Wer macht noch mit und arbeitet im neuen Nachbarschaftsgarten?

Hier gibt es noch viel zu tun. Die Pfarre hat freundlicherweise den Garten von St. Bonifatius in Unterforst zur Verfügung gestellt, er war total verwildert und mit Müll zugeworfen worden. Jetzt wächst dort schon wieder frisches Grün. Soweit bekannt, sind alle Bäume stehengeblieben.
Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Auf geht’s: Dem Müll keine Chance

Das Stadtteilbüro Forst/Driescher Hof lädt ein zum gemeinsamen Müllsammeln. Man trifft sich am Dienstag, 29. April, um 16 Uhr auf dem Vorplatz von St.Bonifatius. Waffeln und einen gemütlichen Ausklang gibt es dann ab 17 Uhr.

Blick aus dem Garten von St. Bonifatius auf die Mataréstraße.

Es ist eine Veranstaltung, die Quartiersmanager Bodo Lamp organisiert hat in Kooperation mit der LebensWeGe und dem Elterncafé der OGS Mataréstraße. Seit es das Projekt zur Entwicklung des Aachener Stadtteils Forst (ISEK) gibt, freut man sich über immer wieder neue Zusammenkünfte und Aktionen im Viertel.

Zum Hintergrund: Der Frühling naht und manche Anwohnende von Mataréstraße, Zeppelinstraße und den umliegenden Straßen bedauern, dass manchmal achtlos Müll in die Straßen oder in die Büsche geworfen wird. Die Anwohner*innen möchten ihr Quartier auffrischen und von Müll befreien.

Die Veranstalter schreiben: „Kommen Sie vorbei und helfen Sie mit, dass das Viertel sauber wird! Benötigtes Equipment wird vom Stadtbetrieb zur Verfügung gestellt, Erfrischungen hält das Stadtteilbüro für Sie bereit. Im Anschluss an das gemeinsame Müllsammeln gibt es die Möglichkeit – bei einer kleinen Stärkung – mit dem zuständigen städtischen Quartiersmanager und den Nachbarn ins Gespräche zu kommen.“

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Tag des Baumes: der Stadtbetrieb schenkt dir einen kleinen Feldahorn

Rund 130.000 Stadtbäume kontrolliert und pflegt das Team Baumunterhaltung des Aachener Stadtbetriebs. Am kommenden Freitag, 25. April, veranstaltet der Stadtbetrieb zum internationalen Tag des Baumes einen Aktionstag in der Innenstadt.

Welche umfangreichen Maßnahmen vor einer Baumpflanzung umgesetzt werden müssen, demonstriert ein Team direkt vor Ort. Und wer anschließend selbst einen Baum pflanzen möchte, erhält vom Stadtbetrieb einen kleinen Feldahorn.

Von 10 bis 16 Uhr kann man zwischen Elisenbrunnen und Münsterplatz zahlreiche Mitmach-Aktionen entdecken: Nistkästen bauen, mit dem Hubwagen bis auf 37 Meter Höhe fahren, den umfangreichen Fuhrpark entdecken und vieles mehr.

Die Baumkontrolleure erläutern u. a., wie mithilfe eines Resistographen untersucht wird, ob ein Baum hohl, morsch oder massiv ist. Es ist eines der Messgeräte, mit denen – sofern notwendig – die Stadtbäume in einem regelmäßigen Abstand von 9 Monaten auf ihre Verkehrssicherheit überprüft werden. Dabei werden Krankheiten, Pilze und andere Schäden erfasst und, sofern notwendig, Maßnahmen festgelegt. Bearbeitet und dokumentiert werden die Daten in einem digitalen Baumkataster

***

Es kann einen schon schwer erschüttern, wenn vor deinen Augen gesunde Stadtbäume gefällt werden (angeblich müssen). Vor der Redaktion von AachenNews.org ist dies zweimal geschehen: in der Klappergasse in Aachen und nach dem Umzug auch in der Mataréstraße. Hölle, Hölle, Hölle.

