Der Garten in der Mataréstraße ist relativ neu. Es ist das Gelände rund um die Kirche St. Bonifatius, die unter Denkmalschutz steht. Auf dem Gelände selbst stehen mehrere prächtige, alte und hohe Bäume. Fast jeden Samstag wird im Gemeinschaftsgarten gearbeitet, denn es ist noch viel zu tun.
Initiativen wie www.acker.co und Urbane Gärten fördern die Idee der Nachbarschaftsgärten. Beispiele sind das Himmelbeet in Berlin, HirschGrün in Aachen und Vielfeld in Leipzig sowie zahlreiche weitere Projekte in verschiedenen Städten, z. B. Neuland in Köln.
„Glück auf! Arbeit und Leben im Aachener Revier“, so lautet der Titel einer Fotoausstellung, die in den Räumen der Volkshochschule (VHS), Peterstraße, noch bis zum 16. November zu sehen ist. Die Schwarz-Weiß-Fotos von Dieter Kaspari vermitteln einen Eindruck davon, wie stark der Steinkohlebergbau insbesondere den Nordkreis Aachen geprägt hat. Und zwar bis in die 1990er Jahre hinein.
Blick in die Ausstellung. Zu sehen sind 72 Arbeiten, die Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre entstanden.
Kaspari dokumentierte Landschaften, Gebäude und Siedlungen (im Auftrag des Eschweiler Bergwerksverein). Auch Menschen mit von der Kohle schwarz gefärbten Gesichtern sieht man. Kaspari ist Bergarbeitersohn, in Aachen aufgewachsen, der Alltag der Bergleute und die Welt des Steinkohlebergbau ist ihm von Kindheit an vertraut. Er ist ein Multitalent und Urgestein der Aachener Blues-Rock Szene. Seit 1965 tritt er als Sänger, Gitarrist und Mundharmonikaspieler auf, davon zwölf Jahre als Profi in verschiedenen Bands wie „Cave Dwellers“ oder „Credo“.
Zu der Ausstellung gibt es einen in Zusammenarbeit mit der STAWAG entstandenen Ausstellungskatalog. Zum Begleitprogramm ist in der VHS ein Ausstellungsrundgang im Foyer, 2. Etage, geplant. Der Rundgang findet statt am Donnerstag, 9. Oktober, von 18.30 bis 19.30 Uhr. Er ist kostenfrei.
Ab 2026 wird ein Grundstück in Aachen-Brand im Rahmen einer Konzeptvergabe ausschließlich für gemeinschaftliche Wohnprojekte vergeben.
Um Interessierte auf die Ausschreibung zur Konzeptvergabe vorzubereiten und Projekte und Personen miteinander zu vernetzen, hat die städtische Koordinationsstelle Bauen und Wohnen in Gemeinschaft eine kleine Veranstaltungsreihe zu den wichtigsten Fragen rund um das Thema Wohnprojekt geplant. Wer auf der Suche nach einem Grundstück für gemeinschaftliches Wohnen oder nach einer Gruppe für eine gemeinsame Vision ist, ist hier genau richtig.
Was bedeutet eine Konzeptvergabe? Eine Konzeptvergabe bedeutet, dass nicht der Meistbietende den Zuschlag erhält, sondern die Person oder Gruppe mit der besten Idee.
Den Auftakt bildet die Vernetzungsveranstaltung am Mittwoch, 29 Oktober, ab 18 Uhr in der Mefferdatisstraße 14-18, in Aachen. Egal ob alleine, zu zweit oder als schon bestehende kleine Gruppe – alle sind eingeladen. Es können Ideen gesammelt, Gleichgesinnte gefunden und erste Kontaktdaten ausgetauscht werden. Die Teilnahme ist kostenfrei und unverbindlich. Um Anmeldung unter gemeinsambauen@mail.aachen.de wird gebeten.
Darüber hinaus wird es noch zwei weitere Veranstaltungen mit dem Schwerpunkten Rechtsformen (13. November) und Finanzen (8. Dezember). Beide Veranstaltungen beginnen jeweils um 18 Uhr. Der Ort wird noch bekannt gegeben. Mehr Informationen zur Fläche und zur Konzeptvergabe gibt es unter: www.aachen.de/gemeinsambauen.
Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing
Das Team Baumunterhaltung (würde besser Team Baumfällung heißen) des Stadtbetriebs beginnt derzeit mit Baumfällungen im Stadtgebiet. „Alle betroffenen Bäume sind in einem schlechten Zustand und nicht mehr verkehrssicher“, so wurde festgestellt. Dadurch würden die Bäume eine Gefahr für Bürgerinnen und Bürger darstellen.
