#z3same wird gefeiert: Nicht auf dem Markt, sondern auf dem Tivoli-Vorplatz

UPDATE: Das Fest zum Aufstieg wird gerade ein wenig neu- und umgeplant. Sobald feststeht, wie es nun tatsächlich ablaufen soll, versuchen wir eine Darstellung.

Autokorso, Feier, Familienfest am Sonntag – folgt mal Die Kartoffelkäfer auf Facebook. Dort gelingt es oft, ganz aktuell zu sein und den Überblick nicht zu verlieren.

Nachdem sich nun weltweit jahrelang eine Katastrophe an die andere reihte, gibt es in Aachen richtig was zu feiern.

Die offizielle Aufstiegsfeier von Alemannia Aachen geht am Samstag, 25. Mai, ab 17 Uhr auf dem Vorplatz des Tivoli über die Bühne. Nach guten Gesprächen mit der Stadt Aachen, also der Oberbürgermeisterin, hat sich diese Variante offenbar als die beste Option erwiesen. Sie ist vor allem bezahlbar. Der Markt wäre horrende teuer geworden (wegen des Sicherheitskonzepts), obwohl es auch cool gewesen wäre, die Mannschaft auf der Rathaustreppe zu sehen.

Die Mannschaft wird am Samstag nach dem Pokalfinale gegen den Bonner SC, Anstoß 13.45 Uhr im Kölner Sportpark Höhenberg, zur großen Feier zum Tivoli an der Krefelder Straße zurückkehren. Dort gibt es ein Fest mit Musik, Imbiss- und Getränkewagen. Es ist Platz für viele Tausend Gäste. Der Eintritt ist natürlich frei. Die Mannschaft wird ab 18.30 Uhr erwartet. Wenn es keine Verlängerung und kein Elfmeterschießen gibt.

Eine Feier auf dem Aachener Markplatz war in den letzten Tagen in Erwägung gezogen worden. Am Sonntag hätte dies „erhebliche organisatorische und sicherheitstechnische Auflagen und Herausforderungen mit sich gebracht“, sagte Sascha Eller, Geschäftsführer der Alemannia. Die Abstimmungsgespräche im Rathaus seien konstruktiv und positiv verlaufen, betonte er.

Noch mehr Plakate . . .

Die einen gratulieren öffentlich der Alemannia, die anderen werben für ihre politischen Vorstellungen. Im öffentlichen Raum ist alles möglich.
Ein Garagentor kann eine Leinwand sein. Gesehen in der Augustastraße.

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Nicht jede/r freut sich, wenn Rädern viel Platz eingeräumt wird

Nichts als Ärger mit dem Radverkehr. Personen auf Zweirädern, Lastenrädern, E-Bikes . . . es werden immer mehr, haben im Rathaus eine starke Lobby, beim autofahrenden Teil der Bevölkerung aber schlechte Karten. Menschen auf ZweiRädern gehen in Aachen den Leuten auf den Keks.

Dieser Tage ist in dem Zusammenhang von 2 Radrennen die Rede („UCI 3Rides Gran Fondo Race“ und „UCI Gravel World Series“) innerhalb des 3Rides-Vestivals, wo Straßensperren großen Verdruss bereiteten. Sperren tauchten am vergangenen Sonntag in Aachen und in der Eifel überraschend auf und sollen Menschen für Stunden in ihre Häuser und Wohnungen gefangen gesetzt haben. Und das am Muttertag, wo praktisch jede/r sich auf den Weg zu seinem Mütterlein macht.

Und das Schlimmste, es kam zu wirklich schrecklichen Unfällen, wie die Tageszeitung heute enthüllt.

Den Muttertag verpassten die einen, die Kinderkommunion und ein lange geplantes, gemeinsames Frühstück die anderen. In Aachen, Stolberg und in der Nordeifel waren Straßen (teils 6 Stunden lang) gesperrt, unbefahrbar, weil abgeriegelt zugunsten von sporttreibenden Menschen auf Rädern.

Wie konnte so eine Vollpanne passieren?

