Auch das noch: Eupener Straße wird saniert und im Freibad fehlt Personal

Der Aachener Stadtbetrieb lässt in der Eupener Straße die Fahrbahnoberfläche zwischen Jahnplatz (Luxemburger Ring/St.-Vither-Straße) und Diepenbenden umfangreich sanieren. Die Arbeiten werden während der Sommerferien von Montag, 4. August, bis Dienstag, 26. August, ausgeführt. 

Größere Umleitung

Die Stadtverwaltung teilt mit: Der Sanierungsbereich muss für den Verkehr stadtauswärts gesperrt werden. In Richtung Belgien wird ab Jahnplatz eine Umleitung über St.-Vither-Straße, Siegelallee und Monschauer Straße auf die Autobahn in Richtung Eynatten/Belgien ausgeschildert. Stadteinwärts wird ab Diepenbenden der Verkehr über eine Einbahnstraßenregelung geleitet. Die Fahrt aus dem Luxemburger Ring in die Kreuzung Richtung St.-Vither-Straße muss während der Bauzeit entfallen, da nach Prüfung der Expert*innen dort die verbleibenden Restfahrbahnbreiten nicht ausreichen. Daher muss dort die Umleitung ab Ronheider Weg/Weißhausstraße auf die Eupener Straße genommen werden. 

Eine Umleitung über die Straße Am Chorusberg ist nicht möglich: Dort gibt es keine Nebenanlagen (Fuß- und Radweg) und alle Verkehrsteilnehmer*innen müssten auf 3,5 Meter Breite gemeinsam auskommen. Das ist aus Sicht der Expert*innen der Fachverwaltung nicht zu verantworten. Gleiches gilt für die Straßen Eberburgweg, Grindelweg und Höfchensweg. Die dort eingesetzten Poller herauszunehmen und den Bereich zu öffnen, würde zu einem hohen Verkehrsaufkommen führen, da nicht nur Anwohnende den Weg wählen würden.

Hinzu kommt, dass die kleinen Straßen Umleitungsverkehre der Größenordnung einer Bundesstraße nicht aufnehmen können. Eine Ampellösung scheidet leider auch aus, da die Baustrecke zu lang ist. Der Rückstau, insbesondere auf stadteinwärtiger Seite, würde zum vollständigen Erliegen des Verkehrs führen. 

Was ist los im Hangeweiher?

Obwohl das Freibad Hangeweiher im Sommer Priorität genießt, müssen auch hier wegen des anhaltenden Personalmangels die Öffnungszeiten am Donnerstag, 31. Juli, am Samstag, 2. August und am Sonntag, 3. August, leider eingeschränkt werden. An diesen Tagen ist das Freibad von 10 bis 19.30 Uhr geöffnet. Der Kassenschluss ist um 18.30 Uhr.

Aufgrund der weiterhin angespannten Personalsituation in den Aachener Schwimmbädern bittet der städtische Fachbereich Sport alle Badegäste vor dem Besuch des Freibads oder einer der Schwimmhallen im Sportportal der Stadt Aachen unter www.aachen.de/sport zu prüfen, ob es in den entsprechenden Bädern keine Einschränkungen oder Schließungen gibt.

Personal gesucht

Die Stadt Aachen sucht für ihre Schwimmbäder Personal. Gesucht werden Fachangestellte für Bäderbetriebe (m/w/d), Reinigungskräfte für die städtischen Bäder (m/w/d). Auch Rettungsschwimmer*innen (m/w/d) als Ergänzungskräfte werden benötigt. Alle Stellenangebote im Karriereportal der Stadt Aachen: www.karriere.aachen.de

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Wer vermischt Gülledung mit Plastikteilchen und bringt das auf Wiesen auf?

Es sind AachenNews Fotos von einem Umweltskandal zugeschickt worden, und die Frage ist jetzt, was die Behörden diesbezüglich zu tun gedenken und ob die Polizei schon die Ermittlungen aufgenommen hat, um den Verursacher zu finden. Baumschützer in Aachen haben die Sache in Augenschein genommen und die Fotos gemacht.