„Die betroffenen Bäume sind teilweise oder ganz abgestorben und durch einen Pilzbefall oder eine Vorschädigung in Form von Fäulen oder Rissen in ihrer Stand- und Bruchsicherheit gefährdet“, erklärt Nino Polaczek-Keilhauer, Teamleiter Baumpflege des Aachener Stadtbetriebs.
Foto: Dieser 1. Baum am Kapuzinergraben wurde erst kürzlich gefällt. Sein Geruch war seiner Umgebung unangenehm.
Die meisten Bäume, die in dieser Saison noch gefällt werden, stehen auf dem Lousberg. Ein Großteil der betroffenen Bäume habe eine Höhe von unter zehn Metern und werde von den Kronen der großen und alten Bäume überdeckt. Wegen des dadurch entstehenden Lichtmangels könnten sie sich nicht gut entwickeln „und sterben sukzessive ab“.
In Laurensberg
Ähnlich verhält es sich am Alten Bahndamm in Laurensberg. Dort werden unter anderem Bergahorne, Eschen und Robinien entfernt. Am Jugendpark Moltkebahnhof und an der großen Grünfläche neben der Roemonder Straße müssen – laut Behörde – ebenfalls dutzende kranke und absterbende Bäume entfernt werden.
Eine weitere Maßnahme wird Anfang Oktober an der Ludwigsallee vorgenommen: „An einer etwa 120 Jahre alte Rotbuche wurde festgestellt, dass der Baum am Wurzelanlauf vom Riesenporling befallen und die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben ist.“ Da ein Umsturz des Baumes nicht mehr auszuschließen sei und dadurch ein hohes Sicherheitsrisiko bestehe, werde eine kurzfristige Fällung vorgenommen.
Foto: Auch dieser 2. Baum am Kapuzinergraben musste dran glauben. Die übel riechenden Früchte immer zu entfernen, das war wohl zu viel verlangt.
Nicht alle Baumkrankheiten seien auf den ersten Blick erkennbar, wissen die Experten. Auch ein augenscheinlich noch gut belaubter und vitaler Baum könne eine Verkehrsgefährdung darstellen, so wird mitgeteilt.
Auch äußere Schäden durch Sturm, beispielsweise Rissbildungen, oder Anfahrschäden mit Rindenabplatzungen „lassen den Baum optisch vital wirken, beeinträchtigen aber die Standsicherheit und stellen dadurch eine Verkehrsgefährdung dar“.
Die Baumfällungen werden bewusst im Herbst und Winter umgesetzt, außerhalb des Brut- und Nistschutzes, der von März bis September gilt. Nachpflanzungen an den jeweiligen Standorten sind geplant.
Foto: Dieses war der 3. Baum, der am Kapuzinergraben nie mehr Schatten spenden wird.
Das Team Baumunterhaltung vergisst nicht zu erwähnen, dass die Baumfällungen bewusst im Herbst und Winter geschehen, also außerhalb des Brut- und Nistschutzes, der von März bis September gilt. Nachpflanzungen an den jeweiligen Standorten seien geplant. Das könne aber dauern, weil dazu u. U. umfangreiche Vorarbeiten nötig wären.
„Typen, die mit einer Niederlage im Fußball nicht fertig werden, sollen sich ein anderes Hobby suchen!“ So kommentieren Facebook-Nutzer, was die Polizei im Anschluss an das Spiel zwischen Alemannia und Erzgebirge Aue vermeldet. Am Dienstagabend (30. September) ist es nämlich zu gewalttätigen Übergriffen gekommen. Gästefans wurden angegriffen. Die Polizei teilt dazu mit,
nach bisherigen Erkenntnissen sei es während der Abreisephase im Nahbereich des Tivoligeländes zu einem gezielten Angriff auf zwei Fahrzeuge, in denen Fans der Gastmannschaft saßen, gekommen.
Foto: Wer sich nach einer Niederlage im Fußball nicht mehr im Griff hat, sollte dem Tivoli fernbleiben. Tipp von AachenNews: Auspowern kann man sich auch gut im Superfly.
