Aachen bekommt einen Feierabendmarkt, Motto: „Spät am Markt“ . Premiere ist am Donnerstag, 5. Juni, auf dem – wenig verwunderlich – Marktplatz in der Innenstadt. Von 16 bis 22 Uhr soll sich der Platz vor dem Rathaus in einen lebendigen Treffpunkt für Genießer*innen verwandeln, und zwar künftig einmal im Monat.
Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen meint, das neue Format sei: „ein wichtiger Baustein unserer Strategie zur Belebung der Innenstadt“. Es verbinde Genuss, Kultur und Begegnung und lade zum Verweilen nach Feierabend ein. Bundeskanzler Friedrich Merz wird das nicht gerne sehen, wenn hunderte Aachener Bierchen trinkend auf dem Markt rumstehen, hat er uns doch kürzlich noch geraten, mehr zu arbeiten.
Trotzdem: Ob Streetfood, Wein oder Craft-Bier – rund zehn ausgewählte Stände werden ein abwechslungsreiches gastronomisches Angebot bieten. Im Mittelpunkt stehen regionale Produzenten und lokale Gastronomen. Ergänzt wird das Angebot durch Live-Musik und DJ-Sets, die eine stimmungsvolle Atmosphäre schaffen sollen.
„Spät am Markt“ findet jeweils am ersten Donnerstag im Monat statt. Die weiteren Termine sind: 3. Juli, 7. August, 4. September und 2. Oktober.
Am Mittwoch, 4. Juni, zwischen 10 und 12 Uhr laden die Digital-Paten wieder in die Stadtbibliothek Aachen, Couvenstraße 15 (Erdgeschoss) ein. Interessierte erhalten dort kostenlose und individuelle Unterstützung rund um ihre mobilen Geräte.
Nicht alle Menschen fühlen sich im Umgang mit Smartphone oder Tablet sicher. Hier setzt das Angebot der Digital-Paten an. Ob Fragen zu WhatsApp, Fotos, Geräteeinstellungen oder zur allgemeinen Bedienung: Die Digital-Paten nehmen sich Zeit für persönliche Anliegen und suchen gemeinsam mit den Teilnehmenden nach praktischen Lösungen. Sofern vorhanden, kann gerne das eigene Smartphone oder Tablet mitgebracht werden.
Mit dem niederschwelligen Angebot möchten die Digital-Paten dazu beitragen, digitale Teilhabe für alle Altersgruppen zu fördern. „Die Beratung erfolgt individuell, persönlich und in geduldiger Atmosphäre – ganz ohne Vorkenntnisse“, so wird versprochen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos.
Gestern wurde die Bühne auf dem Katschhof aufgebaut. Dort wird sich die Preisträgerin am Himmelfahrtstag mit einer kurzen Rede an die Aachenerinnen und Aachener wenden.
Am Donnerstag, 29. Mai, wird in Aachen der Internationale Karlspreis an die Präsidentin der Europäischen Kommission Dr. Ursula von der Leyen im Krönungssaal des Rathauses verliehen. Das bringt, wie jedes Jahr am Himmelfahrtstag, die üblichen Beeinträchtigungen mit sich. Es ist alles für die Aachenerinnen und Aachener nichts Neues.
Die Polizei ist wegen der Prominenz der rund 700 Gäste mit mehreren 100 Polizisten (in Uniform und in Zivil) im Einsatz und hat wieder ein Sicherheitskonzept vorbereitet. Man möchte schließlich nicht, dass die Menschen, die man zu sich eingeladen hat, irgendwie zu Schaden kommen. Bundeskanzler Friedrich Merz und König Felipe VI. von Spanien halten Ansprachen mit einer Würdigung der Preisträgerin. Zu Gast in Aachen wird ebenfalls Professorin Dr. Maja Göpel sein; die Politökonomin und Nachhaltigkeitswissenschaftlerin ist Sprecherin beim Vorabend-Dinner in der Aula Carolina.
Bereits am Tag vor der Verleihung, am Mittwoch, 28. Mai, wird im Bereich der oberen Pontstraße eine Sicherheitszone eingerichtet. Alle Restaurants und Läden in der Pontstraße zwischen Annuntiatenbach und Markt müssen ab 14 Uhr schließen. „Berechtigte Personen können diesen Bereich nach erfolgter Kontrolle passieren“, so wird mitgeteilt.
Rund um den Markt werden sich am Donnerstag – wie in den Vorjahren – an drei Stellen Zugangsmöglichkeiten befinden. Um die polizeilichen Kontrollen so kurz wie möglich zu halten, sollte jede/r seinen Personalausweis griffbereit haben.
