Das gibt richtig Ärger: Wegen des Umbaus der Kreuzung Vaalser Straße/Amsterdamer Ring/Halifaxstraße kommt es in Aachen zwischen verschiedenen Interessengruppen zum Streit. Am Samstag, 17. Mai, findet vor Ort eine einstündige Kundgebung statt.

Eine Gruppe, die von einem irrsinnigen Kreuzungsumbau spricht, möchte die Bäume schützen und hatte dieser Tage protestiert. Gerade mal 10 Stunden später waren alle Protest-Zettel weg. Weder das Ordnungsamt (oder eine andere Aachener Behörde) noch die Polizei hatten die Zettel entfernt, das ergaben Nachfragen. Es müssen Privatleute gewesen sein.
15 Bäume sollen gefällt und der Verkehrs-Knotenpunkt für etwa 2,9 Millionen Euro umgebaut werden. An allen 15 Bäumen hingen Zettel, alle weg. Diverse Aachenerinnen und Aachener halten nicht nur das Fällen der Bäume, sondern insbesondere den kompletten Umbau für gänzlich überflüssig und rausgeworfenes Geld. Sie äußerten sich u. a. in der Tageszeitung. Hier lesen.
Für die Umgestaltung macht sich vor allem die Radler-Lobby in Gestalt des ADFC stark. Dieser Verein kämpft u. a. in Aachen für eine Verbesserung der Radverkehrssicherheit – sicheres Radfahren ist in Aachen tatsächlich weitgehend nicht möglich. Vor etwa 3 5 Jahren ist es genau auf der Kreuzung Vaalser Straße/Amsterdamer Ring zu einem Unfall gekommen, den eine Radfahrerin nicht überlebte. Ein Weißes Rad zeugt von dem schrecklichen Verkehrsunfall.
Die Maßnahme komme insbesondere auch dem motorisierten Verkehr zugute, das meinen die Leute vom Radentscheid. Hier nachzulesen. Die Verwaltung hatte drei Entwürfe vorgelegt, wie die Kreuzung sicherer gemacht werden könnte. Wer sich für diese Entwürfe interessiert, hier klicken.
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