Die Polizei weiter: „An der Kreuzung Krefelder Straße/Eulersweg, an der die Fahrzeuge bei Rotlicht hielten, trat eine Gruppe von etwa zehn vermummten Personen an einen Pkw und einen Kleinbus heran. Sie schlugen und traten gegen die beiden Fahrzeuge, beschädigten und zerstörten Scheiben der Fahrzeuge, öffneten an dem Pkw gewaltsam eine Fahrzeugtür und raubten einen Rucksack aus dem Auto.“
In dem Kleinbus hätten acht und in dem Pkw vier Gästefans gesessen. Insgesamt seien vier Personen aus den beiden Fahrzeugen durch Glassplitter leicht verletzt worden.
Bei einer Fahndung hätten dann Polizisten vier Tatverdächtigte vorläufig festnehmen können. Jetzt wird weiter ermittelt. Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu den Vorfällen machen können, sich per E-Mail an Poststelle.Aachen@polizei.nrw.de zu melden. Insbesondere werden Personen gebeten, die im Zusammenhang mit den Angriffen privat Fotos oder Videos gefertigt haben, diese der Polizei Aachen per E-Mail (Poststelle.Aachen@polizei.nrw.de) zur Verfügung zu stellen.“ (gw)
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Dem folgte auf dem Fuße das offizielle Statement von Alemannia Aachen. Das lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig.
Was weder Gott noch Werner Fuchs noch sonst jemand will, ist Gewalt. Wer die Gäste der Alemannia attackiert, greift die Alemannia an. Deshalb: Gewalttäter, geht weg von unserem Tivoli!
Der Verein teilt mit: „Nach dem Heimspiel am Dienstagabend ist es in Aachen zu einem feigen Angriff auf Anhänger von Erzgebirge Aue gekommen. Mehrere Täter attackierten zwei Fahrzeuge mit Gästefans und setzten damit Menschenleben einer ernsten Gefahr aus.
Unsere erste Sorge gilt den betroffenen Fans von Erzgebirge Aue. Ihnen sprechen wir unser tiefes Mitgefühl aus. Wir haben gestern umgehend Hilfe organisiert und über Polizei sowie den Fanbeauftragten von Erzgebirge Aue an die Betroffenen weitergegeben. Darüber hinaus stehen wir im engen Austausch mit den Verantwortlichen von Erzgebirge Aue sowie der Polizeibehörde.
Gemeinsam mit den Verantwortlichen des FC Erzgebirge Aue und den zuständigen Fanbeauftragten werden wir zudem das Gespräch suchen, um die Ereignisse aufzuarbeiten und die Betroffenen auch in der Nachbereitung zu unterstützen.
Als Alemannia Aachen sagen wir klar und unmissverständlich: Diese Täter sind nicht Alemannia. Wer Gäste attackiert, greift unseren Verein und unsere Werte an. Sie handeln gegen alles, wofür wir stehen – Respekt, Gastfreundschaft und Fairness.
Wir fordern die Täter auf, sich ihrer Verantwortung zu stellen und sich den Ermittlungsbehörden zu stellen. Wer Gewalt ausübt, darf sich nicht verstecken.
Wir arbeiten uneingeschränkt mit der Polizei zusammen und geben alle Hinweise, die uns erreichen, unmittelbar weiter. Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, damit die Verantwortlichen identifiziert und zur Rechenschaft gezogen werden.
Gewalt mag von Einzelnen ausgehen – aber niemals im Namen von Alemannia Aachen.“
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Es gibt so viele Sportarten. Wenn Fußballspiele-Gucken dich wütend macht, versuchs doch mal mit dem Skaten (am Vennbahnweg).
Wie geht es jetzt weiter, nachdem der Aachener Stadtrat ganz neu zusammengesetzt wird und der Vorsitzende des Rates und Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons heißt?
Im Rat wird bekanntlich mit Mehrheit entschieden. Nur, wer hat eigentlich die Mehrheit? Über das, was in Aachen geschieht und was gefälligst unterbleibt (Poller aufstellen, Fahrradwege anlegen, Parkplätze reduzieren usw.) – darüber entscheiden 67 Personen. (Dazu gezählt ist auch der Oberbürgermeister, er darf über nahezu alles auch immer mit abstimmen.) Für eine Mehrheit sind 34 Stimmen nötig.
Noch ist Zeit zu schauen, wer mit wem zusammengeht. Bis Ende Oktober bleibt die alte Mehrheit im Amt. Die neue Ratsperiode startet erst Anfang November.
