Warnstreiks gehen weiter

Die Gewerkschaftsmitglieder der Stadtverwaltung waren mal wieder zum Warnstreik aufgerufen. Aus diesem Grund fuhren nur wenige Busse, die Zentralbibliothek in der Couvenstraße blieb geschlossen, der Bücherbus fuhr nicht.

Die Schwimmhalle Süd und die Ulla-Klinger-Halle blieben heute geschlossen. Die Schwimmhalle Brand und die Elisabethhalle waren zu den gewohnten Öffnungszeiten auf.

Die Abfallsammlung des Aachener Stadtbetriebs musste ausfallen. Die Sperrgutsammlung hat wie geplant stattgefunden. Der Recyclinghof Eilendorf ist geschlossen, der Recyclinghof Brand normal geöffnet. 

Stadtbetrieb streikt

Die Mitarbeitenden des Stadtbetriebs sind auch für den morgigen Freitag, 14. Februar, zum Warnstreik aufgerufen. Es kann zu Ausfällen bei der Abfallsammlung kommen. Das genaue Ausmaß der Streikauswirkungen war nicht abzusehen.

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Neun Räder gefunden und zurückgegeben

In der Nacht auf den heutigen Donnerstag, 13. Februar, konnte die Aachener Polizei zwei Erfolge verzeichnen: Zum einen wurde ein Mann auf frischer Tat ertappt und vorläufig festgenommen. Er hatte einem Auto die Scheibe eingeschlagen. Zum anderen konnten mehrere hochwertige Fahrräder gefunden und im Laufe des Donnerstags zum Teil bereits an die rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben werden.

Beim zweiten Fall wurde ein Ermittler-Team der Polizei durch einen Hinweis auf ein Gebäude im Ostviertel aufmerksam. Dort befanden sich neun hochwertige Fahrräder, die alle in der Vergangenheit als gestohlen gemeldet worden waren. Die Polizei stellte alle Räder sicher.

Die Ermittlungsgruppe (EG) Bike der Polizei konnte bereits sieben der neun Räder konkreten Straftaten und somit Geschädigten zuordnen. Drei der Fahrräder wurden im Verlaufe des Tages sogar schon von ihren rechtmäßigen und sichtlich glücklichen Besitzerinnen und Besitzern in Empfang genommen.

Die Ermittlungen zu möglichen Tatverdächtigen, den Hintergründen sowie den restlichen Fahrrädern laufen nun weiter. (kg)

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Am Tag des Notrufs: Tipps zum richtigen Umgang mit 112

Heute ist der 11.2., das Datum ist auch die Telefonnummer vom Notruf. Deshalb ist heute Tag des Notrufs.

Seit 2009 wird der „Tag des europaweiten Notrufs 112“ begangen, um auf die in ganz Europa gültige Notrufnummer aufmerksam zu machen. Unter dieser Rufnummer bekommen die Bürger*innen rund um die Uhr in ganz Europa Hilfe. Der Feuerwehr Aachen ist es ebenfalls wichtig, dass jede Person von Klein bis Groß diese Notrufnummer kennt.

Der Notruf 112 kann vorwahlfrei gewählt werden und ist in allen Staaten der EU kostenlos. 

Die Nummer 112 ist die europaweit gültige Notrufnummer für Feuerwehr und Rettungsdienst. „Sie sollte in akuten Notfällen gewählt werden, in denen sofortige Hilfe erforderlich ist, wie zum Beispiel bei medizinischen Notfällen, Bränden oder anderen lebensbedrohlichen Situationen“, sagt Florian Kemper bei der Feuerwehr.

Wer anruft, wird direkt mit der zuständigen Leitstelle verbunden, die sofort die notwendigen Rettungsmaßnahmen einleitet. Foto: Stadt Aachen/Stefan Herrmann

Wer anruft, wird direkt mit der zuständigen Leitstelle verbunden, die umgehend die notwendigen Rettungsmaßnahmen einleitet.

116 117 nur, wenn kein Notfall vorliegt

In Deutschland steht noch eine weitere Telefonnummer zur Verfügung, die in medizinischen Notsituationen genutzt werden kann – die bundesweite Rufnummer des Ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117. Sie sollte gewählt werden, wenn medizinische Hilfe benötigt wird, aber kein akuter Notfall vorliegt. Dies betrifft beispielsweise Situationen, in denen die Hausarztpraxis nicht erreichbar ist oder wenn eine ärztliche Beratung außerhalb der regulären Sprechzeiten erforderlich ist. Der Bereitschaftsdienst vermittelt dann eine Praxis, die in der Nähe verfügbar ist, oder gibt Ratschläge zur weiteren Vorgehensweise.

