Das Foto (oben) vom wunderbaren Krönungssaal des Aachener Rathauses entstand anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Aachen-Toledo. Im Krönungssaal des Rathauses gab es einen Festakt. Foto: Stadt Aachen/Harald Krömer

Velocity stellt den Betrieb ein

Der E-Bike-Verleiher Velocity Aachen hat schon vor Monaten Insolvenz angemeldet. Jetzt ist es soweit: Velocity stellt morgen den Betrieb ein, das berichteten dieser Tage die örtliche Tageszeitung (AZ) und der WDR, sowie Antenne AC. Für die Gehälter und Löhne sei kein Geld mehr da.

Aus und vorbei, alle Stationen werden geschlossen. Es droht der Rückbau. Zuschüsse der Stadt würden nicht wie erhofft fließen, heißt es in den Medien als Begründung. Offenbar hatten sich die Betreiber gedacht, sie würden eventuell mit mehr Geld aus der Stadtkasse gerettet. Velocity erhielt aber schon über 330.000 Euro pro Jahr und auch Fördergelder vom Land NRW. Jetzt hat nur noch der Insolvenzverwalter etwas Hoffnung. Ein neuer privater Investor ist unterdessen – soweit bekannt – nicht in Sicht.

2016 standen die ersten Velocity-Stationen in Aachen. Die Idee kam aus studentischen Kreisen, die Räder (es sind korrekt: Pedelecs) sollten emissionsfreie Mobilität ermöglichen, also klimaneutral sein. Das waren sie auch. Ein Tauschen von Akkus, wie bei den Röllerchen, ist nicht erforderlich.

Eine Velocity-Station am Bahnhof Rote Erde. Foto: AachenNews Archiv

Es gibt in Aachen 100 Stationen, plus insgesamt 13 in Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath, Würselen und 33 in der Parkstad Limburg in Holland. „Zuletzt waren circa 520 Velocity-Elektrofahrräder im Einsatz“, weiß die AZ. Die 2000 Röllerchen (E-Scooter) in Aachen waren eine starke Konkurrenz. Und Vandalismus könnte ebenfalls Velocity den Hals gebrochen haben. Schade ist es auf jeden Fall.

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Wer möchte Bachführer*in werden?

Als Bachführerin/Bachführer taucht man auch in die Tiefen der vielen kleinen Gewässer des Aachener Talkessels ein. Foto: Ökologie-Zentrum Aachen e. V.
Die Bäche sind der Lebensquell unserer Stadt, die sich ohne die Bäche nie zu einer Großstadt entwickelt hätte. Wissen über die Bäche weiterzugeben, das könnte eine sinnvolle Arbeit sein. Daher startet das Ökologie-Zentrum am Samstag, 13. September, mit einer Fortbildung für Leute, die Bachführer*in in Aachen werden möchten.

Die intensive Fortbildung findet in kleinen Gruppen statt, um effektives Lernen und intensiven Austausch zu ermöglichen. Die 6-stüngigen Theorie- und Praxiseinheiten/ Exkursionen finden an 14 Samstagen (etwa 2 pro Monat bis Mitte Mai 2026) statt. Dazu kommen zwei Samstage für die Abschlussexkursionen.

Wichtige Fortbildungsinhalte sind Gewässerökologie, Umwelt- und Industriegeschichte, Wassernutzung, naturräumliche Bedingungen und Klima, Bachoffenlegung sowie umweltrechtliche und versicherungsrechtliche Fragen. Es spielen auch erlebnispädagogische Ansätze eine wichtige Rolle. Die Fortbildung zeichnet sich durch einen hohen Praxisanteil bei Exkursionen aus.
Interessenten für die nächste Fortbildung können am ersten Ausbildungstag Samstag, 13. September, unverbindlich und kostenfrei teilnehmen. Anmeldungen bei Birgitta Hollmann per Mail info@oekologie-zentrum-aachen.de oder telefonisch unter 0049 (0)241 8891425 (bitte Telefonnummer hinterlassen). Die Kosten der Fortbildung betragen 380 Euro. Da die Stadt Aachen das Ökologie-Zentrum fördert, wird diese Veranstaltung auch von der Stadt Aachen unterstützt und ermöglicht diesen ermäßigten Preis.