Sie ereignete sich, weil vermutlich niemand die Anwohner über die Straßenrennen informiert hatte – weder über Sperrungen, noch über Umleitungen, und die Streckenposten sollen auch von nichts eine Ahnung gehabt haben. Zig tausende Info-Flyer sollen zwar gedruckt, aber nicht verteilt worden sein. Prognose: Der Fall wird vor Gericht landen, der Schuldige wird zu einer Geldstrafe verdonnert.

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Nächste Schreckensmeldung: Der Verein Mobile Vernunft rüstet sich zum Bürgerbegehren. Die Herrschaften haben die „ideologisch begründeten Schikanen für den motorisierten Individualverkehr“ satt, so schreiben sie auf ihrer Homepage  https://www.mobile-vernunft.com/ Sie wollen verhindern, dass den Pkw zugunsten von Fahrrädern (und Fußgänger*innen) Platz weggenommen wird.

Das Bürgerbegehren will genau das Gegenteil von dem erreichen, was als Radentscheid bekannt geworden ist und 2019 mit großer Mehrheit im Stadtrat beschlossen wurde. Der Verein will freie Fahrt auf den großen Einfallstraße von Aachen, sei es nun die Trierer Straße, die Lütticher-, die Jülicher oder seien es die anderen Radialen, teils zweispurig auf beiden Seiten, die bis ins Zentrum der Stadt führen.

Von solchen Straßen träumen vermutlich Mitglieder des Vereins Mobile Vernunft. Und das sind bei denen keine Albträume. Fotos: AachenNews Archiv

Freie Fahrt für Pkw soll es auch auf den Gräben und Ringen geben. Man will mit den Pkw nicht nur tief in Aachens Mitte eindringen, sondern auch noch beliebig rund um das Zentrum und im Zentrum herumkreisen – auf allen Straßen, die mit -graben enden und auf den Alleen.  

Klar, dass beim motorisierten Kreisen die Sperrungen von Templergraben und Annuntiatenbach ebenfalls wegfallen müssen, jedenfalls nach den Vorstellungen des Vereins Mobile Vernunft. Was durchgesetzt werden soll, ist alles auf der Homepage nachzulesen. Wörtlich: 

  • Leistungsfähigkeit der Ein- und Ausfallstraßen, die sich in der Straßenbaulastträgerschaft der Stadt Aachen befinden, d.h. bei Bundes- und Landstraßen innerhalb der Ortsdurchfahrt liegen, für den MIV (Motorisierter Individualverkehr) erhalten.
  • Keine weiteren Unterbrechungen des Graben- und Alleenringes und keine Schleifenlösungen.
  • Öffnung von Templergraben und Annuntiatenbach.
Traumhaft schön. In der oberen Pontstraße sind sie willkommen: Radfahrer*innen und Menschen, die zu Fuß unterwegs sind.

Zum Weiterlesen: Über die Probleme beim 3Rides Festival und Was ist ein Bürgerbegehren?

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Nach Kurzurlaub in Zandvoort, jetzt wieder in Aachen

Die Nordsee, wie gemalt. Fotos: Henning Brinkmann
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Online und im Grashaus am Fischmarkt: Infos über die Stadt Chernihiv in der Ukraine

Die Reihe „Europa am Dienstag“ rückt heute, 14. Mai, um 19 Uhr die Städtepartnerschaft zwischen Aachen und der ukrainischen Stadt Chernihiv in den Vordergrund. Anlässlich des ersten Jahrestages der Solidaritätspartnerschaft zwischen den beiden Städten gibt es im Aachen-Museum „Centre Charlemagne“ (am Katschhof) eine Ausstellung, die Aachen und Chernihiv in 40 Fotografien präsentiert.

Zusammen mit Anna Kysil vom Verein der Ukrainer in Aachen stellt Andreas Düspohl, der Kurator der Ausstellung, die Partnerstadt Chernihiv vor.

Es werden Fotos aus der aktuellen Ausstellung gezeigt, ergänzt durch weitere Impressionen aus Chernihiv. Zudem wird Luise Clemens für die Stadt Aachen die Solidaritätspartnerschaft zwischen Aachen und Chernihiv vorstellen. Die Moderation übernimmt Andreas Düspohl.