Es ist entscheidend, die Unterschiede zwischen diesen beiden Notrufnummern zu kennen, um im Ernstfall schnell und richtig handeln zu können.

Die Hauptwache an der Stolberger Straße. Foto: Stadt Aachen/Sarah Koll

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Aachen erlebt Politik, Karneval und Fußballfieber

Die Innenstadt war voll am heutigen Samstag: Die Karnevalisten sammelten sich auf Markt und Katschhof und zogen mit klingendem Spiel im Sternmarsch zum Aquis Plaza. Gleichzeitig strebt jetzt der Wahlkampf seinem Höhepunkt zu. Die Parteien versuchen auf der Straße, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.

AfD, Gegendemonstranten, Polizisten und ein Musikcorps standen sich kurzfristig am Geldbrunnen unmittelbar gegenüber. Foto: Henning Brinkmann
Fasziniert von den Musikcorps und den Karnevalisten in ihren Uniformen: Menschen im Aquis Plaza.
In verschiedenen Kneipen stand nur eins im Mittelpunkt: das Spiel der Alemannia gegen Erzgebirge/Aue.

Aachen spielte auswärts und führte bis zur 88. Minute, dann schoß der Gegner ein unhaltbares Tor. Das Spiel endete 1:1. Es ist das 12. Unentschieden, das Aachen in dieser Saison zustande bringt. Etwa 1000 Fans hatten den weiten Weg ins Erzgebirge auf sich genommen, um die Mannschaft anzufeuern. In Aue war man beeindruckt.

Die Fans, die Mannschaft, die Vereinsspitze und der Trainer gehen gerade durch eine schwere Zeit. Aufsichtsratsvorsitzender (und Geschäftsführer) müssen sich mit den Konsequenzen einer seinerzeitigen „Freundschaft“ mit einem dubiosen, einschlägig verurteilten Gewaltverbrecher befassen. Mannschaft und Trainer wiederum geben auf dem Spielfeld alles, verzweifeln aber schier an andauernden Unentschieden. 12 Spiele gingen schon unentschieden aus, man könnte meinen, es existiert eine mentale Blockade. Fans nehmen lange Fahrten quer durch Deutschland in Kauf und schreien sich im Stadion beim Anfeuern die Lunge aus dem Leib. – Manch einer lernt jetzt, was das Wort Geduld bedeutet.

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Jetzt endlich klar: die Auswirkungen der Grundsteuerreform

Die Bescheide über die Grundsteuer B sind in diesen Tagen in den Briefkästen. Damit ist endlich bekannt, wieviel mehr (oder weniger?) Steuern nun für das Eigenheim, die eigene Wohnanlage oder auch nur die kleine Eigentumswohnung in die Kasse der Stadt fließen, bzw. wieviel die Eigentümer pro Jahr zahlen müssen.

Stadtkämmerin Annekatrin Grehling hatte sich dazu im vergangenen Dezember geäußert und allen Besitzer*innen von Eigentum Hoffnung gemacht. Der neue Hebesatz der Grundsteuer B ziele allein auf die Aufkommensneutralität für den städtischen Haushalt bei der Umsetzung der Grundsteuerreform, das hatte es seinerzeit geheißen. Die Tageszeitung berichtete ausführlich. Hier lesen.

Die Stadtverwaltung teilte nach den Haushaltsberatungen mit, „mehr als 1,3 Milliarden Aufwendungen und über 232 Millionen Euro stehen allein 2025 zur Bewältigung der vielfältigen Aufgaben und der geplanten Investitionsvorhaben zur Verfügung“. Auch mit dem Haushaltsentwurf 2025 sei es gelungen, trotz aller Unsicherheiten so zukunftstragende Themen wie den Klimaschutz und die Mobilitätswende voranzutreiben. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen ließ wissen: „Der Haushalt der Stadt Aachen hat für entsprechende Maßnahmen in den Jahren 2025 bis 2028 mehr als 134 Millionen Euro vorgesehen.“

Foto AachenNews Archiv: Eigentumswohnungen in der Beverstraße.

Zugleich hieß es, der Haushalt sichere die bestehenden Leistungsstrukturen ab und verzichte dabei auf Steuererhöhungen. „Der Haushalt verzichtet bewusst auf eine Erhöhung der Hebesätze bei der Gewerbesteuer, um die hiesige Wirtschaft nicht weiter zu belasten“, so die Oberbürgermeisterin.

