Vermutlich waren es gemeine Baumhasser, die jüngst ihr Mütchen kühlten und eine Flatterulme im Westpark mit grobem Werkzeug umlegten. Wir berichteten hier. Es war eine Ulme aus einer Gemeinschaftspflanzaktion.
Die Ulme hat sich nach einer Vegetationspause explosiv als Stockausschlag buschförmig entwickelt. Man sollte sie wachsen lassen und sehen, wie sie sich weiter entwickelt.
Sie trotzt den Angriffen: die Flatterulme.
Dafür hat es doch tatsächlich die Kirsche im Lichthof des Souterrains vom Bushofs erwischt. Erst hieß es, der Baum solle erhalten bleiben, jetzt ist er weg. Man steht davor und staunt und fasst es nicht. Wie schön hatte doch immer im Frühling dieser Baum geblüht, praktisch mitten im tosenden Autoverkehr.
Aber nein, er wurde gefällt. Es blieb der wilde Müll. Dieser wilde Müll ist auch nicht erhaltenswerter als der schattenspendende Baum. Der Stadtbetrieb soll unterdessen auf Nachfrage erklärt haben, der Baum sei gefällt worden, weil angeblich Obdachlose ihn zum Klettern benutzt haben.
Im Lichthof neben dem Bushof gewachsen: eine Kirsche. Jetzt ist sie plötzlich weg. Fotos: Hans Falk
Weiter niedergelegt wurden – allerdings mit vorheriger Ankündigung – Ginkgos, weil ihre Früchte ekelhaft riechen. Tja Ginkgo, Pech gehabt. Ginkgos überlebten sogar in Hiroshima, in Aachen nicht. Die Empörung auf Facebook war erstaunlich groß.
Wie zur Zeit seiner Entstehung: „Der grosse Krieg“ von Klaus Paier .
„Kunst verkommt in der Notdurftecke“, hatten wir hier 2015 formuliert. – Jetzt nicht mehr. Die Kunst von Klaus Paier wird 2025 geschätzt, eins seiner wichtigen Werke ist fertig restauriert.
Jahre und Jahrzehnte verrottete die Arbeit des Aachener Wandmalers an einer Hauswand neben dem Café Kittel (Augustinerbach). Vor zwei Jahren fand sich ein Unternehmer, der sich auf den langen Weg machte, der bürokratische Hürden überwand und schließlich mit finanzieller Unterstützung von Stadt und Café Kittel die Sanierung der Arbeit finanzierte und möglich machte.
Jetzt sieht das Bild ein bisschen bunt aus. Ganz so farbig hatten wir es nicht in Erinnerung, aber da kann man sich täuschen. Es steht unter Denkmalschutz.
Gut 30 Jahre ist es schon her, da standen Aachener Künstler, Kunstfreunde, Jungjournalist*innen und andere vor den Bildern, die über Nacht in der Öffentlichkeit auftauchten und auf Geheiß der Politik schnell wieder entfernt wurden. Man empörte sich über diesen Umgang mit Kunst, erkannte ihre Bedeutung. Inhaltlich waren die Arbeiten von Paier – für die damalige Zeit – hochbrisant. Und deshalb wurden sie wohl auch immer schnell entfernt.
Es wurden poetische, aber ganz klar auch Themen aufgegriffen (Homosexualität, Atomkrieg, Verbrechen der Nazis an Kindern in Aachen, rücksichtslose Autofahrer fahren Radler tot , Häuserfresser und viele mehr), die man gesellschaftlich immer totgeschwiegen hatte, gerade in Aachen. Die Zeiten des Totschweigens vergangener und gegenwärtige Missstände sind nun vorbei (und kommen hoffentlich nicht wieder).
Tausende Radfahrerinnen und Radfahrer in Aachen fürchten sich vor dieser Situation, heute noch wie vor 30 Jahren. Aber heute wird das Thema „sichere Radwege schaffen“ nicht mehr ignoriert. Bild: Goerdelerstraße, Foto befindet sich im LuFo.