Diese Barrieren (Herner Truck Sperren) sind relativ neu, sie sollen Fahrzeuge notfalls stoppen und stehen schon seit Tagen quasi griffbereit vor den Schaufenstern.s. auch hier
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Kein Karlspreis ohne Proteste: Bisher seien der Polizei Aachen fünf Versammlungen (Demonstrationen und Kundgebungen) mit mehreren hundert Teilnehmenden an Christi Himmelfahrt angezeigt worden, so war zu erfahren. Zu diesen Gegenveranstaltungen und überhaupt zu allem s. die Texte vom Kollegen Michael Klarmann, aktuell hier. Auch wegen dieser Kundgebungen kann es im Bereich der Innenstadt zu Verkehrsbehinderungen kommen.
In den vergangenen Tagen sind an mehreren Schulen in unserer Region Bombendrohungen eingegangen. Das teilte die Polizei in Aachen mit. Auch andere Polizeibehörden des Landes hätten Fälle telefonischer oder schriftlicher Androhungen gemeldet. Wer hinter der offenbar konzertierten Aktion steckt, das ist noch völlig unbekannt. Man kann sich aber vorstellen, dass es in Deutschland Menschen gibt, die für wenige hundert Euro einen Drohanruf bei einer Schule starten, ohne dass diese Personen wissen, für wen sie eigentlich „arbeiten“.
Die Polizei Aachen prüft jeden einzelnen Fall und leitet entsprechende Maßnahmen ein, beispielsweise am vergangenen Dienstag, 20. Mai, als in der Montessori-Gesamtschule im Frankenberger Viertel eine Drohung eingegangen war. Weitere Fälle wurden in der StädteRegion in Aachen, Monschau und Herzogenrath gemeldet. Die Schulen, in denen gerade Abiturprüfungen stattfinden, mussten komplett geräumt werden.
Foto: Die Montessori Gesamtschule in Aachen, Moltkepark, war Ziel einer Bombendrohung.
Bisher habe sich in keinem der Fälle Anhaltspunkte für eine Ernsthaftigkeit ergeben, so teilt die Polizei mit. In allen Fällen seien Anzeigen wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten aufgenommen worden.
Landesweit gingen bislang Dutzende Bombendrohungen an Schulen ein. (sk/kg)
Die Polizei teilt mit: Unbekannte haben in den vergangenen Wochen mehrere Male Gebäude der RWTH Aachen durch Farbschmierereien beschädigt. Die Polizei ermittelt.
In der Nacht vom 11.05. auf den 12.05.2025, vom 19.05. auf den 20.05.2025 und dann erneut vom 21.05. auf den 22.05.2025 sprühten die Unbekannten unterschiedliche Parolen (z.B. zum Gaza-Konflikt) auf die Gebäude in der Pontstraße, am Annunntiatenbach, in der Eilfschornsteinstraße, der Wüllnerstraße, der Claßenstraße, der Professor-Pirlet-Straße und am Templergraben. Am Torbogen des Karman-Auditoriums wurde zusätzlich ein Transparent (gegen die Einführung von Studiengebühren für ausländische Studierende) befestigt.
Hinweise auf den oder die Täter gibt es – laut Polizei – aktuell nicht.
Der Staatsschutz der Polizei Aachen hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Wer etwas Verdächtiges beobachtet hat, soll sich bitte melden: tagsüber unter der Rufnummer 0241-9577 35301 oder außerhalb der Bürozeiten unter 0241-9577 34210. (sk)
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Unterdessen fordert die RWTH in Gestalt von Rektor Ulrich Rüdiger 18.000 Euro von den Pro-Palästina-Aktivisten, die seinerzeit ein kleines Gelände neben dem RWTH-Hauptgebäude am Templergraben besetzt hatten. Der Rektor meint, der Rasen sei beschädigt worden. Das Protestcamp stand tatsächlich monatelang bis Januar 2025, es ist mittlerweile abgebaut.
Das Camp stand im Sommer 2024 teils vor und teils neben dem RWTH-Hauptgebäude. Foto: AachenNews Archiv
Die Gruppe der Aktivisten spricht – wie ein Kollege berichtet – von „Einschüchterungsversuchen“ seitens der Universität.
