Burtscheid: Hauptschule ist jetzt eine Grundschule

„Manchmal ist ein Ende auch die große Chance für einen neuen Anfang, wie im Fall der Gemeinschaftshauptschule Burtscheid und der Gemeinschaftsgrundschule Michaelsbergstraße“, so teilt das städtische Presseamt mit. Als die Hauptschule an der Malmedyer Straße auslaufend geschlossen wurde, habe sich für die Grundschule oberhalb des Kurgartens in Burtscheid die Chance ergeben, die dort herrschende Raumnot zu beenden.

Die Grundschule zog im Oktober 2024 in das komplett umgebaute Gebäude der ehemaligen Hauptschule und ist seitdem die GGS Malmedyer Straße. Jetzt wurde die Schule offiziell eingeweiht.

So präsentiert sich die Schule zur Malmedyer Straße hin. Foto: Stadt Aachen/Andreas Schmitter

Nach einem Rundgang zeigte sich Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen begeistert von der grundlegend sanierten Schule: „Das ist eine der wichtigsten Aufgaben, die unsere Stadt hat: Wir müssen immer wieder in unsere Schulgebäude investieren, damit sie dauerhaft ein guter Ort zum Aufwachsen, Lernen und Glücklichsein sind.“

Rund dreieinhalb Jahre hat es gedauert vom ersten Planungsbeschluss im März 2021 über den Baubeschluss im Dezember 2022, die Baugenehmigung im Mai 2023 bis zum Umzug im Oktober 2024. Und das Gebäude sei dabei ganz grundlegend „angepackt“ und nicht nur „pinselsaniert“ worden, wie zunächst geplant. Denn an vielen Stellen seien „Sanierungsfälle“ erst beim genauen Hinschauen zum Vorschein gekommen.

So habe sich mitten unter dem Schulhof ein großer Hohlraum aufgetan, als man dort einen neuen Spielbereich bauen wollte. Dieser musste erst einmal aufwendig mit Beton verfüllt werden. Eine knifflige Aufgabe, weil der große Betonmischer nicht durch die enge, steile Zufahrt auf den Schulhof kam. Aber auch in Wänden oder Räumen habe es „Überraschungen“ gegeben, die teils ungeplant saniert werden mussten.

Für die Sanierung der 4.761 Quadratmeter Bruttoraumfläche, 3.640 Quadratmeter Nettoraumfläche und 2.580 Quadratmeter Nutzfläche wurden rund 2,47 Millionen Euro investiert. Die Kosten für die Ausstattung der Räume, des Schulhofs, der Aula, der Transportkosten beim Umzug und für den digitalen Ausbau lagen bei rund 474.000 Euro, die Kosten für die Baumaßnahmen bei ungefähr 1,97 Millionen Euro.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Die Arminia gewinnt, Alemannia verliert

Eindrucksvoll, was die Fans der Arminia gestern im Stadion der Alemannia veranstalteten. Auswärts! Was für ein Support, das ist tatsächlich einmalig! Gut, ein paar wenige Sitze haben die Gäste im Rausch der Begeisterung zerstört. Nicht gut.

31.400 (dabei über 3000 aus Bielfeld) sollen im Stadion gewesen sein, die Stimmung war aufgeladen wie noch nie.

So ein Support! Und: „Eure Namen für die Ewigkeit!“ steht da.

Um es kurz zu machen: Aachen ist zumindest in der 1. Halbzeit klar überlegen, verliert aber (0:1), unser Torwart Jan Olschowsky kassiert in der 60. Minute eine Rote Karte, angeblich auch noch verdient, und ist bei den nächsten Spielen nicht dabei. Traurig, traurig. Die Aachener Spieler kämpfen wie die Löwen, schonen sich nicht eine Sekunde, Motto: alles für den Klassenerhalt.

Allein, für einen Sieg gegen DFB-Pokalfinalist Bielefeld hat es nicht gereicht.

