Wissenschaft kommt nicht aus der Mode

Gestern war wieder Wissenschaftsnacht, eine Veranstaltung, die tausende Menschen in Richtung Hochschulviertel in Bewegung setzt. Vielfach sind es Eltern mit ihren Kindern. Aktuelle Forschung wird verständlich aufbereitet, da geben die RWTH-Wissenschaftler*innen sich große Mühe und haben Erfolg.

Das C.A.R.L in der Claßenstraße glich wieder einem Bienenstock. Es gab etwa 80 Veranstaltungen, alle bei freiem Eintritt, für Menschen aller Generationen.

Die ersten Veranstaltungen beginnen um 18 Uhr, die letzten um 24 Uhr. Es gibt Vorträge, Shows mit Blitz und Donner (künstlich hergestellt), Theorie und Praxis (Rennwagen selbst bauen), unterhaltsame Science-Slamer (Professoren), Vorführungen, medizinische Unterweisungen – in insgesamt 9 Einrichtungen, die zu Fuß leicht zu erreichen sind.

Außer dem C.A.R.L sind noch involviert: das Audimax, das Gießerei-Institut, die Bibliothek 2, ein Sammelbau und weitere Institute. Man musste im C.A.R.L. teils eine Stunde lang anstehen, um dort die gewünschte Vorführung – 30 bis 60 Minuten lang – zu erleben.

Luft- und Raumfahrt, künstliche Intelligenz, Kunststoffrecycling und digitale Pflanzen, Welt im Wandel – die RWTH forscht offenbar an allem, was derzeit angesagt ist und dringend verändert werden muss. Dass sich Erwachsene dafür interessieren, wundert nicht. Aber mit welch großem Interesse Kinder aus Klassen 6, 7 und 8 den Ausführungen folgen und geduldig anstehen, das erstaunt. Unwissenschaftliche Betrachtungen und Erklärungen der Welt, wie sie derzeit in den USA immer mehr in Mode kommen, haben in Aachen keine Chance.

Um rein optisch einen Einblick zu bekommen, kann man hier schauen: Forschung zum Anfassen, ein Beitrag aus 2023.


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