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Die Versorgung mit Warmwasser und Wärme muss klimafreundlich geschehen

Auch wenn die kommenden Winter nicht so kalt werden wie die Winter vor 20 oder noch mehr Jahren, so ist es doch erforderlich, im Sommer an Heizung und Warmwasser zu denken. Insbesondere daran, wie man es sich beschaffen kann: eine mollig warme Wohnung und jederzeit warmes und sogar sehr heißes Wasser – direkt aus dem Wasserhahn.

Selbst wer denkt, der Klimawandel sei gar nicht von Menschen verursacht und es werde mit der Temperatur und den Unwettern schon wieder alles von allein ins Lot kommen . . . also wer so denkt, wird doch vermutlich meinen, dass es ganz gut wäre, sich beim Heizen von Öl und Gas unabhängig zu machen. Wer möchte schon gern auf Gedeih und Verderb von Verrückten wie Putin oder den Herrschaften in den Arabischen Emiraten abhängig sein?

Deutschland MUSS unabhängiger von der Versorgung mit Erdgas oder Erdöl werden. Schon allein, weil alle Städte mit mehr als 100.000 Einwohner*innen gesetzlich verpflichtet sind, bis Mitte 2026 eine kommunale Wärmeplanung aufzustellen und politisch zu beschließen. So natürlich auch Aachen, wo kürzlich tatsächlich eine kommunale Wärmeplanung beschlossen wurde.

Foto: AachenNews Archiv. Wenn es draußen wieder krachend kalt ist, möchte man am liebsten unabhängig von Erdgas und Erdöl sein.

Deutschland will – wie viele Länder der Europäischen Union (EU) – klimaneutral werden, sprich: deutlich weniger Kohlendioxid (CO2) in die Atmosphäre ausstoßen. Heizen und Warmwasser sorgen für einen Großteil des unerwünschten CO2-Ausstoßes. Daher soll die Wärmeversorgung klimafreundlich umgebaut werden.

Ganz viele Infos (wichtig für Haus- und Wohnungseigentümer*innen) dazu gibt es hier: www.aachenklima.de/waermeplanung

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FDP im neuen Rat nicht mehr dabei

Paukenschlag neun Wochen vor der Kommunalwahl! Die Liberalen werden sich aller Voraussicht nach nicht an der Wahl beteiligen dürfen und werden demzufolge auch im nächsten Rat nicht vertreten sein.

Der Wahlausschuss hat getagt, jetzt ist wörtlich in der Vorlage zu lesen: „Der Wahlausschuss beschließt, folgende Wahlvorschläge für die Wahl zum Rat der Stadt Aachen am 14. 09. 2025 zurückzuweisen: FDP alle 40 Bewerber*innen der Reserveliste.“ (s. hier unter Ö5, Ö6 und Ö7)

Der Grund: Es wurden bei einer Vorprüfung Mängel festgestellt, und zwar soll es die bei der Aufstellungsversammlung am 3. Juni gegeben haben. Davon war auch schon in der örtlichen Tageszeitung die Rede. Es soll tatsächlich sogar bei zwei Aufstellungsversammlungen nicht alles korrekt abgelaufen sein. Welche Formfehler genau vorgefallen sind – die Aachener Zeitung hat dazu recherchiert.

Konsequent wurde ebenfalls zurückgewiesen: der Wahlvorschlag für die Wahl des Oberbürgermeisters. Wulf Pabst kann nicht FDP-Oberbürgermeister-Kandidat werden. Das gab es nun wirklich noch nie. Die Liberalen waren gefühlt seit Menschengedenken im Rat von Aachen vertreten und dort ein zuverlässiger Partner der CDU. Auch ohne formal ein Koalition zu bilden stimmten CDU und FDP fast immer gleich ab. Auf diesen Partner wird die CDU nun wohl (im neuen Rat) verzichten müssen, was für die Christdemokraten auch nicht gerade einfach ist bzw. den angestrebten Machtwechsel in unerreichbare Ferne rückt.

Die FDP kann Beschwerde gegen die Entscheidung des Wahlausschuss einlegen.