Absolut überflüssig: Auf einer Tribüne (S6) kam es zu einer Schlägerei. 4 Männer hatten sich in der extrem spannenden Schlussphase des Spiels breitschultrig so hingestellt, dass die dahinter Sitzenden quasi nichts mehr sehen konnten. Das war unfair, die Sitzenden gerieten außer sich und dermaßen in Rage, warfen halbvolle Bierbecher. Tja, es kam, was leider kein Sicherheitspersonal verhindert hat, und was man auf diesem Teil der Tribüne auch nie für möglich gehalten hätte, eine Schlägerei. Sicherheitskräfte stürmten herbei, desgleichen die Polizei. Aber da war das Spiel abgepfiffen, die Schlägerei vorbei.

Kommentar: Die Mannschaft tritt im Spiel tatsächlich hervorragend auf, kraftvoll, topfit, unermüdlich am kämpfen, und es gibt quasi nichts auszusetzen. Die Alemannia hat immer mehrere riesige Torchancen, aber es fällt kein Tor. Sie hatten auch gegen Bielefeld in der 1. Halbzeit ein Tor mehr als verdient. Die Trainer der gegnerischen Mannschaft betonen das ausdrücklich regelmäßig bei den Pressekonferenzen nach dem Spiel, sie seien beeindruckt und Aachen werde es mit Sicherheit schaffen, in der 3. Liga zu bleiben. Tja. Man kann es schon nicht mehr hören, dieses Lob.

Kann es sein, dass die Mannschaft den Sieg so unbedingt will, dass man – quasi überengagiert – nervös vor dem Tor ist? Zu nervös, zu angespannt, nicht cool genug? Wir wissen es nicht, werden weiter berichten.

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In der Monheimsallee gesehen

Aachen ist so eine Stadt, da denkt man, man hat alles gesehen, aber von wegen! Ständig gibt es etwas zu entdecken, leider auch viel Häßliches, zum Beispiel geschlossene Läden, blinde Schaufenster, Müll in Mengen.

Bei einer Imagebefragung haben jüngst überraschend viele Menschen gesagt, dass sie Aachen nicht so besonders attraktiv finden, aber gern hier wohnen. Das ist kein Widerspruch. Man lebt hier gern wegen der Menschen, weil die Familie in der Nähe wohnt, weil man freundliche Nachbarn hat oder man sonst immer wieder Leute trifft, die einfach nett sind, hilfsbereit, lustig, umgänglich, großzügig. Über die Imagebefragung hat die Aachener Zeitung berichtet: Ein spannender Text, lesen lohnt sich.

Keine Ahnung, was das bedeutet. Ist das das Öcher Schängchen, zwischen zwei fetten Buchstaben? Was will uns das Schängchen sagen?
Ein Minischaufenster, eigenwillig dekoriert.

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„Wasser marsch!“

Es sprudelt und plätschert: Die Aachener Brunnensaison beginnt.

„Vom Eise befreit sind Becken und Düsen. Durch der Techniker*innen holdes, belebendes Werk, in Aachen sprudelt aus Brunnen Glück. . . “ schrieb so ähnlich J.W. Goethe.

Bald sollen auch die Fontänen am Europaplatz wieder meterhoch in den Öcher Himmel schießen. Aachens größte Brunnenanlage befand sich ein Jahr lang außer Betrieb. „Wegen einer Regionetz-Baumaßnahme im direkten Umfeld war die Inbetriebnahme im vergangenen Jahr in den Frühjahr- und Sommermonaten nicht möglich“, erläutert Robert Schmidt, zuständiger Abteilungsleiter im städtischen Gebäudemanagement.

Voraussichtlich im Laufe des Monats Mai ist auch der Europaplatz-Brunnen wieder in Betrieb. Das teilt die Stadtverwaltung mit.

Der Bahkauv-Brunnen zwischen historischer Altstadt und Büchelquartier. Archivfoto: Stadt Aachen/Stefan Herrmann

Insgesamt betreibt das Gebäudemanagement derzeit rund 65 städtische Wasserspiele. Sie alle werden – so sie gerade nicht saniert oder repariert werden müssen – von den Fachleuten des Gebäudemanagements in diesen Wochen aus dem Winterschlaf geholt.