Bezüglich dem Krieg, der auf Paiers Bild noch nicht gemeint sein konnte, müssen wir uns mal fragen: Was wollen die Russen eigentlich von uns? Wollen sie mit Panzern durch Berlin fahren, wollen sie uns bombardieren?
Nein, das nämlich gar nicht. Putin will hier nichts in Deutschland. Es werden keine russischen Panzer durch Berlin fahren. Das Problem ist, wir haben es mit einem hybriden Krieg zu tun, der gegen uns seit fast 10 Jahren geführt wird, dessen Zweck und Ziel es ist, dass immer mehr Menschen das Vertrauen in die Funktionsfähigkeit des demokratischen Verfassungsstaats verlieren. Und das klappt: Viele Menschen haben bei der letzten Bundestagswahl Parteien gewählt, die eindeutig pro-russisch sind, nicht weil diese Parteien pro-russisch sind. Die Wähler*innen nehmen das bei ihrer Wahlentscheidung einfach nur in Kauf.
Das Problem ist auch: Wir sind keine resiliente Gesellschaft.
Falls es zum Verteidigungsfall kommt, sind wir nicht bereit, den politischen, ökonomischen und militärischen Preis zu zahlen, falls wir uns oder diejenigen, denen wir Hilfe versprochen haben, verteidigen müssen. Die Bedrohungslage ist für uns nicht fassbar.
Wir sind sozusagen Opfer unseres eigenen Erfolges geworden. Wir – genauer: zweieinhalb Generationen bei uns – kennen nur Frieden. Wir halten die Demokratie für irgendwie gottgegeben, etwas das immer da war und bleibt. Es fehlt uns das Gefühl dafür, dass Demokratie verteidigt werden muss.
Das hätte man doch so gern gesehen, wie Klaus Paier diese Problematik in Bilder umgesetzt hätte.
Zum Thema der Plastikverunreinigung bei der Gülleausbringung (wir berichteten hier) gibt es zur Zeit mehr Verwirrung als Klarheit. Nachdem ein Beobachter des Umweltskandals mitgeteilt hatte, es werde bereits wieder gemäht und es würden Silageballen hergestellt, hat Hans Falk (Aachener Baumschutzbund) erneut mit dem Amt für Abfallwirtschaft gesprochen und erfahren, daß der Plastikmüll vom Eigentümer beseitigt worden sei.
Hat auf einer Wiese eigentlich nichts zu suchen: Plastikmüll. Foto: AachenNews Archiv
Es war vor Ort tatsächlich eine Aktivität beobachtet worden. Ein Augenzeuge teilte mit, er habe vor Ort zwei Arbeiter angetroffen, die aber offenbar nur den konzentrierten Haufen Plastikabfall am Anfang der Wiese in Tüten aufgesammelt hätten. „Für die Abfallbehörde scheint damit der Fall erledigt zu sein“, so der Eindruck von Hans Falk nach dem Gespräch.
Eventuelle Plastikverunreinigungen, die durch die Mahd in der Silage noch vorhanden sind, sind jetzt Sache der Landwirtschaftsbehörde und damit auch die Entscheidung, was mit den Silageballen geschieht. Über strafrechtliche Konsequenzen der ganzen Angelegenheitschweigt man sich aus Datenschutzgründen aus.
Interessanterweise hatte sich eine weitere Person parallel erkundigt und vom Landwirtschaftsamt erfahren, daß die Abfallbehörde zuständig sei. „Da gewinnt man den Eindruck, daß der Schwarze Peter so hin und hergeschoben wird, bis sich niemand mehr verantwortlich fühlt. Ob und welche Konsequenzen so ein Fall hat, bleibt völlig intransparent. Warum sollten sich Bürger engagieren und Umweltvergehen den Behörden melden, wenn man nicht informiert bleibt und alles sogar als unerwünschte Belästigung für Behörden empfinden muß?“, so der etwas bittere Kommentar von Hans Falk, der nicht zum ersten Mal Umweltvergehen gemeldet und sich damit eher unbeliebt gemacht hat.