Die zugelassenen Wahlvorschläge sind hier zu finden. Zugelassen ist übrigens insbesondere Alexandra Radermacher für VOLT. Diese Oberbürgermeister-Kandidatin hatte im Vorfeld die erforderliche Zahl an Unterstützer*innen zusammenbekommen. AachenNews gratuliert.

Rätselhafte Angelegenheit

Die Kommunalwahl steht unter keinem guten Stern. Erst kürzlich hat – völlig überraschend – die versierte Wahlleiterin Annekathrin Grehling die Wahlleitung abgegeben – an Personaldezernent Markus Kremer, der unseres Wissens nach noch nie eine Kommunalwahl geleitet hat. Schon seit Oktober 2005 ist Grehling bei der Stadt Aachen, sie hat seitdem alle Wahlen – von der europäischen bis zur lokalen Ebene – immer begleitet.

Warum genau Grehling jetzt die Leitung abgegeben hat, darüber rätselt das politische Aachen. AachenNews hat ebenfalls – ehrlich gesagt – auch keine Ahnung und kann sich überhaupt keinen Reim auf den Grehling-Rückzug machen.

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Ganz schön viel los am Archimedischen Sandkasten

Jede Menge Kinderwagen, Liegestühle und ganz viel Sand. Am Archimedischen Sandkasten ist in diesem Jahr wieder viel los.

Derzeit Aachens angesagter Müttertreff: der Katschhof.

Bereits zum 10. Mal gibt es den Archimedischen Sandkasten in Aachen. Er startete ausnahmsweise schon zwei Wochen vor den Sommerferien. Die Werkstatt beginnt am 14. Juli und geht bis zum 1. August. Der Sandkasten selbst steht noch deutlich länger.

Die Stadtverwaltung teilte mit: Die Kinder und Jugendlichen bauen in den Ferienspielen Sitzmöbel und andere Stadtmöbel aus Carbonbeton – unter Anleitung der Bleiberger Fabrik und mit professioneller Unterstützung des Institus für Massivbau der RWTH Aachen. Die Entwürfe für die Objekte erarbeiten die Kinder vorab mit Design-Studierenden der Fachhochschule. Die Kunstwerke dürfen im Anschluss von allen zum Chillen am Katschhof benutzt werden.

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Kommunalpolitik im Sinne der Kinder: Die Forderungen

Die großen Ferien beginnen, doch bevor es in den Süden geht oder an die Nordsee trafen sich Kommunalpolitiker in Aachen mit etwa 130 Grundschüler*innen aus mehreren Aachener Schulen. Warum? Man wollte wie schon 2024 wissen, wo die Kinder der Schuh drückt. Was sind Zustände, die sie nahezu unerträglich finden?

Im Grenzlandtheater wurde das Bürgerforum zum Kinderforum. Auf der Bühne: Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und Mathias Dopatka (SPD).

Verschiedene Grundschulen hatten ihre Vertreter-Kinder geschickt. Die KGS Passstraße machte den Anfang mit einer kleinen Aufführung, in der deutlich wurde, wie sehr Kinder auf Busse angewiesen sind, wenn sie sich mal außerhalb der Schule was ansehen sollen. Gefordert wurde „kostenloses Busfahren für alle Kinder und Jugendlichen“. Zumindest die Klassenausflüge (Tierpark, Museum, Sport) mit dem Bus innerhalb Aachens sollten frei sein, das leuchtet ein. Scheitern wird es am Geld, so war schon im Grenzlandtheater herauszuhören.

Mehr Sport an den Schulen – und wie groß da das Defizit ist, wurde in einer kleinen Szene von Kindern der GGS Am Höfling dargestellt. Erstaunlich, dass Kinder, die sich gern viel bewegen möchten, in einer Stadt mit 230 Sportvereinen so wenig gefördert werden. Ein Fall für den Sportausschuss, so versprach Dopatka.

Mehr Grün und mehr Spielflächen“ (Forderung der GGS Richterich) – die Forderung hört man jedes Mal wenn Kinder befragt werden. Mit der Entsiegelung von Freiflächen tut man sich in Aachen schwer, und: kaum noch Platz in der Innenstadt, meinte dazu mit Bedauern eine Dame von der Stadtverwaltung. Spielplätze dagegen werden Zug um Zug alle saniert.