Die klassische Brunnensaison läuft von Ostern bis Oktober – abhängig von der Witterung auch einmal ein wenig länger. Spätestens mit dem Beginn von Frostphasen müssten die Brunnen aber außer Betrieb genommen werden, „um Schäden zu vermeiden“, erklärt Schmidt.

Völlig unabhängig von frostigen Temperaturen funktionieren übrigens die Anlagen im Elisengarten (Elisenbrunnen und Kreislauf des Geldes) und vor dem Neuen Kurhaus. Diese Brunnen werden mit warmem Thermalwasser versorgt und können daher auch während der Wintermonate betrieben werden.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Osterspaziergang

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche,
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungs-Glück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dort her sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur;
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlt’s im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür. 

Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Stadt zurück zu sehen.
Aus dem hohlen finstern Tor
Dring ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
Denn sie sind selber auferstanden,
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
Aus Handwerks- und Gewerbes Banden,
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
Aus Straßen quetschender Enge,
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
Sind sie alle ans Licht gebracht.

Sieh nur sieh! wie behend sich die Menge
Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
Wie der Fluss, in Breit‘ und Länge,
So manchen lustigen Nachen bewegt,
Und, bis zum Sinken überladen
Entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden
Blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet gross und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein.

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Nachgeschaut: Bushof, Lothringerstraßen-Platz, Bismarckstraße, Bastei, Hubertusplatz

Wie angekündigt befindet sich jetzt der Wohnturm vom Bushof (oben) unter einem Netz. So soll verhindert werden, dass Teile der Fassade auf die Straße fallen. Erforderlich ist selbstverständlich eine Sanierung der Fassade bzw. des gesamten Bauwerks, doch dazu wird es vorerst nicht kommen. Mehr hier.

Wie angekündigt: Die Bäume sind da. 15 große und kleine Bäume haben wir auf dem neuen Platz an der Lothringer Straße gezählt und viele schöne Bänke, was man alles zusammen gar nicht auf ein einziges Bild bekommt. Man muss sagen: Es hat zwar lange gedauert, ist am Ende aber prächtig gelungen. Dieser Platz wird vielleicht eines Tages zu denen gehören, wo man sich besonders gern aufhält.

Ebenfalls lange geplant und wird jetzt angepackt: die Bismarckstraße. Ab Montag, 7. April, wird sie abschnittsweise und grundlegend umgebaut.

Die Verwaltung schlägt Alternativrouten fürs Radfahren vor. Wer nämlich die Umleitungstrecke über die Oppenhoffallee meiden möchte, kann je nach Fahrtziel auch auf anderen Strecken an der Baustelle Bismarckstraße vorbeikommen. Eine Strecke führt zum Beispiel im ersten Bauabschnitt von der Bismarckstraße aus über Viktoriaallee, Viktoria-, Sophien- und Luisenstraße bis zur Brabantstraße. Eine zweite beginnt am Vorplatz des Bahnhofs Rothe Erde, nutzt die „grüne Promenade Aachen-Ost“ bis zur Montessori-Gesamtschule und führt von dort über Bergische Gasse und Moltkestraße zurück zur Bismarckstraße.

Die grüne Promenade ist eine ehemalige Bahnstrecke, die zum Fuß- und Radweg umgebaut worden ist.

Schade, dass die alte Bastei nicht erhalten bleiben konnte. Auf der Ecke werden jetzt Wohnungen errichtet, eine häßlich Lücke wird endlich geschlossen. Manch einer hatte die Hoffnung schon aufgegeben, dass dort mal wieder irgendetwas passiert.

Ist der Umbau des Hubertusplatz eigentlich abgeschlossen? Soll das jetzt so bleiben oder sind da noch Anpflanzungen geplant? Falls keine Bäume hinpassen, müssen es nicht unbedingt überall Stiefmütterchen sein. Es können auch gern Sträucher sein. Man muss sich von dem Vorurteil trennen, dass Sträucher eigentlich nur Gestrüpp (Wildwuchs, Unkraut) und häßliches Gebüsch sind. Wie wäre es mit Hagebutten oder Brombeeren?

