Bleitrommel gefunden. Innen: fünf verschiedene Aachener Tageszeitungen

Das Aachener Stadtarchiv zeigt aus seinen Magazinen regelmäßig Stücke als Archivale des Monats und schickt dazu erklärende Texte, die AachenNews gern veröffentlicht. Im November geht es um ein Gebäude, das einst am Katschhof stand.

Wurde leider 1957 abgebrochen: das alte Verwaltungsgebäude am Katschhof. Der Grund: Kriegsschäden und der Baustil sagte nicht mehr zu. Foto: Stadtarchiv Aachen

Als das alte Verwaltungsgebäude am Katschhof im Sommer 1957 abgebrochen wurde, fanden Bauarbeiter im Mauerwerk des Turmes den Grundstein des alten Gebäudes. In diesen Grundstein eingelassen war eine große, verlötete Bleitrommel, in die ein Glasbehälter eingelassen war. 

Gut erhaltene Zeitzeugnisse

Er sollte den Inhalt dieser Zeitkapsel zusätzlich schützen: eine Urkunde zur Grundsteinlegung im Jahr 1900, zahlreiche damals in Umlauf befindliche Münzen, Briefmarken und sämtliche am Tage der Grundsteinlegung in Aachen erschienene Tageszeitungen: das katholisch-konservative Echo der Gegenwart, der christlich-soziale Volksfreund, das politisch unabhängige Politische Tageblatt sowie die liberalen Zeitungen Aachener Post und Aachener Allgemeine Zeitung. Die Schutzmaßnahmen für diese Erinnerungsstücke hatten sich als erfolgreich erwiesen: Alles war gut erhalten. 

Die 1957 gefundene Bleikapsel und ihr Inhalt werden heute im Stadtarchiv aufbewahrt. Foto: Stadtarchiv Aachen

Die reich verzierte Urkunde aus der Kapsel besagt Folgendes: „Im Namen Gottes. Heute, am 22. Juni 1900, im 13. Jahre der Regierung Kaiser Wilhelms II., Königs von Preußen, im 23. Jahre des Pontificats Papst Leo XIII. wurde unter dem Oberbürgermeister der Stadt Aachen Philipp Veltman zu dem nach des Architecten Friedrich Pützer preisgekrönten Entwurfe unter Leitung des Stadtbauraths Joseph Laurent aufzuführenden städtischen Verwaltungsgebäude der Grundstein gelegt.“

Die Grundsteinlegung war ein halbes Jahr nach Beginn umfangreicher Abbruch- und Erdarbeiten erfolgt. Eröffnet wurde das Gebäude am 14. Mai 1903. Im Zweiten Weltkrieg wurde es stark beschädigt, was jedoch nicht der alleinige Grund für den Abbruch war, denn auch der historisierende Stil des Gebäudes entsprach nicht mehr dem Selbstverständnis der Stadt.

An die Stelle des alten Verwaltungsgebäudes trat ein neues Verwaltungsgebäude, das heute denkmalgeschützt ist. Neben dem Centre Charlemagne sind dort verschiedene Verwaltungsdienststellen, die politischen Fraktionen und auch der Oberbürgermeister beheimatet.

Quelle: Stadtarchiv Aachen, SLG 502-AA 42; FOTO 61-III 6

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Ich geh mit meiner Laterne . . .

Lichtermeer in der Dunkelheit – in Erinnerung an den heiligen Martin, der seinen Mantel mit einem Bettler teilte. Es sind wieder viele Kinder im Martinszug, es ist immer eine Gelegenheit zu sehen, wie viele Kinder es doch in Unterforst gibt.

Jedes Jahr ist es rührend, wenn die Kinder mit ihren hellen Stimmen das Lied von der Laterne singen.

Sicher auch sehenswert: Der Martinszug im Frankenberger Viertel. Am Samstag, 9. November, um 17.30 Uhr geht es los, um 18 Uhr will man am Neumarkt sein.

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Sankt Martin

1. Strophe:

Sankt Martin, Sankt Martin,

Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,

Sein Roß, das trug ihn fort geschwind.

Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,

Sein Mantel deckt‘ ihn warm und gut.

2. Strophe:

Im Schnee saß , im Schnee saß,

Im Schnee, da saß ein alter Mann,

Hatt Kleider nicht, hatt Lumpen an.

