Der Fachbereich Sport teilt mit, dass das Freibad Hangeweiher am Dienstag, 28. Mai, von 6 Uhr bis in den Nachmittag hinein zeitweise nicht beheizt werden kann.
Der Grund dafür sind Arbeiten an der Fernwärmeversorgung des Schwimmbads. Es kann also sein, dass keine warmen Duschen zur Verfügung stehen. Auch die Wassertemperatur der Becken kann an diesem Tag niedriger als sonst sein.
Falsch befüllte Biotonnen, vor einem Haus an der Trierer Straße, mit dessen Bewohnerinnen wegen Sprachproblemen kein Gespräch zustande kommt. Im Gegenteil: Die offensichtlich muslimischen, jungen Frauen haben Angst, wenn man versucht, mit ihnen über Abfall zu sprechen.
Was soll man da machen? Wer kann ihnen erklären, dass Bio-Abfall wertvoll ist, dass man daraus guten Kompost machen kann? Hier ist niemand ein Vorwurf zu machen. Die Frauen sind bestimmt okay, sie kümmern sich zum Beispiel aufopferungsvoll um ihre kleinen Kinder, aber sie verstehen nicht, was man gegen ihre Abfall-Entsorgung haben kann.
Die Frauen sollten es sich einfach machen und generell Abfälle in die graue Tonne stopfen, da machen sie nichts falsch.
Einst baute man in Rothe Erde einen Konsumtempel, die Aachen Arkaden. Völlig deplatziert in einem Viertel, wo niemand Geld für viel Konsum hat. Wer die Idee hatte – Schwamm drüber. Wer diese Idee erlaubte zu realisieren, dem hat man hoffentlich einen anderen Job gegeben.
Jetzt, nach etwa 5 Jahren Leerstand, ist das riesige Gebäude auf dem besten Weg, ein Bürogebäude zu werden. Die StädteRegion hat es in weiten Teilen gemietet und verschiedene Behörden dort untergebracht. Zusätzlich zum Gesundheitsamt, das sich ja quasi von Anfang an in dem Bauwerk befand.
Hinzugekommen ist im Mai – übergangsweise – eine zentrale Anlaufstelle für die Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen. Genau so eine Stelle fehlt ja derzeit in Aachen. Wer etwa aus der Ukraine nach Aachen geflüchtet ist, kann in den Arkaden erfahren, wie er/sie den Schul- oder Berufsabschluss usw. ergänzen kann, damit bei uns die Karriere fortgesetzt und der Fachkräftemangel verringert wird.
Die neue Filiale der Sparkasse in den Arkaden ist eröffnet.
In dem Gebäude mit angebautem Parkhaus befinden sich jetzt eine Filiale der Sparkasse, das Kommunale Integrationszentrum, das Gesundheitskiosk, das Ausländeramt, das Gesundheitsamt, weitere werden folgen.
Nach den spontanen Aufstiegsfeierlichkeiten folgen jetzt: Pokalfinale gegen den Bonner SC in Köln und die organisierten Festivitäten. Alles vermutlich ziemlich froh und ausgelassen.
Die zuständigen Herrschaften von Stadt, Alemannia und Polizei haben sich im Rathaus getroffen und alles wasserdicht gemacht. Zuletzt hatte es ein blödes Hin und Her gegeben: Feiern auf dem Marktplatz, ja oder nein? Wenn ja mit wieviel Leuten und an welchen Tagen? Mit oder ohne Familien oder wie oder was? Man blickte zum Schluss nicht mehr durch.
Doch jetzt steht das Programm fest:
Samstag, 25. Mai, Tivoli: Das Fan-Fest auf dem Vorplatz des Stadions an der Krefelder Straße startet mit einem Public Viewing. Anstoß ist um 13.45 Uhr. Am Abend wird die Mannschaft am Tivoli erwartet, um mit den Fans zu feiern.