Korrektur zum Link: Hier stand, der Bericht sei von Michael Klarmann. Das ist falsch und wurde korrigiert. Nicht der Bericht, nur das Foto stammt von Michael Klarmann. LINK
Der Christopher Street Day (CSD) in Aachen hat mal ganz klein angefangen. Mittlerweile ist er ein zweitägiges Fest mit Pride Parade und vielen Attraktionen. Die Zahl der Besucher*innen hat sich „verzehnfacht“, wie die neue Wochenzeitung „Wirklich Aachen“ herausgefunden hat.
Queere Kultur, queere Geschichte und überhaupt queeres Leben müssen in der Stadt sichtbar sein – gerade in dieser Zeit, wo es die Bemühungen gibt, alles Queere und Woke zurückzudrängen. Ausgehend von den USA mit Trump und seinem Vize-Schurken gibt es die krasse Tendenz, gesellschaftliche Minderheiten in jeder Form aus der Geschichte und dem öffentlichen Leben auszuschließen. In Köln gibt es Konsequenzen, in Aachen spürt man davon noch nichts und so soll es auch bleiben.
Der Aachener CSD findet zum zweiten Mal auf dem Katschhof und dem Markt in Aachen statt. Los geht es am Freitag, 6. Juni, mit einem genialen queeren Festivalprogramm. Das Straßenfest mit Infoständen wird am Samstag, 7. Juni, sein. Das Motto des diesjährigen CSD in Aachen lautet: „Nie wieder still – Wir sind queer, wir sind laut, weil man uns die Rechte klaut!“
Die CSD Demo startet am Samstag um 13 Uhr am Aachener Hauptbahnhof und führt uns dann quer durch die Stadt bis in die Innenstadt. Dort gibt es von 14 bis 20 Uhr für Gruppen, Initiativen, Verbände, Firmen und Parteien die Möglichkeit, sich mittels eines Infostandes vorzustellen und den Kontakt zur queeren Community zu suchen.
Bitte beachten: Der Anmeldeschluss für die Infostände ist schon am Montag, 26. Mai, 2025. Mehr Infos unter https://www.rainbow-aachen.de und in der lokalen Tageszeitung.
Bauwerke errichten im Klimawandel – Wie geht das eigentlich? So wie in Eilendorf, könnte man sagen. Da entsteht gerade ein Gebäude, für das sich bald Bauherren und Architekten aus ganz Deutschland interessieren könnten. In Eilendorf wurde dieser Tage Richtfest gefeiert.
Kaum zu glauben, hier ist restlos alles aus Holz. Rechts im Bild: Hilde Scheidt, die Vorsitzende des Kinder- und Jugendausschuss der Stadt Aachen.
Die Rede ist von der neuen, 5-gruppigen Kita in der Breitbendenstraße. Beim Richtfest konnte man den Rohbau besichtigen, der innen farblich NICHT verändert werden soll und wo es ausgesprochen dezent gut riecht – nach Holz nämlich.
Massivholzbauweise, das bedeutet, es wurde bei der Steckkonstruktion komplett auf Beton und Metall verzichtet, es wurde ressourcenschonend und nachhaltig gebaut. Da, wo die Bäume standen, die jetzt verbaut sind, wachsen schon wieder neue Bäume. Die Fertigstellung des voraussichtlich knapp 11,4 MillionenEuro teuren Neubaus ist für 2026 vorgesehen.
Die 2-geschossige Kita (800 Quadratmeter Nutzfläche) wird einmal drei Unter-3-Gruppen und zwei Über-3-Gruppen haben. Die Rede war beim Richtfest von beinah 100 Kindern, die in einem Jahr durch die Räume fegen und dort spielen werden – wenn, ja wenn sich das Personal noch finden lässt, das in dieser Kita arbeiten will. Der Fachkräftemangel ist im Kindergarten-Bereich bekanntlich hoch. Bewerbungen sind im Jugendamt oder beim DRK als Träger der neuen Einrichtung willkommen.
Noch nicht fertig aber schon ausgezeichnet: die vorbildlich energieeffiziente Kita in Eilendorf. Bauherr ist die Stadt Aachen, als Architekten verantwortlich zeichnen PBS Architekten. Als eines von sieben Projekten wurde sie vom Wirtschafts- und Klimaschutzministerium des Landes NRW als „Energieeffizientes Nichtwohngebäude in NRW“ ausgezeichnet und als nachahmbares Vorbild gewürdigt. Ein zweites städtisches Projekt, die bereits fertiggestellte Kindertagesstätte Stettiner Straße, wurde ebenfalls gewürdigt.