Baustelle Klappergasse Aachen
Ecke Klappergasse/Jakobstraße in Aachen (August 2015). Die schöne, den 50er-Jahren nachempfundene Bepflasterung wurde gleich mitvernichtet. Bis heute (April 2025) ist es seit 10 Jahren ein häßlicher Platz. Ein Jahr nach dem Bäume-Massaker wollte die Redaktion von AachenNews von diesem Ort nur noch weg.
Februar 2023, noch gar nicht so lange her, da wurden in der Mataréstraße (in Unterforst) für viele Anwohner überraschend und ohne Vorankündigung zwei sehr große, gesunde Bäume gefällt. Die Straße hat seitdem ihren Charme verloren. Auch in zahlreichen weiteren Straßen in Aachen wurden die Menschen durch plötzliche Baumfäll-Aktionen schon unangenehm überrascht. Ein Schock, den man niemals verwindet.

„Es geht nirgends so merkwürdig zu wie auf dieser Welt“, schrieb schon Kurt Tucholsky.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

In größter Not: Zwei Eier für jedes Kind

Das Aachener Stadtarchiv stellt aus seinen Magazinen regelmäßig interessante Stücke als Archivale des Monats vor. Im April 2025 zeigt das Archivale des Monats eine Bekanntmachung des städtischen Ernährungsamtes vom 17. März 1945 zur Sonderausgabe von Eiern. Dazu erreichte AachenNews folgender Text:

Während in Teilen des Deutschen Reiches noch gekämpft wurde, kümmerte sich die Zivilverwaltung der Stadt Aachen im März 1945 um die Versorgung der nach Aachen zurückkehrenden Bevölkerung. Aufgrund der allgemeinen Mangellage wurden weiter Lebensmittel zugeteilt, hierzu war mit dem Ernährungsamt eine Sonderverwaltung eingerichtet worden. 

Die umliegenden Bauernhöfe wurden in ein Bewirtschaftungssystem eingebunden, das die Produktion, den Einkauf durch öffentliche Stellen und die Verteilung regelte und steuerte. Es wurden zum Beispiel Bezugsmengen der Lebensmittel für Kinder und Erwachsene festgelegt; so hatten seit Dezember 1944 Kinder bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr Anspruch auf dreiviertel Liter Milch täglich, drei- bis sechsjährige auf einen halben Liter, Menschen ab 65 Jahren auf ein viertel Liter, Kranke je nach Attest auf einen halben bis einen Liter sowie Schwangere und stillende Mütter auf einen halben Liter Milch täglich. Verteilt wurde die Milch nur an den Wochentagen.

Für das erste Osterfest nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Aachen sollten zumindest die Kinder und Jugendlichen eine spürbare und mit dem Osterfest verbundene Gabe erhalten, die die Feierlichkeiten aufwerten sollte. Der Ostersonntag fiel 1945 auf den 1. April. So konnten alle Aachener Kinder bis 14 Jahre, wie eine Bekanntmachung verkündete, in der Karwoche in zehn ausgewiesenen Geschäften einmalig zwei zusätzliche Eier abholen.

Die Abholung wurde auf der „Kindersonderkarte 2“, einer Lebensmittelkarte, vermerkt, um Mehrfachabholungen zu vermeiden. Den Aushang hatte ein Offizier der US-Besatzungstruppen im Vorfeld genehmigt.

Quelle: Stadtarchiv Aachen, NRW 4-94

Eine Erinnerung an Zeiten, als es den Menschen am Nötigsten mangelte. Der Krieg war zu Ende, die Bevölkerung, die nach Aachen zurückkam, musste mit Lebensmitteln versorgt werden.

***

Tipp: Auf http://GoEuropean.org bekommen Menschen Tipps, welche europäischen Alternativen es zu Produkten aus den USA gibt.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Driescher Hof: Bis zu 300 zusätzliche Wohnungen geplant

Zwischen Grauenhofer Weg und Stettiner Straße, auf einer Weide, die zum Driescher Hof gehört, sollen Wohnungen gebaut werden: 280 bis 300 Stück. Das ist eine Menge. Mindestens 600 Personen zusätzlich – wenn nicht mehr – würden die Infrastruktur vom Driescher Hof zusätzlich nutzen. Verkraftet das Viertel das?

Die Anwohner von Driescher Hof, die sich über die Pläne schon umfassend informiert haben, sind nicht gerade glücklich über das Vorhaben. Sie befürchten, dass das Projekt die Probleme im Viertel noch verschärft. Verwaltung und Politik in Aachen haben gleichwohl ein seriöses Anliegen: Sie wollen die Wohnungsnot lindern. Ein Kölner Investor möchte bauen.