Über die Bezirksregierung hatte noch eine weitere Person ebenfalls eine Anfrage gestellt, die an die Stadt weitergeleitet worden sein soll.Wobei da ebenso offen ist, ob und was die Anfrage eventuell bewirkt. Sie wird letztlich gewiss den gleichen Instanzenweg gehen. Nach neuesten Hinweisen findet man nach der offenbar eher oberflächlichen Plastikmüllbeseitigung nun, nach der Mahd besser sichtbar, weiterhin Plastikverunreinigungen auf den Wiesen.
Resümee: Die Behörden arbeiten an der Sache, über die bisher AachenNews.org exklusiv berichtet hat. „Aachener Zeitung“ und „WirklichAachen“ haben den Fall – soweit hier bekannt – bisher nicht aufgegriffen.
Friedhöfe nehmen viel Platz ein im Stadtgebiet von Aachen. Es sind im Grunde Grün-Oasen. Um die Bürgerinnen und Bürger zu informieren und die Themen Friedhofgestaltung, Bestattungen und Grabpflege in den Vordergrund zu rücken, lädt der Stadtbetrieb am Samstag, 20. September, zum Tag des Friedhofs ein. Die Veranstaltung bietet von 11 bis 17 Uhr ein vielfältiges Programm und verschiedene Projekte an.
Mehr als eine Begräbnisstätte
„Friedhöfe sollen wiederbelebt werden“, sagt Wolfgang Berg, Bereichsleiter Friedhofwesen und Krematorium des Aachener Stadtbetriebs. „Ein Friedhof ist nicht nur ein Ort der Trauer, sondern auch ein Ort, wo sich Menschen mit ähnlichen Schicksalen treffen. Es soll die Chance für einen sozialen Austausch geschaffen werden“, betont Indra Balsam, Betriebsleiterin des Aachener Stadtbetriebs.
Am Tag des Friedhofs stellt der Friedhof Hüls das gesamte städtische Friedhofswesen des Stadtbetriebs vor. Dort wird unter anderem der Fahrzeugpark gezeigt, wo neben Baggern noch viele weitere Fahrzeuge zu sehen sind. Kinder haben hier die Möglichkeit, ihren Kinderbaggerführerschein zu machen.
Die Mitarbeiter*innen der städtischen Friedhofsverwaltung informieren über die insgesamt 26 verschiedenen Grabarten. Vertreter*innen der Bestattung sowie verschiedener Vereine erweitern das Informationsangebot. Und für Essen und Trinken ist ebenfalls gesorgt.
Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing
Die Schlacht ist geschlagen, die Stimmen sind ausgezählt, es kommt zu einer Stichwahl zwischen CDU-Kandidat Ziemons und der grünen Amtsinhaberin Keupen. Stichwahl muss sein, weil keiner der vielen Oberbürgermeister-Kandidaten 50 Prozent aller Stimmen erhielt.
40,5 Prozent der Wähler*innen stimmten für Dr. Michael Ziemons (CDU) und 32,9 Prozent für Sibylle Keupen (preiteilos/Grüne). Hoffnungslos abgeschlagen: der OB-Kandidat der SPD, Michael Servos (12,2 %).
Aber auch die anderen 7 OB-Kandidaten wurden gewählt, teilweise mit sehr wenigen Stimmen. Auf sie alle zusammen verteilen sich noch 29.568 Stimmen. Bei der Stichwahl kommt es nun darauf an, wie diese 29.568 Aachenerinnen und Aachener wählen, ob sie überhaupt noch einmal zur Wahl gehen, wem sie dann ihre Stimme geben (Keupen oder Ziemons) und ob vielleicht Personen, die Sonntag nicht zur Wahl gegangen sind, jetzt doch darüber abstimmen möchten, wohin sich Aachen entwickelt.
40,5 % gegenüber 32,9%, das sieht sehr danach aus, als ob Dr. Michael Ziemons (CDU) Aachens neuer Oberbürgermeister wird. Sicher ist aber nichts. Letztlich kommt es darauf an, wer von beiden am Sonntag, 28. September, seine Leute nochmal an die Urnen bekommt. Sonntag lag die Wahlbeteiligung bei 58,9 Prozent, bei einer Stichwahl ist sie immer deutlich kleiner.