Samstag, 25. Mai, Innenstadt: Auf dem Rückweg vom Pokalfinale gegen den Bonner SC wechselt die Mannschaft in Aachen die Fahrzeuge. Voraussichtlich gegen 18 Uhr wird sich das Team auf eine Parade durch die Innenstadt inklusive eines kurzen Stopps auf dem Marktplatz begeben. Ziel des Umzugs ist schließlich der Tivoli. Die Mannschaft wird im Bereich Löhergraben auf einen offenen Wagen steigen und gut sichtbar durch Aachens Innenstadt rollen. Die Route: Jakobstraße, Marktplatz, Großkölnstraße, Sandkaulstraße, Krefelder Straße.
Noch leer, aber am Samstag geht es vor dem Stadion rund. Es gibt ein Public Viewing und es wird gefeiert. Hoffentlich ein Sieg über die Bonner.
Sonntag, 26. Mai, Innenstadt: Der offizielle Empfang der Mannschaft im Rathaus findet am Sonntagmittag um 12 Uhr statt. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen nimmt das Team persönlich an der Rathaustreppe in Empfang. Nach dem nicht-öffentlichen Teil im Rathaus folgt ein weiterer Auftritt auf der Rathaustreppe.
„Alemannia und Stadt Aachen verstehen den Sonntag ausdrücklich als familienfreundliches Zusammenkommen“, so wurde mitgeteilt. Jugendmannschaften von Alemannia Aachen würden auf dem Marktplatz erwartet. Ein kleines Rahmenprogramm mit Redebeiträgen und Musik werde den öffentlichen Teil auf der Rathaustreppe abrunden.
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Insgesamt wundert man sich doch sehr, dass überhaupt daran GEDACHT wurde, eine Fußballmannschaft, die aufgestiegen ist, nicht auf der Rathaustreppe zu empfangen. Sieger stehen IMMER auf Rathaustreppen (bzw. -balkons). Von den siegreichen Weibern an Karneval bis zu den Karlspreisträger*innen: Sie gehören auf diesen magischen Ort. Und werden genau dort von ihren „Fans“ gefeiert.
Das Geld wäre nicht da, hieß es, danach alles wieder sauber zu machen? HÄÄ? Da weiß man von Karneval aber anderes. Klar, die Fußball-Fans sind keine Chorknaben, keine Heiligtumsfahrt-Pilgerer und auch kein Mädchen-Häkelverein. Sie haben zum Feiern und zum Trauern (z. B. um Werner Fuchs) gänzlich andere Formen, die die kulturell dominierende Schicht am liebsten verbieten würde. Wie üblich: überheblich und arrogant!
Die elfjährige Leidenszeit in der 4. Liga ist vorbei. Aber: Mannschaften aus Dresden, Cottbus und Rostock werden kommen, mit bundesweit bekannten Fans, die bei jeder Gelegenheit hemmungslos gewalttätig sind. Da wird man sich noch sehnsüchtig an Feiern erinnern, wo auf dem Markt und in der Großkölnstraße bloß ein paar Flaschen zerdeppert und Müll und Scherben hinterlassen wurden. (Gab es eigentlich zusätzlich Mülleimer? Bestimmt nicht.)
Stadtverwaltung, Polizei und Alemannia sollten sich schon jetzt intensiv darauf vorbereiten, wie man mit anrückenden gewalttätigen Fans fertig wird und wie im Stadion die Verwendung von Pyrotechnik verhindert werden kann. JETZT Konzepte machen, jetzt nicht pennen! Die Aachener Fans werden sich nicht verprügeln lassen, sie singen ja jetzt schon: „weä jät well, dea kann jo komme“. Es wäre fatal, wenn man in Aachen quasi schlecht vorbereitet entsprechenden Auftritten von Fans begegnet und hinterher sagt: „Das hat ja keiner ahnen können, dass die Fans keine Rücksicht nehmen auf die Menschen in der Stadt.“
„Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte“ so lautet in diesem Jahr das Motto am Tag des offenen Denkmals (Sonntag, 8. September). Wer über ein Wahr-Zeichen verfügt, kann sich an diesem Tag beteiligen. Dazu kann man sich anmelden: bis zum 9. Juni bei Björn Schötten/Kommunikation für Architektur und Kultur(Tel. 0241/40071866, E-Mail: denkmal@synthese-web.de).