Und es zeigt sich: Die Parteien, die vorher die Mehrheit hatten, haben sie auch jetzt noch. Also die Parteien, die zuvor schon zusammen und einheitlich abgestimmt hatten: Grüne (18 Mandate), SPD (9), die Linke (5), Volt (2) und UWG (1). Sie waren bei der Mobilitätspolitik, bei der Wohnungsbaupolitik und in den anderen Bereichen immer einer Meinung. Die Genannten möchten z. B. nach wie vor Aachen fahrradfreundlicher und grüner machen.
Foto: Am Wahlabend im Krönungssaal
Diese Parteien werden bei Abstimmungen, sofern sie zusammenhalten, die Mehrheit haben und sich durchsetzen können – gegen die 23-CDU-Stimmen. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass der Oberbürgermeister zur CDU gehört und auch mit ihr abstimmt. Es kommt gar nicht so selten vor, dass ein Oberbürgermeister nicht der Partei angehört, die die Mehrheit im Stadtrat innehat.
Wir müssen nicht weit schauen, nach Monschau nämlich, wo die grüne Bürgermeisterin in ihrem Stadtrat einer CDU-Mehrheit gegenübersitzt und auch in den vergangenen 5 Jahren schon gegenüber gesessen hat. Das klappte. Weitere Beispiele gibt es. Der OB als Chef der Stadtverwaltung muss – sehr einfach gesagt – nur umsetzen, was ihm die Mehrheit vorschreibt.
„Die progressive Mehrheit“ im Rat bleibt erhalten, die konservative Minderheit CDU (23), FDP (2), AfD (5) schaut in die Röhre. Wobei die CDU in Aachen nichts weniger möchte, als mit der AfD zu stimmen. Desgleichen auch nicht mit der Partei von Sahra Wagenknecht (BSW, 1). Das ist absolut glaubhaft.
Die CDU könnte (Konjunktiv) eine Mehrheit erreichen, wenn sie mit den Grünen oder der SPD eine Koalition bilden würde. Nach dem, was man an Kontroversen in den vergangenen 5 Jahren erlebt hat, ist das unmöglich. – Es sei denn, es lassen sich von der „progressiven Mehrheit“ noch ein paar Leute weichklopfen. Prognose: Das ist unwahrscheinlich.
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Das Thema wurde vor der Stichwahl bereits einmal aufgegriffen: hier kicken
Nach nur fünf Jahren muss Sibylle Keupen (parteilos/grün) den Chefsessel im Rathaus räumen. Tapfer lächelte sie, als sie gestern gegen 20 Uhr ins Rathaus kam, um dem Sieger zu gratulieren und ihre Niederlage anzuerkennen.
Sie erhielt langanhaltenden Beifall, zu Recht, denn die letzten fünf Jahre waren für viele Menschen in Aachen eine gute Zeit. Viele fortschrittliche und zeitgemäße Themen wurden angepackt. Doch Veränderung geht langsam.
Über den tosenden Beifall schien sich Sibylle Keupen am Ende selbst zu wundern.
Bis zur letzten Minute gekämpft und doch verloren: Sibylle Keupen. Etwa 10.900 Stimmen mehr als die Amtsinhaberin erhielt der neue OB, Dr. Michael Ziemons. Volles Haus im Krönungssaal des Rathauses.
Über große Displays konnte jeder miterleben, wie sich ab 18 Uhr aus den Einzelergebnissen der Wahllokale die vorläufigen Endergebnisse der Wahlen zur/zum Oberbürgermeister*in und zum Städteregionsrat bzw. zur Städteregionsrätin entwickelten. Ausgelassener Jubel und Standing Ovations beherrschten später die Szene, beide Kandidaten versicherten sich ihrer gegenseitigen Sympathie und sprachen von einem fairen Wahlkampf.
Die Schlacht ist geschlagen. Die Stichwahl gewonnen hat Dr. Michael Ziemons (CDU). Eine vielköpfige Menge bejubelte den neuen Oberbürgermeister im Krönungssaal des Rathauses.
Die CDU ist neuerdings nicht nur die größte Fraktion im Rat von Aachen, sie stellt auch den Oberbürgermeister und hat sich „ihre“ Stadt zurückerobert. Vorbei ist die von Konservativen schon fast als Höllentrip empfundene Zeit mit einer grünen Mehrheit, mit klar grüner Politik und einer von den Grünen ins Amt gehobenen Sibylle Keupen.
Vom Posten eines Dezernenten bei der StädteRegion in das Amt des Oberbürgermeisters von Aachen gelangt: Dr. Michael Ziemons.
