Mitmachen beim Tag des offenen Denkmals. Anmeldung bis 9. Juni möglich.

„Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte“ so lautet in diesem Jahr das Motto am Tag des offenen Denkmals (Sonntag, 8. September). Wer über ein Wahr-Zeichen verfügt, kann sich an diesem Tag beteiligen. Dazu kann man sich anmelden: bis zum 9. Juni bei Björn Schötten/Kommunikation für Architektur und Kultur (Tel. 0241/40071866, E-Mail: denkmal@synthese-web.de).

Folgende Angaben werden benötigt: Was findet statt (Führung, Ausstellung, Planspiel oder anderes)? Wo (Treffpunkt, welches Denkmal)? Wann (Uhrzeit)? Wer (Veranstalter, Verein)?

 „Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte“, so lautet das Motto des Tags des offenen Denkmals 2024. Wer Teil des Programms werden möchte, kann sich bis zum 9. Juni anmelden. Foto: Stadt Aachen / Peter Wery

Stadtkonservatorin Monika Krücken sagt: Wahrzeichen beschreiben oftmals Bauten, die uns als wiedererkennbare Sehenswürdigkeiten in Erinnerung bleiben. Sie stehen im Kontext mit einem bedeutenden historischen Ereignis, prägen die Stadtsilhouette oder sind weithin sichtbar. Sie werden ein Symbol, ein Zeichen des Ortes. Dies gilt nicht nur für Dom und Rathaus, sondern zum Beispiel ebenso für die Rhein-Maasländische (Aufbau)-Architektur in der historischen Altstadt oder für die charakteristische Blockrandbebauung mit ihren historisierenden Fassaden, die die verschiedenen Gründerzeitviertel Aachens prägt.

Weitere Informationen

Man kann sich zusätzlich direkt bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unter www.tag-des-offenen-denkmals.de anmelden. Dann bittet die Stadt Aachen darum, auf jeden Fall auch Björn Schötten über die Aktivität zu informieren. So kann gewährleistet werden, dass man im lokalen Programmheft für die Stadt Aachen, das in Papierform und im Internet erscheint, aufgenommen wird.

Ein Aachener Wahr-Zeichen: Rosfabrik

Infos zum bundesweiten Aktionstag online: www.tag-des-offenen-denkmals.de.

Infos zur städtischen Denkmalpflege: www.aachen.de/denkmalpflege.

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Tschüss 4. Liga: Alemannia gewinnt auch noch das letzte Spiel

Aus und vorbei: In der 4. Liga sieht man die Alemannia vorerst nicht mehr wieder. Das letzte Spiel in dieser Liga ging Samstag über die Bühne, es war ein Fest. Ab sofort gehts weiter in Liga 3.

27.900 sahen das letzte 4.-Liga-Spiel der Alemannia. Das erste Tor für Aachen fiel schon in der 3. Minute.

Die Lokalzeitung und Facebook sind voll damit, deshalb hier nur kurz. Aachen hat gegen SSVg Velbert mit 2:0 gewonnen. Einzige unschöne Szene auf dem Platz: Nach einem Handgemenge gab es eine Rote Karte für Velbert und eine Gelbe für Aachen. Die Aachener Torschüsse waren wunderbar anzusehen und wurden natürlich mit Gesang gefeiert.

Ein Grund zur Freude war gleich zu Beginn die Choreo, diesmal riesengroß und auf zwei Seiten des Stadions. Auf der einen Seite stand „ULTRAS“, so bezeichnen sich besonders aktive Fans, die sich auch sozial engagieren. Aber Vorsicht: Überambitionierte Ultras können auch mal über die Stränge schlagen, anderen Fangruppen die Schals klauen, schlimmstenfalls prügeln sie sich.

Gelbe und schwarze Plastikfetzen lagen auf den Plätzen, wurden geschwenkt und ergaben das Wort ULTRAS. Wobei die Fans auf den Plätzen selber gar nicht wussten, welches Worte sie da transportierten.

