Es geht los: Waldbrand

Foto: Polizei Aachen

Die Polizei teilte am Samstag, 12. April, nachmittags mit:

„Aktuell ist die B266 ab Ortsausgang Kesternich in Fahrtrichtung Einruhr und ab dem Abzweig zur L106 gesperrt. Die Polizei bittet darum, den Bereich weiträumig zu umfahren.“

Für die Dauer der Löscharbeiten werde die Sperrung aufrechterhalten. Der Abschluss der Löscharbeiten war nachmittags nicht absehbar.

Der März 2025 war ein extrem trockener Monat, im April hat es bisher im Raum Aachen nicht geregnet. Es ist in Waldgebieten größte Vorsicht geboten und sollte durch menschliches Einwirken bei korrektem Verhalten eigentlich nicht zu Bänden kommen.

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Kostenlos frisches Trinkwasser

Insgesamt gibt es mehrere öffentliche Trinkwasser-Stellen im Stadtgebiet. Neben dem neuen Standort in der Stadtbibliothek (Couvenstraße) finden sich weitere Trinkwasserspender in folgenden städtischen Verwaltungsgebäuden (zu den jeweiligen Öffnungszeiten):

·          Verwaltungsgebäude Katschhof (Johannes-Paul-II.-Straße 1) 

·          Verwaltungsgebäude Lagerhausstraße 20 

·          Verwaltungsgebäude Hackländerstraße 1 

·          Verwaltungsgebäude Mozartstraße 2-10

Schon seit längerer Zeit bietet die Stadt vier netzgebundene Trinkwasserbrunnen im öffentlichen Raum an. Sie sind rund um die Uhr verfügbar. Die Brunnen mit sauberem Trinkwasser finden Menschen an folgenden Orten:

·          Münsterplatz (der sogenannte Möschebrunnen) 

·          Heinrich-Holland-Straße in Aachen-Nord 

·          Alexanderstraße am Hotmannspiefbrunnen 

·          Eingang vom Elisengarten in der Ursulinerstraße.

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Nicht mehr auszuhalten: Betreuungs-Krise in den Kitas

Ein Treffen, das es so auch noch nicht gegeben hat, fand jetzt in der Maria Montessori Gesamtschule statt. Die Personalnot in den Kitas war schuld daran. Eingeladen hatten 14 Träger von Kindertageseinrichtungen, die in Summe über 100 Kitas in der Stadt repräsentieren. Einzelne Eltern sowie Vertreter*innen von etwa 70 Elternbeiräten nahmen teil.

Die Träger würden gern viel mehr Erzieher*innen einstellen, doch die gibt es nicht. Es gibt einfach kein Fachpersonal mehr, obwohl so viel ausgebildet wird wie noch nie.

Thema war also die miserable Personalsituation in den Kitas. Diskutiert wurde, wie Personalmangel, Ausfallzeiten und Einschränkungen der Betreuungsumfänge zusammenhängen. Alles sei kein Aachener, sondern ein landesweites, strukturelles Problem, das die Träger von Kindertageseinrichtungen unter den gesetzlichen Rahmenbedingungen aktuell schlichtweg nicht lösen können. Es leidet das Kita-Personal, es verzweifeln die Eltern und es wirkt verstörend auf die Kinder.

Beim Treffen von Eltern und Kita-Trägern war sogar von einer „Wutwelle“ die Rede, die sich wegen der schwierigen Personalsituation gerade aufbaut. Foto: Studierendenwerk Aachen/Carmen Reiß-Frings

Die Träger versuchten zu erklären, wie es zu der Betreuungs-Krise kommen konnte und was diese Krise tatsächlich für Träger, Kitas, Politik, Familien und besonders für die Kinder bedeute. „Das chancengerechte Aufwachsen für die Kinder wird damit eingeschränkt“ war eine der Aussagen, die dabei immer wieder geäußert wurde.

Die Eltern hatten zahlreiche Fragen an die Vortragenden. In vielen Aussagen kam die Frustration, die Wut und manchmal auch die Verzweiflung der Eltern zum Ausdruck, mit einer nicht gesicherten Kinderbetreuung den Alltag und die Vereinbarung von Familie und Beruf gestalten zu müssen. Es wurden zahlreiche kreative Vorschläge geäußert, wie innerhalb und außerhalb der gesetzlichen Rahmenbedingungen eine Unterstützung durch Eltern in den Kitas aussehen könnte.

