am Tivoli wieder sehr viel Polizei zu sehen. Erschreckend, wie martialisch diese jungen Beamten ausgerüstet sind. Als ginge es darum, eine Verbrecherbande, die aus einem Knast ausgebrochen ist, an der weiteren Flucht zu hindern. (Update: Fast immer zerstören die Fans des Gegners die Gäste-Toiletten. Man fragt sich, warum sich nicht genau dort mal Polizisten blicken lassen, wo wirklich regelmäßig kriminelle Handlungen stattfinden.)

Knapp 28.000 Zuschauer sollen es gewesen sein, die sich das Spiel im Stadion ansahen. Drinnen war die Stimmung prächtig, draußen in den Warteschlangen hätte man meinen können: Das schaffen wir bis zum Anpfiff nicht auf die Plätze, so gründlich wurde am Eingang kontrolliert.

Die Aachener Tore schossen: Mika Schroers (5. und 46. Minute) und Pierre Nadjombe (35. Minute). Der Schiedsrichter (Cristian Ballweg) machte seine Sache relativ gut. Da hat man am Tivoli schon viel Schlimmeres mitansehen müssen.

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Karnevals-Hochburg bemüht sich um Sicherheit

Am 15. und 16. Februar herrscht in Aachen wieder der absolute Ausnahmezustand: Kinderkostüm- und Rosenmontagszug wälzen sich durch die Innenstadt. Was den Straßenverkehr betrifft, ändert sich quasi alles. Und: Sicherheit hat oberste Priorität.

Das bedeutet: 600 Absperrgitter, Standfüße und die dazugehörigen Stangen sowie die zusätzlich beschafften Rückhaltesperren werden die Zugstrecke absichern. 300 weitere Verkehrszeichen werden zusätzlich aufgestellt. Bereits in den vergangenen Tagen wurde das gesamte Material punktuell in der Innenstadt verteilt.

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Ob dieses Jahr wieder – wie vor über 10 Jahren – die fröhliche Stimmung aufkommen kann? Mal sehen. Foto: AachenNews Archiv

Entlang der Zugstrecke gibt es mehr als 100 Sperrungen. Es kommen die mobilen Rückhaltesperren und erneut auch Fahrzeuge des Aachener Stadtbetriebs, der ASEAG, der Regionetz und des Veranstalters zum Einsatz.

Ab Fettdonnerstag bis einschließlich Aschermittwoch bietet die APAG für das Parkhaus Eurogress einen JeckenTarif an, im Rahmen dessen der 24 Stunden-Tarif im Parkhaus Eurogress von 12 Euro für einen Tag auf 7 Euro angepasst wird.

Das Presseamt teilt mit: Das Sicherheitskonzept erfordere Halteverbote entlang der gesamten Zugstrecke. „Daher gilt an Tulpensonntag und Rosenmontag von 0 bis 19 Uhr entlang der Zugstrecke beidseitiges Haltverbot.“ Ergänzend bedarf es zum Aufbau der eingesetzten Herner-Truck-Sperren sowie aus verkehrlichen Gründen für Umleitungsstrecken vereinzelt zusätzlicher Haltverbote im nahen Umfeld der Zugstrecke.

Der Zugweg für beide Umzüge führt über: Adalbertsteinweg – Wilhelmstraße – Theaterstraße – Aureliusstraße – Franzstraße – Kapuzinergraben – Friedrich-Wilhelm-Platz – Ursulinerstraße – Münsterplatz – Schmiedstraße – Rennbahn – Klappergasse – Jakobstraße – Markt – Großkölnstraße – Auflösung: Sandkaulstraße.

Mehr Infos auf: www.aachenerkarneval.de

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Am Türelüre-Lißje Brunnen scheiden sich die Geister.

Das Bürgerforum der Stadt Aachen findet sich am kommenden Dienstag, 10. Februar, um 17 Uhr im Foyer der Nadelfabrik, Reichsweg 30, zu seiner nächsten Sitzung zusammen. Was ist nochmal das Bürgerforum? Es ist ein Gremium der Stadt Aachen. Jede und jeder kann dort mit seinem Anliegen vorsprechen, diskutieren und mit der Stadtverwaltung besprechen.

Am Dienstag stehen vier Anliegen aus der Bürgerschaft auf der Tagesordnung: ein Antrag zur dauerhaften Regulierung der Fahrzeuggeschwindigkeiten auf der Walheimer Straße in Walheim, ein Antrag zur Einrichtung eines gesicherten Fußgängerüberwegs über die Breiniger Straße in Höhe des Schildchenwegs und die Umgestaltung des Kreisverkehrs Auf der Hüls/Charlottenburger Allee.

Ein Kontroverse

Darüber hinaus liegt ein Antrag vor, der im Zusammenhang mit geplanten Umbaumaßnahmen im Bereich Rennbahn/Klappergasse den Abbau des „Türelüre-Lißje Brunnens“ anregt. Was dem Lißje widerfahren ist, ist demütigend und wird in einem Aachener Kinderlied besungen. Das geht so:

Türelüre-Lißje uus Klapperjaaß
Wovör hat dat Kengsche et Böksje esue naaß
Haue die Schelme va Jonge jeddooe
Haue dat Kengsche net pesse losse jooeh
Türelüre-Lißje uus Klapperjaaß
Dovör hat dat Kengsche et Böksje esue naaß

Die Darstellung von Kindern im öffentlichen Raum sollte nicht diskriminierend und gewaltverherrlichend sein. Foto: AachenNews Archiv

Was man mit Mädchen alles machen darf! Wie lustig! Das Mädchen muss mal dringend wohin (Toilette), doch die Jungen halten es fest, so dass es sich in die Hose pinkelt. Die Jungen amüsieren sich. Diverse Personen finden den Brunnen nicht mehr zeitgemäß, eine Entgleisung aus einer Zeit, als man über Mädchen und Frauen gewohnheitsmäßig Hohn und Spott ausschüttete und das auch noch lustig fand.