Hier liegt ganz offensichtlich Gülledung vermischt mit Plastikteilchen. Fotos: Hans Falk
Es sind weitere Fotos vorhanden, das sieht alles unfassbar ekelhaft aus. Wir belassen es bei drei Fotos.

Nach Ansicht der Baumschützer und eines in der Nähe wohnenden Nachbarn handelt es sich um geschredderten Plastikmüll als Beimischung zur Gülle, alles großflächig auf Wiesen in der Umgebung von „Grüne Eiche“ ausgebracht. Sollen dort noch Kühe grasen?

Wiesen sind zwar nicht das Kernthema vom Aachener Baumschutzbund (nächstes Treffen, 05. 08., 18 Uhr im Oecher Lab), trotzdem wird man selbstverständlich alle Kontakte nutzen und alle möglichen Stellen auf die Sache aufmerksam machen: Landwirtschaftskammer, NABU, usw. In der örtlichen Presse ist unterdessen nur ein anderer Umweltskandal aufgegriffen worden: Bachwasserentnahme in der Soers. Die Ermittlungen laufen.

Alles dies der Natur zuzumuten, das ist natürlich das Allerletzte.

Die Ortsbegehung der Baumschützer hatte am Mittwoch, 16. Juli, stattgefunden, so wird mitgeteilt. Die Fotos zeigen die etwa 1 bis 5 cm großen Plastikhäcksel (Folien bis 3 mm dicke Stücke verschiedenster Kunststoffe aus Probeentnahmen) beim Anfahren in hoher Konzentration, dann mit Gülleausbringern im Schleppschlauch- oder Schleppschuhverfahren hektarweit verteilt und das auf mehreren großen Wiesen. Hans Falk dazu: „Es ist kaum zu fassen, denn das gewachsene Gras wird wieder als Silage ans Vieh verfüttert, verunreinigt mit Plastikabfall.“

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Wer dem ganzen Planeten schadet, kann haftbar gemacht werden

Umweltschützer sind weltweit in der Defensive. Trotzdem schön:

Der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag hat in einem bahnbrechenden Gutachten zum Klimaschutz internationales Klimarecht gestärkt, und das deutlich radikaler als erwartet. Danach sind alle Staaten völkerrechtlich verpflichtet, das 1,5-Grad-Limit einzuhalten, aus fossilen Brennstoffen auszusteigen und Emissionen möglichst ehrgeizig zu senken. Und das selbst wenn sie aus dem Pariser Klimaschutzabkommen ausgestiegen sind.

Damit etabliert der IGH eine saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt als grundlegendes Menschenrecht. Maßstab für alle Klimaverpflichtungen ist die Generationengerechtigkeit.

Dazu sagt DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch: „Dies ist der Beginn einer neuen Ära der Klimaverantwortung auf globaler Ebene. Damit können Staaten und Unternehmen für völkerrechtswidrige Klimapolitik zur Rechenschaft gezogen werden.“ Und: „Es drohen billiardenschwere Klagen für die Folgen des Klimawandels in anderen Teilen der Erde“, schreibt heute die TAZ.

Das 1,5-Grad-Limit ist nicht länger ein politisches Wunschziel, sondern ein verbindlicher Maßstab. Staaten, die dagegen verstoßen, müssen sich auf Klagen und Schadensersatzforderungen einstellen. Das Gutachten wird auch nationalen Gerichten als Orientierung dienen, um künftige Generationen und die am stärksten von der Klimakrise betroffenen Menschen weltweit zu schützen.

Hintergrund:

Das Gutachten ist nicht rechtlich bindend, jedoch messen viele nationale Gerichte den Entscheidungen des Internationalen Gerichtshofs erhebliches Gewicht bei.

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Das Gerüst ist weg, das Bunkerbild fertig (Folge 7)

Nur wer Abstand nimmt, sieht Tiere und ein Gesicht auf dem Bild.

Am 6. Juni stand plötzlich ein Gerüst am Bunker Mataréstraße. Das war der Beginn einer zuvor genau geplanten Aktion. Unterforst sollte ein etwas ungewöhnliches Wandbild erhalten, gemalt wurde mit Spraydosen (Folge 1). Das Motiv „Wald mit Fuchs“ von Graffitikünstler Jagama hatte bei einem Street-Art-Wettbewerb von den Bewohnern im Quartier und von den Kindern der Grundschule die meisten Stimmen erhalten.

