CDU nimmt Anlauf zum Sturm auf das Rathaus. Dr. Michael Ziemons soll es machen.

Die Aachener CDU mag die grüne Politik der jetzigen Bürgermeisterin überhaupt nicht und hat schon mal – für die Kommunalwahl in einem Jahr – einen Gegenkandidaten auf den Schild gehoben: Dr. Michael Ziemons (48). Er soll Sibylle Keupen (parteilos) nachfolgen. Das berichtet die örtliche Presse, und der eine oder die andere könnte sagen: Was? In einem Jahr? Das interessiert mich doch jetzt noch nicht. 

Ein berechtigter Einwand, bis September 2025 kann noch viel passieren. Besonders im Osten Europas und dann mit uns im Westen. Aber sei’s drum. Wer ist Michael Ziemons? Zur Zeit bekleidet er noch einen leitenden Posten bei der StädteRegion Aachen (Dezernent für Soziales, Gesundheit und Digitalisierung). Er hat erheblich dazu beigetragen, dass Aachen und die Region einigermaßen gut durch die Corona-Pandemie gekommen sind. (Link zu einem Interview-Podcast hier)

Das hatte uns damals schwer beeindruckt, was er alles organisierte und regelte, im Lockdown und als tausende Menschen plötzlich geimpft werden konnten/mussten/wollten. Derzeit macht Ziemons den Umzug ganzer Teile der StädteRegion in die leerstehenden Aachen Arkaden möglich und sorgt dafür, dass verschiedene Ämter endlich mit dem nötigen Platz und gut organisiert arbeiten können. 

Ziemons wird – so ist es geplant – am 5. Oktober von allen Aachener CDU-Mitgliedern zum OB-Kandidat gewählt, nicht wie bisher von ein paar Delegierten. Ob die Aachener Sozialdemokraten einen eigenen Kandidaten/in aufstellen werden? Vielleicht nicht. Ihnen dürfte der Christdemokrat Ziemons insgesamt sehr sympathisch sein, auch in politischer Hinsicht. Die Grünen haben schon vor einiger Zeit wissen lassen: Ihre Kandidatin ist weiterhin Sibylle Keupen. Zur Erinnerung: Sie wurde 2020 von 67,4 Prozent der Wähler*innen in die Spitzenposition gewählt (Stichwahl).  

Foto: Das wird kein leichter Ritt. Michael Ziemons will für die CDU ins Rathaus, als Aachens neuer Oberbürgermeister.

Wie auch immer im Herbst 2025 die Wahl ausgeht: Mit Sibylle Keupen ist ein zukunfts-zugewandter Geist ins Rathaus und in die Stadt eingekehrt, dahinter wird niemand mehr zurückkönnen. Die CDU verspricht sich mit Ziemons natürlich einen Politikwechsel um 180 Grad, wie in Berlin wird mit denen (und der FDP an ihrer Seite) wohl der Ausbau aller Fahrradstraßen und Lenkungspunkte gestoppt bzw. rückgängig gemacht. Man wird sehen.

Ziemons bei Wikipedia: in Aachen-Brand aufgewachsen, Inda-Gymnasium, Pfadfinder, Zivildienst, u. a. Religion studiert, promoviert, Professor, Dekan, verheiratet, 2 Kinder.  https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Ziemons

Interessanter Artikel von Yonu zum Wahlrecht und eine Aufstellung, wie die Sitzverteilung in Aachen wäre nach der Veränderung des Wahlrechts (mit dem Ergebnis von 2020).

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Aktuell schauen wir – wenn schon Wahlen – dann auch nach Brandenburg. Schon Ende nächster Woche (22. 09.) droht bei den Landtagswahlen in Brandenburg die nächste Erschütterung. Die AfD liegt in den Umfragen knapp vorn. Dem dortigen Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) droht die Abwahl als stärkste Kraft – und er droht für diesen Fall mit seinem Rückzug.

