Ob das reichen wird? Zwei Stunden für alle Aachener Baustellen.

So langsam hat wohl jede/r Aachener*in eine Baustelle vor der Haustür. Man fragt sich, wozu das sein muss, und ob es jemals eine Zeit geben wird, wo alles fertig ist. Zuständig sind die Stadt Aachen und die Regionetz GmbH, und die wollen uns die Baumaßnahmen erklären – bei einer gemeinsamen öffentlichen Informationsveranstaltung.

Es geht dabei „um aktuelle und geplante Baumaßnahmen in Aachen, um die damit verbundenen Herausforderungen sowie die Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung der Infrastruktur“, so wird mitgeteilt. Die Veranstaltung dauert 2 Stunden, es beginnt am Dienstag, 12. November, um 18 Uhr im Depot Talstraße 2 und endet gegen 20 Uhr. Die Veranstaltung wird über den YouTube-Kanal der Stadtverwaltung auch live ausgestrahlt. Interessierte nutzen dafür https://sohub.io/zfd2

Das Programm: In Impulsvorträgen geben neben einem Spezialisten der Fachhochschule (FH) Aachen die Regionetz und die Stadt Aachen Einblicke in grundsätzliche Fragen der straßengebundenen Infrastruktur, in laufende Projekte und zukünftige Planungen für Aachen. In einer anschließenden Gesprächsrunde können Bürger*innen den Fachleuten Fragen stellen.

Die Impulsvorträge halten: Professor Dr. Bernd Döring, FH Aachen, Institut für Bauingenieurwesen. Wolfgang Raabe, Regionetz, Leiter der Abteilung Planung und Bau. Dr. Silke Roder, Stadt Aachen, Leiterin der Abteilung Tiefbau. Marc Hamblock und Kim Baginski, Stadt Aachen, Straßenverkehrsbehörde.

Weiterhin stehen für Fragen zur Verfügung: Stadtbaurätin Frauke Burgdorff,  Uwe Müller, Leiter des Fachbereichs Mobilität und Verkehr, Indra Balsam, Leiterin des Aachener Stadtbetriebs (E18), und Gisela Weiß, Geschäftsbereichsleiterin Straßenunterhaltung und Brückenbau im E 18, Katherina Meurer, Regionetz, Bauleiterin.

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Zwecks Inspiration: Ein Ausflug ins Nachbarland

Ein Ausflug nach Belgien, besonders Antwerpen hat Eindrücke hinterlassen, die man auch erst mal verarbeiten muss. Ein Gebäude der berühmten Architektin und Designerin Zaha Hadid.

Steht in Antwerpen im Hafen und ist „nur“ ein Verwaltungsgebäude, der Sitz der Hafenverwaltung. Wer noch nie ein Gebäude von Zaha Hadid sah, ist bestimmt geschockt. Wer neugierig ist, möchte reingehen. Es gibt Führungen, zu denen man sich anmelden kann. Alle Fotos: Henning Brinkmann
Die alte Börse in Antwerpen. Umwerfend schön, aber weniger verstörend als das Gebäude von Zaha Hadid. AachenNews ist eine Aachen-Seite, aber Belgien ist so nah, von Aachen aus sind Städte wie Gent, Antwerpen, Brügge und Knokke nur einen Katzensprung entfernt und als Reiseziel sehr zu empfehlen. Die Züge dort sind alle pünktlich und bequem zu nutzen. Es ist ein angenehmes Reisen. Hotel in Gent auch zu empfehlen, super Frühstück, freundliches Personal.
In Gent am Bahnhof. Dort hat man auf Fahrräder nicht diesen Hass entwickelt, wie man ihn von Aachen kennt. Auf dem Foto ist auch nur ein kleiner Teil der Räder, die am Bahnhof abgestellt sind, zu sehen.
In Knokke ist man plötzlich in der Welt der Multimillionäre, eine Galerie neben der anderen, es gibt viele Modegeschäfte und Einrichtungsgeschäfte. Alles unvorstellbar teuer. Total krass. Das Bild in einer Galerie zeigt: Die Belgier sind dem Surrealismus treu geblieben.
In Knokke gesehen.
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Absolut verrückt: YC gibt ihre Auflösung bekannt

Was für eine traurige Entwicklung (wenn es denn kein blöder Halloween-Scherz sein soll): Die Yellow Connection (YC), eine der größten Fan-Gruppen am Tivoli löst sich auf.

