Stadtbetrieb gießt wöchentlich 2.300 Bäume

Der Stadtbetrieb ist derzeit mit bis zu sieben Fahrzeugen in Aachen unterwegs und gießt wöchentlich rund 2.300 Bäume. Das teilt der Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing der Stadtverwaltung mit. Gegossen werden „ Jungbäume, die in den vergangenen drei Jahren gepflanzt wurden sowie jene, die noch zusätzliche Unterstützung benötigen“. 

Vorrangig werden wieder junge Bäume mit Wasser versorgt. Foto: AachenNews Archiv

Das Gießen sei notwendig, da wegen der anhaltenden Trockenheit das Wasser im Boden schwinde und zahlreiche Bäume nur noch von dem Wasser leben, das in den Wurzeln und im Stamm gespeichert ist. Besonders junge Bäume seien, so wird mitgeteilt, davon betroffen, denn sie konnten noch nicht ausreichend breite und tiefe Wurzeln bilden.

„Jeder Baum, der vom Stadtbetrieb gegossen wird, bekommt 120 Liter Wasser. Das Meiste davon wird an den Baum gegossen, der Rest in die Baumscheibe.“

Bürgerinnen und Bürger können die Mitarbeiter*innen des Stadtbetriebs unterstützen, indem sie Bäume in der eigenen Wohnstraße mit Wasser versorgen. Leitungs- und Regenwasser sind gleichermaßen geeignet. Dabei gilt: Zu viel gibt es nicht, und jeder Eimer oder jede Gießkanne zählt.

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Zum ersten Mal: Beachvolleyball zwischen Dom und Rathaus

Gleich beim ersten Mal ist das Interesse an dem internationalen Wettbewerb groß. Die Sportler waren begeistert von der tollen Atmosphäre. Gespielt wird mit Musik. Die Zuschauer*innen hielten sich mit Applaus nicht zurück.
Ein Platz auf der Mauer verschafft dir den Überblick über den Court.
„Kaiserin of the Court“

Bevor für Kinder die Zeit des großen Buddelns im Archimedischen Sandkasten beginnt, stand der Sandkasten erstmals für ein Beachvolleyballturnier bereit. Bei „Kaiser*in of the Court“ am 25. Juni traten fünf internationale Teams, jeweils weiblich und männlich, gegeneinander an. Unter anderem waren Sophia Neuß (Deutsche U21-Meisterin) und Alexy Humboldt (belgischer Beachvolleyball-Meister) mit dabei.

Um das Turnier zu ermöglichen, musste der Sandkasten extra größer aufgebaut werden. Für die 18 mal 25 Meter waren dieses Mal 240 Tonnen Sand nötig, die von 180 Metern zweilagigen Holzbalken umfasst werden.

Nach dem Turnier in Windeseile umgebaut, sah der Sandkasten dann so aus:

Zum Foto: Hinten der imposante, gleichwohl eigentlich kleine Aachener Dom, in der Mitte der Sandkasten mit Sonnenschutz für kühle Kinderköpfe und vorne eine von zahlreichen Hochzeitsgesellschaften, die am Samstag, 28. Juni, auf Markt und Katschhof feierten.
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Sport in Aachen mit neuem Highlight

Achtung: Zahlendreher beim Datum korrigiert. Sorry.

Zwischen Dom und Rathaus: der vergrößerte Sandkasten, der in diesem Jahr ein Beachvolleyball-Feld ist.

Seit 10 Jahren gibt es den Archimedischen Sandkasten, in diesem Jahr wurde er vergrößert. Warum? Um ein neues sportliches Highlight möglich zu machen. Konkret geht es um ein Turnier, für das gestern schon trainiert wurde. Für die 18 mal 25 Meter waren dieses Mal 240 Tonnen feiner weißer Sand nötig, die von 180 Metern zweilagigen Holzbalken umfasst werden.

Heute, 25. Juni, von 16 bis 22 Uhr findet zwischen Dom und Rathaus ein internationales Turnier statt, 5 Teams treten gegeneinander an. Alles aufgebaut hat wieder der Stadtbetrieb. Betriebsleiterin Indra Balsam berichtet, man habe für maximale Sicherheit gesorgt, „der Sand wird täglich kontrolliert“.