66 Personen werden den neuen Stadtrat von Aachen bilden. Selbst wenn die Stadt einen CDU-Oberbürgermeister bekommt, bedeutet das nicht, dass Konservativ regiert und Progressiv in die Röhre schaut. Im Gegenteil.
Foto: AachenNews Archiv
Wenn Grüne, SPD, Die Linke, und Volt zusammen abstimmen – etwa über mehr abgepollerte Radwege in Aachen – dann können sie das mit ihrer Stimmenmehrheit (34) durchsetzen. Und nicht nur das. Sie würden dann CDU mit FDP und AfD überstimmen. Die AfD ist im neuen Rat übrigens mit 5 Personen dabei, die FDP nur noch mit 2 und die CDU mit 22.
Morgen (14. 09.) wird gewählt. Dabei sollte es um kommunale Themen gehen, das tut es leider nicht. Es wird allgemein angenommen, dass die Wahl in NRW ein Denkzettel sein wird für die Bundesregierung, für Schwarz/Rot.
Dabei können die Wähler*innen bei einer Kommunalwahl über ihre Stadt bestimmen, ob z. B. Aachen noch mehr abgepollerte Radwege bekommt und Schleifenlösungen, ob mehr Wohnungen gebaut werden und welche, ob die Müllabfuhr teurer wird oder der Winterdienst und die Straßenreinigung, ob die Alemannia einen weiteren Platz zum Trainieren bekommt oder eher das Theater eine neue Bühnenausstattung und so weiter.
Abstimmung über Verkehrspolitik
Es werden wieder nur etwas über die Hälfte aller Wahlberechtigten zur Wahl gehen, und die meisten werden dann von den vielen Namen auf den 5 Wahlzetteln verwirrt sein. Glücklicherweise haben bereits mehr als in 2020 per Brief gewählt. Zumindest diese hatten die Wahlzettel zu Hause und viel Zeit zum Überlegen.
In Aachen wird, so möchten wir spekulieren, die Verkehrspolitik darüber entscheiden, ob auf der einen Seite Grüne, SPD und die Linke die Mehrzahl der Stimmen bekommen oder CDU und FDP. So wird die Kommunalwahl in Aachen im Grunde auch eine Abfrage sein, ob die Bürgerinnen und Bürger den Straßenraum weiterhin mehr den Kraftfahrzeugen oder lieber dem ÖPNV, den Fußgängern und den Radlern zur Verfügung stellen wollen.
Die AfD, die Wagenknecht-Partei, die Partei, Volt und weitere werden, wenn überhaupt – so nehmen wir an – nur knapp dem Rat angehören. Seriöse Prognosen gibt es allerdings nicht. Die Ergebnisse wird es, wenn alles klappt, ab Sonntag nach 18 Uhr über diese Adresse geben: aachen.de/wahlen.
Im Frankenberger Viertel gesehen.Hoffentlich ist es keine Werbung für irgendetwas Illegales. Wir haben nämlich keine Ahnung, was die Buchstaben bedeuten. In der Adalbertstraße gesehen. Es ist – mit Humor – ein bekanntes Kunstwerk der Popart abgebildet, das sich im Ludwig Forum in Aachen befindet.
Für alle geöffnet ist am Wahltag, 14. September, der Krönungssaal des Aachener Rathaus. Jede/r kann vor Ort über große Displays miterleben, wie sich ab 18 Uhr aus vielen Einzelergebnissen – über Stunden hinweg – die vorläufigen Endergebnisse entwickeln.
So sah das am Wahlabend im Mai 2017 im Krönungssaal aus: Vorne rechts im Bild Marc Teuku, der jetzt für Volt (in der StädteRegion) kandidiert, mit Thomas Buhr (Piratenpartei). Am Wahlabend ist im Krönungssaal ab 18 Uhr jede/r willkommen.