„O helft mir doch in meiner Not,

Sonst ist der bittre Frost mein Tod!“

3. Strophe:

Sankt Martin, Sankt Martin,

Sankt Martin zog die Zügel an,

Sein Roß stand still beim armen Mann.

Sankt Martin mit dem Schwerte teilt‘

Den warmen Mantel unverweilt.

4. Strophe:

Sankt Martin, Sankt Martin,

Sankt Martin gab den halben still:

Der Bettler rasch ihm danken will

Sankt Martin aber ritt in Eil‘

Hinweg mit seinem Mantelteil.

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Straßen und Plätze versinken wieder im Laub

Die Mitarbeiter des Stadtbetriebs sind jetzt im Einsatz, um riesige Mengen an Laub einzusammeln. „Das geht natürlich nur sukzessive“, sagt Dieter Bohn, Bereichsleiter Stadtreinigung und Winterdienst des Stadtbetriebs. „Wir bemühen uns, schnellstmöglich alle öffentlichen Bereiche wie Straßen, Plätze und Fahrradwege vom Laub zu befreien.“ 

Die Großkehrmaschinen des Stadtbetriebs sind im Zweischichtbetrieb eingesetzt, auch am Wochenende werden zusätzliche Touren gefahren. 10 bis 15 Tonnen regennasses Laub werden täglich von der Stadtreinigung gesammelt. Da dieses Laub primär von der Fahrbahn aufgenommen wird, ist es, unter anderem wegen des Reifenabriebs, verschmutzt.

Hinzu kommen rund 400 Kubikmeter Laub, die derzeit jede Woche in den städtischen Grün- und Parkanlagen gesammelt werden. Dies entspricht, abhängig von der Witterung, etwa 130 Tonnen. Ein Teil hiervon wird in den Gehölzgruppen liegen gelassen oder dorthin gebracht, um als Dünger zu dienen und um Überwinterungsmöglichkeiten für Kleintiere zu schaffen.

Achtung: Reinigungspflicht

Der Aachener Stadtbetrieb weist darauf hin, dass die Reinigung der Gehwege gemäß der Straßenreinigungssatzung, die entsprechend der einzelnen Reinigungsklassen teilweise auf Anwohnende übertragen wurde, auch für das Entfernen des herabgefallenen Laubs gilt. Das gesammelte Laub darf nicht auf die Straße gekehrt werden. Dies könnte beispielsweise zu einer Verstopfung der Regenwassereinläufe führen.

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Etwas Musik: In the Jungle von Mar Malade

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Herbst

Himmel über Forst.
Baum auf dem Marktplatz.
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Im Rathaus: Oberbürgermeister Ziemons leistet heute seinen Eid. Stress bei der SPD.

Heute, kurz nach 17 Uhr, ist es soweit: Da wird der neue Aachener Oberbürgermeister (OB) Michael Ziemons (CDU) im Rathaus vereidigt und zwar von dem Mitglied der Versammlung, das dem Rat am längsten angehört.

Zur Erinnerung: Vor 5 Jahren traf man sich im Eurogress, alle Ratsleute trugen damals Masken und hielten Abstand voneinander, am 2. November 2020 bekämpfte die ganze Welt die Pandemie.

An der Amtseinführung darf heute, im November 2025, jede/r teilnehmen, die Sitzung ist öffentlich. Der Ratssaal wird sehr voll sein. Der neue OB wird vereidigt, die Ratsleute werden lediglich darauf verpflichtet, zum Wohle der Stadt Aachen wirken zu wollen und dabei niemanden zu bevorteilen oder zu benachteiligen. Drei ehrenamtliche Stellvertreter*innen des Oberbürgermeisters werden heute gewählt. Dr. Ralf Otten von der CDU und Ulla Griepentrog (Grüne) stehen fest. Als Dritter kommt Sebastian Becker (SPD) hinzu.

Vor 5 Jahren kam Sibylle Keupen Pandemie-bedingt im Eurogress in Amt und Würden, heute heißt der neue OB Michael Ziemons. Er wird im Rathaus vereidigt.