Sehr bedauerlich: Obwohl in Eilendorf die Versorgungsquote mit Kitaplätzen niedriger ist als fast überall sonst in Aachen, hat es viel zu lange gedauert, bis die Kita fertig geplant war und mit dem Bau begonnen werden konnte. Vor fast 20 Jahren war bereits klar, dass das neue Wohnviertel eine Kita bekommen muss. Die Kinder von damals sind heute schon beinah selber Eltern.
Als einmal endlich alles fertig geplant war, ging es schließlich schnell. Dieser Tage wurde in der Breitbendenstraße Richtfest gefeiert.
Das ist ja mal eine Erfindung der Extraklasse. Und Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen hat sie eingeweiht: die neue Mullebank. Die steht jetzt am Hangeweiher und ist eine von 22 weiteren, die in Aachen noch aufgestellt werden.
Es handelt sich um eine Initiative des Aachener Senior*innenrates. Die mit einer entsprechenden Plakette mit der Aufschrift „Lass mal quatschen“ gekennzeichneten Sitzbänke laden zum Verweilen und vor allem zum Gespräch ein. Der Name leitet sich vom Aachener Dialektwort „mullen“ ab, das so viel wie „plaudern“ oder „sich unterhalten“ bedeutet. Die Idee dahinter: Wer sich auf eine solche Bank setzt, signalisiert Offenheit für einen kurzen Plausch.
Gerade für alleinstehende ältere Menschen oder in der fremden Uni-Stadt vereinsamte Studierende könnten diese Bänke – mitten im Alltag – ein Ort der Begegnung sein, meint der Senior*innenrat.
Die erste Mullebank steht, 22 weitere werden folgen. In Rot auf der Bank: Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. Foto: Stadt Aachen
Zum Hintergrund, was ist der Senior*innenrat der Stadt Aachen?
Er vertritt die Interessen der älteren Generation gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Die Mitglieder setzen sich dafür ein, dass die Belange älterer Menschen in kommunalen Entscheidungsprozessen berücksichtigt werden – sei es bei Fragen der Barrierefreiheit, des öffentlichen Nahverkehrs oder der sozialen Teilhabe. Der Senior*innenrat beteiligt sich aktiv an Ausschusssitzungen und arbeitet eng mit anderen Institutionen zusammen, um die Lebensbedingungen älterer Menschen zu verbessern.
Ab dem 31. Mai ist das kostenfreie Fitnessstudio „Sport im Park“ mit der Wahl aus über 100 Sportangeboten pro Woche zurück. Das gemeinsame Projekt von Stadt Aachen und Stadtsportbund startet nach der „Light-Version“ im vergangenen Jahr richtig durch. Für jedes Alter oder Fitnesslevel, jede Vorliebe sei etwas dabei, so teilt der städtische Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing mit.
Archiv-Foto: Sport im Park
Sechs Wochen lang, bis zum 11. Juli, könnt ihr an jedem Wochentag die Kurse frei nach Lust und Laune besuchen. Möglich wurde die diesjährige „Vollversion“ auch durch die Unterstützung der Sponsoren STAWAG und Sparkasse Aachen.
Auf die dreistellige Anzahl ist Björn Jansen, Vorstandsvorsitzender des Stadtsportbund, mit gutem Grund stolz: „Da wollten wir nicht drunter bleiben, das war unser Ziel.“ Jansen bedankte sich besonders für „die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Aachen“.
Foto: Der Vorsitzende des Stadtsportbund Björn Jansen will am 14. Juni auch Vorsitzender von Alemannia Aachen werden. Im Rathaus wurde er (mit Team) kürzlich vom LVR mit dem Rheinlandtaler ausgezeichnet.
Das Programm kann sich sehen lassen: Es reicht von Tanzen und Zumba, Yoga und Pilates über Rückenfitness, HIIT-Workout bis zu Rugby, Skaten, Capoeira und Laufen. „Wir sind breit aufgestellt mit über 100 Terminen in der Woche, plus ein Yoga-Special am 23. Juni, das zusätzlich zu allen Angeboten im Frankenberger Park stattfinden wird“, erklärt Projektleiterin Theresa Hirtz vom Stadtsportbund. „Insgesamt bespielen wir 20 Parkanlagen und Grünflächen. Unser Fokus lag vor allem darauf, mehr Sportvereine an Land zu ziehen. Wir haben jetzt eine schöne Mischung aus 22 Vereinen und 19 kommerziellen Anbietern dabei.“ Man freut sich auf viele Aachener*innen die mitmachen.