Folgende Ergebnisse werden zu sehen sein: Wahl von Oberbürgermeisterin bzw. Oberbürgermeister, StädteRegionsrat bzw. StädterRegionsrätin, Rat der Stadt Aachen, StädteRegionstag, Bezirksvertretungen der Aachener Stadtbezirke, und ebenso die Ergebnisse zur Wahl des Integrationsrats der Stadt.
Alle Infos zur Kommunalwahl und ab Sonntag nach 18 Uhr auch die Ergebnisse aus den Stimmbezirken gibt es auf aachen.de/wahlen. Dort sind auch die Kontaktdaten der Ansprechpartner*innen zum Thema Wahlen in den Bezirksämtern aufgeführt.
Zur Wahl gehen, das ist grundsätzlich
auch ohne Wahlbenachrichtigung möglich
Zur Urnenwahl am Sonntag sollte man die Wahlbenachrichtigung mitnehmen. Gewählt werden kann grundsätzlich auch ohne die Wahlbenachrichtigung. Dann sollte man sich in seinem Wahllokal durch Personalausweis oder Reisepass legitimieren.
Bei Fragen zum Thema Kommunalwahl werden Sie geholfen: im Bereich Wahlen Aachen-Mitte, Gebäude Blücherplatz 43, (Telefon 432-1600, Fax 432-1607, wahlen@mail.aachen.de) und bei allen Bezirksämtern.
Die steigende Tendenz bei der Briefwahl setzt sich weiter fort. Bis Dienstagmittag, 9. September, sind bereits über 51.000 Briefwahlunterlagen versandt worden. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Bei der letzten Kommunalwahl 2020 hatten in Aachen insgesamt 51.500 Menschen per Briefwahl abgestimmt. Da in diesem Jahr weniger Menschen wahlberechtigt sind, wollen prozentual jetzt schon mehr Wähler*innen per Brief abstimmen, als bei der Kommunalwahl 2020.
Wer per Brief abstimmen möchte, kann einen entsprechenden Antrag noch bis Freitag, 12. September, 15 Uhr, beim Wahlamt der Stadt Aachen, Blücherplatz 43, oder im Bezirksamt seines Stadtbezirkes stellen. Online kann man Briefwahlunterlagen noch bis zum 10. September beantragen.
Nur in Ausnahmefällen, wenn jemand zum Beispiel plötzlich erkrankt ist, kann der Antrag auf Briefwahl auch noch bis zum Wahlsonntag, 14. September, spätestens 15 Uhr, gestellt werden. Der Wahlbrief mit den entsprechenden Stimmzetteln für die Kommunalwahl muss am Sonntag bis spätesten 16 Uhr beim Wahlamt oder beim Bezirksamt eingegangen sein.
Bürger*innen, die Briefwahl beantragt und keinen Wahlschein erhalten haben, werden dringend aufgefordert, sich mit dem Wahlamt in Verbindung zu setzen. Wer glaubhaft versichern kann, dass die Briefwahlunterlagen nicht zugegangen sind, kann bis Samstag, 13. September, spätestens 12 Uhr, nach telefonischer Terminvereinbarung Briefwahlunterlagen im Wahlamt abholen.
Foto: Wegweiser für die Briefwahl
Danach ist eine erneute Erteilung eines Wahlscheins nicht mehr möglich. Im Wählerverzeichnis ist ein Sperrvermerk eingetragen, so dass der Wähler im Wahllokal am Wahlsonntag nicht wählen kann.
Alle Infos zur Wahl gibt es wie immer auch im Internet unter www.aachen.de/wahlen.
Sprech- und Öffnungszeiten des Wahlamtes am Wahl-Wochenende
Freitag, 12. September 8 bis 15 Uhr
Samstag, 13. September 8 bis 12 Uhr (nach telefonischer Terminvereinbarung, bei glaubhafter Versicherung, dass Wahlschein nicht zugegangen ist)
Sie alle haben sich für einen Job entschieden, der in den vergangenen Jahren immer größere Bedeutung bekommen hat: Erzieher*in oder Kinderpfleger*in in einer Kindertagesstätte. Foto: StadtAachen/Heike Lachmann
49 junge Menschen sind in Aachen als Nachwuchskräfte in den städtischen Kitas gestartet. Sie haben sich dafür entschieden, in den kommenden Jahren die Betreuung der Kleinen und Kleinsten von der Pike auf zu lernen und so wichtige frühkindliche Bildung zu vermitteln und zugleich die Familien zu entlasten.