In Folge 2 ist die Wand schon mal komplett grün, und die Stimmung, die so ein alter, grauer, kaputter Bunker verbereitet, hellte sich irgendwie deutlich auf. Mit Folge 3, Folge 4 und Folge 5 wurden die Arbeitsschritte weiter dokumentiert. Ein Besuch in Unterforst lohnt sich jetzt. Nebenbei: Das Bunkerbild ist nicht die einzige Attraktion in der Mataréstraße, es gibt auch einen Gemeinschaftsgarten – unmittelbar neben der Kirche St. Bonifatius.

In der Zeppelinstraße (gegenüber vom Bunker) hat die Gewoge die Gebäude, die der Stadt gehören, saniert. Dort ist praktisch alles neu und die Miete bezahlbar.

Folge 6 zeigt, dass sich einiges geändert hat, seit Menschen in Forst begonnen haben, mit Leuten aus der Stadtverwaltung über die Zukunft ihres Stadtviertels nachzudenken. Forst besteht aus 6 Quartieren, die im Rahmen eines Projekts schöner und lebenswerter gemacht werden sollen. Das wird viel Zeit in Anspruch nehmen, denn Forst ist teilweise ziemlich heruntergekommen und vernachlässigt worden. Die Menschen dort sollen außerdem nicht aneinander vorbeileben, sie sollen miteinander in Kontakt kommen. Deshalb wird ein Plan gemacht, ISEK genannt, und es wird ein dicker, fetter Antrag formuliert, damit der Staat das nötige Geld zur Verfügung stellt.

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Beides schön: selbst tanzen oder nur zuschauen

Sonntags ohne Anmeldung: Salza, Tango, Swing und alles, was Spaß macht. Foto: Henning Brinkmann

Am Elisenbrunnen in Aachen gibt es regelmäßig – meist sonntags – offene Tanzveranstaltungen. Es gibt den „Open Ballroom“ vom TSC Schwarz-Gelb Aachen (mit manchmal kostenlosen Workshops) und „Swing am Elisenbrunnen“ von Swingin‘ Aachen. Außerdem gibt es dort Open-Air Tango-Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen sind meist kostenlos, oft wird jedoch um eine Spende zur Deckung der Kosten gebeten. Falls man nicht lange stehen kann, muss man selbst einen Stuhl mitbringen.

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Op d’r Tivoli – Eine Abschlussarbeit in der Fachhochschule

Heute, Samstag, 19. Juli, ist noch bis 18 Uhr in der Fachhochschule Aachen, Boxgraben 100, eine Ausstellung von Design-Arbeiten zu sehen. Es sind Abschluss-Arbeiten, eine davon befasst sich mit Alemannia Aachen und der Fankultur. Sie ist auf der 3. Etage leicht zu finden.

Das wünscht man sich ja schon lange, dass hinsichtlich Alemannia-Selbstdarstellung und z. B. Trikot-Gestaltung die Design-Studierenden von der Fachschule sich Gedanken machen. Auch die Aufkleber der Fans könnten eine professionelle Neugestaltung vertragen.

Überraschung beim Besuch der Diploma-Ausstellung in Aachen, Boxgraben 100: Eine Abschlussarbeit (von Florian Dankelmann) befasst sich mit Alemannia und der Fankultur. Wahrlich ein herausragendes Thema.

Auf großes Interesse stieß außerdem auch die Abschlussarbeit von Saskia Burghardt in der Sparte „Visuelle Aufklärung“. Die ist auf der 2. Etage zu sehen. Da wird tatsächlich – ohne Scheuklappen – aufgeklärt. In Wort und Bild bzw. Zeichnung. Eine ältere Dame tatsächlich: „Hätten wir das mal alles früher gewusst!“

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Fall Maharaja ein versuchter Versicherungsbetrug? War Anschlag nur vorgetäuscht?