Folgende Angaben werden benötigt: Was findet statt (Führung, Ausstellung, Planspiel oder anderes)? Wo (Treffpunkt, welches Denkmal)? Wann (Uhrzeit)? Wer (Veranstalter, Verein)?
„Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte“, so lautet das Motto des Tags des offenen Denkmals 2024. Wer Teil des Programms werden möchte, kann sich bis zum 9. Juni anmelden. Foto: Stadt Aachen / Peter Wery
Stadtkonservatorin Monika Krücken sagt: Wahrzeichen beschreiben oftmals Bauten, die uns als wiedererkennbare Sehenswürdigkeiten in Erinnerung bleiben. Sie stehen im Kontext mit einem bedeutenden historischen Ereignis, prägen die Stadtsilhouette oder sind weithin sichtbar. Sie werden ein Symbol, ein Zeichen des Ortes. Dies gilt nicht nur für Dom und Rathaus, sondern zum Beispiel ebenso für die Rhein-Maasländische (Aufbau)-Architektur in der historischen Altstadt oder für die charakteristische Blockrandbebauung mit ihren historisierenden Fassaden, die die verschiedenen Gründerzeitviertel Aachens prägt.
Weitere Informationen
Man kann sich zusätzlich direkt bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unter www.tag-des-offenen-denkmals.de anmelden. Dann bittet die Stadt Aachen darum, auf jeden Fall auch Björn Schötten über die Aktivität zu informieren. So kann gewährleistet werden, dass man im lokalen Programmheft für die Stadt Aachen, das in Papierform und im Internet erscheint, aufgenommen wird.
Aus und vorbei: In der 4. Liga sieht man die Alemannia vorerst nicht mehr wieder. Das letzte Spiel in dieser Liga ging Samstag über die Bühne, es war ein Fest. Ab sofort gehts weiter in Liga 3.
27.900 sahen das letzte 4.-Liga-Spiel der Alemannia. Das erste Tor für Aachen fiel schon in der 3. Minute.
Die Lokalzeitung und Facebook sind voll damit, deshalb hier nur kurz. Aachen hat gegen SSVg Velbert mit 2:0 gewonnen. Einzige unschöne Szene auf dem Platz: Nach einem Handgemenge gab es eine Rote Karte für Velbert und eine Gelbe für Aachen. Die Aachener Torschüsse waren wunderbar anzusehen und wurden natürlich mit Gesang gefeiert.
Ein Grund zur Freude war gleich zu Beginn die Choreo, diesmal riesengroß und auf zwei Seiten des Stadions. Auf der einen Seite stand „ULTRAS“, so bezeichnen sich besonders aktive Fans, die sich auch sozial engagieren. Aber Vorsicht: Überambitionierte Ultras können auch mal über die Stränge schlagen, anderen Fangruppen die Schals klauen, schlimmstenfalls prügeln sie sich.
Gelbe und schwarze Plastikfetzen lagen auf den Plätzen, wurden geschwenkt und ergaben das Wort ULTRAS. Wobei die Fans auf den Plätzen selber gar nicht wussten, welches Worte sie da transportierten.
Die Fans von gegenüber gerieten wegen der Choreo geradezu in eine Euphorie. Gigantisch groß, diesmal auf zwei Tribünen und alle machten mit. Das sieht man sonst nie.
Am Tivoli gibt es drei Fangruppen, die Yellow Connection ist eine davon. Die feierte sich selbst, bzw. ihr Jubiläum (10 Jahre) auf der Südtribüne/Werner-Fuchs-Tribüne. Eine weitere große Ultra-Fangruppe ist die kbu. Es ist die älteste Fangruppe, sie wird oft verdächtigt, politisch (zu) weit rechts zu stehen, kein Problem damit zu haben, dass Neonazis in ihrem Umfeld agieren. Ihr Logo zeigt den Kopf von Kaiser Karl.
