Für die Reit-WM 2026: neue Pferdeboxen werden gebaut

Alles für die Pferde: Auf dem Turniergelände sind vier alte Ställe abgerissen worden, eine neue Halle (127 Meter lang) für mehrere Millionen Euro wird errichtet. Der Neubau soll zur Weltmeisterschaft 2026 fertig sein.

Hier standen mal 200 Pferdeboxen: Albert-Servais-Allee/Ecke Hubert-Wienen-Straße.

Vier Ställe sind weg, sie wurden in den 30er und 40er Jahren des vorigen Jahrhunderts errichtet, entsprachen zwar noch hohen Standards, aber zur Reit-WM 2026 muss es etwas Besseres sein. Die wertvollen Tiere sollen sich wohlfühlen, und auch den Pferdepflegerinnen und Reiter*innen soll es an nichts fehlen. Der Stallneubau wird gefördert vom Bundesministerium des Inneren.

Es ist keine leichte Sache, eine so hochkarätige Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Aachen kann sich freuen, einen Verein wie den ALRV in seinen Mauern zu haben. Die Mitglieder des ALRV haben in hundert Jahren ihren Verein – in ehrenamtlicher Arbeit – zu den allergrößten Erfolgen geführt.

Vom 11. bis 23.August 2026 trifft sich in Aachen die Elite des Pferdesports, Hunderttausende Zuschauer werden die Wettkämpfe vor Ort und via TV verfolgen. Karten für die Wettkämpfe gibt es schon jetzt.

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Man hatte schon nicht mehr damit gerechnet, aber: Schildstraße bald fertig

Das ist die Schildstraße. Die wird man bald nicht wiedererkennen. Wird aber auch Zeit.

Krass. Seit dieser Woche baut die Stadt die Schildstraße um und gestaltet sie neu. 
Foto: Stadt Aachen/Harald Beckers  

Die Regionetz hat ihre Bauarbeiten in der Schildstraße und am „Schildplatz“ beendet. Direkt im Anschluss daran lässt die Stadt seit dieser Woche die Oberflächen der Straße und am Platz grundlegend erneuern. Die Umgestaltung dauert voraussichtlich bis Ende Januar 2026.

Die Schildstraße bekommt auf der nördlichen Seite entlang der Häuser mit den ungeraden Hausnummern einen Gehweg mit einer Breite von durchgehend 2,20 Meter. Er wird ein Teilstück des Premiumfußwegs zwischen Innenstadt und Frankenberger Park. Auf der gegenüberliegenden südlichen Straßenseite wird der Gehweg rund 1,30 Meter breit. Die Fahrbahn selbst wird auf der gesamten Länge der Schildstraße mindestens 3,80 Meter breit.

An zwei Stellen werden Baumbeete angelegt und später Bäume gepflanzt. Überdies entstehen zwei Parkflächen, die zeitlich befristet als Ladezone genutzt werden können. Für Fahrräder entstehen Abstellflächen im Straßenraum. 

Der „Schildplatz“ ist in beiden Richtungen der Übergang von der Harscampstraße in die Schild- und Schützenstraße. Er wird ebenfalls grundlegend umgestaltet. Er soll zwei wichtige Funktionen bekommen. Zum einen wird über ihn die Radvorrangroute von der Innenstadt nach Brand und Eilendorf geführt. Zum anderen soll er auch für Fußgänger*innen gut und sicher nutzbar sein. Das Pflaster auf dem Platz wird farblich so gestaltet sein, dass sich die Flächen für den Fuß- und Radverkehr deutlich voneinander unterscheiden. Ein neuer Baum wird gepflanzt. Um ihn herum wird eine großzügige Rundbank aufgebaut.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Wie findet ihr die neuen Sitzmöbel?

Im Mai hatte eine Gruppe engagierter Bürger*innen aus Forst mit Personen aus Stadtverwaltung und Politik entschieden, dass der Aachener Ortsteil Forst neue Sitzmöbel bekommen soll. Also Möbel, die ein wenig mit Pflanzen ausgestattet werden und auf denen man sich mal eine Weile draußen niederlassen und mit Nachbarn plaudern kann. Jetzt sind die Möbel da.

