Projekt „BlueGate“ am Aachener Hauptbahnhof: Von 5 Bauten sind 3 schon da

Zwischen Burtscheider Brücke und Hauptbahnhof (was war da eigentlich vorher?) werden ein Hotel, Studentenwohnungen, Läden und Büros hochgezogen.
Wenn alles fertig ist: Vorne (Zollamtstraße) geht es in die Tiefgarage (200 Stellplätze), seitlich wird gewohnt und gearbeitet.

Geplant und genehmigt war auf dem Gelände am Bahnhof ein sechsgeschossiges Hotel mit 165 Zimmern an der Burtscheider Straße. Außerdem rund 300 Apartmentwohnungen in zwei sechsgeschossigen Bauten, ein L-förmiger achtgeschossiger Gebäuderiegel, in dem vorwiegend Büroräume untergebracht werden, sowie ein dreigeschossiges „Mobilitätszentrum“ am Hauptbahnhof.

Die Pläne wurden seit 2014 noch geändert, der Baubeginn verzögerte sich, jetzt bleibt abzuwarten, was und wer hier letztlich einziehen wird. Bereits im Juli 2022 soll alles fertig sein.

Wie alles aussehen wird, wenn es fertig ist, ist hier zu sehen. Schaut einfach rein, und wenn ihr das schön findet, kann ich euch auch nicht helfen.

***

Am Moltkebahnhof im Frankenberger Viertel gesehen.

s. auch: 3 Leserbriefe

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3 Antworten zu Projekt „BlueGate“ am Aachener Hauptbahnhof: Von 5 Bauten sind 3 schon da

  1. Rolf Schüssler schreibt:

    Hallo,

    die Ursache liegt beim Grundstücksbesitzer, der der DB eigenen Immobiliengesellschaft, deren einziger Unternehmenszweck darin besteht , die DB -Flächen mit möglichst viel Profit zu verscherbeln.

    Dabei interessieren die DB auch keine kommunalen Interessen, solange ein Investor bereit ist, die Preiserwartungen der DB zu erfüllen.
    Das betreffende Grundstück wurde vor dem Verkauf von der DB geschätzt.
    Offenbar war der Käufer bereit, die von der DB geschätzte Summe zu bezahlen.

    Natürlich hätte sich die Stadt weigern können, für das Projekt, so wie es geplant war, Baurecht zu schaffen.

    Was wäre dann passiert?
    Das Grundstück hätte dann sicher noch weitere 15 Jahre als provisorischer Parkplatz gedient.

    Es hat übrigens für das Grundstück einen Investorenwettbewerb gegeben.

    Keiner der Teilnehmer war bereit , das Grundstück zu dem erwarteten Preis von der DB zu erwerben und gleichzeitig den städtebaulichen Erwartungen der Stadt nachzukommen.

    Das Ergebnis sieht man jetzt.
    35000qm Geschossfläche sind einfach zu viel andieser Stelle.

    Rolf Schüssler

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  2. T.Jaeger schreibt:

    Au Banal!!! – Andere Städte (besser Länder) schaffen es an einem solch prominenten Ort baukulturelles Erbe zu hinterlassen – Aachen überlässt (war schon lange klar) wie so oft schon seine Filets einem „Total-Investor“. Warum kein internationaler Architektur!-Wettbewerb, Städtebauliches Konzept etc. ? Stattdessen eine Mischung aus Vorstadt-Mall, Flughafenzweckbau und BB-Hotel im Gewerbegebiet. Für solche – für die Bürgerschaft – Missgeschäfte braucht man die richtigen Leute mit guten Verbindungen… s.a. Fußballstadion a.d. Krefelder Straße

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  3. Heiko schreibt:

    Beton, Beton, Beton, viel zu wenig Grün, monotone Klötze … Katastrophe in jeder Hinsicht!

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