„Wir haben viel erreicht und hätten noch viel erreichen können“, schreiben die Jungs, gegen die zuletzt von Seiten der Alemannia ein Stadionverbot ausgesprochen und durchgesetzt wurde.

Nicht ausschließen, sondern integrieren, das ist die hohe Kunst einer guten Vereinsführung. Klar ist generell: In jedem Verein gibt es den Querkopf, den komischen Typ, den einen, der immer alles anders haben will usw. Aber diese Leute muss man integrieren, sie mitnehmen. Auch mal großzügig sein.

Foto: Gruselpost auf der Seite der YC

Es ist uns beim besten Willen nicht möglich zu verstehen, wer hier wen betuppt, was die Hintergründe sind. Und vermutlich verstehen die Beteiligten selbst nicht, was geschieht. AachenNews.org schwenkt zum Abschied ein weißes Taschentuch und zitiert Robert Moonen: „danke, danke“, nicht zuletzt für die tolle Choreo zum Zehnjährigen. Derartiges hatten wir bis dahin am Tivoli noch nie gesehen.

Werden wir diesen lustigen Vogel mit Brille am Tivoli nun gar nicht mehr sehen?

Mehr Infos hier.

UPDATE: Zum „Stadionverbot“. Das kann auch ein Verbot für die Stehplatztribüne (Werner-Fuchs-Tribüne) gewesen sein um dort eine Schlägerei zu vermeiden. Es gibt diese Hinweise, dass es kein „wirkliches“ Stadionverbot gewesen ist im Netz. Alemannia habe andere Plätze angeboten. – Vielleicht sucht sich die Fußball-Szene einen Mediator, vielleicht den CDU-OB-Kandidaten Ziemons, der ja auch ständig am Tivoli Gast ist und sich dort einer gewissen Beliebtheit erfreut und lässt ihn schlichten?

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Interessantes Projekt in Aachens Osten: Transformation einer Industriebrache beginnt

Wo früher Dichtungen produziert wurden – in Rothe Erde – da soll in den nächsten Jahren neues Arbeiten und Wohnen möglich werden. Die Rede ist vom Hutchinson-Gelände. Es ist eine häßliche Industriebrache, 3 Hektar sehen derzeit weitgehend so aus:

Es gibt wohl kaum eine Ecke in Aachen, die dringender einer Neugestaltung zugeführt werden sollte: Das Gelände befindet sich in Rothe Erde und soll zusammen mit dem alten Continental-Areal ein neues Aachener Quartier werden.

Die Werkshallen sind weg, die Unternehmen Landmarken, Stadtmarken und eco PARKS des Investors Norbert Hermanns haben übernommen.

Man kann über Investoren viel Gutes und auch Schlechtes sagen, aber im Grunde ist es doch ein Glück, dass in Aachen ein Investor wie Norbert Hermanns zu Hause ist. Ein gewisses Interesse an städtebaulicher und architektonischer Qualität, dazu Liebe zur Heimat, kann man ihm nicht absprechen. Ganz im Gegenteil zu einem anderen großen Investor in Aachen (Sauren).

Zurück zu den 30.000 Quadratmetern in Aachens Osten, Freunder Weg/Zeppelinstraße/Eisenbahnweg: Was aus der traditionsreichen Industriefläche (in etwa) einmal werden soll, das wurde jetzt der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Nachbarn und andere machten ihrerseits Vorschläge, wie die Pläne des Kölner Architekten Pablo Molestina noch verbessert werden können. Begleitet und geleitet wurde die Veranstaltung von sachkundigen Fachleuten der Stadtverwaltung. Sie werden letztlich genehmigen (oder auch nicht), was der Investor bauen möchte.

Blick auf das Gelände und eine Einladung zur Bürgerinformation.

Zunächst hatte man noch gedacht, man könnte auf dem abgelegenen Areal eine Art Zwischennutzung (Konzerte, Feste usw.) stattfinden lassen. Das ist aber leider nicht möglich, Eisenstäbe ragen aus dem Beton, es gibt ungute Höhenunterschiede, es besteht wirklich Unfallgefahr, wie man unten sehen kann.