Der Dialog findet im Grashaus, Fischmarkt 3, und zeitgleich als Online-Übertragung statt. Die Anmeldung erfolgt auf der Website von „Europa am Dienstag“ unter www.europa-dienstag.de.

Die Veranstaltungsreihe wird gemeinsam vom Informationszentrum Europe Direct, dem Europäischen Klassenzimmer der Route Charlemagne sowie der Bischöflichen Akademie Aachen organisiert.

Link zur Anmeldung: https://ogy.de/Aachen-Chernihiv

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Jubiläum: 10 Jahre durch den Hambacher Forst geführt

Es wird weiter gebaggert, abgeholzt und abgerissen, Manheim verschwindet von der Landkarte, der Wald stirbt. Zwei Personen haben sich jetzt schon 10 Jahre lang gegen die Entwicklung gestemmt und bei diversen Waldspaziergängen viel Wissen über Natur und Umwelt unter die Menschen gebracht.

Ihnen wurde dieser Tage gedankt. Eine Auszeichnung wie das Bundesverdienstkreuz oder der Rheinlandthaler des LVR wäre durchaus angebracht. Ein Bildband ist schon 2022 erschienen.

„Wald statt Kohle“ und „Hambi bleibt“, diese Slogans sind in unserer Region bekannt geworden. Michael Zobel und Eva Töller haben mehrere tausend Menschen durch den Wald geführt und ihnen die Augen geöffnet. Fotos: Hans Falk
Baumhaus der neuen Besetzer. Genau 10 Jahre nach dem ersten Spaziergang 2014 gab es einen Jubiläumsspaziergang.

Gefeiert wurde das 10-Jährige mit einer Radtour, Musik, Redebeiträgen, Führungen, Essen und Trinken und mehr. Ein bewegender Tag für alle, die dabei waren. Und es geht weiter mit vielfältigen Aktionen, denn die Zerstörung der Lebensgrundlagen schreitet ungebremst voran. „Wir sind mitten in der Klimakatastrophe. Lasst uns die Bagger stoppen, deutlich vor 2030“, teilen die Umweltaktivisten mit.

Pfingstmontag, 20. Mai: Wie in den letzten Jahren will man mit Fahrrädern zur Kapelle nach Arnoldsweiler kommen und verzierte Kerzen in der Kapelle aufstellen. 

Von vier verschiedenen Orten geht es los, in Arnoldsweiler gibt es Musik- und Wortbeiträge.

Manheim, Kirche: 13 Uhr
Fliegerhorst Nörvenich, Kapelle Alt-Oberbolheim: 13 Uhr
Düren, Bahnhof Nordseite: 13.30 Uhr
Langerwehe, Kirche St. Martin, Hauptstraße: 13.15 Uhr

Treffen aller Fahrradgruppen in Ellen, Kirche: 14.30 Uhr
Ankunft in Arnoldsweiler, Arnolduskapelle: 15 Uhr, Beginn des Programms.

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Zu laut? Über den Lärmaktionsplan soll Besserung erreicht werden

Ihr wohnt an der Autobahn und euch ist es da dauernd zu laut? Ob sich da was ändern lässt, ist ganz und gar ungewiss. Aber immerhin besteht die Möglichkeit, die Situation in einen Aktionsplan reinzuschreiben. Ist das etwa nichts? – Spoiler: Viel bedeutet es nicht.

Ab Montag, 13. Mai, startet die zweite Bürger*innenbeteiligung zum „Entwurf der Fortschreibung des Lärmaktionsplans“ der Stadt Aachen.

Die Verwaltung teilt mit: Der Entwurf ist als PDF zwischen dem 13. Mai und dem 3. Juni zu finden unter www.aachen.de/laermschutz. Ihr sollt euch dann bitte zum Entwurf äußern: Kommentare, Ergänzungen oder Anregungen zum Entwurf können auf der Seite online über ein Formular eingereicht werden.

Die Anregungen und Bedenken „fließen unter Umständen in die Fortschreibung des aktuellen Lärmaktionsplans mit ein“, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Der Plan beschreibe dann Maßnahmen zur Eindämmung und Verringerung von Umgebungslärm für die nächsten Jahre. Zum Hintergrund: Lärmaktionspläne der Kommunen müssen, genau wie die Lärmkarten, nach EU-Recht und Bundesimmissionsschutzgesetz, regelmäßig alle fünf Jahre aktualisiert werden.