Das gefährdet dann Kanzler Olaf Scholz. Es wird Zeit, dass Franz Müntefering die Rolle von Nancy Pelosi übernimmt und ihm, wie jene dem Joe Biden erklärt, dass er seinen Job als SPD-Bundeskanzler-Kandidat für einen anderen frei machen soll. Aber Scholz ist noch starrsinniger als Biden.

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Aachen in Zahlen, diesmal: Senior*innen

Die Stadtverwaltung teilt interessante Zahlen und Fakten über Senior*innen in Aachen mit. Hier ungekürzt:

Der Anteil der Senior*innen an der Gesamtbevölkerung wuchs in den vergangenen Jahren auch in Aachen stetig. Doch wo und wie leben sie? Menschen ab einem Alter von 60 Jahren gelten als Senior*in. Am 30. Juni 2014 betrug die Anzahl 57.813 (23,3 Prozent). Am 30. Juni 2024 lebten in Aachen 64.063 Senior*innen (24,5 Prozent). Darunter befanden sich 37 Personen in der Altersklasse 100plus.

Altersstruktur/Geschlechterverhältnis

Im Durchschnitt leben Frauen länger. Das zeigt sich auch in den Aachener Daten: In der Altersklasse 60 bis einschließlich 64 sind Frauen mit einem Anteil von 49,3 Prozent noch leicht in der Unterzahl. In den höheren Altersklassen wird der Anteil der Senioren allerdings stetig kleiner. Am 30. Juni 2024 lebten in Aachen 30 Seniorinnen und 7 Senioren, die ein Alter von 100 Jahren und mehr aufwiesen. Der Männeranteil betrug hier 18,9 Prozent.

Hat man das 100. Lebensjahr erreicht, gehört man auch in Aachen zu einer sehr kleinen Teilgruppe der Bevölkerung. Im Juli 2024 betrug der Anteil der Altersklasse 100+ gerade einmal 0,014 Prozent. Die Anzahl der Personen in dieser Altersklasse hat sich seit 2014 nicht grundlegend verändert. 2014 betrug die Anzahl 56: Ihren Höhepunkt erreichte sie 2022 mit 61.

Senior*innen im Stadtgebiet

Abbildung: Stadt Aachen / Fachbereich Bürger*innendialog und Verwaltungsleitung, Abteilung Statistik und Wahlen

Der Anteil der Senior*innen in der Innenstadt und den Randbezirken unterscheidet sich deutlich. In den Statistischen Bezirken Ponttor (11 Prozent), St. Jakob (12,3 Prozent) und Markt (13,6 Prozent) waren die Anteile am 30. Juni 2024 am geringsten. Die Bezirke Steinebrück (38,4 Prozent), Walheim (38,3 Prozent) und Richterich (35,1 Prozent) weisen die höchsten Anteile auf.

Lebenssituation

Im Durchschnitt leben in Aachen 28;5 Prozent der Senior*innen an Adressen, die ausschließlich von Senior*innen bewohnt werden. In den Bezirken Panneschopp (1,5 Prozent), Frankenberg (2,9 Prozent) und Marschiertor (3,5 Prozent) leben die wenigsten Senior*innen in ausschließlich von Senior*innen bewohnten Adressen. In diesen Bezirken lebt der Großteil der Senior*innen mit jüngeren Personen in einem Haus zusammen. Die Bezirke mit dem höchsten Anteil von Senior*innen in Senior*innenadressen sind Beverau (58,8 Prozent), Wahlheim (53,3 Prozent) und Richterich (51,5 Prozent).

Alle „Aachen in Zahlen“-Beiträge sind unter www.aachen.de/statistik, Rubrik „Aachen in Zahlen“, zu finden.

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Etwas Musik: Talahon

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Chillen im Schatten. In der Sonne? Besser nicht.

Blauer Himmel, grüner Rasen, da kann man ausruhen. Hier klicken.