Aachen kann nun wieder sein, wie es früher war: Konservativ, katholisch, dem Althergebrachten zugewandt. 44,0 Prozent wählten in Aachen Sibylle Keupen, 56,0 Prozent gaben Ziemons ihre Stimme. Eine klare Sache. Die Wahlbeteiligung lag bei nur 49,3 Prozent. Hier sieht man mehr.
Ziemons hat in Zeiten der Pandemie Großes geleistet, hat damals unermüdlich daran gearbeitet, dass niemand zu Schaden kommt. Das werden nur wenige Querdenker bestreiten. Vielleicht ist er ja in Zeiten von übelst manipulierter Infrastruktur und in Zeiten sonderbaren Drohnenaufkommens der richtige Krisenmanager. Vielleicht bringt er uns durch eine schwierige Zeit.
Carmen Krämer (Grüne) gewinnt in Monschau
Auch in der StädteRegion machte erwartungsgemäß CDU-Kandidat Tim Grüttemeier mit 56,1 Prozent das Rennen. Dort gab es keinen Wechsel. Seine SPD-Konkurrentin Janine Köster kam auf beachtliche 43,9 Prozent.
Allein die Stadt Monschau mit ihren vielen Ortsteilen geht mit grüner Bürgermeisterin weiter in die Zukunft. Die sympathische Carmen Krämer kann hier weiter versuchen das zu reparieren, was viele Jahre CDU-Politik versäumte. CDU-Kandidat Thomas Kuck gaben 45,4 Prozent der Eifeler ihre Stimme.
66,5 Prozent aller Monschauer hatten gestern ein Ziel: auf ins nächste Wahllokal. Sie haben die Wahl sehr ernst genommen. Das ist vermutlich eine der höchsten Wahlbeteiligungen von ganz NRW.
Anlässlich der Stichwahl, heute, 28. September, lädt die Stadt Aachen wieder alle Aachener*innen in den Krönungssaal des Rathauses ein. Dort kann man erneut über große Displays miterleben, wie sich ab 18 Uhr aus den Einzelergebnissen der Wahllokale die vorläufigen Endergebnisse der Wahlen zur/zum Oberbürgermeister*in und zum Städteregionsrat bzw. zur Städteregionsrätin entwickeln.
Wählen ohne Wahlbenachrichtigung ist möglich
Zur Urnenwahl am heutigen Sonntag sollte man die vorhandene Wahlbenachrichtigung mitnehmen. Eine neue Wahlbenachrichtigung wird für die Stichwahl im Wahllokal nicht benötigt. Gewählt werden kann grundsätzlich auch ohne die Wahlbenachrichtigung. Dann sollte man sich in seinem Wahllokal durch Personalausweis oder Reisepass legitimieren.
Am Dienstag, 30. September, tritt bereits um 10 Uhr der Wahlausschuss zusammen und stellt bei seiner Sitzung im Sitzungssaal des Rates im Rathaus (s. Foto) ganz offiziell die endgültigen Ergebnisse der Stichwahl zur Oberbürgermeisterin beziehungsweise zum Oberbürgermeister fest.
Oberbürgermeister Ziemons setzt den Austausch mit den Aachener*innen in den Stadtteilen fort und lädt am Freitag, 17. April, zu einem Bürger*innendialog ein. Von 16 bis 18 Uhr besteht im Bezirksamt, Paul-Küpper-Platz 1, die Gelegenheit, persönlich mit dem Oberbürgermeister (OB) ins Gespräch zu kommen.
„ja“ zuOlympia?
Noch bis 19. April kann man seine Stimme per Briefwahl abgeben, ob man für oder gegen die Teilnahme Aachens an einer Olympiade ist. Bis dahin läuft der Ratsbürgerentscheid. Die Stadt hat allen wahlberechtigten Personen die Wahlunterlagen zugesandt. Sollte jemand bislang keine Abstimmungsunterlagen erhalten haben, kann sich ans Wahlamt (0241/432-1600) oder an wahlen@mail.aachen.de wenden.
4 Jahre, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Zur Ruhe kommen
Am Dienstag,14. April, zeigt Dr. Lisa Pütz (RWTH Aachen) im OecherLab, Kapuzinergraben, warum wir nach der Arbeit oft nicht zur Ruhe kommen – und welche evidenzbasierten Strategien wirklich helfen, besser abzuschalten. Die kostenfreie Veranstaltung richtet sich an alle, die ihre Balance zwischen Arbeit und Erholung nachhaltig verbessern möchten. Infos hier.
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Zwischen dem 14. und 16. April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
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Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.