Ein Fußgängerüberweg (GGS Malmedyer Straße) und ein Fallschutzboden (KGS Hanbruch) waren weitere Wünsche. Stadtverwaltung und Politik werden mit Sicherheit überlegen, wie man den Kindern entgegenkommen kann. Auch 2024 gab es schon ein Kinderforum, an der Umsetzung der dort geäußerten Forderungen arbeitet man noch heute. Die Mühlen der Verwaltung mahlen langsam, das ist nun mal in den Strukturen so angelegt. Zwei bis drei Jahre dauert es beispielsweise, bis ein neuer Spielplatz eingeweiht werden kann. Auch das versuchte man den Kindern klarzunmachen.

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Benedetto Muzzicato und Erdal Celik sorgen für maximale Transparenz

Jede Menge Fans waren gestern zugegen, als sich im Presse-Saal der Alemannia der neue Trainer Benedetto Muzzicato vorstellte und ausführlich seine Ideen und Pläne zum Fußball in Aachen erläuterte. Alle Fragen wurden beantwortet, Muzzi hinterließ einen guten, sympathischen Eindruck.

Sehr wichtig: Erdal Celik wurde endlich mal ausdrücklich gedankt für seine ganze coole Arbeit in schwierigster Lage. Und: Rund 30 Personen kamen erst gar nicht rein in den Saal und gingen wieder nach Hause.

Über Alemannia berichtet ausführlich die örtliche Tageszeitung und über die gestrige Veranstaltung informiert der Kartoffelkäfer (Dirk) auf Facebook. Dirk schreibt unter anderem:

„Zum Abschluss ergriff ein Fan-Vertreter der KBU das Wort und richtete sich an Erdal Celik. Er sagte, dass es anfangs Vorbehalte gegen ihn gegeben habe, mittlerweile könne sich Erdal aber der Unterstützung der Fans sicher sein. Man dankte ihm, dass er in den schweren Wochen gehandelt und den „Laden zusammengehalten“ habe. Er, Muzzi und die Spieler erhielten maximale Fanunterstützung, wenn sich die Spieler mit dem Verein identifizierten und sich für ihn zerreißen – unabhängig davon, ob es gestandene oder Regionalliga-Spieler seien.“

Erdal Celik sei sichtlich ergriffen gewesen und habe für die Unterstützung, die für die kommende Saison ungemein wichtig sei, gedankt.

Kaum auszuhalten: Eng standen die Fans und heiß war es auch.

Unterdessen muss der nächste aus der alten Führungsriege gehen, bzw. ist „nicht mehr darstellbar“, wie der Vereinsvorsitzende Björn Jansen wissen ließ. Prognose: Jansen trennt sich von der alten Garde. Bisher gingen aber sowieso schon: Didi aus Stolberg, Marcel Moberz, Sascha Eller, der Rechtsanwalt Momen, und jetzt der erst kürzlich inthronisierte Interims-Geschäftsführer Ralf Bündgen.

Andreas Goertges ist noch da, und die Herren von der Karlsbande sind offenbar weiterhin einflussreich. Als Nachfolger von Sascha Eller ist Rachid Azzouzi im Gespräch, der allerdings teuer wird, falls der nach Aachen kommen sollte. Wir sind gespannt wie das weitergeht und was für eine Mannschaft in 3 Wochen startet.

*

Wenn man bedenkt, in was für eine Lage der vorige Trainer Backhaus einen Verein mit 10.760 Mitgliedern gebracht hat, fasst man sich auch Wochen später noch an den Kopf. Wie gewissen- und ehrlos kann man sein? Ständig beteuern, dass man am liebsten ganz lange bleiben würde und dann quasi über Nacht verschwinden und ein Chaos hinterlassen. So ein unsoziales Verhalten gegenüber einem der größeren Sportvereine in Deutschland . . . und bis heute keine Entschuldigung.