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In der StädteRegion wird am kommenden Donnerstag der StädteRegionsrat Tim Grüttemeier (CDU) vereidigt sowie seine 3 ehrenamtlichen Stellvertreter*innen gewählt und die 74 Mitglieder der StädteRegionstages verpflichtet. Um 18 Uhr in den Parkterrassen in Burtscheid beginnt die Sitzung. Neu in dem Gremium sind u. a. zwei Mitglieder von Volt: Marc Teuku und Alexandra Radermacher.

In der StädteRegion werden neun (9) AfD-Mitglieder versuchen, die Zukunft unserer Heimat mitzugestalten. Das wird allerdings nicht so einfach für die AfD, denn CDU und Grüne werden wieder eine Koalition bilden und haben mit 39 Sitzen eine gute Mehrheit.

Bei der SPD (15 Sitze) gibt es interne Probleme. Der Grund: Spitzenkandidatin Janine Köster, die im Wahlkampf für die Partei geworben hatte wie sonst keiner, kann nicht Fraktionschefin werden. Andor Schmitz (nie was von gehört) hat ihr mit Erfolg den Posten streitig gemacht. Köster hat sich verärgert aus der Politik zurückgezogen. Ein sehr bedauerlicher Vorgang. Wer weiß, was da noch für Komplikationen draus entstehen.

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Bald wieder: Kling, Glöckchen, Klingelingeling.

Auf dem Katschhof stehen schon die ersten Buden, am Freitag, 21. November, wird der Weihnachtsmarkt eröffnet, am 23. Dezember ist Schluss. Der Markt ist wieder täglich von 11 bis 21 Uhr zu erleben. Es gibt Ausnahmen, z. B. Sonntag, 23. November (Totensonntag), ist nur von 18 bis 21 Uhr geöffnet.

Hunderttausende werden sich bald wieder durch die Budengassen schieben.

Unterdessen haben in NRW zwei kleinere Städte ihre Weihnachtsmärkte abgesagt. Nach den tödlichen Anschlägen in Berlin (2016) und Magdeburg (2024) wurden die Sicherheitsauflagen für die Märkte in der Adventszeit verschärft. Kerpen und Overath können die Kosten dafür angeblich nicht stemmen.

Gut, wenn man sich an denen orientieren kann, die sagen: Wir geben nicht auf, wir lassen uns nicht einschüchtern. Seit über 50 Jahren gibt es den Weihnachtsmarkt in Aachen, das Warenangebot ist in dieser Zeit immer vielfältiger geworden.

Dieses Jahr sind wieder alle üblichen Buden dabei, nur die Hütte 16 von der Fleischerei Gerrards wird fehlen. Um diese Hütte hatte es mehrere Jahre hintereinander Ärger gegeben, weil sie sich als einzige auf das Areal des Elisengartens stellen durfte. 2025 wird erst mal pausiert.

Zum Weiterlesen: https://www.tagesspiegel.de/politik/wegen-anti-terror-auflagen-erste-stadte-sagen-weihnachtsmarkte-aus-kostengrunden-ab-14751338.html

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Lichtenbusch: Kahlschlag wegen Brücken-Neubau

Diese kleine Brücke (s. unten) wird abgerissen und neu gebaut. Um das zu schaffen, hat man jüngst ein großes Areal – rund um die Brücke – von Bäumen „befreit“. Ein Irrsinn, wie man ihn selbst in Aachen selten erlebt.

Die Brücke über die Monschauer Straße muss erneuert werden. Angeblich ist ihre „Lebenszeit“ abgelaufen, gleichwohl ist eine Beschädigung an dem Bauwerk nicht zu erkennen.

Dicke Bäume liegen bei der Autobahnauffahrt Aachen-Lichtenbusch haushoch gestapelt auf dem Boden. Teils wurden nicht mal die Äste entfernt, so meint das Laienauge zu erkennen. Was hat man mit den Bäumen vor? Sie wurden alle gefällt, weil die A44-Brücke erneuert wird.

Bei einem Brückenneubau braucht das ausführende Unternehmen natürlich Platz für allerlei Gerätschaften. Allerdings hat man in Lichtenbusch allem Anschein nach drastischer zugeschlagen, als dies nötig war.

Das ist nur ein Teil der gefällten Bäume. Alle zu fotografieren, das wäre zu gefährlich, denn es ist nicht vorgesehen, dass Fußgänger dort langgehen. Alle Fotos: Hans Falk und Melissa Mar
Hier standen mal viele Bäume, jetzt nicht mehr.