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Von innen Fahrertür geöffnet: Da trifft es einen Radfahrer

Bei einem Unfall auf der Oppenhoffallee ist am Mittwoch (2. April) ein Fahrradfahrer schwer verletzt worden. Tipp von AachenNews: Die Oppenhoffallee sollten Radler*innen unbedingt meiden, die parkenden Pkw dort sind ein Quell unglaublich gefährlicher Unfälle. Wer aber doch da langfahren muss, sollte immer in der Mitte der Straße fahren, ganz wie die Pkw.

Die Polizei teilt mit: Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mann in Richtung Zollernstraße auf dem Fahrradschutzstreifen unterwegs, als der Fahrer eines geparkten Lieferwagens von innen die Fahrertüre öffnete. Der Fahrradfahrer (50) aus Aachen kollidierte mit der Tür und stürzte. Dabei verletzte er sich schwer. Lebensgefahr konnte erst später ausgeschlossen werden. (Der Unfallbereich war mehrere Stunden für den Verkehr gesperrt.)

In diesem Zusammenhang weist die Polizei mal wieder auf die Gefahr des sogenannten „Dooring“ hin. Ein „Dooring“-Unfall ist ein Unfall, bei dem ein Radfahrer/eine Radfahrerin von einer geöffneten Tür eines Fahrzeugs erfasst wird. Für mehr Sicherheit könnte der sogenannte „holländische Griff“ sorgen, doch den kennen nicht alle, oder vergessen ihn, wenn sie in Eile sind.

Sofort: Weg mit dem Parkstreifen

Der ADFC ist anlässlich dieses neuen Dooring-Unfalls auf der Oppenhoffallee verständlicherweise auf der Palme. Die Radler*innen-Organisation warnte ja schon oft vor der gefährlichen Situation in der Oppenhoffallee.

Ben Jansen, in Aachen ADFC-Vorsitzender, wendet sich an die Straßenverkehrsbehörde: „Wie Sie sehen, passieren Dooring-Unfälle plötzlich und unregelmäßig, haben dann aber schwere Folgen. Wie von uns in vergangenen Gesprächen mehrfach betont, treten sie gerade dort auf, wo die vorgeschriebenen Sicherheitstrennstreifen fehlen.“

Außerdem wird die Polizei kritisiert: „Die ständige Missachtung des Überholverbots auf der Oppenhoffallee wird seitens der Polizei so gut wie gar nicht sanktioniert.“ Zur Erinnerung – auf der Oppenhoffallee ist es Autos verboten, Radfahrer zu überholen. Kaum ein Mensch hält sich dran.

Ben Jansen fordert im Namen des ADFC, eine sofortige Reaktion zur Umleitungsroute an der Oppenhoffallee im Zuge des Umbaus der Bismarckstraße. „Aus unserer Sicht ist für die Radvorrangroute Brand/Eilendorf die Führung über die Oppenhoffallee im Bestand absolut unzureichend. Aus diesem Grund sollte ein Parkstreifen entfernt und stattdessen eine Protected Bike Lane eingerichtet werden.“

Foto: AachenNews Archiv

Gerade vor dem Hintergrund des Baustarts der Maßnahme Bismarckstraße gibt es eine besondere Dringlichkeit. Ab Montag, 7. April, wird 3.000 Radler*innen täglich die gefährliche Umleitung über die Oppenhoffallee empfohlen. Keine gute Idee, findet der ADFC.

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Am Museumstag im Mai ist Eintritt frei

Am Sonntag, 18. Mai, 2025 ist Internationaler Museumstag und da ist zum Beispiel im Centre Charlemagne am Katschhof der Eintritt frei.

Ihr wart noch nie im Museum, seid aber neugierig? Oder ihr kommt aus voller Überzeugung immer wieder? – Jetzt besteht erneut eine Gelegenheit, die Aachener Museen kennen zu lernen. Immer am 3. Sonntag im Mai begehen wir den „Internationalen Museumstag“.