Und weiter: Beim neuen Hebesatz der Grundsteuer B gehe nicht darum, zusätzliche Erträge zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt zu erzielen. Gleichwohl werde es, laut Kämmerin Grehling, „nicht zu vermeiden sein, dass Einzelne womöglich aufgrund der Grundsteuerreform an sich stärker belastet werden“.

UPDATE (8. Feb.): Bei einer nicht repräsentativen Umfrage im Freundes- und Bekanntenkreis ergab sich, dass NIEMAND erheblich mehr als zuvor zahlen muss.

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Ab Montag: Im Wahlamt kann schon gewählt werden

Das ist bequem und gilt für alle, die noch keine Briefwahl beantragt haben: Wer jetzt schon weiß, wen er/sie wählen wird, kann ab Montag, 10. Februar, direkt im Wahlamt seine Stimme für die Bundestagswahl abgeben.

Dazu muss man nur mit der Wahlbenachrichtigung oder dem Personalausweis ins Wahlamt am Blücherplatz gehen. Man kann dann dort die Unterlagen anfordern und dann sofort wählen. Das Wahlamt, Blücherplatz 43, hat deshalb eigens ab Montag werktags von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Am Freitag vor der Wahl, 21. Februar, ist die Briefwahl vor Ort noch von 8 bis 15 Uhr möglich.

Die Bezirksämter Laurensberg und Richterich bieten die Briefwahl vor Ort zu denselben erweiterten Öffnungszeiten an.

In den Bezirken Brand, Kornelimünster/Walheim und Eilendorf sowie Haaren können Bürger*innen zu den ortsüblichen Öffnungszeiten abstimmen.

Foto: AachenNews Archiv

Bisher sind beim Wahlamt bereits ungefähr 44.000 Briefwahlanträge eingegangen. Die Unterlagen werden ebenfalls ab Montag, 10. Februar, sukzessive versandt. Wer jetzt noch Briefwahl beantragen möchte, kann dies noch bis zum 21. Februar um 15 Uhr tun. Bis zum 19. Februar kann man Briefwahlunterlagen auch online unter www.aachen.de/briefwahlantrag beantragen. Das Wahlamt weist darauf hin, dass die Wahlberechtigten bei einer Abstimmung per Brief auf dem Postweg das Risiko für die Einhaltung der Frist selber tragen.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Gute Idee: Beim Nachbarschaftstreff die Nachbarn kennenlernen

Im Februar gibt es noch zwei Nachbarschaftstreffs, zu denen ihr herzlich eingeladen seid!

Kommenden Donnerstag, 6. Februar, und übernächsten Donnerstag, 20. Februar, wird das mobile Stadtteilbüro von jeweils 16 bis 18 Uhr am oberen Schulhof der MGS Mataréstraße (in der Zeppelinstraße) zu finden sein.

Bei Kaffee und Plätzchen kann man sich mit Nachbar*innen unterhalten und die Angebote des Stadtteilbüros kennenlernen.

Man sieht sich . . .
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Rund um das Theater wird alles aufgerissen

Rund um das Aachener Theater wird gebuddelt. Es werden in den nächsten drei Jahren die Straßen aufgerissen und neue Kanäle und Leitungen verlegt. Vor dem Theater, also vor den Säulen, wird es einmal eine große, flache Wasserfläche geben. Der Pkw-Verkehr und die Busse werden derzeit umgeleitet.

Aachen hat eine neue Baustelle, auf der Theaterstraße geht es vorerst nicht mehr weiter.

Die Bauarbeiten wandern – wie hier schon berichtet – um das Theater herum. Der Verkehr wird während der gesamten Bauzeit umgeleitet. Autofahrern wird empfohlen, den Bereich um den Platz großräumig zu umfahren.

Die Theaterleute werden mit den Proben und Aufführungen ihre Schwierigkeiten bekommen, sie sind aber zuversichtlich und freuen sich auf ein attraktives, neues Ambiente.

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Ihr habt die Wahl

Bis Freitag, 7. Februar, können Menschen online auf www.aachen.de/zukunft-forst (unter „Ein Kunstwerk für Forst“) darüber abstimmen, welches Kunstwerk sie auf der Bunkerwand sehen wollen. Das Kunstwerk, das die meisten Stimmen erhält, wird vom Künstler auf der Fassade des Bunkers angebracht.