Der Neubau soll Mitte kommenden Jahres beginnen. Es ist mit einer Bauzeit von 2 Jahren zu rechnen. Der Verkehr wird nicht umgeleitet, die Autobahn wird nicht voll gesperrt. Es ist geplant, den Verkehr über eine Behelfsbrücke laufen zu lassen.

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Zum Weiterlesen in der örtlichen Tageszeitung.

Aachen verfügt jetzt auch über ein Baumkataster.

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In der Politik: Ganz schön viel neues Personal am Start

Heute ist – ganz offiziell – nicht nur Halloween, sondern auch der allerletzte Arbeitstag von Sibylle Keupen als Oberbürgermeisterin. Doch nicht nur sie scheidet aus dem Amt. Ihre drei (ehrenamtlich tätigen) Stellvertreter*innen geben ihre Posten auf. Hilde Scheidt (Grüne), Margrethe Schmeer (CDU) und Norbert Plum (SPD). 

Sie haben bei wichtigen Anlässen die Stadt Aachen vertreten, waren teils über 20 Jahre in Amt und Würden. Wer ihnen folgt als ehrenamtliche/r Bürgermeister/in, das steht nur bei der CDU schon so gut wie fest. Dr. Ralf Otten ist der Kandidat der CDU für diesen Posten. 

In einer Stadt wie Aachen haben auch die Vorsitzenden der Fraktionen nicht gerade wenig Macht und Einfluss. Hier wechselt bei CDU, SPD und die Linke ebenfalls das Personal. Auf die sympathische Iris Lürken folgt bei der CDU nun Holger Kiemes aus Walheim, von dem AachenNews.org bisher noch nie etwas hörte. Bei der SPD folgt auf Michael Servos der politikerfahrene Aachener Boris Linden, der ein Sohn von Jürgen und Maria Linden ist und insofern die Freude am politischen Gestalten von seinen Eltern mitbekommen hat. Bei der Linken folgt auf Leo Deumens, der aus dem Rat ausscheidet, Andreas Nositschka. – Bei den Grünen bleibt alles beim Alten, es sprechen Julia Brinner und Carsten Schaadt weiterhin für ihre Fraktion im Stadtrat.

Zur Erinnerung: Bei der Kommunalwahl haben kürzlich Grüne und SPD je 2 Sitze im Rat der Stadt verloren, nicht so die CDU. Sie hat klar gewonnen, stellt ab sofort 22 Ratsleute (statt bisher nur 14) sowie außerdem den Oberbürgermeister. Denkbar wenig Einfluss auf die Geschicke der Stadt werden wohl FDP (2), VOLT (2) die Satirepartei Die Partei (1), BSW (1) und die UWG (1) haben. Wie die Linke und die AfD mit ihren je 5 Sitzen abstimmen werden, bleibt abzuwarten. 

Hier sei die Prognose gewagt, dass sich im Aachener Rathaus CDU und Grüne zusammentun und mit satter Mehrheit regieren werden. Das geschah bereits von 2009 bis 2013, endete aber im Streit und vor Ablauf der damaligen Ratsperiode. 

Der Ratssaal im Aachener Rathaus. Dort wird entschieden, in welche Richtung sich Aachen entwickelt. Foto: AachenNews Archiv

Ab morgen, 1. November, ist nun also Dr. Michael Ziemons für alles zuständig, was ihr an Aachen auszusetzen habt – vom Verkehr, über die Kinderbetreuung und den Zustand der Schulen, bis hin zur Müllabfuhr und den Baustellen, der schlechten Luft und Naturzerstörung bis hin zur Arbeit der gesamten Stadtverwaltung. Dass Ziemons als OB sein Arbeitszimmer wieder ins Rathaus zurückverlegt, ist übrigens leider nicht der Fall. Er wird seinen Schreibtisch im Verwaltungsgebäude am Katschhof stehen haben.

Hier mehr zum Ergebnis der Kommunalwahl.