Ablauf, heute, 25. 06.: 
16.05-16.55 Uhr: Mixed-Einlagespiel PTSV Aachen
17.10-18.15 Uhr: „Kaiser of the Court“ Männer
18.30-19.35 Uhr: „Kaiserin of the Court“ Frauen
19.50-20.30 Uhr: Finale Männer // zwei Sätze bis 15
20.50-21.30 Uhr: Finale Frauen // zwei Sätze bis 15 21.40 Uhr: Siegerehrung

*

Ab dem 26. Juni steht der Archimedische Sandkasten wieder für alle Aachener*innen bereit. Dann kommt die Zeit, um Sandburgen zu bauen, auf den Liegestühlen zu entspannen oder den Kindern beim Werkeln zuzuschauen. Im Jubiläumsjahr wird die Laufzeit einmalig auf acht Wochen verlängert. Bis zum 19. August können alle die sommerliche Oase auf dem Katschhof genießen.

Kein Sandkasten ohne Archimedische Werkstatt: Im Rahmen der Ferienspiele werden Schulkinder zwischen dem 14. Juli und den 1. August unter dem Motto „Nachhaltig bauen – mit Beton oder besser?!“ eigene Stadtmöbel aus Carbonbeton herstellen.

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Summer in The City

Joe Cocker, Summer in The City, YouTube

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Dein Elektroschrott ist nicht ohne Wert

Ein Gang in den Keller ist mal wieder angebracht. Oder man widmet sich mal den Schubladen, in die reingepfeffert wird, was man nicht mehr bracht. Warum? Weil da Werte sind, die gerettet werden sollten. Kaputte Elektrogeräte sind z. B. nicht wertlos. Sie enthalten oft Materialien wie Metalle, die recycelt werden können. Sie sind oft für den Handel oder spezialisierte Unternehmen interessant, die diese Teile zur Wiederverwertung oder für Ersatzteile nutzen

Das Wertstoffmobil des Aachener Stadtbetriebs ist wieder unterwegs. Da können Bürger*innen zum Beispiel Elektrokleingeräte, Alttextilien, Kunststoff- und Metallabfälle oder Batterien abgeben – alles in kleineren und haushaltsüblichen Mengen. So sollen kleine Fahrten zum Recyclinghof und eine nicht sachgerechte Entsorgung vermieden werden.

Im Juni und Juli hält das Wertstoffmobil auf den Wochenmärkten. Alle Informationen zur Abgabe, Zeiten und Standorten findet man unter www.aachen.de/wertstoffmobil

Termine im Juni und Juli:

Brand, Marktplatz 24. Juni,

Richterich, Rathausplatz 25. Juni,

Eilendorf, Severinusplatz 26. Juni,

Haaren, Haarener Gracht 27. Juni,

Frankenberger Viertel, Neumarkt 28. Juni,

Elisenbrunnen, Friedrich-Wilhelm-Platz 1. Juli,

Kronenberg, Johannes-Ernst-Platz 2. Juli,

Kornelimünster, Korneliusmarkt 4. Juli,

Burtscheid, Kapellanstraße 11. Juli

Die Annahmezeiten des Wertstoffmobils entsprechen den jeweiligen Marktöffnungszeiten.

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Krass: Auto-Initiative geht auf die Straße

Sie sind teils weit über 60 und ihr Leben lang mit dem Auto überall da hingekommen, wo sie hinwollten. Jetzt, so fürchten sie, will eine jüngere Generation sie aufs Fahrrad zwingen: die Mitglieder der Initiative „Mobile Vernunft“. Am gestrigen Samstag protestierten sie auf einem Fahrradweg in der Innenstadt „gegen ideologische Bevormundung“.

Um es vorweg zu nehmen: Die Sorge ist unbegründet, aber wer glaubt das schon?

In sengender Hitze: Kundgebung der Gruppe „Mobile Vernunft“. Foto: HB Röttsches

Etwa 40 Personen standen bei der Kundgebung eine Stunde lang in sengender Hitze auf der Straße, weil ihnen Teile der aktuellen Aachener Verkehrswende nicht passen. Die Wende manifestiert sich z. Z. an der Kreuzung Jakobstraße/Löhergraben/Karlsgraben, wo dem Radverkehr neuerdings besonders viel Platz eingeräumt und der Pkw-Verkehr in Richtung stadtauswärts geleitet wird.