Zehn Jahre Yellow Connection, das beweist Durchhaltevermögen. Aber wer ist die Person, die dort abgebildet ist? Die Frage konnte nicht geklärt werden.
Die Yellow-Connection-Choreografie war wirklich eine Glanzleistung. Das muss man gesehen haben.
Ein Fanmarsch
Bereits in den Vormittagsstunden sammelten sich etliche Anhänger der Alemannia zum Fanmarsch auf dem Markt. So einen Fanmarsch sieht man nicht alle Tage. Gegen 10.30 Uhr zogen, nach polizeilichen Schätzungen, etwa 2000 Fans geschlossen, singend und trommelnd zum Tivoli. Die Polizei schreibt dazu: „Vor dem Rathaus war danach eine Reinigung durch die Mitarbeiter des Aachener Stadtbetriebs erforderlich, da auf der Platzfläche zahlreiche zerbrochene Glasflaschen hinterlassen worden waren.“
Naja, ein paar zerbrochene Flaschen, da wird Aachen ja noch drüber hinwegkommen. – Leider wurde auch Pyrotechnik abgebrannt. Das ist gefährlich und wird für die entsprechenden Aktiven teuer, verspricht die Polizei.
Nächstes Wochenende bestreiten Alemannia Aachen und der Bonner SC das Endspiel um den Mittelrheinpokal: Samstag, 25. Mai, um 13.45 Uhr im SportparkHöhenberg in Köln. Das Spiel wird in einem Livestream übertragen.
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Sagenhaft und rätselhaft zugleich: Kaum ertönt im Stadion (vor Spielbeginn) der Song von Udo Jürgens „Ich war noch niemals in New York“ singen alle mit, laut und beseelt.
Ein anderer Klassiker, der immer gut ankommt und wie verrückt von allen 27.000 von vorne bis hinten mitgesungen wird: „Sweet Caroline“. Sehr außergewöhnlich, sehr besonders und schön. Aber was hat dieser Song mit Aachen zu tun? – Keine Ahnung.
Beim Fest auf dem Trierer Platz hat man es neulich schon gesehen: Da standen an zwei Stellen „Stadtmöbel“. Man konnte Platz nehmen und sich mit Leuten unterhalten.
Die Möbel kommen jetzt wieder zum Einsatz – am kommenden Mittwoch, 22. Mai, von 15 bis 18 Uhr und noch mal am Mittwoch, 29. Mai, von 12 bis 15 Uhr. Dann kommt sogar noch ein Eiswagen hinzu.
Wo normalerweise Pkw abgestellt werden, stehen jetzt „Stadtmöbel“. Das hat mit ISEK zu tun, und was diese Buchstaben bedeuten, wird im Text erklärt. Fotos: Odys Studios
Der Stadtteil Forst reicht bekanntlich von Rothe Erde bis Driescher Hof. Ein Riesen-Stadtteil ist das, der aber ein paar coole Ecken, also Plätze hat. Die werden ganz schnöde als Parkplätze genutzt. Aber: Auf denen könnte man auch was anderes machen. Zusammen mit Bodo Lamp von der Stadtverwaltung, zum Beispiel, jenem freundlichen Menschen, der einem hilft beim Weg durch die Verwaltung (an wen kann ich mich wenden, wenn . . . )
An den genannten zwei Tagen kann man sich ein paar Stunden zusammensetzen und schauen, ob man was miteinander anfangen kann im Viertel. Ein Versuch wäre es – falls man gerade Zeit hat – wert, oder?
Plätze in Forst können viel mehr sein als Abstellplätze für Autos. Sie können Treffpunkte sein, Plätze zum Spielen, grüne Oasen.
Foto: Nennt sich Stadtterrassen und die sind für alle da.
Die Zukunft des Stadtteils Forst – man glaubt es nicht – hängt an einem Projekt, das trägt den Namen „Integriertes Stadtentwicklungskonzept“, davon muss man sich nur die Abkürzung merken: ISEK. Stadtentwicklung ist eine komplizierte Sache, mehr dazu hier. Am Ende von der „Entwicklung“ leben alle besser und mit mehr Kontakten in ihrem Wohnviertel, und schöner aussehen tut es auch. Bis dahin: Man sieht sich.