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Grüne Fassade für häßlichen, grauen Bunker

Fassadenbegrünung ist, was viele gern sehen – nur leider nicht an der eigenen Hauswand. Da fürchtet man die Macht der Natur: die Pflanzen würden die Mauern beschädigen, und die Pflege des Bewuchs koste Zeit, Energie und viel Geld. Geld, das die Stadt Bürger*innen für Fassadenbegrünung zur Verfügung stellte, wurde teilweise nicht abgerufen.

Eine Mauer, die als Living Wall nur gewinnen kann, ist die Wand eines Bunkers, zum Beispiel die in der Zeppelinstraße. Dort werden jetzt Vorbereitungen getroffen. Alles in Absprache übrigens mit einem Anwohner-Arbeitskreis, der am Freitag, 28. November, ein Bunkerfest veranstaltet.

Der Bunker auf der Ecke Zeppelinstraße/Mataréstraße: Außer einem großen Wandbild an der Seite zur Mataréstraße bekommt er jetzt noch seitlich eine Begrünung.

Schnell wachsende Pflanzen sollen bald an der Bunkerwand hochklettern, so ist es geplant. Auf dem Grünstreifen werden dann Bänke aufgestellt, man wird sich dort treffen und aufhalten können. Derzeit werden noch Wasserrohre erneuert. Direkt gegenüber (auf der anderen Straßenseite) befindet sich die Wohnanlage der GeWoGe, die Totalsanierung des alten Bestands ist bald abgeschlossen.

Wird dieser Flecken nach der Neugestaltung die neue Mitte von Unterforst? Bedauerlich ist, dass der Baum, der aus dem Bunker zu wachsen scheint, gefällt wurde. Foto: AachenNews Archiv

Zur Erinnerung: Stadtverwaltung und Politik in Aachen haben vor, dem Stadtteil Forst (ca. 22.000 Einwohner*innen) mit verschiedenen, teils teuren Maßnahmen, eine Verschönerung zu verpassen. Nach z. B. dem Frankenberger Viertel ist tatsächlich auch mal Forst dran mit städtebaulichen Maßnahmen. Man will aber nicht nur die Optik verbessern, alles soll auch dazu führen, dass der Zusammenhalt der Menschen in den 6 Quartieren von Forst besser wird.

Die Quartiere sind Unterforst, Altforst, Schönforst, Forster Linde, Obere Trierer Straße Nord und Driescher Hof. In vielen Treffen mit Bewohnerinnen und Bewohnern wurde offensichtlich, dass es allen Quartieren unter anderem an einer sogenannten Mitte fehlt, eine Art Mini-Marktplatz, wo man sich bei schönem Wetter trifft, Kontakte knüpft, und was auch immer zusammen macht.

Für mehr Infos hier klickern

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Was wird aus dem alten MediaMarkt-Laden in der Franzstraße?

In der Franzstraße gab es einst den MediaMarkt. Von der Waschmaschine über den Haarföhn bis zum neuesten iPhone war alles zu haben. Jetzt herrscht dort eine große Leere. Wie in der Adalbertstraße das ehemalige Wehmeyer-Areal wirkt die Ecke sehr heruntergekommen.

Neueröffnung in der Franzstraße/Ecke Matthiashofstraße? Ein Fitnessstudio will umbauen und eröffnen. Wann ist ungewiss.

Das Citycenter mit dem GlobusCenter ist eine der großen Bausünden in Aachen. Eine andere ist der Bushof. Gebaut in für Aachen nicht passenden Dimensionen, irgendwie absichtlich häßlich bzw. schmucklos, wünscht man sich den Abriss.

Auf 2748 Quadratmetern wurde bis November 2024 Unterhaltungselektronik verkauft – über 30 Jahre lang. Jetzt geht der Verkauf im Aquis Plaza weiter. Die Immobile steht unterdessen leer, sie soll der ImmoMa-Gruppe (Berlin) gehören. Mit der Stadtverwaltung hat man sich bisher über Stellplätze und Ablösesummen gestritten.

Mieten und umbauen will die Lokalität die Fitnesskette FitX, die schon am Europaplatz ein Studio hat. Doch außer einem guten Dutzend Obdachloser findet man in dieser Ecke der Franzstraße gar nichts vor. Traurig denkt man da an die vielen, schönen CDs, die von dort den Weg in die heimische Sammlung fanden. Vorbei, vorbei, alles vorbei. Zum Trost etwas Musik.

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