Absolut ländlich fühlt man sich am Grauenhofer Weg. Dort sollen bis zu 300 Wohnungen errichtet werden. Die Neubauten werden die Versorgung mit Kaltluft beeinflussen.

Mindestens 600 Menschen – das ist andernorts ein veritables Dorf, was da neu entsteht. Gut 30.000 Quadratmeter umfasst das Planungsgebiet, und wie die Gebäude darauf angeordnet sein werden, steht auch schon fest. Außerdem: dass zu dem Gelände eine große Tiefgarage für alle und eine 4-gruppige Kita dazugehören werden. Im Planungsausschuss hat man sich im März mit der Angelegenheit befasst, Skizzen sollten hier zu sehen sein.

Driescher Hof ist ein Quartier, das mit Problemen zu kämpfen hat. Dort leben deutlich mehr Menschen mit Migrationshintergrund als anderswo in Aachen. Es wohnen dort außerdem viele alte und arme Menschen. Driescher Hof gehört zu Forst, was ja ohnehin ein Stadtteil ist, der von Seiten der Politik eine liebevollere Beachtung verdient hätte. Eine besondere Anstrengung unternimmt die Stadt glücklicherweise mit dem ISEK, damit auch ganz Forst sich – wie andere Stadtviertel – positiv entwickeln kann.

Das neue „Dorf“ zwischen Stettiner Straße und Grauenhofer Weg liegt in Autobahnnähe (Lärm). Es soll, so ist es geplant, ideal für junge Familien sein, denn ein Drittel der Wohnungen werden öffentlich gefördert. Man träumt von „qualitätvoller Stadterweiterung“.

Die Anwohner von Driescher Hof kennen ihr Viertel, sie wünschen sich für das neue Wohngebiet z. B. einen großen Spielplatz (ist nicht vorgesehen). Die Offene Tür in Driescher Hof und die Grundschule sind – gelinde gesagt – extrem gut besucht (überlaufen), die Versorgung mit Geschäften, Ärzten, Post und Sparkasse ist gar nicht gut, manche sagen „mangelhaft“.

Foto: Die Wiese, auf der gebaut werden soll, steht bisweilen unter Wasser. Ob es sinnvoll ist, dort Boden zu versiegeln, wissen wir zur Zeit noch nicht.

Wichtig wäre es, die Pläne für die neue Wohnsiedlung den Menschen dort nochmals bekannt zu machen und sie vor Ort nach ihrer Meinung zu fragen. Es wäre für die Leute eine relativ neue Erfahrung. Dass man Einfluss nehmen kann auf seine Umgebung, auf die Gestaltung des Quartiers, in dem man wohnt, das gehört in Driescher Hof nicht gerade zum Alltag. Soziologen meinen, wer diese Erfahrung niemals macht, wird wütend und wählt am Ende noch die AfD.

Weiter Infos auch hier: https://beteiligung.nrw.de/portal/aachen/beteiligung/themen/1013602

Und: https://www.aachen.de/de/stadt_buerger/planen_bauen/bauleitplanung/verfahren/Grauenhofer-Weg_Stettiner-Strasse_Bp_1012/index.html

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

In Forst: Die Mitte zu einem lebendigen Zentrum für alle machen

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Zweiräder unter dem Hammer

Mitte Juni findet im Aachener Polizeipräsidium an der Trierer Straße wieder eine Versteigerung von Zweirädern statt: Darunter sind Fahrräder, E-Bikes, E-Scooter, Kleinkrafträder und ähnliche Fahrzeuge.

Am 13. Juni um 9.30 Uhr geht es los. (Eine halbe Stunde vorher könnt ihr euch die Zweiräder bereits ansehen.) Abgegeben werden sie „gekauft wie gesehen“. Es wird nur Barzahlung akzeptiert. Der Versteigerungsort ist vor dem Lieferanteneingang, der sich an der Trierer Straße befindet.