Samstag war wieder Liegestuhlaktion im Elisengarten. Ab 11 Uhr standen 100 orangene Liegestühle im Elisengarten bereit. Schnell war im Schatten kein Platz mehr frei. (hör den Podcast. Wenn Hitze uns krank macht.)

Der Clou bei der Aktion: Wer kurz vor 15.30 Uhr in einem Liegestuhl sitzt und bis 16 Uhr einen Einkaufsbeleg von diesem Tag über mindestens 20 Euro aus einem Laden der Aachener Innenstadt vorzeigen konnte, durfte den Liegestuhl mit nach Hause nehmen.

Um Dom und Rathaus herum hatten unterdessen gestern etwa 300 Handwerker*innen ihre Arbeiten ausgebreitet. Handwerkermarkt (offiziell: Europamarkt). Tausende handwerklich gearbeitete, kleine und große Stücke, manche schon Kostbarkeiten, lagen zum Kauf bereit. Der Markt war sehr gut besucht, sogar überlaufen, möchte man sagen. Die Menschen schoben sich langsam an den Ständen vorbei. Normales Gehen war unmöglich. – Heute (08.09.) geht es weiter: von 11 bis 18 Uhr.

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Im Parkhaus: Abends und nachts wird es laut

Abends und nachts ist das Parkhaus an der Ecke Trierer Straße/Eisenbahnweg fast ganz leer. Da ist viel Platz . . . eigentlich auch tagsüber, aber abends und nachts besonders. Zu später Stunde kommen jüngere Zeitgenossen, die noch keine Autos fahren dürfen, und sie machen Krach.

Irgendwelche Jugendlichen oder auch junge Erwachsene haben keine Möglichkeit, sich zu treffen. Und sei es auch nur zum Quatschen und Chillen. Oder zum laut sein. Schon lange haben sie sich das Arkaden-Parkhaus als Ersatz-Treff auserkoren.

Die Nachbarschaft liegt unterdessen in den Betten, bleibt notgedrungen wach und fragt sich, was nebenan alles passiert. So etwas wie Musik hört man, Schreie, aber auch Flaschen klirren und undefinierbare Geräusche. Es ist laut, 100 Meter weit in den Wohnungen noch zu hören.

Jugendliche vertreiben sich im Arkaden-Parkhaus die Zeit, treffen sich. Alles in Ermangelung eines Zentrums.
Eine Arkaden-Parketage am frühen Abend. Später sind dann auch diese Wagen weg. Neulich wurden die zuständigen Politiker*innen in öffentlicher Sitzung von einer Sozialarbeiterin über den Sachverhalt informiert.

In dem Quartier – nicht weit entfernt vom Parkhaus – befindet sich eine Kirche, leer und entwidmet. St. Bonifatius steht unter Denkmalschutz und wird wohl kaum Jugendlichen zum Treffen und Toben zur Verfügung gestellt. Aber wenn schon nicht das Kirchengebäude, dann vielleicht das vollkommen entkernte, gegenüber stehende ehemalige Pfarrheim (2 Etagen). Niemand weiß, zu welchem Zweck es leer bleibt.

Die Kirche St. Bonifatius ist entwidmet. Dort finden keine Gottesdienste mehr statt.

Die Tore der Kirche sind geschlossen, im angrenzenden wilden Garten sammelt sich Müll. Wäre doch schön, wenn das Bistum oder die zuständige Pfarrgemeinde die Stadt mal wissen ließe, was sie mit dem Gebäude vorhaben. Oder wird jetzt endlos auf einen Käufer gewartet? Wer kauft schon eine Kirche!

Ganz leer und entkernt ist das Pfarrheim (hinten). Dort wohnt niemand mehr. Die Fassade wurde erneuert. Warum das Gerüst samt Vorhang da steht, ist nicht bekannt. Gearbeitet wird dort nicht mehr.

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Forster treffen sich in Forst

Forst. Wenn egal ist, wo du herkommst, dann gehörst du hier hin.

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UPDATE: Veranstaltung fällt aus . . .