Das ganze ist als Schleifenlösung bekannt, soll die Stadt vom Durchgangsverkehr befreien und wird – wenn die Kommunalwahl im September das entsprechende Ergebnis zeitigt – noch kräftig ausgeweitet. Für die „Mobile Vernunft“ bedeutet Schleifenlösung = Umweltverschmutzung. So lautete auch das Motto der Protestaktion.

Wie schon bei der ersten Kundgebung der Initiative radelten auch am Samstag etwa 60 bis 70 Radfahrer*innen an den Protestierenden vorbei und setzten Klingelzeichen. Die Radler kann man dem grünen Milieu der Stadt zuordnen, die Mitglieder der Initiative kommen aus CDU/FDP-nahen Kreisen und aus der lokalen Geschäftswelt.

 

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Die einen malen mit Spraydosen, die anderen pflanzen (Folge 4)

Bunkerbemalung (mit Spraydosen) in Unterforst. s. dazu auch Folge 3, Folge 2 und Folge 1. Könnte Insta- (früher: Postkarten-)Kulisse werden.

In einer Straße, die nach dem berühmten Bildhauer und Maler Ewald Mataré benannt ist, sollte es unbedingt Bilder geben. Mataré wurde übrigens 1887 in Burtscheid geboren, als Burtscheid noch eine selbstständige Stadt war. Er ist einer der wichtigsten Künstler der Klassischen Moderne in Deutschland.

Der Bunker ist nicht die einzige Attraktion in der Mataréstraße, Es gibt auch einen Gemeinschaftsgarten – unmittelbar neben der Kirche St. Bonifatius. Aus diesem Gelände musste zunächst eine Menge Müll rausgeholt werden, z. B. halbe Fahrräder und viele Flaschen. Wie das Bunkerbild so verändert sich auch der Garten ständig, es werden Beeren und Gemüse angepflanzt.

Der neue Gemeinschaftsgarten. Wer gern gärtnert, ist dort willkommen.
Gewissermaßen ebenfalls für alle da ist das Lastenrad, das in der Mataréstraße steht und kostenlos ausgeliehen werden kann. Im Schaukasten der Montessori Schule steht, wie das geht.

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Zum Start der Saison: Alemannia ist jetzt auf Trainersuche

Während über den plötzlich verschwundenen Cheftrainer ein Shitstorm im Internet niedergeht, wird in Eilendorf schon der Platz bearbeitet für das erste Training nach der Sommerpause. Ganz ohne Cheftrainer steht die Alemannia da, ein Neuer muss jetzt gefunden werden.

Eine Aufgabe, die auf Kaderplaner Erdal Celik zukommt. Eine von vielen zusätzlichen, kann man wohl sagen. Dabei hatte Backhaus quasi bei jeder Gelegenheit hoch und heilig versichert, er werde in Aachen bleiben „am liebsten noch 10 Jahre“. Dazu hatte er immer von Demut und Ehrlichkeit und Werten geredet, die angeblich zum Fußball dazugehören. Alles Geschwafel, das in Aachen leider jede/r geglaubt hatte. – Backhaus war schneller in Braunschweig bei der Eintracht als man gucken konnte.

Das Gelände des SV 1914 Eilendorf in der Halfenstraße.

Die neue Saison beginnt für die Alemannia am kommenden Sonntag, 22. Juni. Trainiert wird am Sonntag auf dem Platz an der Halfenstraße ab 16 Uhr. Die Leitung übernehmen dann Ilyas Trenz und A-Jugend Trainer Carsten Wissing. Die Mannschaft ist noch nicht komplett, es werden wohl noch neue Spieler hinzukommen.

Heiner Backhaus hatte übrigens schon früher kein Problem damit, Vereine überraschend und entgegen allen Abmachungen zu verlassen* und die Leute mitten in den Vorbereitungen für eine neue Saison ins Chaos zu stürzen. Der Shitstorm aus Aachen führt hoffentlich dazu, dass er sich derartiges asoziales Verhalten abgewöhnt. 

