
Eine Gruppe gemeinwohl-orientierter Menschen in Unterforst hat das Areal rund um die Kirche St. Bonifatius (Mataréstraße) freundlicherweise zur Verfügung gestellt bekommen. Dort ist ein Nachbarschaftsgarten angelegt worden, der von Wochenende zu Wochenende immer schöner wird.


Die Kirche St. Bonifatius steht unter Denkmalschutz. Sie war erst kürzlich Teil der Wanderausstellung „Kirche als Vierte Orte“. Es gab viel positive Resonanz, viele Gäste zog es nach Unterforst. Die Ausstellung fand auch überregional Beachtung. Im Rahmenprogramm gab es u. a. eine Lange Tafel.
Gäste und Anwohner hatten den Eindruck: „Hier in Forst passiert etwas.“ Allerdings wurde auch deutlich, dass die Menschen in Unterforst einen Raum als Treffpunkt für ihr Quartier brauchen.

Die Kirche ist auch in großer Hitze ein kühler Ort, sie ist aber leider immer verschlossen. Wie schön wäre es, wenn man sich – wegen der derzeitigen Hitze – mal ein paar Stunden in das Gebäude setzen und sich abkühlen könnte!

In dem Quartier hat man noch viele gute Ideen, unter anderem ist daran gedacht, auf dem Bunkervorplatz einen sog. „Tauschschrank“ für Bücher und Spiele aufzustellen. Aber: Selbst für das kleinste Projekt braucht man etwas Geld. Und die Stadt ist infolge wegbrechender Gewerbesteuer selbst froh, wenn sie die Pflichtaufgaben erfüllen und früher gegebene Zusagen auf finanzielle Unterstützung einhalten kann.
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