Vertreter des Jugendamtselternbeirats warben darum, dass sich Eltern bei Demonstrationen mehr engagieren. Eltern müssten als Interessensvertretung in Richtung Landespolitik öfter und deutlicher auf die schlimme und unhaltbare Situation der Familien hinweisen. Es sollten die Eltern gesetzliche Änderungen und Verbesserungen einfordern. Außerdem wurde appelliert, man möge in dieser Krise nicht vergessen, wertschätzend miteinander umzugehen. Das Personal in den Kitas ist tatsächlich am allerwenigsten schuld an der schwierigen Lage.

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Freiwillige sammeln 8,3 Tonnen Wilden Müll

Matratzen und alte Reifen, Holzpaneele, insbesondere aber Zigarettenkippen und Plastikverpackungen seien unter den Funden gewesen, schreibt die Verwaltung. Das ganze Zeug wurde während des 11. Aachener Frühjahrsputzes von fleißigen Menschen zusammengetragen.

4.650 Aachener*innen – darunter Familien, Vereine und Gruppen aus Unternehmen, sowie zahlreiche Kinder und Jugendliche – waren in der vergangenen Woche im Stadtgebiet unterwegs, um wilden Müll zu sammeln.

Foto: AachenNews Archiv

Insgesamt 8,3 Tonnen kamen so in den sechs Tagen zusammen. „Wir freuen uns, dass die Gemeinschaftsaktion wieder so gut angenommen wurde“, sagt Manuela Wolf vom Team Entsorgungsmanagement des Aachener Stadtbetriebs.

Wichtiger Hinweis:

Privatpersonen, Vereine, Kitas und Schulen, die ehrenamtlich Abfall sammeln und sich gemeinsam mit dem Aachener Stadtbetrieb für ein sauberes Aachen einsetzen wollen, können das ganzjährig tun: Der Stadtbetrieb unterstützt private Müllsammelaktionen. Er stellt analog zum Frühjahrsputz Abfallsäcke und Handschuhe bereit. Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung sind auf aachener-stadtbetrieb.de zusammengefasst.

Mit Infos von Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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In Forst: Morgen geht es um den Spielplatz Trierer Straße

In Aachen soll ein weiterer Spielplatz wieder in Schuss gebracht werden. Und wie immer sind Kinder, Jugendliche und Anwohner*innen eingeladen, sich aktiv an der Planung zu beteiligen. Welche Spielgeräte sind erwünscht? Gibt es Sonderwünsche? Wie soll der Spielplatz aussehen?

Die Stadtverwaltung hat 2024/25 schon mehrere Spielplätze auf ihre Frequenz hin untersucht und danach neu- oder umgestaltet. Erinnert sei nur an den Spielplatz in der Beverstraße (s. Foto unten). Was da für Kinder entstanden ist, kann sich sehen lassen. Stets gab es eine Beteiligung und später eine Art Neueröffnung, sehr zur Freude der Kinder im jeweiligen Quartier.

Am morgigen Freitag, 11. April, sind alle Interessierten um 15 Uhr zum Spielplatz Trierer Straße 97 eingeladen, um dort ihre Wünsche, Ideen und Anregungen zu äußern. Also: Jetzt dabei sein und aktiv den Spielplatz „um die Ecke“ mitgestalten.

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Beim Info-Abend: Viel Zuspruch für das Haus der Neugier

Ein Abend im Ballsaal des Alten Kurhauses: Die Planer*innen waren optimistisch, rund 300 Gäste im Zuschauerraum beteiligten sich an einer spannenden Diskussion. Das alte Horten-Kaufhaus soll tatsächlich ein Haus der Neugier werden.

Es ist mit einer Summe in Höhe von 100 Millionen Euro das gewichtigste Bauprojekt im Aachen der Nachkriegsgeschichte. Die gut besuchte Info-Veranstaltung stellte das Kaufhaus Horten (Lust for Life) dar als Verbindung von Volkshochschule (VHS) und Stadtbibliothek. Es werde „keine Trennlinie im neuen Haus geben“, versicherte VHS-Chefin Beate Blüggel.

Das Haus der Neugier soll 2028 fertig sein (ein ehrgeiziger Plan). Theater K. und die Zirkus-Gruppe Crumble Club lockerten mit Ausschnitten aus ihrer Produktion „Schluss!Verkauf“ beim Info-Abend die sachlichen Beiträge auf.

Vertrag steht vor der Unterzeichnung

Nicht nur das Haus der Neugier entsteht. Im frei werdenden Bushof soll es zukünftig bezahlbaren Wohnraum geben. Das umfangreiche Vertragswerk zum Haus der Neugier ist übrigens schon vorbereitet und wird bald unterzeichnet, versicherte Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen.