Maximal schlimme Wendung im Fall Maharaja, das ist das Ende Juni angeblich von Rechtsradikalen überfallene und angezündete indische Restaurant am Löhergraben, bzw. Alexianergraben. AachenNews berichtete hier.

Wie der Aachener Zeitung jetzt zu entnehmen ist, hat die Staatsanwaltschaft zwei Söhne der Restaurantbetreiber-Familie festnehmen lassen. Sie sitzen in Untersuchungshaft. Sie sollen den Anschlag selbst ausgeführt haben und mit am Tatort aufgesprühter, rechtsextremer Symbolik versucht haben, eine falsche Spur zu legen. 

Angeblich prüft die Staatsanwaltschaft, ob es sich bei dem Brandanschlag um den Versuch handelt, Versicherungsbetrug zu begehen. 

Der Vorfall war in Aachen offenbar etwas voreilig und ohne weitere Prüfung als rechtsradikaler Anschlag gewertet worden. Selbst Kenner der rechtsradikalen Szene in Aachen und dem Umland gingen von einem rechtsextrem motivierten Anschlag aus. Die Sache hatte in Aachen höchste Aufmerksamkeit erregt. Es gab schnell eine von etwa 400 Personen besuchte Kundgebung am Elisenbrunnen und eine Spendensammlung, 31.834 Euro sollen zusammengekommen sein.

Diverse Politiker*innen äußerten sich in der Aachener Zeitung bestürzt: u. a. Armin Laschet und Michael Ziemons (beide CDU) sowie Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen (parteilos, grün-nahestehend). Relativ schnell hatte aber die Aachener Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass sie an der politischen Einordnung der Straftat erhebliche Zweifel habe. Die scheinen sich nun bestätigt zu haben.

Es ist jetzt eigentlich geraten, mit Einschätzungen der Angelegenheit zu warten, bis ein Richter ein Urteil gesprochen hat. Lernen kann man aus der ganzen Angelegenheit, dass (bei Straftaten) spontan emotional zu reagieren wahrscheinlich tatsächlich grundfalsch ist.

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Das Foto (oben) vom wunderbaren Krönungssaal des Aachener Rathauses entstand anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Aachen-Toledo. Im Krönungssaal des Rathauses gab es einen Festakt. Foto: Stadt Aachen/Harald Krömer

Velocity stellt den Betrieb ein

Der E-Bike-Verleiher Velocity Aachen hat schon vor Monaten Insolvenz angemeldet. Jetzt ist es soweit: Velocity stellt morgen den Betrieb ein, das berichteten dieser Tage die örtliche Tageszeitung (AZ) und der WDR, sowie Antenne AC. Für die Gehälter und Löhne sei kein Geld mehr da.

Aus und vorbei, alle Stationen werden geschlossen. Es droht der Rückbau. Zuschüsse der Stadt würden nicht wie erhofft fließen, heißt es in den Medien als Begründung. Offenbar hatten sich die Betreiber gedacht, sie würden eventuell mit mehr Geld aus der Stadtkasse gerettet. Velocity erhielt aber schon über 330.000 Euro pro Jahr und auch Fördergelder vom Land NRW. Jetzt hat nur noch der Insolvenzverwalter etwas Hoffnung. Ein neuer privater Investor ist unterdessen – soweit bekannt – nicht in Sicht.

2016 standen die ersten Velocity-Stationen in Aachen. Die Idee kam aus studentischen Kreisen, die Räder (es sind korrekt: Pedelecs) sollten emissionsfreie Mobilität ermöglichen, also klimaneutral sein. Das waren sie auch. Ein Tauschen von Akkus, wie bei den Röllerchen, ist nicht erforderlich.

Eine Velocity-Station am Bahnhof Rote Erde. Foto: AachenNews Archiv

Es gibt in Aachen 100 Stationen, plus insgesamt 13 in Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath, Würselen und 33 in der Parkstad Limburg in Holland. „Zuletzt waren circa 520 Velocity-Elektrofahrräder im Einsatz“, weiß die AZ. Die 2000 Röllerchen (E-Scooter) in Aachen waren eine starke Konkurrenz. Und Vandalismus könnte ebenfalls Velocity den Hals gebrochen haben. Schade ist es auf jeden Fall.