Zwei dieser Sets stehen jetzt in Nähe der Kirche St. Katharina in Forst. Erste Probesitzer*innen fanden den niedrigen Sitz etwas unbequem weil zu niedrig.

Mit den Teilen, die von unterschiedlichen Zielgruppen genutzt werden, sollen neue Treffpunkte geschaffen werden. An Treffpunkten mangelt es in Forst, so wurde festgestellt. Das Holz auf den Sitzmöbeln ist pflegebedürftig, Kinder aus der benachbarten Kita klettern gern auf den Teilen rum und hinterlassen auf den Sitzflächen Schmutz.

Hoffentlich wird die Begrünung nicht rausgerissen. Vielleicht finden sich in der Nachbarschaft ja Paten, die die Pflege der kleinen Beete übernehmen.

Die berühmte Forster Linde ist übrigens vom Standort der Möbel nur wenige Schritte entfernt.

Standortwechsel einmal pro Jahr

Die Teile – hergestellt von der Firma low-tec – werden sich nach einer Weile auf Wanderschaft begeben, so ist es geplant. Sie sollen in anderen Forster Quartieren aufgestellt werden, da wo neue Treffpunkte entstehen könnten: im Gemeinschaftsgarten in der Mataréstraße, an der Auferstehungskirche und in Schönforst beispielsweise.

Der Aachener Stadtteil Forst (etwa 23.000 Einwohner) soll entwickelt werden. Mehr dazu gibt es u.A. hier

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Und plötzlich merkst du, was für nette Nachbarn du doch hast

Entspannte Stunden erlebten an diesem Sonntag fast 100 Menschen im neuen Gemeinschaftsgarten in der Mataréstraße. Es gab Kaffee und Kuchen, ein Chor trat auf und etliche Leute informierten sich bei einer Führung über die Kirche St. Bonifatius, die unter Denkmalschutz steht. Auch über den Garten und was aus ihm noch werden kann, wurde man informiert.

Im Gemeinschaftsgarten kam man erstmals in der Form miteinander ins Gespräch und freute sich, dass man so nette Nachbarn hat.

Das Gelände rund um St. Bonifatius wurde freundlicherweise von der Pfarrei St. Katharina in Forst zur Verfügung gestellt. Da kann man nur dankbar sein. Die Stadt war ihrerseits hilfreich bei der Aufgabe, das Grundstück so herzurichten, dass man dort Beete anlegen kann.

Da gibt es viel Platz und gut ein Dutzend alte, sehr schöne Bäume, die im Sommer Schatten spenden. Die Gruppe, die samstags dort arbeitet, kann übrigens noch Unterstützung gebrauchen. Beim Fest staunten viele darüber, dass in nicht mal einem Jahr das Areal von einem Schandfleck zu einem Vorzeigegarten geworden ist. In Zukunft geht es u.a. darum, die Zugänge barrierefrei zu machen.

Mit einer Gesangseinlage wurde das Fest eröffnet. Die Mitglieder des Wohnprojekts LebensWeGe Aachen e.G. haben die Angewohnheit, draußen zusammen zu singen, aus der Corona-Zeit ins Jahr 2025 hinübergerettet.
Für alle, die in ihrem Quartier ebenfalls aktiv werden wollen, gab es Informationen.
Wer besondere Fähigkeiten hat, erfreut sich natürlich gleich besonderer Aufmerksamkeit.
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Kleine Mehrtages-Radtour

Los geht’s in Maastricht, wo aus einer Kirche eine Buchhandlung geworden ist.

Alle Fotos: Henning Brinkmann

Weiter geht die Fahrt auf dem Gravelbike nach Roermond.

Regenbogenhäuser in Houten (Fahrradstadt) bei Utrecht.

Bibliothek im ehemaligen Postgebäude, in Utrecht.