Hier ist eigentlich nur der Himmel schön.

Geplant ist es, eine große Halle zu errichten mit angegliederten Büros, dazu viele Werkstätten neueren Typs und Wohnungen. Innen soll es eine Grünfläche geben. Vorgesehen sind auch eine Tiefgarage, Stellplätze für Fahrräder sowie eine Halle für Sport/Freizeit/Kultur (neuerdings Activity-Hub genannt). Alles hier zu sehen.

Was von den Bürger*innen gefragt und gewünscht wurde:

Mehr Grün, Platz für einen Spielplatz, Platz/Unterkunft für Jugendliche aus dem Viertel (sie haben nichts), eine etwas weniger dichte Bebauung, wenig Belästigung durch Lieferverkehre und eine gute soziale Durchmischung bei der Belegung der Wohnungen. Es erstaunte der Wunsch nach weniger sozialem Wohnungsbau in dem Viertel. Warum sollen z. B. Busfahrer, Feuerwehrleute und Krankenschwestern (Verdienst ungefähr 20.736 € – 28.080 € netto im Jahr), Polizisten und Erzieherinnen, die alle vom sozialen Wohnungsbau profitieren, aus dem Viertel rausgehalten werden?

Die Wünsche und Anmerkungen im Einzelnen:

Verkehr und parken, eine gute soziale Durchmischung und eine gewisse Aufenthaltsqualität waren Themen (bitte auf das Bild klicken und lesen).

Wahrscheinlich zuerst gebaut werden Wohnungen, erst 5 Jahre nach Baubeginn wird das Projekt ganz fertig sein.

***

Jüngst wurde dem zuständigen politischen Gremium der Wohnungsmarktbericht vorgestellt. Die Lokalzeit Aachen hat dazu einen Beitrag gemacht. Hier einsehen.

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Gent besuchen, solange es noch geht

Jetzt hat es Valencia in Spanien erwischt: Unglaubliche Zerstörungen durch Überschwemmungen, dort nie gekannten Ausmaßes. Es ist zum Heulen, diese wunderschöne Stadt, die sicher viele aus dem Urlaub kennen. Endlich hat auch mal die Tagesschau sich dazu herabgelassen, darauf hinzuweisen, dass solche Unwetter „durch den Klimawandel verstärkt“ werden können. Mehrere Tote sind zu beklagen, Menschen werden vermisst. Bis zu 180 Liter Regen pro Quadratmeter sind gefallen. Alles live und in Farbe im Netz zu sehen.

Deshalb nun hier ein paar Fotos aus dem traumschönen Gent in Belgien, das ihr – falls noch nicht geschehen – auch mal besuchen könnt, bevor es von Unwettern grandios beschädigt wird.

Alle Fotos: Henning Brinkmann
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Alemannia steht vor Herausforderungen. Wir sind gespannt.

So viel Alemannia war nie.

Alemannia-Fans freuen sich auf die nächsten 2 Spiele: Heute, 30. Oktober, um 19.30 Uhr geht es im Bitburger Pokal um die Titelverteidigung. Gegner ist Bezirksligist SV Horrem, 5000 Zuschauer*innen werden erwartet. Für Horrem ist es das Spiel des Jahres, für Aachen werden Spieler auflaufen, die sonst eher auf der Bank sitzen. Und der sagenhafte Aufsteiger-Torwart Marcel Johnen kann endlich mal wieder in Aktion beobachtet werden.

Aachen hat ein sog. Luxusproblem: zwei ziemlich gleich gute Torwachte. Tja, das „Problem“ muss der Trainer lösen, man beneidet ihn nicht.

Das zweite Spiel diese Woche findet Samstag statt: Alemannia gegen die Zweite von Hannover 96. Beginn: 16.30 Uhr.

Mal sehen, ob da wieder die Leute von der Yellow Connection (YC) nicht ins Stadion reingelassen werden. Von wegen „zesame“ (zusammen), wie das Motto lautet. Davon ist schnell keine Rede mehr, wenn zwei Fan-Gruppen sich zoffen (unter anderem offenbar, weil YC und Karlsbande sich nicht einigen können, wer die neue Beschallungsanlage bedienen darf und wer seine Banner wo aufhängen darf).