Die Fans von gegenüber gerieten wegen der Choreo geradezu in eine Euphorie. Gigantisch groß, diesmal auf zwei Tribünen und alle machten mit. Das sieht man sonst nie.

Am Tivoli gibt es drei Fangruppen, die Yellow Connection ist eine davon. Die feierte sich selbst, bzw. ihr Jubiläum (10 Jahre) auf der Südtribüne/Werner-Fuchs-Tribüne. Eine weitere große Ultra-Fangruppe ist die kbu. Es ist die älteste Fangruppe, sie wird oft verdächtigt, politisch (zu) weit rechts zu stehen, kein Problem damit zu haben, dass Neonazis in ihrem Umfeld agieren. Ihr Logo zeigt den Kopf von Kaiser Karl.

Zehn Jahre Yellow Connection, das beweist Durchhaltevermögen. Aber wer ist die Person, die dort abgebildet ist? Die Frage konnte nicht geklärt werden.

Die Yellow-Connection-Choreografie war wirklich eine Glanzleistung. Das muss man gesehen haben.

Ein Fanmarsch

Bereits in den Vormittagsstunden sammelten sich etliche Anhänger der Alemannia zum Fanmarsch auf dem Markt. So einen Fanmarsch sieht man nicht alle Tage. Gegen 10.30 Uhr zogen, nach polizeilichen Schätzungen, etwa 2000 Fans geschlossen, singend und trommelnd zum Tivoli. Die Polizei schreibt dazu: „Vor dem Rathaus war danach eine Reinigung durch die Mitarbeiter des Aachener Stadtbetriebs erforderlich, da auf der Platzfläche zahlreiche zerbrochene Glasflaschen hinterlassen worden waren.“

Naja, ein paar zerbrochene Flaschen, da wird Aachen ja noch drüber hinwegkommen. – Leider wurde auch Pyrotechnik abgebrannt. Das ist gefährlich und wird für die entsprechenden Aktiven teuer, verspricht die Polizei.

Nächstes Wochenende bestreiten Alemannia Aachen und der Bonner SC das Endspiel um den Mittelrheinpokal: Samstag, 25. Mai, um 13.45 Uhr im Sportpark Höhenberg in Köln. Das Spiel wird in einem Livestream übertragen.

***

Sagenhaft und rätselhaft zugleich: Kaum ertönt im Stadion (vor Spielbeginn) der Song von Udo Jürgens „Ich war noch niemals in New York“ singen alle mit, laut und beseelt.

Ein anderer Klassiker, der immer gut ankommt und wie verrückt von allen 27.000 von vorne bis hinten mitgesungen wird: „Sweet Caroline“. Sehr außergewöhnlich, sehr besonders und schön. Aber was hat dieser Song mit Aachen zu tun? – Keine Ahnung.

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Platz nehmen in „Stadtmöbeln“ – und ein kostenloses Eis gibt es auch noch!

Beim Fest auf dem Trierer Platz hat man es neulich schon gesehen: Da standen an zwei Stellen „Stadtmöbel“. Man konnte Platz nehmen und sich mit Leuten unterhalten.

Die Möbel kommen jetzt wieder zum Einsatz – am kommenden Mittwoch, 22. Mai, von 15 bis 18 Uhr und noch mal am Mittwoch, 29. Mai, von 12 bis 15 Uhr. Dann kommt sogar noch ein Eiswagen hinzu.

Wo normalerweise Pkw abgestellt werden, stehen jetzt „Stadtmöbel“. Das hat mit ISEK zu tun, und was diese Buchstaben bedeuten, wird im Text erklärt. Fotos: Odys Studios

Der Stadtteil Forst reicht bekanntlich von Rothe Erde bis Driescher Hof. Ein Riesen-Stadtteil ist das, der aber ein paar coole Ecken, also Plätze hat. Die werden ganz schnöde als Parkplätze genutzt. Aber: Auf denen könnte man auch was anderes machen. Zusammen mit Bodo Lamp von der Stadtverwaltung, zum Beispiel, jenem freundlichen  Menschen, der einem hilft beim Weg durch die Verwaltung (an wen kann ich mich wenden, wenn . . . )

An den genannten zwei Tagen kann man sich ein paar Stunden zusammensetzen und schauen, ob man was miteinander anfangen kann im Viertel. Ein Versuch wäre es – falls man gerade Zeit hat – wert, oder?