UPDATE: Das Fest zum Aufstieg wird gerade ein wenig neu- und umgeplant. Sobald feststeht, wie es nun tatsächlich ablaufen soll, versuchen wir eine Darstellung.
Autokorso, Feier, Familienfest am Sonntag – folgt mal Die Kartoffelkäfer auf Facebook. Dort gelingt es oft, ganz aktuell zu sein und den Überblick nicht zu verlieren.
Nachdem sich nun weltweit jahrelang eine Katastrophe an die andere reihte, gibt es in Aachen richtig was zu feiern.
Die offizielle Aufstiegsfeier von Alemannia Aachen geht am Samstag, 25. Mai, ab 17 Uhr auf dem Vorplatz des Tivoli über die Bühne. Nach guten Gesprächen mit der Stadt Aachen, also der Oberbürgermeisterin, hat sich diese Variante offenbar als die beste Option erwiesen. Sie ist vor allem bezahlbar. Der Markt wäre horrende teuer geworden (wegen des Sicherheitskonzepts), obwohl es auch cool gewesen wäre, die Mannschaft auf der Rathaustreppe zu sehen.
Die Mannschaft wird am Samstag nach dem Pokalfinale gegen den Bonner SC, Anstoß 13.45 Uhr im Kölner Sportpark Höhenberg, zur großen Feier zum Tivoli an der Krefelder Straße zurückkehren. Dort gibt es ein Fest mit Musik, Imbiss- und Getränkewagen. Es ist Platz für viele Tausend Gäste. Der Eintritt ist natürlich frei. Die Mannschaft wird ab 18.30 Uhr erwartet. Wenn es keine Verlängerung und kein Elfmeterschießen gibt.
Eine Feier auf dem Aachener Markplatz war in den letzten Tagen in Erwägung gezogen worden. Am Sonntag hätte dies „erhebliche organisatorische und sicherheitstechnische Auflagen und Herausforderungen mit sich gebracht“, sagte Sascha Eller, Geschäftsführer der Alemannia. Die Abstimmungsgespräche im Rathaus seien konstruktiv und positiv verlaufen, betonte er.
Noch mehr Plakate . . .
Die einen gratulieren öffentlich der Alemannia, die anderen werben für ihre politischen Vorstellungen. Im öffentlichen Raum ist alles möglich. Ein Garagentor kann eine Leinwand sein. Gesehen in der Augustastraße.
Nichts als Ärger mit dem Radverkehr. Personen auf Zweirädern, Lastenrädern, E-Bikes . . . es werden immer mehr, haben im Rathaus eine starke Lobby, beim autofahrenden Teil der Bevölkerung aber schlechte Karten. Menschen auf ZweiRädern gehen in Aachen den Leuten auf den Keks.
Dieser Tage ist in dem Zusammenhang von 2 Radrennen die Rede („UCI 3Rides Gran Fondo Race“ und „UCI Gravel World Series“) innerhalb des 3Rides-Vestivals, wo Straßensperren großen Verdruss bereiteten. Sperren tauchten am vergangenen Sonntag in Aachen und in der Eifel überraschend auf und sollen Menschen für Stunden in ihre Häuser und Wohnungen gefangen gesetzt haben. Und das am Muttertag, wo praktisch jede/r sich auf den Weg zu seinem Mütterlein macht.
Den Muttertag verpassten die einen, die Kinderkommunion und ein lange geplantes, gemeinsames Frühstück die anderen. In Aachen, Stolberg und in der Nordeifel waren Straßen (teils 6 Stunden lang) gesperrt, unbefahrbar, weil abgeriegelt zugunsten von sporttreibenden Menschen auf Rädern.
Wie konnte so eine Vollpanne passieren?
Sie ereignete sich, weil vermutlich niemand die Anwohner über die Straßenrennen informiert hatte – weder über Sperrungen, noch über Umleitungen, und die Streckenposten sollen auch von nichts eine Ahnung gehabt haben. Zig tausende Info-Flyer sollen zwar gedruckt, aber nicht verteilt worden sein. Prognose: Der Fall wird vor Gericht landen, der Schuldige wird zu einer Geldstrafe verdonnert.