Foto: Unbekannter Fan

Tja, das Problem kann der Trainer nicht auch noch lösen.

Ein Kenner der Szene sagte neulich: Die Karlsbande, das ist die Fan-Gruppe, die es immer verstanden hat und versteht, den Verein hinter sich zu bringen, egal was man wie gemacht hat. Auffallend ist auch, wie einfach es offensichtlich ist, den ganzen Yellow-Connection-Leuten flott den Zutritt zum Stadion zu verwehren, was bei der Boxstaffel nicht ging, angeblich. Da möchte man mal wissen, ob der Ausschluss der YC eigentlich „rechtssicher“ ist, wie man so sagt.

Wir bei AachenNews können diese Dinge – ehrlich gesagt – nur aus der Ferne beobachten, wir kennen weder Leute von der Karlsbande noch von der Yellow Connection persönlich, denken aber, dass Alemannia es sich auf Dauer nicht leisten sollte, eine ganze Fangruppe auszuschließen. Mal sehen.

Wie der Trainer vor dem Bielefeld-Spiel schon sagte: Die Fans sind der 12. Mann auf dem Platz, und jeder Fan wird gebraucht.

Die Fans (und nicht nur die auf der Werner Fuchs Tribüne) sammeln unterdessen Geld für eine Statue in Bronze von Werner Fuchs, nein, nicht 3 Meter hoch, nur lebensgroß. Bronze ist ein edles und teures Material, die Statue würde 35.000 Euro kosten, so wurde schon ausgerechnet. Wenn man damit mal hinkommt!?

Werner Fuchs ist ein ehemaliger Trainer, vielen im Stadion nicht persönlich bekannt. Er hat vor über 20 Jahren den Aufstieg in die 2. Liga möglich gemacht und wird Personenkult-artig verehrt.

Foto: im Stadion gesehen, hängt da an der Wand.

Es ist in Deutschland aus vielerlei Gründen etwas aus der Mode gekommen, pompöse Denkmäler aufzustellen um bestimmte Personen zu feiern. Die Reiterstatue eines Kaisers vor dem Stadttheater wurde z. B. – zu Beginn des Jahrhunderts kaum finanziert, aufgestellt und eingeweiht – etwa 40 Jahre später schon wieder eingeschmolzen. Der Grund: der 2. Weltkrieg.

Aber das ist insgesamt ein gutes Zeichen, dass sich die Fans eine Statue für 35.000 Euro leisten können, wir sind noch nicht verarmt in Aachen, die Geldbörsen der Leute sind noch voll.

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Warnung vor dem Abschleppwagen

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Aachen hat jetzt einen Nationalerbe-Baum

Alt, groß und dick – so kann man die Esskastanie, die jetzt offiziell zum Nationalerbe-Baum ausgelobt wurde, beschreiben. Zum Baum, der auch schon Naturdenkmal ist, führt nun ein umzäunter Fußweg. Zudem wurde eine Infotafel angebracht, eine Bank davor soll noch folgen.

Bewundern kann man die robuste Esskastanie auf der Wiese Ecke Schmiedgasse/Alte Vaalser Straße. „Dies ist allerdings nur mit etwas Entfernung möglich, da das Baumumfeld sehr sensibel ist und zudem als Schafweide genutzt wird“, so teilt die Stadtverwaltung mit.

Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum kommend, ist die Esskastanie schon seit langer Zeit in Deutschland verbreitet und heimisch – besonders im Westen Deutschlands. Foto: Stadt Aachen/Andreas Schmitter

Das Ziel der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft e. V. ist, potentielle Uraltbäume besonders zu schützen. Diese Bäume können vereinzelt bis zu über 1.000 Jahre alt werden. Insgesamt sollen 100 Nationalerbe-Bäume gefunden und ausgerufen werden, um sie nachfolgend intensiv pflegen zu können. Die Ausrufung erfolgt durch ein Kuratorium bei der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft e. V.. Finanzieller Förderer ist die Eva Mayr-Stihl Stiftung, mit deren Hilfe bereits 43 Bäume als Nationalerbe-Baum-Kandidaten ausgewählt werden konnten – 40 von diesen sind bereits auch offiziell ausgezeichnet worden.