Plätze in Forst können viel mehr sein als Abstellplätze für Autos. Sie können Treffpunkte sein, Plätze zum Spielen, grüne Oasen.

Foto: Nennt sich Stadtterrassen und die sind für alle da.

Die Zukunft des Stadtteils Forst – man glaubt es nicht – hängt an einem Projekt, das trägt den Namen „Integriertes Stadtentwicklungskonzept“, davon muss man sich nur die Abkürzung merken: ISEK. Stadtentwicklung ist eine komplizierte Sache, mehr dazu hier. Am Ende von der „Entwicklung“ leben alle besser und mit mehr Kontakten in ihrem Wohnviertel, und schöner aussehen tut es auch. Bis dahin: Man sieht sich.

Mehr zu Stadtterrassen: hier klicken

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#z3same wird gefeiert: Nicht auf dem Markt, sondern auf dem Tivoli-Vorplatz

UPDATE: Das Fest zum Aufstieg wird gerade ein wenig neu- und umgeplant. Sobald feststeht, wie es nun tatsächlich ablaufen soll, versuchen wir eine Darstellung.

Autokorso, Feier, Familienfest am Sonntag – folgt mal Die Kartoffelkäfer auf Facebook. Dort gelingt es oft, ganz aktuell zu sein und den Überblick nicht zu verlieren.

Nachdem sich nun weltweit jahrelang eine Katastrophe an die andere reihte, gibt es in Aachen richtig was zu feiern.

Die offizielle Aufstiegsfeier von Alemannia Aachen geht am Samstag, 25. Mai, ab 17 Uhr auf dem Vorplatz des Tivoli über die Bühne. Nach guten Gesprächen mit der Stadt Aachen, also der Oberbürgermeisterin, hat sich diese Variante offenbar als die beste Option erwiesen. Sie ist vor allem bezahlbar. Der Markt wäre horrende teuer geworden (wegen des Sicherheitskonzepts), obwohl es auch cool gewesen wäre, die Mannschaft auf der Rathaustreppe zu sehen.

Die Mannschaft wird am Samstag nach dem Pokalfinale gegen den Bonner SC, Anstoß 13.45 Uhr im Kölner Sportpark Höhenberg, zur großen Feier zum Tivoli an der Krefelder Straße zurückkehren. Dort gibt es ein Fest mit Musik, Imbiss- und Getränkewagen. Es ist Platz für viele Tausend Gäste. Der Eintritt ist natürlich frei. Die Mannschaft wird ab 18.30 Uhr erwartet. Wenn es keine Verlängerung und kein Elfmeterschießen gibt.

Eine Feier auf dem Aachener Markplatz war in den letzten Tagen in Erwägung gezogen worden. Am Sonntag hätte dies „erhebliche organisatorische und sicherheitstechnische Auflagen und Herausforderungen mit sich gebracht“, sagte Sascha Eller, Geschäftsführer der Alemannia. Die Abstimmungsgespräche im Rathaus seien konstruktiv und positiv verlaufen, betonte er.

Noch mehr Plakate . . .

Die einen gratulieren öffentlich der Alemannia, die anderen werben für ihre politischen Vorstellungen. Im öffentlichen Raum ist alles möglich.
Ein Garagentor kann eine Leinwand sein. Gesehen in der Augustastraße.

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Nicht jede/r freut sich, wenn Rädern viel Platz eingeräumt wird

Nichts als Ärger mit dem Radverkehr. Personen auf Zweirädern, Lastenrädern, E-Bikes . . . es werden immer mehr, haben im Rathaus eine starke Lobby, beim autofahrenden Teil der Bevölkerung aber schlechte Karten. Menschen auf ZweiRädern gehen in Aachen den Leuten auf den Keks.