Der Brunnen soll weg, sagen die einen. Der Brunnen soll bleiben, das sagt erwartungsgemäß Oberbürgermeister Michael Ziemons (und meint, eine erklärende Infotafel reicht).

Na dann: Viel Spaß beim Streiten am kommenden Dienstag im Bürgerforum.

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Nicht schlecht: Bezahlbarer Wohnraum für Azubis

Die gewoge AG eröffnet Aachens erstes Ausbildungswohnheim im April 2026 am Aachener Hauptbahnhof. Oberhalb der Burtscheider Brücke sind 112 Wohnplätze für Auszubildende und Studierende entstanden.

Oberhalb der Burtscheider Brücke werden im April Wohnplätze für Auszubildende fertig. Foto: AachenNews Archiv

Die Apartments sind ca. 23 m² groß, und der Mietpreis liegt bei 375 Euro inklusive aller Nebenkosten. Einzig Telefon beziehungsweise Internet sind hierin nicht enthalten. Bewerben können sich Auszubildende mit bestehendem Vertrag und mindestens einem weiteren Ausbildungsjahr bis zum 27. Februar bei den Initiator*innen des Bündnisses „Ausbildungswerk Aachen“. 

Mehr Infos gibt es hier und weitere Einzelheiten z. B. zum Bewerbungsverfahren anklicken.

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Besonders doof: zivilen Einsatzkräften der Polizei Heroin zum Kauf angeboten

Dieser Einsatz hat sich gelohnt: am Montag (2. Februar) in einem Kiosk am Gasborn und in dem dazugehörigen Wohnhaus.

Es kam zu einem gemeinsamen Schwerpunkteinsatz von Ordnungsamt und Aachener Polizei. Die Einsatzkräfte stellten Heroin, Kokain, Cannabis, illegale Vapes, Medikamente und einen dreistelligen Bargeldbetrag sicher. Außerdem hat die Polizei drei tatverdächtige Männer vorläufig festgenommen. 

Während die Kontrollmaßnahmen noch liefen, bot ein Mann zivilen Einsatzkräften der Polizei ein sogenanntes „Bubble“ Heroin zum Kauf an. Gegen ihn wurde ein eigenes Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln eingeleitet.

Der Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing der Stadtverwaltung teilt mit, der Vollzugs- und Ermittlungsdienst des städtischen Ordnungsamts sei im Rahmen einer Gewerbekontrolle von Kollegen der Polizei begleitet worden. Die Polizei hatte aufgrund des Verdachts des Handelns mit Betäubungsmitteln einen Durchsuchungsbeschluss für die Räumlichkeiten dabei.

Im Anschluss an den Einsatz hat das Ordnungsamt den Kiosk und die Wohnräume versiegelt.

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113 haben es geschafft: Schulabschluss in der Tasche

Im Depot in der Talstraße haben jetzt 113 junge Erwachsene ihre staatlichen Schulabschlusszeugnisse im Rahmen des vhs-College Aachen erhalten. Unter dem Motto „Für heute gelernt – für morgen bereit“ feierten die Absolvent*innen gemeinsam mit Familien, Freund*innen und Lehrkräften ihren Erfolg auf dem Zweiten Bildungsweg.

Die Feier wurde von zwei Teilnehmenden des vhs-College moderiert und musikalisch durch die College Drums begleitet. Höhepunkt war der Gesang von Absolvent Amir Amiri mit der persischen Ballade „Baraye“ und seine Rap-Komposition.

Seit über 45 Jahren kann man am College der Volkshochschule (vhs) Aachen auf dem zweiten Bildungsweg Schulabschlüsse nachholen.

Über das College der vhs Aachen

Die Teilnehmenden des College der vhs Aachen sind in der Regel zwischen 16 und 25 Jahre alt und haben die unterschiedlichsten Lebens- und Schulerfahrungen gemacht, teilweise mit Zuwanderungs- und Fluchtgeschichten. Außerdem bietet das vhs-College internationale Schulabschlusskurse an, die durch zusätzliche Deutschförderung ergänzt werden.

Jetzt anmelden für das nächste Semester

Wer mindestens 16 Jahre alt ist und die Regelschulzeit beendet hat, kann sich ab sofort für die Kurse zum Ersten Schulabschluss, Erweiterten Ersten Schulabschluss oder Mittleren Schulabschluss anmelden: für das Sommer- Semester 2/2026, das beginnt am 31. August 2026Für Beratung und Anmeldung stehen folgende Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung:

E-Mail: beratung.college@mail.aachen.de

Telefon: +49 241 4792-300

Weitere Informationen auf der Webseite der Volkshochschule Aachen: https://www.vhs-aachen.de/programm/college-schulabschluesse

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