Diese Kreuzung wird im kommenden Wahlkampf in Aachen eine gewisse Berühmtheit erlangen: Jakobstraße/Löhergraben/Karlsgraben.
Die Kreuzung Jakobstraße/Löhergraben/Karlsgraben.Idealerweise fährt hier jeder in seiner Fahrspur.
Es ist die erste Kreuzung, die Teil der sog. Schleifenlösung ist. Und die fucking Schleifenlösung, die spaltet* ganz Aachen in Fürsprecher und Gegner und hat schon – mit anderen Verkehrsmaßnahmen – zur Gründung einer Art Bürgerinitiative geführt (Mobile Vernunft). Es handelt sich dabei um eine besondere Art der Verkehrsführung (für Räder und Pkw), die sich die Grünen in Gent (Belgien) abgeguckt haben.
Sie soll den Durchgangsverkehr aus der Innenstadt raushalten, der CDU war sie von Anfang an ein Dorn Poller im Auge. Gewinnen die Grünen bei der Kommunalwahl am 14. September wieder die weitaus meisten Sitze im Rat der Stadt, dann bleibt die Schleifenlösung wichtiger Teil der Verkehrspolitik. Gewinnt aber die CDU (mit der FDP) die Mehrheit im Rat und Michael Ziemons wird neuer Oberbürgermeister, kann man die Schleifenlösung vergessen.
Die Wähler*innen sollten in den kommenden Wochen darauf achten, wie denn eigentlich der CDU-Kandidat den anschwellenden Durchgangsverkehr anders bewältigen will! Bisher hörte man nur, dass er auf Park & Ride Parkplätze setzt. Aber wer nur z. B. von Brand/Kornelimünster/Walheim usw. kommend durch die Stadt hindurch nach Laurensberg fahren will, dem ist wohl kaum mit einem P & R Parkplatz zu helfen.
Das kapieren die wenigsten, dass auf diesen roten Streifen nicht jede/r einfach drauffahren darf.
Der Durchgangsverkehr wird uns noch alle in den Wahnsinn treiben. Und wenn nicht der, dann die nicht ausreichende Digitalisierung der Stadtverwaltung oder die zunehmende Hitze mitsamt Klimakatastrophe oder all die Menschen, die vor lauter German-Angst vor Putin nachts nicht schlafen können. – Für Spannung im Wahlkampf ist gesorgt.
*von Spaltung der Gesellschaft ist jetzt oft die Rede. Man muss sich aber fragen, ob man sich wünschen soll, dass eine Gesellschaft ganz einheitlich ist.
Seit Januar 2025 werden unter der Erde Leitungen und Kanäle erneuert. Dabei kamen überraschende archäologische Funde ans Licht: Gräber, Mauerreste und Alltagsgegenstände. Die archäologischen Arbeiten werden ab dem 29. April inklusive einiger Originalfunde im Rahmen einer Ausstellung in der Planbar, Theaterplatz 7, beleuchtet. Öffnungszeiten: dienstags bis samstags 15 bis 18 Uhr.
Zu Unrecht inhaftiert
IG Metall und Amnesty International stellen zum 1. Mai Soli-Postkarten für inhaftierte Gewerkschafter*innen zur Verfügung. In diesem Jahr richtet sich der Protest gegen die Inhaftierung von Volha Brytsikava (ehemalige Vorsitzende der unabhängigen Gewerkschaft in der Ölraffinerie Naftan; Belarus) und Lee Cheuk-yan (ehem. Generalsekretär des unabhängigen Gewerkschaftsbundes von Hongkong), die seit Jahren inhaftiert sind.
Die Postkarten liegen auf einem Infotisch in der Citykirche, Großkölnstraße, aus und können dort unterschrieben und in den gelben Amnesty-Briefkasten eingeworfen werden.
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Über4 Jahre, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Im April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.
Wer das Fahrrad meidet, noch immer im Auto unterwegs ist, für den/die ist vielleicht diese Seite interessant. Dort wird Geblitzten geholfen, Bußgelder und Flensburg-Punkte anzufechten. In Aachen fordern 5 feste Blitzen zum Langsam-fahren auf. Eher mäßig: Unter 50 deutschen Städten landet Aachen nur auf Platz 40, wenn man die Verteilung der Blitzgeräte auf die Straßenfläche nimmt. Feste Blitzen sind außer Ecke Lothringerstraße/Wilhelmstraße:
Krefelder Straße (B57): Ecke Monheimsallee (stadtauswärts, Ampelblitzer).