Dieser Tage ist in dem Zusammenhang von 2 Radrennen die Rede („UCI 3Rides Gran Fondo Race“ und „UCI Gravel World Series“) innerhalb des 3Rides-Vestivals, wo Straßensperren großen Verdruss bereiteten. Sperren tauchten am vergangenen Sonntag in Aachen und in der Eifel überraschend auf und sollen Menschen für Stunden in ihre Häuser und Wohnungen gefangen gesetzt haben. Und das am Muttertag, wo praktisch jede/r sich auf den Weg zu seinem Mütterlein macht.

Und das Schlimmste, es kam zu wirklich schrecklichen Unfällen, wie die Tageszeitung heute enthüllt.

Den Muttertag verpassten die einen, die Kinderkommunion und ein lange geplantes, gemeinsames Frühstück die anderen. In Aachen, Stolberg und in der Nordeifel waren Straßen (teils 6 Stunden lang) gesperrt, unbefahrbar, weil abgeriegelt zugunsten von sporttreibenden Menschen auf Rädern.

Wie konnte so eine Vollpanne passieren?

Sie ereignete sich, weil vermutlich niemand die Anwohner über die Straßenrennen informiert hatte – weder über Sperrungen, noch über Umleitungen, und die Streckenposten sollen auch von nichts eine Ahnung gehabt haben. Zig tausende Info-Flyer sollen zwar gedruckt, aber nicht verteilt worden sein. Prognose: Der Fall wird vor Gericht landen, der Schuldige wird zu einer Geldstrafe verdonnert.

***

Nächste Schreckensmeldung: Der Verein Mobile Vernunft rüstet sich zum Bürgerbegehren. Die Herrschaften haben die „ideologisch begründeten Schikanen für den motorisierten Individualverkehr“ satt, so schreiben sie auf ihrer Homepage  https://www.mobile-vernunft.com/ Sie wollen verhindern, dass den Pkw zugunsten von Fahrrädern (und Fußgänger*innen) Platz weggenommen wird.

Das Bürgerbegehren will genau das Gegenteil von dem erreichen, was als Radentscheid bekannt geworden ist und 2019 mit großer Mehrheit im Stadtrat beschlossen wurde. Der Verein will freie Fahrt auf den großen Einfallstraße von Aachen, sei es nun die Trierer Straße, die Lütticher-, die Jülicher oder seien es die anderen Radialen, teils zweispurig auf beiden Seiten, die bis ins Zentrum der Stadt führen.

Von solchen Straßen träumen vermutlich Mitglieder des Vereins Mobile Vernunft. Und das sind bei denen keine Albträume. Fotos: AachenNews Archiv

Freie Fahrt für Pkw soll es auch auf den Gräben und Ringen geben. Man will mit den Pkw nicht nur tief in Aachens Mitte eindringen, sondern auch noch beliebig rund um das Zentrum und im Zentrum herumkreisen – auf allen Straßen, die mit -graben enden und auf den Alleen.  

Klar, dass beim motorisierten Kreisen die Sperrungen von Templergraben und Annuntiatenbach ebenfalls wegfallen müssen, jedenfalls nach den Vorstellungen des Vereins Mobile Vernunft. Was durchgesetzt werden soll, ist alles auf der Homepage nachzulesen. Wörtlich: 

  • Leistungsfähigkeit der Ein- und Ausfallstraßen, die sich in der Straßenbaulastträgerschaft der Stadt Aachen befinden, d.h. bei Bundes- und Landstraßen innerhalb der Ortsdurchfahrt liegen, für den MIV (Motorisierter Individualverkehr) erhalten.
  • Keine weiteren Unterbrechungen des Graben- und Alleenringes und keine Schleifenlösungen.
  • Öffnung von Templergraben und Annuntiatenbach.
Traumhaft schön. In der oberen Pontstraße sind sie willkommen: Radfahrer*innen und Menschen, die zu Fuß unterwegs sind.

Zum Weiterlesen: Über die Probleme beim 3Rides Festival und Was ist ein Bürgerbegehren?