Im Rahmen von „Zukunft Forst“ möchten die Anwohner und die Stadtverwaltung sowohl den häßlichen Bunker in der Zeppelinstraße als auch sein Umfeld aufwerten. Insbesondere Bewohner*innen aus Unterforst hatten diesen Wunsch in einem Beteiligungsprozess geäußert.

Diese Wand des Bunkers in der Zeppelinstraße soll durch ein Wandbild aufgewertet werden. Vier verschiedene Künstler mit Bezug zu Aachen haben jeweils ein Gestaltungskonzept erarbeitet.

Zur Realisierung der Gestaltung müssen kleinere Gewächse und Bäume entlang der Bunkerfassade entfernt werden. Die Arbeiten des Stadtbetriebs finden am Montag, 10. Februar, statt. In Vorbereitung müssen daher ab Donnerstag, 6. Februar, einige Parkplätze gesperrt werden. Das „Urban-Art-Projekt“ soll bis Mitte diesen Jahres fertig sein.

Danach wird es noch an anderer Stelle eine Fassadenbegrünung geben. Darüber wird AachenNews noch berichten. So sieht übrigens einer von zwei Eingängen der Aachener Schlagzeugschule (zertifizierte freie Musikschule) aus. Der 2. Eingang sieht auch nicht besser aus.

In Forst, bzw. Unterforst darf auch schon mal eine Ecke ein bisschen schöner gemacht werden. Oder? Forst ist ja insgesamt ein Aachener Stadtteil, der in den letzten 20 Jahren nicht gerade das Lieblingskind der Kommunalpolitik gewesen ist.

Hier wurde jetzt mit einem Trick gearbeitet. Bei der Überschrift „Ihr habt die Wahl“ hat natürlich jede/r an die Bundestagswahl gedacht. Aber davon war dann gar nicht die Rede. Deshalb:

Hier noch ein bisschen Wahlwerbung. Es sind noch 19 Tage bis zur Bundestagswahl. Für diese Parteien sagen wir ein raues Wintererwachen voraus:

In 19 Tagen wissen wir mehr. Wer übrigens total plemplem ist, wählt „Die Linke“. Diese Leute halten tatsächlich Putin für einen Friedensfreund und empfehlen uns, von jeglicher Vorbereitung auf Angriffe abzusehen, den Ukrainern auch keine Waffen mehr zu liefern und sich Putin anzuvertrauen.
Parteien wie AfD, BSW und „Die Linke“ haben nicht kapiert, dass die Welt neu geordnet wird, und wir es mit einer ganz besonderen Wahl zu tun haben. Aber haben SPD, CDU, FDP und Grüne das kapiert? Schaut man sich die Wahlprogramme an, dann kommen einem Zweifel.
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Machen Maulwürfe den Damm kaputt?

An der Stauanlage Diepenbenden werden jährlich Verschiebungs- und Höhenmessungen des Damms vorgenommen. Diese Messungen gehören zum regelmäßigen Überwachungsumfang, um mögliche Gefahren wie unkontrollierten Abfluss oder einen drohenden Dammbruch rechtzeitig zu erkennen und darauf reagieren zu können.

Der Stauweiher im Schnee: Foto: AachenNews Archiv

Die Verwaltung teilte dazu mit: Maßgeblich für die Verschiebungsmessungen seien drei Messpfeiler aus Beton, die auf dem Damm der Stauanlage stehen. Bei einem Messpfeiler sei eine Verschiebung im geringen Umfang messtechnisch nachweisbar. Genau an diesem Messpfeiler seien Wühltiere – in diesem Fall Maulwürfe – im Damm aktiv.

Heute geht es los

Die Ursache der Bewegung des Messpfeilers scheint also naheliegend. „Doch obwohl die Wühltiere mit technischen Mitteln vertrieben werden, bewegt sich der Messpfeiler weiter“, so wird bedauert. Allerdings stelle die Annahme, dass die Maulwürfe für die Messpfeilerverschiebung verantwortlich sind, noch keinen Beweis dar. Eine Pfeilerbewegung, die auf den Wasserdruck der Stauanlage zurückgeführt werden könnte, „muss also ausgeschlossen werden“.

Aus diesem Grund soll vor der nächsten Vermessungsarbeiten Ende März 2025 der Wasserspiegel um 1,5 Meter abgesenkt werden. Diese Absenkung beginnt am heutigen Montag, 3. Februar. Der abgesenkte Wasserspiegel soll vor den Messungen über einen Zeitraum von sechs Wochen gehalten werden, damit nach ausbleibendem Wasserdruck der Messpfeiler reagieren kann.

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