Beim Info-Abend kamen alle zu Wort: darunter die Beigeordneten Frauke Burgdorff, Heiko Thomas und Kulturdezernent Heinrich Brötz. Je weiter der von Journalistin Gisela Steinhauer moderierte Abend fortschreitet, umso mehr hatte man Lust, die Fenster des Saals zu öffnen und das noch traurige Gebäude endlich zu beleben. Rebellion im Publikum gab es nicht, im Gegenteil. Neben den praxisorientierten Fragen hörte man immer wieder hoffnungsvolles Lob. Auch die Vorsitzenden sämtlicher Ratsfraktionen wurden mit ermutigenden Kommentaren per Video eingespielt.

Dirk Lange, Mitglied im Team des Architekturbüros Kadawittfeld, führte anhand von Planungszeichnungen Ebene für Ebene durch das Haus – Sprach-Feld (Literatur, Kommunikation, Sprachen, Interkulturelles), Arbeits-Feld (Co-Working, IT-Plätze), Spiel-Feld (Kunst Musik, Kreativität, Angebote für Kinder und Jugendliche), Streit-Feld (Debatten, Open-Space, Politik, Film), Lebens-Feld (Ernährung, Sport, Klima, Gesundheit) und Frei-Feld (Ankommen, Forum, Café). 4 Aufzüge und zahlreiche Eingänge von allen Seiten wird es geben, und es wird nachhaltig geplant. So lässt sich das 45 Grad heiße Wasser der Rosenquelle zum Heizen nutzen.

Die Rolltreppe ist Vergangenheit und längst einer Art Zick-Zack-Treppe gewichen, die aufwärts führt. Die Veranstaltung von Anfang April wurde aufgezeichnet und ist abrufbar: www.youtube.com/watch?v=0lPapfWeh9E Die Internetseite www.hausderneugier.de gibt Einblick in die Machbarkeitsstudie und den Ratsbeschluss. Sie wird kontinuierlich über die Planungs- und Baufortschritte informieren.

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211 neue Bäume gepflanzt. Auch die Regionalsorte Münsterbirne ist dabei.

Es gibt eine gute Nachricht: 211 Bäume wurden auf städtischen Friedhöfen gepflanzt. Eine prima Sache ist das. Besonders die in der Meldung erwähnte Artenvielfalt und dabei gerade die Pflanzung der Regionalsorte Münsterbirne (nur im Großraum Aachen heimisch) erfreut.

„Zahlreiche Aachener Friedhofsflächen haben parkähnlichen Charakter“, weiß das Amt für Öffentlichkeitsarbeit der Stadtverwaltung. Bestattungsflächen und naturnahe Freiflächen grenzen auf Friedhöfen regelmäßig aneinander. Diese freien Flächen der innerstädtischen Friedhöfe zur ruhigen Erholung zu nutzen und das ökologische Potenzial zu stärken, das sei Ziel des Friedhofsentwicklungskonzeptes, das der Aachener Stadtbetrieb seit Jahren vorantreibt.

Es wurden auf den Friedhöfen Hüls, Forst sowie Westfriedhof I und II insgesamt 211 Laubbäume gepflanzt. „Bei der Baumartenwahl haben wir vorwiegend heimische und klimaresistenter Arten gewählt“, erklärte Susanne Arnold, die das Projekt im Aachener Stadtbetrieb betreut. Es wurden insgesamt 30 verschiedene Baumarten gepflanzt, auch für Obstbäume wie die Münsterbirne, Ontarioapfel und ‚Schöner aus Boskoop‚ seien in den äußeren Randbereichen des Friedhof Hüls Standplätze gefunden worden.

Die neuen Pflanzungen sind zu 90 Prozent gefördert worden vom zuständigen Bundesamt im Rahmen des Förderprojektes „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“. 

Im Laufe der nächsten beiden Jahre sind auf den acht innerstädtischen Friedhöfen weitere Umgestaltungen geplant: Sitzbänke werden neu aufgestellt, Sträucher gepflanzt, Wiesen angelegt und dort, wo es möglich ist, Flächen von nicht mehr benötigten Wegen entsiegelt.

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Burtscheid: Hauptschule ist jetzt eine Grundschule

„Manchmal ist ein Ende auch die große Chance für einen neuen Anfang, wie im Fall der Gemeinschaftshauptschule Burtscheid und der Gemeinschaftsgrundschule Michaelsbergstraße“, so teilt das städtische Presseamt mit. Als die Hauptschule an der Malmedyer Straße auslaufend geschlossen wurde, habe sich für die Grundschule oberhalb des Kurgartens in Burtscheid die Chance ergeben, die dort herrschende Raumnot zu beenden.

Die Grundschule zog im Oktober 2024 in das komplett umgebaute Gebäude der ehemaligen Hauptschule und ist seitdem die GGS Malmedyer Straße. Jetzt wurde die Schule offiziell eingeweiht.

So präsentiert sich die Schule zur Malmedyer Straße hin. Foto: Stadt Aachen/Andreas Schmitter

Nach einem Rundgang zeigte sich Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen begeistert von der grundlegend sanierten Schule: „Das ist eine der wichtigsten Aufgaben, die unsere Stadt hat: Wir müssen immer wieder in unsere Schulgebäude investieren, damit sie dauerhaft ein guter Ort zum Aufwachsen, Lernen und Glücklichsein sind.“

Rund dreieinhalb Jahre hat es gedauert vom ersten Planungsbeschluss im März 2021 über den Baubeschluss im Dezember 2022, die Baugenehmigung im Mai 2023 bis zum Umzug im Oktober 2024. Und das Gebäude sei dabei ganz grundlegend „angepackt“ und nicht nur „pinselsaniert“ worden, wie zunächst geplant. Denn an vielen Stellen seien „Sanierungsfälle“ erst beim genauen Hinschauen zum Vorschein gekommen.

So habe sich mitten unter dem Schulhof ein großer Hohlraum aufgetan, als man dort einen neuen Spielbereich bauen wollte. Dieser musste erst einmal aufwendig mit Beton verfüllt werden. Eine knifflige Aufgabe, weil der große Betonmischer nicht durch die enge, steile Zufahrt auf den Schulhof kam. Aber auch in Wänden oder Räumen habe es „Überraschungen“ gegeben, die teils ungeplant saniert werden mussten.

Für die Sanierung der 4.761 Quadratmeter Bruttoraumfläche, 3.640 Quadratmeter Nettoraumfläche und 2.580 Quadratmeter Nutzfläche wurden rund 2,47 Millionen Euro investiert. Die Kosten für die Ausstattung der Räume, des Schulhofs, der Aula, der Transportkosten beim Umzug und für den digitalen Ausbau lagen bei rund 474.000 Euro, die Kosten für die Baumaßnahmen bei ungefähr 1,97 Millionen Euro.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Die Arminia gewinnt, Alemannia verliert

Eindrucksvoll, was die Fans der Arminia gestern im Stadion der Alemannia veranstalteten. Auswärts! Was für ein Support, das ist tatsächlich einmalig! Gut, ein paar wenige Sitze haben die Gäste im Rausch der Begeisterung zerstört. Nicht gut.

31.400 (dabei über 3000 aus Bielfeld) sollen im Stadion gewesen sein, die Stimmung war aufgeladen wie noch nie.

So ein Support! Und: „Eure Namen für die Ewigkeit!“ steht da.

Um es kurz zu machen: Aachen ist zumindest in der 1. Halbzeit klar überlegen, verliert aber (0:1), unser Torwart Jan Olschowsky kassiert in der 60. Minute eine Rote Karte, angeblich auch noch verdient, und ist bei den nächsten Spielen nicht dabei. Traurig, traurig. Die Aachener Spieler kämpfen wie die Löwen, schonen sich nicht eine Sekunde, Motto: alles für den Klassenerhalt.

Allein, für einen Sieg gegen DFB-Pokalfinalist Bielefeld hat es nicht gereicht.

Absolut überflüssig: Auf einer Tribüne (S6) kam es zu einer Schlägerei. 4 Männer hatten sich in der extrem spannenden Schlussphase des Spiels breitschultrig so hingestellt, dass die dahinter Sitzenden quasi nichts mehr sehen konnten. Das war unfair, die Sitzenden gerieten außer sich und dermaßen in Rage, warfen halbvolle Bierbecher. Tja, es kam, was leider kein Sicherheitspersonal verhindert hat, und was man auf diesem Teil der Tribüne auch nie für möglich gehalten hätte, eine Schlägerei. Sicherheitskräfte stürmten herbei, desgleichen die Polizei. Aber da war das Spiel abgepfiffen, die Schlägerei vorbei.

Kommentar: Die Mannschaft tritt im Spiel tatsächlich hervorragend auf, kraftvoll, topfit, unermüdlich am kämpfen, und es gibt quasi nichts auszusetzen. Die Alemannia hat immer mehrere riesige Torchancen, aber es fällt kein Tor. Sie hatten auch gegen Bielefeld in der 1. Halbzeit ein Tor mehr als verdient. Die Trainer der gegnerischen Mannschaft betonen das ausdrücklich regelmäßig bei den Pressekonferenzen nach dem Spiel, sie seien beeindruckt und Aachen werde es mit Sicherheit schaffen, in der 3. Liga zu bleiben. Tja. Man kann es schon nicht mehr hören, dieses Lob.

Kann es sein, dass die Mannschaft den Sieg so unbedingt will, dass man – quasi überengagiert – nervös vor dem Tor ist? Zu nervös, zu angespannt, nicht cool genug? Wir wissen es nicht, werden weiter berichten.

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In der Monheimsallee gesehen

Aachen ist so eine Stadt, da denkt man, man hat alles gesehen, aber von wegen! Ständig gibt es etwas zu entdecken, leider auch viel Häßliches, zum Beispiel geschlossene Läden, blinde Schaufenster, Müll in Mengen.

Bei einer Imagebefragung haben jüngst überraschend viele Menschen gesagt, dass sie Aachen nicht so besonders attraktiv finden, aber gern hier wohnen. Das ist kein Widerspruch. Man lebt hier gern wegen der Menschen, weil die Familie in der Nähe wohnt, weil man freundliche Nachbarn hat oder man sonst immer wieder Leute trifft, die einfach nett sind, hilfsbereit, lustig, umgänglich, großzügig. Über die Imagebefragung hat die Aachener Zeitung berichtet: Ein spannender Text, lesen lohnt sich.

Keine Ahnung, was das bedeutet. Ist das das Öcher Schängchen, zwischen zwei fetten Buchstaben? Was will uns das Schängchen sagen?
Ein Minischaufenster, eigenwillig dekoriert.

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„Wasser marsch!“

Es sprudelt und plätschert: Die Aachener Brunnensaison beginnt.

„Vom Eise befreit sind Becken und Düsen. Durch der Techniker*innen holdes, belebendes Werk, in Aachen sprudelt aus Brunnen Glück. . . “ schrieb so ähnlich J.W. Goethe.

Bald sollen auch die Fontänen am Europaplatz wieder meterhoch in den Öcher Himmel schießen. Aachens größte Brunnenanlage befand sich ein Jahr lang außer Betrieb. „Wegen einer Regionetz-Baumaßnahme im direkten Umfeld war die Inbetriebnahme im vergangenen Jahr in den Frühjahr- und Sommermonaten nicht möglich“, erläutert Robert Schmidt, zuständiger Abteilungsleiter im städtischen Gebäudemanagement.

Voraussichtlich im Laufe des Monats Mai ist auch der Europaplatz-Brunnen wieder in Betrieb. Das teilt die Stadtverwaltung mit.

Der Bahkauv-Brunnen zwischen historischer Altstadt und Büchelquartier. Archivfoto: Stadt Aachen/Stefan Herrmann

Insgesamt betreibt das Gebäudemanagement derzeit rund 65 städtische Wasserspiele. Sie alle werden – so sie gerade nicht saniert oder repariert werden müssen – von den Fachleuten des Gebäudemanagements in diesen Wochen aus dem Winterschlaf geholt.

Die klassische Brunnensaison läuft von Ostern bis Oktober – abhängig von der Witterung auch einmal ein wenig länger. Spätestens mit dem Beginn von Frostphasen müssten die Brunnen aber außer Betrieb genommen werden, „um Schäden zu vermeiden“, erklärt Schmidt.

Völlig unabhängig von frostigen Temperaturen funktionieren übrigens die Anlagen im Elisengarten (Elisenbrunnen und Kreislauf des Geldes) und vor dem Neuen Kurhaus. Diese Brunnen werden mit warmem Thermalwasser versorgt und können daher auch während der Wintermonate betrieben werden.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Osterspaziergang

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche,
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungs-Glück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dort her sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur;
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlt’s im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür. 

Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Stadt zurück zu sehen.
Aus dem hohlen finstern Tor
Dring ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
Denn sie sind selber auferstanden,
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
Aus Handwerks- und Gewerbes Banden,
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
Aus Straßen quetschender Enge,
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
Sind sie alle ans Licht gebracht.

Sieh nur sieh! wie behend sich die Menge
Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
Wie der Fluss, in Breit‘ und Länge,
So manchen lustigen Nachen bewegt,
Und, bis zum Sinken überladen
Entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden
Blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet gross und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein.

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