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Nach Kurzurlaub in Zandvoort, jetzt wieder in Aachen

Die Nordsee, wie gemalt. Fotos: Henning Brinkmann
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Online und im Grashaus am Fischmarkt: Infos über die Stadt Chernihiv in der Ukraine

Die Reihe „Europa am Dienstag“ rückt heute, 14. Mai, um 19 Uhr die Städtepartnerschaft zwischen Aachen und der ukrainischen Stadt Chernihiv in den Vordergrund. Anlässlich des ersten Jahrestages der Solidaritätspartnerschaft zwischen den beiden Städten gibt es im Aachen-Museum „Centre Charlemagne“ (am Katschhof) eine Ausstellung, die Aachen und Chernihiv in 40 Fotografien präsentiert.

Zusammen mit Anna Kysil vom Verein der Ukrainer in Aachen stellt Andreas Düspohl, der Kurator der Ausstellung, die Partnerstadt Chernihiv vor.

Es werden Fotos aus der aktuellen Ausstellung gezeigt, ergänzt durch weitere Impressionen aus Chernihiv. Zudem wird Luise Clemens für die Stadt Aachen die Solidaritätspartnerschaft zwischen Aachen und Chernihiv vorstellen. Die Moderation übernimmt Andreas Düspohl.

Der Dialog findet im Grashaus, Fischmarkt 3, und zeitgleich als Online-Übertragung statt. Die Anmeldung erfolgt auf der Website von „Europa am Dienstag“ unter www.europa-dienstag.de.

Die Veranstaltungsreihe wird gemeinsam vom Informationszentrum Europe Direct, dem Europäischen Klassenzimmer der Route Charlemagne sowie der Bischöflichen Akademie Aachen organisiert.

Link zur Anmeldung: https://ogy.de/Aachen-Chernihiv

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Jubiläum: 10 Jahre durch den Hambacher Forst geführt

Es wird weiter gebaggert, abgeholzt und abgerissen, Manheim verschwindet von der Landkarte, der Wald stirbt. Zwei Personen haben sich jetzt schon 10 Jahre lang gegen die Entwicklung gestemmt und bei diversen Waldspaziergängen viel Wissen über Natur und Umwelt unter die Menschen gebracht.

Ihnen wurde dieser Tage gedankt. Eine Auszeichnung wie das Bundesverdienstkreuz oder der Rheinlandthaler des LVR wäre durchaus angebracht. Ein Bildband ist schon 2022 erschienen.

„Wald statt Kohle“ und „Hambi bleibt“, diese Slogans sind in unserer Region bekannt geworden. Michael Zobel und Eva Töller haben mehrere tausend Menschen durch den Wald geführt und ihnen die Augen geöffnet. Fotos: Hans Falk
Baumhaus der neuen Besetzer. Genau 10 Jahre nach dem ersten Spaziergang 2014 gab es einen Jubiläumsspaziergang.

Gefeiert wurde das 10-Jährige mit einer Radtour, Musik, Redebeiträgen, Führungen, Essen und Trinken und mehr. Ein bewegender Tag für alle, die dabei waren. Und es geht weiter mit vielfältigen Aktionen, denn die Zerstörung der Lebensgrundlagen schreitet ungebremst voran. „Wir sind mitten in der Klimakatastrophe. Lasst uns die Bagger stoppen, deutlich vor 2030“, teilen die Umweltaktivisten mit.

Pfingstmontag, 20. Mai: Wie in den letzten Jahren will man mit Fahrrädern zur Kapelle nach Arnoldsweiler kommen und verzierte Kerzen in der Kapelle aufstellen. 

Von vier verschiedenen Orten geht es los, in Arnoldsweiler gibt es Musik- und Wortbeiträge.

Manheim, Kirche: 13 Uhr
Fliegerhorst Nörvenich, Kapelle Alt-Oberbolheim: 13 Uhr
Düren, Bahnhof Nordseite: 13.30 Uhr
Langerwehe, Kirche St. Martin, Hauptstraße: 13.15 Uhr

Treffen aller Fahrradgruppen in Ellen, Kirche: 14.30 Uhr
Ankunft in Arnoldsweiler, Arnolduskapelle: 15 Uhr, Beginn des Programms.