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In Parkzone U heute den Parkraum überprüft – mit Update

Relativ neu eingerichtet ist die Parkzone U. Aber zufrieden ist dort nun niemand mehr. Dort geht es, was das Parken betrifft, jetzt drunter und drüber. Wer früher Platz für seinen Pkw fand, findet jetzt keinen mehr, dabei stehen gleichzeitig diverse Plätze leer. Von außerhalb ist AachenNews im Moment kein Durchblick möglich, wir versuchen aber, denselben doch noch irgendwann zu bekommen.

Tatsache ist, dass die Stadtverwaltung heute (8. Juli) – also rund ein Jahr nach der Einrichtung der Parkzone U (Körnerstraße) – die aktuelle Parkraumsituation in der Zone und in angrenzenden Straßen rund um den Hangeweiher überprüfen lässt. Die Stadt habe mit der Parkraumerhebung ein Fachbüro beauftragt, so wurde mitgeteilt. 

Dieses Büro zählt am heutigen Dienstag, 8. Juli, zu vier verschiedenen Tageszeiten die geparkten Autos. Gezählt wird in der Bewohnerparkzone U sowie in den Straßen Am Hangeweiher, Hasselholzer Weg zwischen Amsterdamer Ring und Sportplatz, Hermann-Löns-Allee, Klemensstraße, Limburger Straße und auf dem Parkplatz an der Hermann-Löns-Allee. Bei der Überprüfung der Parksituation werden die Kraftfahrzeugkennzeichen registriert. 

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß Artikel 13 der EU-Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO).

Die Erkenntnisse der Parkraumerhebung werden den zuständigen politischen Gremien nach den Sommerferien vorgestellt. 

Wer sich für das Thema interessiert, kann sich am kommenden Donnerstag, 10. Juli, ab 17 Uhr die Sitzung des Mobilitätsausschuss anhören. Unter Tagesordnungspunkt 12 geht es in öffentlicher Sitzung um die Parkzone U. Die Sitzung findet statt im Sitzungssaal des Rathaus am Markt. Hier die Vorlage der Verwaltung.

Internet: www.aachen.de/parken

***

Zu unserem Beitrag über die aktuelle Situation in der Bewohnerparkzone U schreibt Ulrich Simons:

Eine gewisse Unzufriedenheit in der Parkzone U rührt allenfalls daher, dass in diesen Tagen die Bewohnerparkausweise 1.0 abgelaufen sind, und man selbst für einen Opel Corsa künftig jährlich 230 Euro überweisen darf.

Als „Gegenleistung“ bekommt man einen beim Straßenbau mehr oder weniger zwangsläufig entstandenen Straßenrandparkplatz, der die Stadt vielfach seit Jahren keinen Euro mehr gekostet hat. 

Extraleistungen wie Straßenreinigung und Winterdienst berechnet die Stadt separat. 

Wenig erfreulich ist die Lage tatsächlich am Hangeweiher infolge der nicht ganz überraschenden Verlagerungseffekte aus den Parkzonen M und U und der Parkzeitbeschränkung auf vier Stunden.

Mein Vorschlag, dort eine luftdurchlässige Parkpalette (wg. angeblicher Kaltluftschneise) in Stahlskelettbauweise nach ABIOMED-Vorbild (Vaalser Straße) zu bauen, ist bisher allerdings ungehört verhallt.

Bei einer vorgeschalteten Parkraumerhebung im Jahr 2021 hat die Verwaltung festgestellt, dass in der heutigen Parkzone U in der Spitze mehr als 70 Prozent viertelsfremde Fahrzeuge abgestellt waren.

Sämtliche großen Arbeitgeber (AWO-Seniorenwohnheim, Franziskus, Praxisklinik, Couven-Gymnasium) haben es beim Bau offenbar irgendwie geschafft, das städtische Bauordnungsamt an der Landesbauordnung vorbei davon zu überzeugen, dass sie keine Parkplätze brauchen. Ablösebeträge wurden z.B. im Fall der Praxisklinik Sanatoriumstraße nach Auskunft der Verwaltung nicht gezahlt.

Die Folgen haben jahrelang die Anwohner ausgebadet, die sich jetzt für unverschämtes Geld Jahr für Jahr ihre Parkplätze vor der Haustür zurückkaufen müssen, die mit den Straßenerschließungsgebühren längst bezahlt waren.