André Kaldenbach, Leiter des städtischen Fachbereichs Kita und Kindertagespflege, hat dieser Tage die Nachwuchskräfte persönlich im Krönungssaal des Aachener Rathauses begrüßt.
Gestartet sind zehn PiA-Kinderpfleger*innen und 31 PiA-Erzieher*innen. PiA steht in diesem Fall für „Praxisintegrierte Ausbildung“ und bedeutet, dass die Kräfte von Beginn an auch schon in den Kindertagesstätten eingesetzt werden. Dabei sinkt der Stundenanteil des theoretischen Unterrichts an der Fachschule von Jahr zu Jahr, und die Praxisstunden mehr werden. Hinzu kommen noch acht sogenannte Berufspraktikant*innen, die den Weg über eine zweijährige Fachschulausbildung und über das einjährige Praktikum gewählt haben.
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Der 1. September ist jedes Jahr ein wichtiger Tag bei der Polizei NRW: Neue Mitarbeitende kommen, einige gehen, es gibt zahlreiche Ernennungen und Versetzungen.
Für sie alle beginnt die berufliche Laufbahn bei der Polizei. Foto: Polizei Aachen
Jüngst hat Aachens stellvertretender Polizeipräsident Andreas Bollenbach 231 junge Leute offiziell im Präsidium begrüßt. Sie wurden nach erfolgreichem Einstellungsverfahren zu Kommissaranwärterinnen und -anwärtern am Ausbildungsstandort Aachen ernannt. Nach ihrer Ernennung und einer anschließenden Orientierungswoche werden sie den ersten theoretischen Ausbildungsabschnitt an der Hochschule für Polizei und Verwaltung (HSPV) beginnen.
Ein Teil von ihnen wird bei der Polizei in Düren, Heinsberg oder im Rhein-Erft-Kreis sein Praktikum im Streifendienst oder in einem Kommissariat ableisten.
Neben den neuen Kommissaranwärterinnen und -anwärtern beginnen auch fünf Regierungsinspektoranwärterinnen und -anwärter ihr Bachelorstudium bei der Polizei Aachen, zwei davon mit dem Schwerpunkt IT. Nach einem dreijährigen Studium mit Theorie- und Praxisinhalten werden sie ihren Dienst im Polizeipräsidium Aachen aufnehmen.
In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Weihnachtsbäume
Die Weihnachtsbaumsammlung in der Innenstadt erfolgt über eine grundstücksnahe Sammlung. Die Termine für euer Grundstück erfahrt ihr im abfallnavi der Stadt Aachen und im Abfallkalender. Die Sammlung wird an dem mit einem Weihnachtsbaum-Symbol gekennzeichneten Termin am jeweiligen Entsorgungstag durchgeführt. Ist dein Entsorgungstag z. B. ein Mittwoch, wird auch nur an dem Mittwoch mit dem Tannenbaum-Symbol dein Weihnachtsbaum abgeholt. Für die grundstücksnahe Sammlung stellt ihr den komplett abgeschmückten Weihnachtsbaum an den Straßenrand bzw. an den Bereitstellungsplatz der Abfallbehälter im öffentlichen Straßenraum.
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wo auch immer ihr seid: Es lohnt sich, informiert zu sein. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Unsere Adresse: mail@AachenNews.org
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Diagnose von KI
Technologieversprechen für das Gesundheitswesen werden in Hamburg kritisiert auf dem 39C3 : KI-Systeme sollen Personalmangel beheben, doch Pläne wie die des Charité-Chefs, ein Drittel der Mitarbeitenden durch KI zu ersetzen, seien unrealistisch. Der Referent warnt u. a. vor der Ausblendung sozialer Ungleichheiten – während Tech-Milliardäre von Longevity träumen, sterben Menschen an behandelbaren Krankheiten wie HIV.
Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.