Die Aachener Esskastanie

Schätzungen über das Alter der Aachener Esskastanie gehen weit auseinander, es finden sich Angaben zwischen 300 und 800 Jahren. Die Nationalerbe-Baum-Initiative weist auf ihrer Homepage nun circa 450 Jahre aus sowie 18 Meter Höhe und 8,04 Meter Stammumfang (in 1,3 Meter Stammhöhe gemessen). Somit eignet sich die Esskastanie ideal als Nationalerbe-Baum, denn so einer soll über 400 Zentimeter Stammumfang haben und möglichst über 400 Jahre alt sein.

Dass gerade eine Esskastanie beziehungsweise eine Castanea sativa als Nationalerbe-Baum auserkoren wird, ist kein Zufall: Diese Baumart ist besonders robust und weniger anfällig gegenüber extremen Wetterereignissen wie heißen Trockenperioden, weshalb die Esskastanie auch als Klimabaum bezeichnet wird.

Die essbaren Kastanien des Baums dienten als wichtiges Grundnahrungsmittel vor allem in Zeiten von Getreidemissernten. Botanisch ist die Baumart den Buchengewächsen zuzuordnen, sie hat eine Lebenserwartung von 500 bis 1.000 Jahren und die Erntezeit der Nussfrüchte geht von Ende September bis Anfang Oktober. Wenn diese von den Bäumen fallen, sind sie auch gefundenes Fressen für Wildschweine und Eichhörnchen.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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„Röhrenbilder“ von Rune Mields im LuFo. Eröffnung am Sonntag um 12 Uhr.

In Aachen zu sehen bis zum 2. März 2025: Arbeiten der Künstlerin Rune Mields.

Im Ludwig Forum (LuFo) in Aachen werden Arbeiten der Künstlerin Rune Mields gezeigt. Der Titel der Schau lautet „Der unendliche Raum – dehnt sich aus“, der Spruch stammt von einem Schild, das vor über 50 Jahren mal in dem Eifelort Monschau in einem Garten an der Rur stand. Und zwar im Rahmen einer der ersten Open-air-Kunstausstellungen in Deutschland. Umwelt-Akzente.

Jetzt stellt das Ludwig Forum Aachen das Schaffen von Rune Mields, die 1935 in Münster geboren wurde, vor. Mields lebte zwischen 1965 und 1970 in Aachen. Ausgangspunkt der neuen Präsentation bilden ihre sogenannten „Röhrenbilder“, an denen sie ab Ende der 1960er-Jahre arbeitete und von denen Peter und Irene Ludwig 1969 mit sicherem Gespür für gute Kunst die Arbeit Nr. 26 für ihre Sammlung erwarben.

Das Museum teilt mit: Im Zusammenspiel mit zahlreichen Studiozeichnungen und zwei Werkgruppen aus der Folgezeit werden konzentrierte Einblicke in den künstlerischen Arbeitsprozess und ihre seit über fünf Dekaden anhaltende Bearbeitung „unendlicher Räume“ in Auseinandersetzung mit Systemen, Theorien und Phänomenen aus Mathematik, Geometrie, Physik, Philosophie und anderen Wissenschaften gegeben.

Kuratiert wurde die Ausstellung von Eva Birkenstock in Assistenz von Anna Marckwald und Mailin Haberland. Begleitet wird „Der unendliche Raum – dehnt sich aus“ von einer Kabinettausstellung zum von Rune Mields mitgegründeten Aachener Kunstverein „Gegenverkehr – Zentrum für aktuelle Kunst e.V.“ von Holger Otten, Anna Marckwald und Miriam Schmidt.

Die Eröffnung der Ausstellung findet statt am Sonntag, 27. Oktober, um 12 Uhr im Ludwig Forum in Aachen, Jülicher Straße. Zur Begrüßung sprechen die Bürgermeisterin von Aachen Hilde Scheidt, Carolin Scharpff-Striebich, die Vorsitzende des Kuratoriums der Peter und Irene Ludwig Stiftung ist und Eva Birkenstock, die Direktorin es Forums.