* https://www.wn.de/sport/lokalsport/lengerich/paukenschlag-heiner-backhaus-nicht-mehr-trainer-in-lotte-2582698

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Aachen bald wieder 10 Tage im CHIO-Fieber

Eine Szene aus dem letzten Jahr, als die USA Partnerland waren. Die tolle Show der Amerikaner kam gut an. Foto AachenNews Archiv

In einer Woche beginnt die schöne Zeit des CHIO, die ganze Stadt ist 10 Tage lang auf Reitturnier eingestellt. Partnerland ist dieses Jahr Spanien, iberisches Lebensgefühl macht sich in der Innenstadt breit. 350.000 Menschen werden bei den Wettkämpfen dabei sein. Mehrere Millionen Euro Preisgelder werden verteilt.

Wer einen der beiden Abende mit „Pferd & Sinfonie“ erleben kann, hat Glück. Am Freitag und Samstag, 27. und 28. Juni, geht es im Dressurstadion jeweils um 20.20 Uhr los. Es gibt unter freiem Himmel Live-Musik mit Pferdechoreografien, ein Erlebnis für alle Sinne, ziemlich emotional das ganze. 

Dann ist es auch schon Sonntag, 29. Juni, und es beginnt der „Soerser Sonntag“. Bei freien Eintritt lohnt sich ein Besuch des Turniergeländes, allerdings ist man da nicht allein, im Gegenteil. – Es gibt Schaubilder, Pferdesport, Blicke hinter die Kulissen sind möglich. Ab 13 Uhr mit bunten Shows überall auf dem Gelände. 

Montag, 30. Juni, versammelt sich alles, was Pferde mag um 18 Uhr vor dem Aachener Rathaus. Da kommen die Spanier mit ihren Pferden und zeigen ein bisschen von ihrer Lebensart. Es ist immer ein imposanter Aufzug, hunderte zücken ihre Handys und man muss hoffen, dass es nicht regnet. 

Jetzt muss nur noch die wunderbare Eröffnungsfeier erwähnt werden. 40.000 Aachener*innen feiern dabei im Hauptstadion das Leben, den Pferdesport und den Sport überhaupt. Spanien stellt sich ab 20.15 Uhr vor, farbenfroh und mit spektakulären Schaubildern. Eine große Fiesta wird es geben mit dem Auftritt eines spanischen Musikstars. 

Es folgen die Wettkämpfe in fünf Disziplinen. Soweit zu sehen sind alle Tickets schon verkauft, es gibt nur noch Restkarten. Aber: die Aachener lieben das Gespannfahren und auch AachenNews wird sich die wilde Geländefahrt der Vierspänner ansehen. Am Samstag, 5. Juni, auf der Marathonstrecke Soers. Los geht es um 14 Uhr (bis 16.35 Uhr). Eintritt ist frei. Wo? Auf den Soerser Wiesen.

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Umbau-Gegner weiter auf der Palme

Der fahrradfreundliche Umbau der Kreuzung Vaalser Straße/Amsterdamer Ring wird unverdrossen von der Stadt und der Mehrheit der Politik gewünscht und geplant, allerdings nicht unbedingt zur Freude derjenigen, die die Kreuzung einmal nutzen sollen. (s. Protest)

Erstens haben die Menschen in Aachen von Baustellen total die Nase voll, zweitens ist nicht ersichtlich, ob nach dem Umbau irgendetwas besser wird und für wen. Die Anzahl der Pkw-Spuren soll – soweit ersichtlich – verringert werden, wobei man bezweifeln kann, ob das bei dem gewöhnlich starken Aufkommen von Autoverkehr aus Richtung Klinikum und Holland eine gute Maßnahme ist. Die Niederländer kommen schließlich nicht alle mit dem Fahrrad nach Aachen.

Für den Umbau müssen sodann 15 kerngesunde Bäume einfach abgeholzt werden, ein Umstand, der wahrscheinlich noch die wenigsten zum Widerstand gegen den Kreuzungsumbau motiviert. Dass das Umbau aber „teuer“ wird (2,9 Millionen Euro), das regt dagegen die Leute richtig auf.

Foto: AachenNews Archiv

Um es kurz zu machen: Es gibt eine öffentliche Petition bei openPetition.de – das ist eine Unterschriften-Sammlung, die ein halbes Jahr laufen soll. Am Donnerstag (Fronleichnam) hatten vormittags bereits 792 Personen abgestimmt. Warum das Ziel 1600 Unterschriften sind, für die jetzt noch 162 Tage bleiben ist hier nicht ersichtlich.

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