Die Polizei bittet euch, unbedingt zu beachten: Es gibt keine Parkmöglichkeiten auf dem Gelände des Präsidiums. Bringt einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mit. Die ersteigerten Fahrzeuge müssen sofort nach der Versteigerung mitgenommen werden. (sk)

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Stadt berät und verteilt Saatgut: Mach dir eine Blumen-Wiese

„Wer ein Stück Rasen in eine Wildblumenwiese verwandelt, kann viel für das Stadtklima und die Artenvielfalt tun“, schreibt uns die Presseabteilung der Stadtverwaltung. Ob 10 oder 100 Quadratmeter – wichtig sei, dass die Fläche nicht genutzt wird, mäßig bis voll besonnt und frei von Bäumen und Sträuchern ist. Noch bis Ende April könne eine Wildblumenwiese eingesät werden. 

Aber welche Flächen eignen sich und wie geht das? Die Stadt Aachen bietet im Rahmen des Projekts FLIP (Förderung der Lebensqualität von Insekten und Menschen durch perfekte Wiesenwelten), das im Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert wird, in diesem Jahr noch kostenfrei Beratung und hochwertiges, regionaltypisches Wildpflanzensaatgut an. 

Bei Interesse gibt es Infos bei Anika Au vom Fachbereich Klima und Umwelt unter flip@mail.aachen.de oder unter Telefon 0241-43236113. Eine zweite Chance für eine spätere Ansaat in diesem Jahr gibt es nochmals von Mitte August bis Ende September, dann endet das Projekt. 

Weitere Informationen rund um das Projekt und um Wiesen findet man unter www.flip-wiesen.de.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Bewohnerparken: Höhere Gebühren ab 1. Mai

Ab dem 1. Mai erhebt die Stadt höhere Gebühren für neu ausgestellte und geänderte Bewohnerparkausweise. 

Die fällige Gebühr wird ab Anfang Mai nach der Fläche berechnet, die ein Kraftfahrzeug im Straßenraum belegt, also nach Länge und Breite. Für jeden belegten Quadratmeter wird eine Gebühr von 30 Euro fällig. Hinzu kommt eine Verwaltungsgebühr für den Antrag in Höhe von 15 Euro. Die Kosten orientieren sich zukünftig am wirtschaftlichen Wert der Parkflächen im öffentlichen Raum und an den Herstellungs- und Unterhaltungskosten für Parkplätze. 

Wer kann Ausweise beantragen?

Mit der neuen Verordnung und Gebührensatzung für das Bewohnerparken wird auch der Kreis der Personen vergrößert, der Bewohnerparkausweise in Aachen erhalten kann. Zum Berechtigtenkreis gehören alle Personen, die in einer Bewohnerparkzone in Aachen mit Haupt- oder Nebenwohnsitz gemeldet sind und dort auch wohnen. 

Die Antragsteller müssen Halter des angegebenen Kraftfahrzeugs sein oder dieses nachweislich dauerhaft nutzen. Somit können nun auch Auszubildende ohne zusätzliches ÖPNV-Abonnement, Auto-Abonnement-Nutzende und Zweitwohnsitzler*innen einen Bewohnerparkausweis beantragen, wenn sie nachweisen können, dass sie ihr Kraftfahrzeug dauerhaft nutzen. 

Der neue Ausweis kann online nun für drei, sechs oder zwölf Monate über das Serviceportal der Stadt Aachen beantragt werden. Falls Bürger*innen Unterstützung bei der Onlinebeantragung und bei der Anmeldung über BundID benötigen, steht das Servicecenter Call Aachen unter der Behördenrufnummer 115 zur Verfügung. Darüber hinaus kann der Bewohnerparkausweis persönlich im Bürger*innen-Service erworben werden.

Alle bereits ausgegebenen Bewohnerparkausweise bleiben bis zum Ende ihrer Laufzeit gültig. Eine Nachforderung von Gebühren auf Grundlage der neuen Gebührenrechnung wird es nicht geben. Bei einer Änderung des aktuell gültigen Bewohnerparkausweises ab 1. Mai 2025 greift aber die neue Regelung. Einen neuen Ausweis können Berechtigte frühestens einen Monat vor Ablauf des bisherigen Ausweises beantragen.

Mehr Infos hier: www.aachen.de/bewohnerparken

AachenNews erinnert sich: Im Parkhaus der Arkaden einen Pkw-Platz zu mieten, das kostet auch nicht mehr als 80 Euro im Monat.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

Veröffentlicht unter Uncategorized | 1 Kommentar

Chaostag am Tivoli. Aber Hauptsache: Aachen gewinnt

Was für ein Chaostag auf dem Tivoli. Aachen gegen den SV Sandhaus, da mussten die 3 Punkte in Aachen bleiben.