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Wer möchte Bachführer*in werden?

Als Bachführerin/Bachführer taucht man auch in die Tiefen der vielen kleinen Gewässer des Aachener Talkessels ein. Foto: Ökologie-Zentrum Aachen e. V.
Die Bäche sind der Lebensquell unserer Stadt, die sich ohne die Bäche nie zu einer Großstadt entwickelt hätte. Wissen über die Bäche weiterzugeben, das könnte eine sinnvolle Arbeit sein. Daher startet das Ökologie-Zentrum am Samstag, 13. September, mit einer Fortbildung für Leute, die Bachführer*in in Aachen werden möchten.

Die intensive Fortbildung findet in kleinen Gruppen statt, um effektives Lernen und intensiven Austausch zu ermöglichen. Die 6-stüngigen Theorie- und Praxiseinheiten/ Exkursionen finden an 14 Samstagen (etwa 2 pro Monat bis Mitte Mai 2026) statt. Dazu kommen zwei Samstage für die Abschlussexkursionen.

Wichtige Fortbildungsinhalte sind Gewässerökologie, Umwelt- und Industriegeschichte, Wassernutzung, naturräumliche Bedingungen und Klima, Bachoffenlegung sowie umweltrechtliche und versicherungsrechtliche Fragen. Es spielen auch erlebnispädagogische Ansätze eine wichtige Rolle. Die Fortbildung zeichnet sich durch einen hohen Praxisanteil bei Exkursionen aus.
Interessenten für die nächste Fortbildung können am ersten Ausbildungstag Samstag, 13. September, unverbindlich und kostenfrei teilnehmen. Anmeldungen bei Birgitta Hollmann per Mail info@oekologie-zentrum-aachen.de oder telefonisch unter 0049 (0)241 8891425 (bitte Telefonnummer hinterlassen). Die Kosten der Fortbildung betragen 380 Euro. Da die Stadt Aachen das Ökologie-Zentrum fördert, wird diese Veranstaltung auch von der Stadt Aachen unterstützt und ermöglicht diesen ermäßigten Preis.


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Die Versorgung mit Warmwasser und Wärme muss klimafreundlich geschehen

Auch wenn die kommenden Winter nicht so kalt werden wie die Winter vor 20 oder noch mehr Jahren, so ist es doch erforderlich, im Sommer an Heizung und Warmwasser zu denken. Insbesondere daran, wie man es sich beschaffen kann: eine mollig warme Wohnung und jederzeit warmes und sogar sehr heißes Wasser – direkt aus dem Wasserhahn.

Selbst wer denkt, der Klimawandel sei gar nicht von Menschen verursacht und es werde mit der Temperatur und den Unwettern schon wieder alles von allein ins Lot kommen . . . also wer so denkt, wird doch vermutlich meinen, dass es ganz gut wäre, sich beim Heizen von Öl und Gas unabhängig zu machen. Wer möchte schon gern auf Gedeih und Verderb von Verrückten wie Putin oder den Herrschaften in den Arabischen Emiraten abhängig sein?

Deutschland MUSS unabhängiger von der Versorgung mit Erdgas oder Erdöl werden. Schon allein, weil alle Städte mit mehr als 100.000 Einwohner*innen gesetzlich verpflichtet sind, bis Mitte 2026 eine kommunale Wärmeplanung aufzustellen und politisch zu beschließen. So natürlich auch Aachen, wo kürzlich tatsächlich eine kommunale Wärmeplanung beschlossen wurde.

Foto: AachenNews Archiv. Wenn es draußen wieder krachend kalt ist, möchte man am liebsten unabhängig von Erdgas und Erdöl sein.

Deutschland will – wie viele Länder der Europäischen Union (EU) – klimaneutral werden, sprich: deutlich weniger Kohlendioxid (CO2) in die Atmosphäre ausstoßen. Heizen und Warmwasser sorgen für einen Großteil des unerwünschten CO2-Ausstoßes. Daher soll die Wärmeversorgung klimafreundlich umgebaut werden.

Ganz viele Infos (wichtig für Haus- und Wohnungseigentümer*innen) dazu gibt es hier: www.aachenklima.de/waermeplanung

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