Und die freien Parkplätze? Das sind die 70 Prozent Fremdparker-Stellplätze, die nach wie vor zur Verfügung stehen, nur eben nicht mehr kostenlos. 

Aber nochmal: Es gibt – abgesehen von dem hausgemachten Chaos am Hangeweiher – in der Parkzone U kein Problem!

Im Gegenteil: Die von der Stadt beabsichtigte „Lenkungswirkung“ ist ein voller Erfolg, und es gibt für die Anwohner endlich wieder Parkplätze.

Die Anderen müssen halt bezahlen. Aber das muss ich in jeder anderen Bewohnerparkzone außerhalb von U auch.“

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Das Bunkerbild in der Mataréstraße (Folge 6)

Jetzt sind auch die Seitenteile der Bunkerwand bemalt, wobei leider die Werbetafel nicht zur Verfügung stand. Das Bild wirkt von Weitem etwas unheimlich, es ist nämlich unter all dem Floralen ein Gesicht zu erkennen. Wer soll das sein? (Folge 5)

Auch die Montessori Grundschule Mataréstraße plant, eine Wand zu bemalen. Kinder haben schon Vorschläge gemacht, was sie auf der Wand ihrer Turnhalle in der Zeppelinstraße einmal abgebildet sehen möchten. Eine Künstlerin soll ebenfalls schon bereitstehen, mit den Kindern zu Pinsel und Farbe zu greifen. Geld wird wohl noch gesammelt. Wir sind gespannt.

***

Hier ein Video vom neuen Gemeinschaftsgarten in Unterforst (zwischen Mataréstraße und Trierer Straße gelegen), den freundlicherweise die Pfarrgemeinde zur Verfügung gestellt hat. Danke, danke. Es ist das Gelände rund um die Kirche St. Bonifatius, in der Kopten sonntags ihren Gottesdienst abhalten. Der Garten hat ein Problem: Er hat keine Toilette, eine Lösung wird gesucht.

Jetzt ist eine Gruppe aus der Nachbarschaft schon einige Wochen dabei, Gemüse und Obst anzupflanzen. Große Wasserkanister stehen bereit, um Regenwasser aufzufangen, das von der Kirche runtergeplätschert kommt. Das Video zeigt den noch unbearbeiteten Teil des Gartens. Ton einschalten.

Der Gemeinschaftsgarten braucht eine Art Hütte, wo Werkzeug deponiert werden kann.
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Maroder Tunnel von Kacheln befreit

Der Tunnel Adenauerallee in Forst war noch nie eine Schönheit. Gefühlt schon immer wurde vor herabfallenden Kacheln gewarnt, auch tropfte es selbst bei warmem Wetter von der Decke, und Netze mussten verhindern, dass Betonteile auf Autos fallen. Einmal reingefahren war und ist man froh, schnell wieder herausgekommen zu sein.

Mitte April 2025 war der Tunnel dann wegen Sanierungsarbeiten wochenlang gesperrt. Jetzt sind schon eine ganze Weile alle 100.000 bis 120.000 häßlichen Kacheln weg.

Durch diesen Tunnel in Forst fahren angeblich durchschnittlich rund 16.800 Fahrzeuge pro Tag. Hier: Vom Madrider Ring aus gesehen.

Von offizieller Seite hatte es eine Zeit lang geheißen, der Tunnel müsse ganz neu gebaut werden. Dann gab es mehrere Prüfungen, es war nicht klar, wer den Neubau bezahlten müsste, und auf einmal hieß es, es müsse doch nicht neu gebaut werden. Man blickte nicht mehr durch.

Inzwischen müssen Sanierungen erfolgt sein. Es ist aber nicht klar, was mit dem Tunnel weiter geschieht: Wird er noch viele Jahre lang halten oder wird bald weiter drin gearbeitet? Wir bleiben dran.

Das Bauwerk stammt aus den 70er Jahren und ist 215 Meter lang. Hier sieht man den Teil, der sich in der Adenauerallee befindet, jetzt ohne Kacheln.
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