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Nächste Schreckensmeldung: Der Verein Mobile Vernunft rüstet sich zum Bürgerbegehren. Die Herrschaften haben die „ideologisch begründeten Schikanen für den motorisierten Individualverkehr“ satt, so schreiben sie auf ihrer Homepage https://www.mobile-vernunft.com/ Sie wollen verhindern, dass den Pkw zugunsten von Fahrrädern (und Fußgänger*innen) Platz weggenommen wird.
Das Bürgerbegehren will genau das Gegenteil von dem erreichen, was als Radentscheid bekannt geworden ist und 2019 mit großer Mehrheit im Stadtrat beschlossen wurde. Der Verein will freie Fahrt auf den großen Einfallstraße von Aachen, sei es nun die Trierer Straße, die Lütticher-, die Jülicher oder seien es die anderen Radialen, teils zweispurig auf beiden Seiten, die bis ins Zentrum der Stadt führen.
Von solchen Straßen träumen vermutlich Mitglieder des Vereins Mobile Vernunft. Und das sind bei denen keine Albträume. Fotos: AachenNews Archiv
Freie Fahrt für Pkw soll es auch auf den Gräben und Ringen geben. Man will mit den Pkw nicht nur tief in Aachens Mitte eindringen, sondern auch noch beliebig rund um das Zentrum und im Zentrum herumkreisen – auf allen Straßen, die mit -graben enden und auf den Alleen.
Klar, dass beim motorisierten Kreisen die Sperrungen von Templergraben und Annuntiatenbach ebenfalls wegfallen müssen, jedenfalls nach den Vorstellungen des Vereins Mobile Vernunft. Was durchgesetzt werden soll, ist alles auf der Homepage nachzulesen. Wörtlich:
Leistungsfähigkeit der Ein- und Ausfallstraßen, die sich in der Straßenbaulastträgerschaft der Stadt Aachen befinden, d.h. bei Bundes- und Landstraßen innerhalb der Ortsdurchfahrt liegen, für den MIV (Motorisierter Individualverkehr) erhalten.
Keine weiteren Unterbrechungen des Graben- und Alleenringes und keine Schleifenlösungen.
Öffnung von Templergraben und Annuntiatenbach.
Traumhaft schön. In der oberen Pontstraße sind sie willkommen: Radfahrer*innen und Menschen, die zu Fuß unterwegs sind.
Oberbürgermeister Ziemons setzt den Austausch mit den Aachener*innen in den Stadtteilen fort und lädt am Freitag, 17. April, zu einem Bürger*innendialog ein. Von 16 bis 18 Uhr besteht im Bezirksamt, Paul-Küpper-Platz 1, die Gelegenheit, persönlich mit dem Oberbürgermeister (OB) ins Gespräch zu kommen.
„ja“ zuOlympia?
Noch bis 19. April kann man seine Stimme per Briefwahl abgeben, ob man für oder gegen die Teilnahme Aachens an einer Olympiade ist. Bis dahin läuft der Ratsbürgerentscheid. Die Stadt hat allen wahlberechtigten Personen die Wahlunterlagen zugesandt. Sollte jemand bislang keine Abstimmungsunterlagen erhalten haben, kann sich ans Wahlamt (0241/432-1600) oder an wahlen@mail.aachen.de wenden.
4 Jahre, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Zur Ruhe kommen
Am Dienstag,14. April, zeigt Dr. Lisa Pütz (RWTH Aachen) im OecherLab, Kapuzinergraben, warum wir nach der Arbeit oft nicht zur Ruhe kommen – und welche evidenzbasierten Strategien wirklich helfen, besser abzuschalten. Die kostenfreie Veranstaltung richtet sich an alle, die ihre Balance zwischen Arbeit und Erholung nachhaltig verbessern möchten. Infos hier.
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Zwischen dem 14. und 16. April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
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Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.