Doch kaum kommen wir in die Nähe vom Tivoli wird klar: Es stimmt gewaltig was nicht, es gibt keinen Einlass, es gibt nur jede Menge Polizei. Eine Hundertschaft musste kommen um wen zur Räson zu bringen? Wir wissen es sogar jetzt noch nicht.*

Gegen wen oder was muss sich der Beamte in der Mitte so dermaßen schützen? Ziemlich übertrieben, die Montur.

Unterdessen schwitzen wir Fans (mit Kind und Kegel und Opa) an drei Seiten vom Stadion in der Sonne. Sehr ungesund. Eine Zumutung und schon fast ein Wunder, dass sich die Fans so geduldig verhalten. Man hört die übliche Musik, die den Beginn des Spiels einläutet und die Hymne. Dann nicht reinzukommen, das ist unvorstellbar traurig.

Es bewegte sich nichts. Innen sollen da Gert Kempf und Andreas Goertges den Fans (und besonders den Ultras) erklärt haben, dass der Anpfiff verschoben wird. Es habe einen Zwischenfall gegeben.
Es ging einfach nicht weiter, man suchte auf Facebook und in den Soz.Medien, was denn eigentlich los war. Allein: Es klärte sich nichts.

Mal hieß es, es sei zu wenig Sicherheitspersonal da, mal hieß es, es habe eine Schlägerei gegeben, dann wieder war der Zoll schuld, dass niemand rein durfte, dann hatte sich angeblich das Ordnungsamt quer gestellt, dann soll eine Polizistin geschlagen und verletzt worden sein. – Was für ein Tag!

Draußen hörte man innen Torjubel, und die Sicherheitskräfte ließen jetzt doch sehr zügig die Leute rein. Der Gegner hatte schon in den ersten Minuten ein Eigentor fabriziert. 1:0 für Aachen.

Von unseren Plätzen konnten wir wenig später mit Entsetzen erkennen: Der Schiedsrichter gab einen Elfmeter für Sandhausen, was gar kein Foul gewesen war. Aber: Elfmeterkiller bei der Arbeit, Aachens Torwart Elias Bördner hielt. Das Stadion tobte. Beim Stand von 2:1 ging es in die Pause.

Das Spiel endete 2: 1 für Aachen, Bördner wehrte in der 2. Halbzeit noch geradezu grandios einen gegnerischen Kopfball ab.

Endstand 2:1, in der 2. Halbzeit fiel kein Tor mehr. Sandhausen spielte teils so, als hätten sie sich mit dem Abstieg schon abgefunden. Nur in den letzten 10 Minuten des Spiels drehte die Mannschaft noch einmal richtig auf.
Gezählt wurde natürlich auch wieder.

Am Ende war alle Warterei vergessen, es zählte nur der Sieg. Der rückt die Mannschaft jetzt wieder ein gutes Stück aus dem Abstiegsbereich raus (Tabelle: Platz 11). Das machte alle froh, man konnte es den Spielern und dem Trainer, die nach dem Spiel immer noch den Kontakt zu den Fans und Ultras suchen, vom Gesicht ablesen.

*Unterdessen hat die Vereinsspitze eine Stellungnahme herausgebracht. Hier klicken. Einträgen bei Facebook ist zu entnehmen, dass die Not der Menschen, die mehrere Stunden in der sengenden Sonne standen, teils groß gewesen ist. Es soll zu Kreislaufzusammenbrüchen gekommen sein.

Resümee: Einen Verein zu führen ist schwer. Besonders, wenn der Verein mehrmals im Monat Großveranstaltungen mit über 26.000 Personen bewältigen muss. Ein umfangreiches Studium an einer Fachhochschule (Veranstaltungsmanagement) scheint erforderlich. Reibungslosigkeit funktioniert nicht von alleine.

Bei verspätetem Spielbeginn ist wahrscheinlich eine weitere DFB-Strafe fällig. Zusammen mit den hohen Strafen wegen Pyro und Becherwerfen ergibt sich eine Summe, für die man besser Personal einstellen würde.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar