Nachgeschaut: Bushof, Lothringerstraßen-Platz, Bismarckstraße, Bastei, Hubertusplatz

Wie angekündigt befindet sich jetzt der Wohnturm vom Bushof (oben) unter einem Netz. So soll verhindert werden, dass Teile der Fassade auf die Straße fallen. Erforderlich ist selbstverständlich eine Sanierung der Fassade bzw. des gesamten Bauwerks, doch dazu wird es vorerst nicht kommen. Mehr hier.

Wie angekündigt: Die Bäume sind da. 15 große und kleine Bäume haben wir auf dem neuen Platz an der Lothringer Straße gezählt und viele schöne Bänke, was man alles zusammen gar nicht auf ein einziges Bild bekommt. Man muss sagen: Es hat zwar lange gedauert, ist am Ende aber prächtig gelungen. Dieser Platz wird vielleicht eines Tages zu denen gehören, wo man sich besonders gern aufhält.

Ebenfalls lange geplant und wird jetzt angepackt: die Bismarckstraße. Ab Montag, 7. April, wird sie abschnittsweise und grundlegend umgebaut.

Die Verwaltung schlägt Alternativrouten fürs Radfahren vor. Wer nämlich die Umleitungstrecke über die Oppenhoffallee meiden möchte, kann je nach Fahrtziel auch auf anderen Strecken an der Baustelle Bismarckstraße vorbeikommen. Eine Strecke führt zum Beispiel im ersten Bauabschnitt von der Bismarckstraße aus über Viktoriaallee, Viktoria-, Sophien- und Luisenstraße bis zur Brabantstraße. Eine zweite beginnt am Vorplatz des Bahnhofs Rothe Erde, nutzt die „grüne Promenade Aachen-Ost“ bis zur Montessori-Gesamtschule und führt von dort über Bergische Gasse und Moltkestraße zurück zur Bismarckstraße.

Die grüne Promenade ist eine ehemalige Bahnstrecke, die zum Fuß- und Radweg umgebaut worden ist.

Schade, dass die alte Bastei nicht erhalten bleiben konnte. Auf der Ecke werden jetzt Wohnungen errichtet, eine häßlich Lücke wird endlich geschlossen. Manch einer hatte die Hoffnung schon aufgegeben, dass dort mal wieder irgendetwas passiert.

Ist der Umbau des Hubertusplatz eigentlich abgeschlossen? Soll das jetzt so bleiben oder sind da noch Anpflanzungen geplant? Falls keine Bäume hinpassen, müssen es nicht unbedingt überall Stiefmütterchen sein. Es können auch gern Sträucher sein. Man muss sich von dem Vorurteil trennen, dass Sträucher eigentlich nur Gestrüpp (Wildwuchs, Unkraut) und häßliches Gebüsch sind. Wie wäre es mit Hagebutten oder Brombeeren?

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Von innen Fahrertür geöffnet: Da trifft es einen Radfahrer

Bei einem Unfall auf der Oppenhoffallee ist am Mittwoch (2. April) ein Fahrradfahrer schwer verletzt worden. Tipp von AachenNews: Die Oppenhoffallee sollten Radler*innen unbedingt meiden, die parkenden Pkw dort sind ein Quell unglaublich gefährlicher Unfälle. Wer aber doch da langfahren muss, sollte immer in der Mitte der Straße fahren, ganz wie die Pkw.

Die Polizei teilt mit: Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mann in Richtung Zollernstraße auf dem Fahrradschutzstreifen unterwegs, als der Fahrer eines geparkten Lieferwagens von innen die Fahrertüre öffnete. Der Fahrradfahrer (50) aus Aachen kollidierte mit der Tür und stürzte. Dabei verletzte er sich schwer. Lebensgefahr konnte erst später ausgeschlossen werden. (Der Unfallbereich war mehrere Stunden für den Verkehr gesperrt.)

In diesem Zusammenhang weist die Polizei mal wieder auf die Gefahr des sogenannten „Dooring“ hin. Ein „Dooring“-Unfall ist ein Unfall, bei dem ein Radfahrer/eine Radfahrerin von einer geöffneten Tür eines Fahrzeugs erfasst wird. Für mehr Sicherheit könnte der sogenannte „holländische Griff“ sorgen, doch den kennen nicht alle, oder vergessen ihn, wenn sie in Eile sind.

Sofort: Weg mit dem Parkstreifen

Der ADFC ist anlässlich dieses neuen Dooring-Unfalls auf der Oppenhoffallee verständlicherweise auf der Palme. Die Radler*innen-Organisation warnte ja schon oft vor der gefährlichen Situation in der Oppenhoffallee.

Ben Jansen, in Aachen ADFC-Vorsitzender, wendet sich an die Straßenverkehrsbehörde: „Wie Sie sehen, passieren Dooring-Unfälle plötzlich und unregelmäßig, haben dann aber schwere Folgen. Wie von uns in vergangenen Gesprächen mehrfach betont, treten sie gerade dort auf, wo die vorgeschriebenen Sicherheitstrennstreifen fehlen.“

Außerdem wird die Polizei kritisiert: „Die ständige Missachtung des Überholverbots auf der Oppenhoffallee wird seitens der Polizei so gut wie gar nicht sanktioniert.“ Zur Erinnerung – auf der Oppenhoffallee ist es Autos verboten, Radfahrer zu überholen. Kaum ein Mensch hält sich dran.

Ben Jansen fordert im Namen des ADFC, eine sofortige Reaktion zur Umleitungsroute an der Oppenhoffallee im Zuge des Umbaus der Bismarckstraße. „Aus unserer Sicht ist für die Radvorrangroute Brand/Eilendorf die Führung über die Oppenhoffallee im Bestand absolut unzureichend. Aus diesem Grund sollte ein Parkstreifen entfernt und stattdessen eine Protected Bike Lane eingerichtet werden.“

Foto: AachenNews Archiv

Gerade vor dem Hintergrund des Baustarts der Maßnahme Bismarckstraße gibt es eine besondere Dringlichkeit. Ab Montag, 7. April, wird 3.000 Radler*innen täglich die gefährliche Umleitung über die Oppenhoffallee empfohlen. Keine gute Idee, findet der ADFC.

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Am Museumstag im Mai ist Eintritt frei

Am Sonntag, 18. Mai, 2025 ist Internationaler Museumstag und da ist zum Beispiel im Centre Charlemagne am Katschhof der Eintritt frei.

Ihr wart noch nie im Museum, seid aber neugierig? Oder ihr kommt aus voller Überzeugung immer wieder? – Jetzt besteht erneut eine Gelegenheit, die Aachener Museen kennen zu lernen. Immer am 3. Sonntag im Mai begehen wir den „Internationalen Museumstag“.

Er steht immer unter einem Motto, das zentral vorgegeben ist: „Museen mit Freude entdecken“, auch und gerade in Zeiten, in denen Sparzwänge darauf drängen, die Rolle und Funktion der Museen in der sich schnell wandelnden Gesellschaft zu überdenken. Alle städtischen Museen Aachens und das Rathaus beteiligen sich am Museumstag, der zugleich ein Tag der Offenen Tür für alle ist.

Foto AachenNews Archiv: Der Katschhof. Dort befindet sich links das Centre Charlemagne.

10 bis 18 Uhr, Kinderrallye – das Centre Charlemagne am Katschhof mitten in Aachen hinter dem Rathaus entdecken. Es winken kleine Preise.

11 Uhr, 75 Jahre Karlspreis. Ein Rundgang durch die Sonderausstellung mit Dr. Jürgen Linden, Sprecher des Karlspreis-Direktoriums (Treffpunkt: Foyer)

12 Uhr, Politische Mitbestimmung. Ein Themenrundgang durch die Dauerausstellung mit Sybille Reuss (Treffpunkt: Foyer)

14 Uhr, Was macht eigentlich ein Museum und wozu ist es gut? Einführung und Rundgang hinter den Kulissen des Centre Charlemagne mit Dr. Frank Pohle, Leiter der Route Charlemagne (Treffpunkt: Auditorium)

15.30 Uhr, Leben zu Karls Zeiten. Familienführung durch die Dauerausstellung mit Dr. Monika Haas (Treffpunkt: Foyer)

16.30 Uhr, Eisenbahn in Aachen. Verschwundenes und wenig Bekanntes (Nordbahnhof, Ronheider Rampe, Moltkebahnhof u.a.m.) Ein Vortrag mit Lars Neugebauer, Stellv. Leitung des Centre Charlemagne, im Auditorium

***

Ansonsten immer: Öffentliche Führungen/Dauerausstellung

samstags, 14 Uhr und sonntags 12 Uhr. Museumseintritt zzgl. Führung 2,00 Euro, Treffpunkt Museumskasse, Auskunft: Museumsdienst der Stadt Aachen
Tel.: +49 241 432-4998.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Ratzfatz alle Schatten spendenden Bäume weg. So wird der Klimanotstand verschärft.

Eine ganze Baumreihe ist vor dem Aachener Klinikum gefällt worden – vor etwa einen Jahr muss das geschehen sein und war höchstwahrscheinlich völlig überflüssig, wie sich neulich herausstellte: Die Erweiterungspläne des Klinikums sind nämlich mittlerweile mit einem dicken Fragezeichen versehen worden.

Vor dem Klinikum konnte man im Sommer im Schatten sitzen. Es ist voreilig eine große Wüste geschaffen worden, das Klinikum-Erweiterungsprojekt muss neu geplant werden.

Vor dem Klinikum, das unter Denkmalschutz steht, sollten tief unter der Erde neue Operationssäle entstehen. Zu immensen Kosten. Von einer halben Milliarde war die Rede, wobei man schon hätte froh sein können, wenn sich die Summe am Ende „nur“ verdoppelt haben würde. Dem zuständigen Landesministerium fiel aber nach Ende jahrelanger Planung auf, dass der Neubau sehr, sehr teuer werden würde und dass die Kasse der Landes überfordert sein würde.

Vor dem Klinikum selbst darf, weil es unter Denkmalschutz steht, eigentlich nicht hoch gebaut werden; der Blick auf das Denkmal darf nicht zugebaut sein. Deshalb blieb nur die unterirdische Lösung. Bis zur Planänderung.

Wie dem auch sei: Die Bäume wurden zur Vorbereitung der unterirdischen OP-Säle schon mal gefällt. „Die Bäume, zumeist schöne Eichen und andere Gehölze, gehörten als Ersatz für die Grünflächenopfer durch den Klinikbau mit zum Ensemble des Gesamtdenkmals“, so erinnert sich Hans Falk vom Aachener Baumschutzbund.  Die gefällten Bäume sollten ihrerseits wiederum in Form einer modellierten Landschaft – angelegt über den unterirdischen Neubauten –ersetzt werden. „Ersatz für Ersatz“, bringt Falk die Sache auf den Punkt.

Damit nicht genug. Statt visionär blühender Landschaften „dürfen wir uns demnächst über noch mehr häßliche Klötze freuen, bei neuen stadtökologischen und -klimatischen Schädigungen“. Gleich gegenüber (an der Kullenhofstraße) seien ebenso Neubaumaßnahmen mit weiteren umfangreichen Grünzerstörungen geplant, weiß der Baumschützer. Wo wohl all die Ersatzpflanzungen hin sollen? Bestimmt an den Stadtrand Richtung Eifel, wo es sowieso genug Grün gibt.

Unglaubliche 95 Mio sollen Planung und Bauvorbereitungen schon gekostet haben. Unwiederbringlich verloren, so weiß man jetzt. Für nichts, außer der angerichteten Zerstörung der Grünstrukturen.

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Lambertz und seine Printen: Ab Montag, 7. April, wieder zurück am Elisenbrunnen 

Montag ist es soweit: Schräg gegenüber vom Elisenbrunnen wird in Kürze die komplett neugestaltete Filiale der Aachener Traditionsfirma Lambertz eröffnet.

Lambertz-Veranstaltungen gehören zu den bei allerlei A-, B- und C-Promis angesagtesten Partys in Deutschland. Auch beim CHIO ist Lambertz-Chef Hermann Bühlbecker immer prominent vertreten. Jetzt gibt es eine repräsentative Verkaufs-Zentrale für den internationalen Gebäckkonzern.

„Mit insgesamt neun Werken machte Lambertz im Geschäftsjahr 2017/2018 einen Umsatz von 666 Millionen Euro bei Investitionen in Höhe von 18,5 Millionen Euro.“ Das erfährt man auf der Homepage des Unternehmens. Außerdem, dass die Aachener Printen- und Schokoladenfabrik Henry Lambertz GmbH & Co.KG als älteste süße Marke Deutschlands seit 1688 für Genussmomente sorgt.

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Spekulationen: Armin Laschet (CDU) als Außenminister im Gespräch

Armin Laschet war CDU-Kanzlerkandidat und viele haben es angesichts von Olaf „nö“ Scholz (SPD) als Bundeskanzler bereut, ihn nicht gewählt zu haben. Er war auch Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und natürlich viele Jahre Ratspolitiker in Aachen. Jetzt ist er gerüchteweise als neuer Außenminister im Gespräch. 

Jüngst hat er schon die scheidende Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) nach Syrien begleitet, wo eine deutsche Botschaft eröffnet wurde. Laschet habe sich gut vorbereitet gezeigt und auch Hintergrundgespräche mit Journalisten geführt, so berichtet der Spiegel.

Der Aachener (korrekt: Burtscheider) versteht sich ziemlich gut mit Friedrich Merz. Auf seine Initiative hin soll Merz 2009 Vorsitzender der Atlantik Brücke geworden sein. 

Foto: AachenNews Archiv

Laschet war schon mehrfach Gegenstand von Hohn und Spott im Internet, hat derartiges aber immer gut weggesteckt, was gewissermaßen auf einen starken Charakter schließen lässt. Die neue Bundesregierung muss mit brandgefährlichen, rücksichtslosen und unzuverlässigen Typen wie Trump, Putin, Erdogan, Orban usw. verhandeln. Dazu ist nicht jede/r geeignet. 

Man kann sich nur wünschen, dass Deutschland in Zukunft von Menschen regiert wird, die sich die Politik und das öffentliche Auftreten von Kanada zum Vorbild nehmen. Sie sollten mit dem Selbstbewusstsein auftreten, das hinsichtlich der Potentiale der EU auch realistisch ist und den Autokraten rhetorisch den Mittelfinger zeigen und nicht immer nur ängstlich und verdruckst in Richtung Trump schauen. 

In Kanada: Politik ohne Angst hier lesen.

Dazu: https://www.zeit.de/kultur/2025-03/europa-usa-unabhaengigkeit-selbstbewusstsein

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 Ab heute: Gehweg am Brüsseler Ring wird repariert

Der Aachener Stadtbetrieb lässt im Rahmen der Jahresunterhaltung den Gehweg am Brüssler Ring sanieren. Dies betrifft den Bereich von der Maria-Theresia-Allee in Richtung Kaiser-Friedrich-Allee. Das teilt die Verwaltung mit. Die Arbeiten beginnen heute, sie werden im Zeitraum bis Freitag, 18. April, umgesetzt, so ist es geplant.

Die Sanierung des Pflasterbelags zum jetzigen Zeitpunkt ist angesichts des schlechten Zustands der Oberfläche zwingend erforderlich und nicht aufschiebbar. Nur so sei zu garantieren, dass die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer*innen erhalten bleibt.

Auch im Bereich der Bushaltestellt werde die Fläche saniert. Daher richtet die ASEAG für den Zeitraum der Arbeiten eine Ersatzhaltestelle in Höhe der Ampelanlage am Ronheider Berg ein. An der Kaiser-Friedrich-Allee in Fahrtrichtung Ronheider Berg bleibt die Nebenanlage für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen weiter befahrbar.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Kleidertausch am Kronenberg

Das Stadtteilbüro Kronenberg und Kullen, die Gemeinde St. Hubertus, Greenpeace Aachen und die Stadtteilkonferenz Kronenberg laden am Samstag, 5. April, von 14 bis 17 Uhr zur Kleidertauschbörse „Stoffwechsel“ im Kinder- und Jugendzentrum St. Hubertus, Händelstraße 6, ein. 

Die Abgabe von Kleidung ist an diesem Tag bis 16.30 Uhr möglich.

Alle sind herzlich willkommen! Die Devise lautet: Bring fünf Teile – nimm fünf Teile. Das bedeutet, nachdem man am Eingang bis zu fünf gut erhaltene Kleidungsstücke abgegeben hat, erhält man die Möglichkeit, durch das Gesamtsortiment zu stöbern und sich bis zu fünf neue Lieblingsstücke mitzunehmen, die von anderen Besucher*innen mitgebracht wurden. Es wird gebeten, die Kleidung vorher zu waschen sowie Unterwäsche und Schuhe zuhause zu lassen.

Für die Stöberpausen gibt es die Möglichkeit, bei Kaffee und Kuchen mit anderen Besucher*innen und den Veranstalter*innen ins Gespräch zu kommen. Greenpeace wird zudem über die Entsorgung von Textilmüll sowie deren Auswirkungen auf Menschen und Umwelt beraten.

Der Eintritt zur Kleidertauschbörse ist frei. Informationen gibt es bei Xenia Frolova vom Stadtteilbüro Kronenberg und Kullen. Telefonnummer 0241-432 56317, stb-kronenberg-kullen@mail.aachen.de .

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Konferenz: Stadtbäume sind schön, haben es aber schwer

Enge Straßen und Hitzebelastungen schreien nach Beschattung und mehr 
Bäumen in der Stadt. Aber in den verdichteten Innenstadtlagen wird die 
Pflanzung von Stadtbäumen zunehmend zur Herausforderung. Konflikte gibt es bei der Nutzung der Flächen. Mal geht es um Radwege, dann stört die unterirdische Infrastruktur oder Parkplätze sollen unbedingt erhalten bleiben. So erschweren und verteuern schwierige Situationen die Baumpflanzungen enorm.

Andererseits gibt es mit Stadtwäldern auch in Großstädten bereits Grüne Lungen, die wir dringend brauchen und stärken sollten. Ein Stadtwaldkonzept wie es sich in Aachen bereits in Umsetzung befindet, sind hierbei ein wichtiger Schritt.

Die Grüne Wald AG NRW und der Grüne OV Aachen laden zu einer regionalen Waldkonferenz zum Thema Stadtbäume und Stadtwälder ein.

Wann? Am 12. April von 10.30 Uhr bis 16.30 Uhr. Treffpunkt zur Exkursion im Frankenberger Viertel ist um 10.30 Uhr die Burg Frankenberg, ab 12.30 Uhr das Centre Charlemagne. Mit dabei sind u.a. Heiko Thomas (Dezernent), Jutta Velte, Adrian Mork, Astrid Vogelheim (MdL), Dr. Gregor Kaiser (MdL).

Anmeldungen per Mail an agwaldnrw@posteo.de

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Urteil: Lidl muss Elektroschrott zurücknehmen

Supermärkte machen viel Umsatz mit dem Verkauf von Elektrogeräten. Deshalb müssen sie Verantwortung für die sachgerechte Entsorgung der von ihnen verkauften Produkte übernehmen. 

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) teilt mit, sie hat vor dem Oberlandesgericht (OLG) Koblenz einen wichtigen Erfolg für den Umwelt- und Verbraucherschutz erzielt. Lidl muss ausgediente Elektrokleingeräte unentgeltlich zurücknehmen (AZ 9 U 1090/24).

Bei Testbesuchen der DUH habe der Discounter die seit mehreren Jahren gesetzlich vorgeschriebene Rücknahme verweigert. Vor Gericht habe Lidl versucht, die geltende Rücknahmepflicht von alten Elektrokleingeräten für den Lebensmittelhandel im Elektrogesetz als verfassungswidrig einstufen zu lassen. Das OLG Koblenz stellte in seinem Urteil fest, dass es sich bei der gesetzlichen Rücknahmepflicht ausgedienter Elektrokleingeräte durch Unternehmen wie Lidl „nicht um eine willkürliche Ungleichbehandlung im Vergleich zu anderen Handelsunternehmen handele“.

Stattdessen sei die Rücknahmepflicht durch das Europarecht in der Richtlinie 2012/19/EU gedeckt. Ein Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz des Grundgesetzes könne nicht festgestellt werden. Eine Revision gegen das Urteil des OLG Koblenz wurde nicht zugelassen. Deswegen kann Lidl noch eine Beschwerde gegen die Nichtzulassung beim Bundesgerichtshof einlegen.

Jedes fachgerecht gesammelte und recycelte Elektrogerät spart Ressourcen ein, verhindert die Freisetzung von Schadstoffen und verringert Brandrisiken durch leicht entzündbare Akkus.

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