Vor 20 Jahren erlebte die EU ihre bisher größte Erweiterung. In Aachen zieht man Bilanz. Am Dienstag, 10. September, um 19 Uhr lädt Europe Direct zu einer Diskussion über die Vergangenheit und Zukunft der Europäischen Union im Grashaus am Fischmarkt 3 ein. 

10 neue Mitgliedstaaten (einschließlich Ungarn) traten im Mai 2004 der EU bei, gefolgt von Bulgarien und Rumänien 2007 sowie Kroatien 2013. Dazu teilt Europe Direct mit, diese Osterweiterung habe einen Wendepunkt für Europa markiert, „indem sie die jahrzehntelange Teilung des Kontinents überwand und Millionen Menschen neue Chancen eröffnete“.

Zwei Jahrzehnte später sei es nun Zeit, Bilanz zu ziehen: Was haben wir aus diesem Prozess gelernt? Welche Aspekte haben sich bewährt, und wo müssen wir bei zukünftigen Erweiterungen vorsichtiger sein? Wie können wir einen fairen Beitrittsprozess für die Ukraine gestalten, der sowohl den Bedürfnissen des Landes als auch den Bedenken bestehender EU-Mitglieder Rechnung trägt? Insbesondere die Entwicklungen in Polen und Ungarn werfen Fragen auf, wie wir demokratische Werte und Rechtsstaatlichkeit in der erweiterten Union besser schützen können.

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Pflanzen am Straßenrand verhindern die freie Sicht auf ankommende Fahrräder

Die Pflege des Straßenbegleitgrün ist auch nicht immer einfach. Wird sie vernachlässigt, kann es zu schlimmen Unfällen kommen. Dabei braucht der Stadtbetrieb manchmal einen Hinweis. Diese Leute können schließlich nicht überall sein.

Mit „Straßenbegleitgrün“ sind die Büsche und Pflanzen gemeint, die am Rande von Straßen wuchern. Es ist meistens robustes Grünzeug, das einiges an Autoabgasen verträgt. An der Kreuzung Prager Ring/Grüner Weg verdeckt das Straßenbegleitgrün die Sicht, ankommende Radfahrer*innen werden von Rechtsabbiegern in den Grünen Weg nicht gesehen, besonders wenn es dunkel ist.

Im Hintergrund die Gasballons. Hier gibt es keine Chance, Radfahrer auf dem Radweg rechtzeitig zu erkennen. Foto: Dipl.-Ing. A. Thiel

Die gleiche Szene – am Tag fotografiert. Hinter dem Gebüsch steht ein weißes, großes E-Bike, nichts davon ist zu sehen. Ein Autofahrer hätte wenig Chancen, den ankommenden Radfahrer zu beachten.

Genau auf der Ecke müsste das Grün ganz kurz geschnitten werden.

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Jakobstraße neu und schön. Nur: Was ist daran Premiumfußweg?

Die Jakobstraße in Aachen – schön ausgebaut, aber passt die Bezeichnung Premiumfußweg? Haben wir da was falsch verstanden?

Fünf Jahre ist es wohl her, dass für Premiumfußwege geworben wurde. Eine Idee wurde damals diskutiert, gemäß der man „auf einem Fußweg vom Zentrum ins Grüne“ spazieren sollte. Auf breiten Bürgersteigen, vorbei an Bäumen und Pflanzbeeten.

Jetzt ist der Premiumfußweg untere Jakobstraße fertig geworden. Eine schöne Straße liegt da, neue Bürgersteige – aber warum sind die so schmal? Und überhaupt: Hatten wir uns nicht unter einem Premiumfußweg etwas anderes vorgestellt?

Eine schöne, neue Straße ist entstanden, die Anwohner und Geschäftsleute sind bestimmt glücklich. Aber dass es nun besonders inspirierend und erholsam wäre, aufmerksam durch diese Straße zu streifen? – Insgesamt soll es in Aachen einmal 10 Premiumwege geben. Wir sind gespannt.