Auch in Utrecht. s. hier Die Künstler fragten die Bewohner des Hauses nach ihren Lieblingsbüchern. Das Ergebnis ist ein Gemälde mit 49 Buchcovern in sieben verschiedenen Sprachen.

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Neulich in der Robensstraße

Unser aller Verbrauch an Textilien ist in Dimensionen entglitten, die nicht mehr zu verantworten sind. Ganze Bevölkerungsgruppen kleiden sich viermal im Jahr komplett neu ein – mit Billig-Kleidung, die offenbar zum Wegwerfen geschaffen wird.

Unternehmen, die getragene Kleidung sammeln, bekommen fast nichts mehr für die Teile. Die Preise sind nämlich ins Bodenlose gefallen. Was wir brauchen, ist eine Kampagne, die dazu auffordert, mit Kleidung ganz anders umzugehen.

In Aachen kommt noch hinzu, dass die DRK-Stelle in der Robensstraße nach der Auflösung keine Pflege mehr erfährt. Ähnlich sieht es manchmal auch vor der WABe, Freunder Weg 61, aus. Da ist dann am Wochenende der Kleider-Container voll, und bergeweise werden Textilien rund um den Container auf den Bürgersteig und vor das Tor geworfen.

Der neue Leerstand* und das Drumherum: Ziemlich traurig. Foto: Hans Falk

*Hinweis von einem Leser: Der Beitrag könnte sehr leicht so verstanden werden, als ob das gesamte Gebäude dort aufgegeben worden sei. Richtig ist: Nur die Altkleider Container wurden aufgegeben

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Mehr zum Thema aus der Stadt Düren: hier. Weil sich auf dem Weltmarkt mit Altkleidern kaum noch Geld verdienen lässt, sind zwei Betriebe in Düren jetzt pleite.

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Noch mehr Strom soll vom eigenen Dach kommen

Die Stadt Aachen unterstützt mit der Neuauflage eines Förderprogramms gezielt die Nutzung von Solarenergie in Mehrfamilienhäusern und Gewerbeimmobilien kleinerer und mittlerer Unternehmen (KMU-Gewerbeimmobilien).

Neuer Förderfokus

Die Neuauflage unterscheidet sich in ihrem Förderfokus: Dieser liegt nun nicht mehr auf Ein- und Zweifamilienhäusern, sondern auf Mehrfamilienhäusern und KMU-Gewerbeimmobilien. Im Bereich der Mehrfamilienhäuser werden Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) und Stromspeicher bei gemeinschaftlicher Gebäudeversorgung oder Mieterstromprojekten gefördert. Die Förderkonditionen liegen hier bei 200 Euro pro vollendetem Kilowatt-Peak bei PV-Anlagen (maximal 10.000 Euro) sowie 100 Euro pro Kilowattstunde nutzbarer Speicherkapazität bei Batteriespeichern (maximal 5.000 Euro). 

Im Bereich Gewerbeimmobilien werden Dachgutachten mit bis zu 90 Prozent (maximal  4.000 Euro) und Photovoltaikanlagen mit 100 Euro pro Kilowatt-Peak (maximal 10.000 Euro) gefördert. 

Bei Veranstaltung von Solarnachbarschaftsfesten gibt es eine Bezuschussung von pauschal 50 Euro. Und: Um die Wartezeiten im Förderprogramm zu verkürzen, wurde der Bearbeitungsprozess in den vergangenen Monaten intensiv überarbeitet und digitalisiert.

„Öcher Solar Offensive“

Mit der Neuauflage startet die Stadt auch die zweite Runde der Solarkampagne „Öcher Solar Offensive“. Das Ziel der Klimaneutralität lässt sich nur durch das Mitwirken der gesamten Aachener Stadtgesellschaft erreichen. Deshalb informiert die Kampagne interessierte Hausgemeinschaften und Unternehmer*innen über das städtische Unterstützungsangebot und will gleichzeitig zu einem eigenen Beitrag im lokalen Klimaschutz motivieren. Plakate und andere Werbemittel werden demnächst in Aachen zu sehen sein. 