Er steht immer unter einem Motto, das zentral vorgegeben ist: „Museen mit Freude entdecken“, auch und gerade in Zeiten, in denen Sparzwänge darauf drängen, die Rolle und Funktion der Museen in der sich schnell wandelnden Gesellschaft zu überdenken. Alle städtischen Museen Aachens und das Rathaus beteiligen sich am Museumstag, der zugleich ein Tag der Offenen Tür für alle ist.

Foto AachenNews Archiv: Der Katschhof. Dort befindet sich links das Centre Charlemagne.

10 bis 18 Uhr, Kinderrallye – das Centre Charlemagne am Katschhof mitten in Aachen hinter dem Rathaus entdecken. Es winken kleine Preise.

11 Uhr, 75 Jahre Karlspreis. Ein Rundgang durch die Sonderausstellung mit Dr. Jürgen Linden, Sprecher des Karlspreis-Direktoriums (Treffpunkt: Foyer)

12 Uhr, Politische Mitbestimmung. Ein Themenrundgang durch die Dauerausstellung mit Sybille Reuss (Treffpunkt: Foyer)

14 Uhr, Was macht eigentlich ein Museum und wozu ist es gut? Einführung und Rundgang hinter den Kulissen des Centre Charlemagne mit Dr. Frank Pohle, Leiter der Route Charlemagne (Treffpunkt: Auditorium)

15.30 Uhr, Leben zu Karls Zeiten. Familienführung durch die Dauerausstellung mit Dr. Monika Haas (Treffpunkt: Foyer)

16.30 Uhr, Eisenbahn in Aachen. Verschwundenes und wenig Bekanntes (Nordbahnhof, Ronheider Rampe, Moltkebahnhof u.a.m.) Ein Vortrag mit Lars Neugebauer, Stellv. Leitung des Centre Charlemagne, im Auditorium

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Ansonsten immer: Öffentliche Führungen/Dauerausstellung

samstags, 14 Uhr und sonntags 12 Uhr. Museumseintritt zzgl. Führung 2,00 Euro, Treffpunkt Museumskasse, Auskunft: Museumsdienst der Stadt Aachen
Tel.: +49 241 432-4998.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Ratzfatz alle Schatten spendenden Bäume weg. So wird der Klimanotstand verschärft.

Eine ganze Baumreihe ist vor dem Aachener Klinikum gefällt worden – vor etwa einen Jahr muss das geschehen sein und war höchstwahrscheinlich völlig überflüssig, wie sich neulich herausstellte: Die Erweiterungspläne des Klinikums sind nämlich mittlerweile mit einem dicken Fragezeichen versehen worden.

Vor dem Klinikum konnte man im Sommer im Schatten sitzen. Es ist voreilig eine große Wüste geschaffen worden, das Klinikum-Erweiterungsprojekt muss neu geplant werden.

Vor dem Klinikum, das unter Denkmalschutz steht, sollten tief unter der Erde neue Operationssäle entstehen. Zu immensen Kosten. Von einer halben Milliarde war die Rede, wobei man schon hätte froh sein können, wenn sich die Summe am Ende „nur“ verdoppelt haben würde. Dem zuständigen Landesministerium fiel aber nach Ende jahrelanger Planung auf, dass der Neubau sehr, sehr teuer werden würde und dass die Kasse der Landes überfordert sein würde.

Vor dem Klinikum selbst darf, weil es unter Denkmalschutz steht, eigentlich nicht hoch gebaut werden; der Blick auf das Denkmal darf nicht zugebaut sein. Deshalb blieb nur die unterirdische Lösung. Bis zur Planänderung.

Wie dem auch sei: Die Bäume wurden zur Vorbereitung der unterirdischen OP-Säle schon mal gefällt. „Die Bäume, zumeist schöne Eichen und andere Gehölze, gehörten als Ersatz für die Grünflächenopfer durch den Klinikbau mit zum Ensemble des Gesamtdenkmals“, so erinnert sich Hans Falk vom Aachener Baumschutzbund.  Die gefällten Bäume sollten ihrerseits wiederum in Form einer modellierten Landschaft – angelegt über den unterirdischen Neubauten –ersetzt werden. „Ersatz für Ersatz“, bringt Falk die Sache auf den Punkt.