Im Anschluss wird die Künstlerin von Annelie Pohlen (Publizistin, Bonn) vorgestellt.

Aus dem kleinen Katalog, der 1970 zu der Ausstellung in Monschau erschien. Links: das Schild, das jetzt im Ludwig Forum zu sehen ist.
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Wohnungsbau im Ostviertel: Neue Projekte geplant

Während Thomas Gottschalk „Man darf ja nichts mehr sagen!“ jammert, dürfen sich die Aachenerinnen und Aachener tatsächlich zu allem Möglichen äußern, natürlich auch zur Planung von Wohnungen im Ostviertel.

Im Aachener Ostviertel sollen neue Wohnungen und eine Kindertagesstätte auf einer rund einen Hektar großen Fläche zwischen Stolberger Straße und Elsassstraße entstehen, also direkt neben der Yunus Emre Moschee (s. Foto). Bei mindestens 40 Prozent der Wohnungen soll es sich um öffentlich geförderten Wohnungsbau handeln, das teilte die Stadtverwaltung mit. (Wir berichteten)

Der Bebauungsplan „Elsassstraße/Moscheeplatz“ liegt von Montag, 28. Oktober, bis Freitag, 29. November, im Verwaltungsgebäude an der Lagerhausstraße aus. Zudem findet ein Anhörungstermin am Donnerstag, 14. November, 18 bis 19 Uhr, im Foyer der Nadelfabrik, Reichsweg 30, statt.

Der städtebauliche Entwurf des neuen Wohngebiets wurde aus dem Wettbewerb „Neues Wohnen im Ostviertel“ entwickelt. Er soll die Randbebauung am Moscheeplatz vervollständigen. Durch die Gebäudestruktur soll zudem ein ruhiger, grüner Innenhof mit Aufenthaltsqualität entstehen. 

Die Unterlagen sind online zu finden unter www.aachen.de/bauleitplanung.

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Auf dem Gelände des ehemaligen Automobilzulieferers Hutchinson will die Landmarken-Gruppe aktiv werden. Die Gruppe plant dort einen Modellstandort für urbane Produktion. Für den rund drei Hektar großen Bereich startet jetzt die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit.

Zwischen Freunder Weg, Zeppelinstraße und Eisenbahnweg soll ein Mix aus Gewerbe-, Freizeit und Dienstleistungsangeboten geschaffen werden. Auch sollen (öffentlich geförderte) Wohnungen entstehen. Ein sogenannter „Activity Hub“ verspricht vor Ort attraktive Sport- und Freizeitmöglichkeiten. Der Schwerpunkt liegt an dieser Stelle vor allem aber auf der Schaffung von dringend benötigten Gewerbeflächen.

Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit läuft von Freitag, 25. Oktober, bis Dienstag, 26. November. Die Verwaltung informiert über die Ziele und Zwecke sowie die voraussichtlichen Auswirkungen der  Planung im zentralen Internetportal des Landes NRW unter www.beteiligung.nrw.de und auch unter beteiligung.aachen.de. Die Unterlagen werden im gleichen Zeitraum im Foyer des Verwaltungsgebäudes Am Marschiertor, Lagerhausstraße 20, öffentlich ausgestellt. Sie können montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr, freitags bis 15 Uhr eingesehen werden.

Abbildung: Projektentwicklung: ecoPARKS + Landmarken/Entwurf und Visualisierung: Molestina Architekten und Stadtplaner

Die Stadt bietet einen Anhörungstermin am Montag, 28. Oktober, 18 bis 19.30 Uhr, im Foyer der Nadelfabrik, Reichsweg 30, an.

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Parallel läuft die Öffentlichkeitsbeteiligung für die I. Änderung des Bebauungsplans Nr. 593 „Hünefeldstraße/Hickelweg“. In dem nahegelegenen Gebiet zwischen Hünefeldstraße, Hickelweg und Madrider Ring liegt unter anderem das sogenannte Thouet-Grundstück. Dieses soll ebenfalls zeitgemäß entwickelt werden, sodass die Fläche zukünftig effektiver für Gewerbenutzungen zur Verfügung steht.

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