Ergänzend zur Kampagne startet die Stadt Aachen in Kooperation mit dem Solarenergie-Förderverein Deutschland e. V. am 3. November die Vortragsreihe „Photovoltaik verständlich erklärt“ für alle Interessierten. 

Alle Vortragstermine und nähere Infos unter: https://www.aachenklima.de/termine/ Weitere Infos zum Förderprogramm: www.aachen.de/solar

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Mit Fachleuten über Lokaljournalismus diskutieren

Die dritte Ausgabe der Live-Journalismus Reihe, die von den beiden Aachener Journalisten Arndt Lorenz und Jens Tervooren ins Leben gerufen wurde, findet statt am Freitag, 10. Oktober, ab 19.30 Uhr in und mit der Volkshochschule Aachen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht notwendig.

Der Fokus liegt auf der politischen Debattenkultur in Deutschland – und wie diese auf den Lokaljournalismus einwirkt. Geplant ist eine lebendige und offene Auseinandersetzung mit einem aktuellen Thema: Wie „defekt“ sind die medialen Debatten in Deutschland? Und was verbirgt sich hinter der Klage „Das wird man doch wohl noch sagen dürfen?“ Und wo genau verlaufen die Grenzen der Meinungsfreiheit – und wie kann Lokaljournalismus in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft zur Aufklärung einer demokratischen Öffentlichkeit beitragen?

Dabei tauschen sich Medienschaffende über ihre Arbeit aus und diskutieren über die gesellschaftliche Relevanz des gegenwärtigen (Lokal-)Journalismus, der sich immer mehr auch den Möglichkeiten von Social Media widmet. Das Publikum ist ausdrücklich eingeladen, sich an der Debatte zu beteiligen.

Die Podiumsgäste: 

Korbinian Frenzel (Journalist für den Deutschlandfunk und freier Autor, Mitverfasser des Buches „Defekte Debatten“), Hanna Guggenberger (Recherchenetzwerk Correctiv; Lead of Production Art and Journalism), Till Borrmann (Journalist & Gründer von @acbushofmemes), Amien Idries (stellvertretender Chefredakteur der Aachener Zeitung).

Musikalisch blickt der Leipziger Gitarrist, Roboterprogrammierer, Magnetbandzerknitterer und Komponist Markus Rom mit seinem Projekt „Oh No Noh“ hinter das Verborgene und formt aus dem Alltag ein Orchester. Dazu gibt es Cocktails von Maître Patrick.

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Gasballons: Ihre Tage sind gezählt

Drei Gasballons stehen seit ewigen Zeiten (1960er Jahre) am Grünen Weg/Ecke Prager Ring, und man konnte sich an ihnen orientieren. Doch mit Gas befüllt oder anderweitig verwendet werden sie schon lange nicht mehr, bis Ende des Jahres werden sie einer nach dem anderen abgebaut und das Material recycelt. Zum Schluß werden auch noch die Fundamente entfernt.

Gasballons am Grünen Weg: Ihre Zeit ist abgelaufen. Einer ist schon zur Hälfte demontiert.

400 Tonnen schwer und 32 Meter hoch sollen die alten Gasdruckbehälter sein, die jetzt in Windeseile vor sich hin rosten. Die Schutzschicht musste – weil asbesthaltig – entfernt werden, ohne diese Schicht färbt sich die Oberfläche schnell rostrot.

Die Kugeln werden aufgeschweißt und Segmente werden daraus abgetrennt. Ein Industrie-Abbruchunternehmen wurde eigens beauftragt. Ohne die Ballons und die Fundamente steht der STAWAG ein 7500 Quadratmeter großes Gelände zur Verfügung, das verkauft werden soll. Wäre ja schön, wenn ein Investor auf dem Areal ein neues Wahrzeichen errichten würde.

Es gab auch die Idee: Gasballons bewohnbar machen.

Hier mehr Infos.

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