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Polizeibericht: Nach verbotenem Rennen geht es ohne Motorräder zurück nach Hause

Private Rennen im öffentlichen Verkehrsraum sind verboten und wie bekannt überaus gefährlich – private Rennen vor den Augen der Polizei sind zudem noch teuer. Das durften zwei Niederländer am vergangenen Samstag als Lehre für ihr Leben mitnehmen.

Die beiden fielen einer Polizeistreife gegen 18.15 Uhr auf der Trierer Straße auf. In Höhe der Königsberger Straße kamen den Beamten die beiden Motorräder, offenkundig mit hoher Geschwindigkeit, entgegen. Ohne die roten Ampeln zu beachten und bei weiter überhöhtem Tempo setzen die Männer (33 und 34) ihre Fahrt in Richtung Innenstadt fort.

Polizeiarbeit ist Teamarbeit! Und die Mitglieder einer Hundertschaft erfuhren per Funk von den Rasern. So wurde letztlich ein Motorrad an der Neuenhofstraße von der Hundertschaft und das andere an der Kreuzung Madrider Ring und Hüttenstraße vom Streifendienst angehalten.

Die hochmotorisierten und -wertigen Motorräder wurden sichergestellt. Ein schwacher Trost für die zwei Raser dürfte dabei die räumliche Nähe zu ihrem Heimatland gewesen sein: Es ging mit hervorragender Busverbindung in Lederkombi und Helm zurück in die Niederlande. (And.)

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Es geht los: Aachen probiert Schulstraßen aus

Aachen bekommt vier Schulstraßen, zwar nur für eine Woche und da auch nur für die Zeit von 7.30 bis 8.15 Uhr. Aber immerhin. Ein erster Versuch soll gemacht werden.

Für Kinder müssen die Schulwege irgendwann einmal sicherer werden. Eltern, die in ihren Wagen die Kinder bis zum Schultor fahren und vor der Schule rangieren, tragen dazu nicht bei. So könnte man in der Bringzeit, also morgens, die Straße, in der die Schule liegt, für eine Weile sperren. Das soll in Aachen ausprobiert werden. In der Europäische Mobilitätswoche (16. – 20. September 2024) ist derartiges erlaubt.

Als es Ende 2023 offiziell gestattet wurde, den motorisierten Verkehr im Umfeld von Schulen morgens zu reduzieren, da gingen bei der Stadtverwaltung sofort viele Anfragen und Anträge ein. Es wurde klar: Das Interesse ist groß. Jetzt geht es kurzfristig ans Ausprobieren, es sollen Erfahrungen gesammelt werden.

Vier Grundschulen wurden ausgewählt, die Interesse an Einrichtung einer Schulstraße haben: die GGS Brühlstraße in Eilendorf, die Grundschulen Hanbruch und Höfchensweg und die GGS am Höfling. Für Pkw wird an bestimmten Stellen die Zufahrt zu den Schulen nicht möglich sein. Die Kinder sollen an bestimmten, kenntlich gemachten Elternhaltestellen aussteigen.

Foto: „Ohne Auto zur Schule“, davon träumen Pädagog*innen und Anwohner*innen.

Für Anwohner gibt es Ausnahmegenehmigungen, rausfahren aus der jeweiligen Straße kann man sowieso immer, und für Fahrräder bleiben die Straßen generell befahrbar. Um die Aktion – sie läuft unter dem Namen „Schulstraße erleben“ – bekannt zu machen, kommen Spannbänder, Plakate und Flyer zum Einsatz. Außerdem jede Menge andere Informationen, besonders auch für die Anwohner. Die ganze Sache wird gut vorbereitet, gründlich ausgewertet und erforscht, da macht sich die Verwaltung viel Arbeit und gibt sich total viel Mühe.

Ein Verkehrsschild wird gern übersehen, Schulstraßen wären möglicherweise wirkungsvoller. Fotos: AachenNews Archiv

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