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Zu laut? Über den Lärmaktionsplan soll Besserung erreicht werden

Ihr wohnt an der Autobahn und euch ist es da dauernd zu laut? Ob sich da was ändern lässt, ist ganz und gar ungewiss. Aber immerhin besteht die Möglichkeit, die Situation in einen Aktionsplan reinzuschreiben. Ist das etwa nichts? – Spoiler: Viel bedeutet es nicht.

Ab Montag, 13. Mai, startet die zweite Bürger*innenbeteiligung zum „Entwurf der Fortschreibung des Lärmaktionsplans“ der Stadt Aachen.

Die Verwaltung teilt mit: Der Entwurf ist als PDF zwischen dem 13. Mai und dem 3. Juni zu finden unter www.aachen.de/laermschutz. Ihr sollt euch dann bitte zum Entwurf äußern: Kommentare, Ergänzungen oder Anregungen zum Entwurf können auf der Seite online über ein Formular eingereicht werden.

Die Anregungen und Bedenken „fließen unter Umständen in die Fortschreibung des aktuellen Lärmaktionsplans mit ein“, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Der Plan beschreibe dann Maßnahmen zur Eindämmung und Verringerung von Umgebungslärm für die nächsten Jahre. Zum Hintergrund: Lärmaktionspläne der Kommunen müssen, genau wie die Lärmkarten, nach EU-Recht und Bundesimmissionsschutzgesetz, regelmäßig alle fünf Jahre aktualisiert werden.

Die Kontaktdaten zum Fachbereich der Stadtverwaltung sind ebenfalls auf www.aachen.de/laermschutz hinterlegt.

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Minigolf im Stadtpark wieder möglich. Skater-Anlage auch bald fertig. Alles neu.

Die alte Minigolf-Anlage im Stadtpark liegt jetzt wieder neu und schön in der Landschaft. Die Anlage wurde 1956 eröffnet, war damals für Erwachsene eine Attraktion, später fanden Minigolf nur noch die Kinder attraktiv.

Die Minigolfanlage im Stadtpark hat eine lange Tradition. 68 Jahre nach der Eröffnung kann man auf den erneuerten Bahnen wieder einlochen. Foto: Maja Blümer

Kommunalpolitiker*innen weihten die Anlage dieser Tage mit einem Turnier ein. Dort ist alles mini, nur der Preis der Sanierung nicht: „Die Baukosten beliefen sich auf rund 170.000 Euro für den Garten- und Landschaftsbau sowie rund 58.000 Euro für den Neubau der Bahnen“, so teilt die Stadtverwaltung mit. Die alten Formen der vorherigen Minigolfbahn seien übernommen worden.

Die Bauzeit für das Projekt startete Ende Januar und dauerte bis Ende April 2024. Jetzt werden im Stadtpark noch der Konzertplatz, der Rosengarten, der Senkgarten im Farwickpark sowie die Blumenterrassen herausgeputzt.

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Wer die rollenden Bretter bevorzugt, wird sich für den Aufbau der Skater-Anlage am Vennbahnweg interessieren. Auf dem ehemaligen Maisfeld machen die Arbeiten Fortschritte. Aber noch darf die Anlage nicht befahren werden. Umfassende Infos zu dieser Anlage und besonders zur Historie findet ihr hier. Auch AachenNews hat oft über den 1. Aachener Skateboardclub und seine Anlage informiert. Wir freuen uns schon auf die Wettbewerbe, die dort stattfinden werden. Berichte werden folgen.

Es ist immer schön, wenn Jugendliche ihre Freizeitaktivitäten IN der Stadt ausüben können. Für die Skater*innen war das im Moltkepark (Frankenberger Viertel) wegen der Lautstärke nicht mehr möglich. Jetzt bauen sie sich ihre Anlage außerhalb (auf einem städtischen Grundstück) auf.
Unermüdlich bei der Arbeit: Skater auf ihrem neuen Gelände zwischen Eisenbahnweg und Vennbahnweg in Aachen.

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