Damit nicht genug. Statt visionär blühender Landschaften „dürfen wir uns demnächst über noch mehr häßliche Klötze freuen, bei neuen stadtökologischen und -klimatischen Schädigungen“. Gleich gegenüber (an der Kullenhofstraße) seien ebenso Neubaumaßnahmen mit weiteren umfangreichen Grünzerstörungen geplant, weiß der Baumschützer. Wo wohl all die Ersatzpflanzungen hin sollen? Bestimmt an den Stadtrand Richtung Eifel, wo es sowieso genug Grün gibt.

Unglaubliche 95 Mio sollen Planung und Bauvorbereitungen schon gekostet haben. Unwiederbringlich verloren, so weiß man jetzt. Für nichts, außer der angerichteten Zerstörung der Grünstrukturen.

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Lambertz und seine Printen: Ab Montag, 7. April, wieder zurück am Elisenbrunnen 

Montag ist es soweit: Schräg gegenüber vom Elisenbrunnen wird in Kürze die komplett neugestaltete Filiale der Aachener Traditionsfirma Lambertz eröffnet.

Lambertz-Veranstaltungen gehören zu den bei allerlei A-, B- und C-Promis angesagtesten Partys in Deutschland. Auch beim CHIO ist Lambertz-Chef Hermann Bühlbecker immer prominent vertreten. Jetzt gibt es eine repräsentative Verkaufs-Zentrale für den internationalen Gebäckkonzern.

„Mit insgesamt neun Werken machte Lambertz im Geschäftsjahr 2017/2018 einen Umsatz von 666 Millionen Euro bei Investitionen in Höhe von 18,5 Millionen Euro.“ Das erfährt man auf der Homepage des Unternehmens. Außerdem, dass die Aachener Printen- und Schokoladenfabrik Henry Lambertz GmbH & Co.KG als älteste süße Marke Deutschlands seit 1688 für Genussmomente sorgt.

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Spekulationen: Armin Laschet (CDU) als Außenminister im Gespräch

Armin Laschet war CDU-Kanzlerkandidat und viele haben es angesichts von Olaf „nö“ Scholz (SPD) als Bundeskanzler bereut, ihn nicht gewählt zu haben. Er war auch Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und natürlich viele Jahre Ratspolitiker in Aachen. Jetzt ist er gerüchteweise als neuer Außenminister im Gespräch. 

Jüngst hat er schon die scheidende Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) nach Syrien begleitet, wo eine deutsche Botschaft eröffnet wurde. Laschet habe sich gut vorbereitet gezeigt und auch Hintergrundgespräche mit Journalisten geführt, so berichtet der Spiegel.

Der Aachener (korrekt: Burtscheider) versteht sich ziemlich gut mit Friedrich Merz. Auf seine Initiative hin soll Merz 2009 Vorsitzender der Atlantik Brücke geworden sein. 

Foto: AachenNews Archiv

Laschet war schon mehrfach Gegenstand von Hohn und Spott im Internet, hat derartiges aber immer gut weggesteckt, was gewissermaßen auf einen starken Charakter schließen lässt. Die neue Bundesregierung muss mit brandgefährlichen, rücksichtslosen und unzuverlässigen Typen wie Trump, Putin, Erdogan, Orban usw. verhandeln. Dazu ist nicht jede/r geeignet. 

Man kann sich nur wünschen, dass Deutschland in Zukunft von Menschen regiert wird, die sich die Politik und das öffentliche Auftreten von Kanada zum Vorbild nehmen. Sie sollten mit dem Selbstbewusstsein auftreten, das hinsichtlich der Potentiale der EU auch realistisch ist und den Autokraten rhetorisch den Mittelfinger zeigen und nicht immer nur ängstlich und verdruckst in Richtung Trump schauen. 

In Kanada: Politik ohne Angst hier lesen.

Dazu: https://www.zeit.de/kultur/2025-03/europa-usa-unabhaengigkeit-selbstbewusstsein

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