Die Kontaktdaten zum Fachbereich der Stadtverwaltung sind ebenfalls auf www.aachen.de/laermschutz hinterlegt.

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Minigolf im Stadtpark wieder möglich. Skater-Anlage auch bald fertig. Alles neu.

Die alte Minigolf-Anlage im Stadtpark liegt jetzt wieder neu und schön in der Landschaft. Die Anlage wurde 1956 eröffnet, war damals für Erwachsene eine Attraktion, später fanden Minigolf nur noch die Kinder attraktiv.

Die Minigolfanlage im Stadtpark hat eine lange Tradition. 68 Jahre nach der Eröffnung kann man auf den erneuerten Bahnen wieder einlochen. Foto: Maja Blümer

Kommunalpolitiker*innen weihten die Anlage dieser Tage mit einem Turnier ein. Dort ist alles mini, nur der Preis der Sanierung nicht: „Die Baukosten beliefen sich auf rund 170.000 Euro für den Garten- und Landschaftsbau sowie rund 58.000 Euro für den Neubau der Bahnen“, so teilt die Stadtverwaltung mit. Die alten Formen der vorherigen Minigolfbahn seien übernommen worden.

Die Bauzeit für das Projekt startete Ende Januar und dauerte bis Ende April 2024. Jetzt werden im Stadtpark noch der Konzertplatz, der Rosengarten, der Senkgarten im Farwickpark sowie die Blumenterrassen herausgeputzt.

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Wer die rollenden Bretter bevorzugt, wird sich für den Aufbau der Skater-Anlage am Vennbahnweg interessieren. Auf dem ehemaligen Maisfeld machen die Arbeiten Fortschritte. Aber noch darf die Anlage nicht befahren werden. Umfassende Infos zu dieser Anlage und besonders zur Historie findet ihr hier. Auch AachenNews hat oft über den 1. Aachener Skateboardclub und seine Anlage informiert. Wir freuen uns schon auf die Wettbewerbe, die dort stattfinden werden. Berichte werden folgen.

Es ist immer schön, wenn Jugendliche ihre Freizeitaktivitäten IN der Stadt ausüben können. Für die Skater*innen war das im Moltkepark (Frankenberger Viertel) wegen der Lautstärke nicht mehr möglich. Jetzt bauen sie sich ihre Anlage außerhalb (auf einem städtischen Grundstück) auf.
Unermüdlich bei der Arbeit: Skater auf ihrem neuen Gelände zwischen Eisenbahnweg und Vennbahnweg in Aachen.

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Internationaler Karlspreis 2024

Ein weitgehend abgesperrter Marktplatz und hinten, auf der Video-Wand: Preisträger Rabbiner Pinchas Goldschmidt. Am Rathaus sieht man eine Flagge, die eine weiße Taube auf blauem Grund zeigt, keine Israel-Flagge. Berichte über den Verlauf der feierlichen Veranstaltung und die Reden findet ihr im Netz zuhauf, z. B. hier.

Weit weg vom Geschehen: das Volk. Später konnte man auf dem Katschhof etwas näher ran.

Eine Realität des Jahres 2024: Um in die Nähe des Rathauses zu gelangen, mussten sich – aus Sicherheitsgründen – alle Erwachsenen durchsuchen und abtasten lassen. Man muss in diesen Zeiten immer mit Durchgeknallten rechnen, die eine Gefahr für die Aachener Ehrengäste sein könnten.

Hier ist sie wieder, die weiße Taube auf blauem Grund, verwendet von Menschen, die sich am Himmelfahrtstag im Hof einfanden und publikumswirksam Plakate mit den sonderbarsten Inhalten auslegten. Hetze und Bosheit pur, möchte man sagen. Die Frage ist, ob sich die Flagge mit der Friedenstaube von ernsthaften Friedensfreunden noch verwenden lässt. Spoiler: besser nicht. – Im Domkeller bekamen die Schwurbler, sofern sie sich zu erkennen gaben, kein Bier.

Diese und ähnliche Plakate lagen im Hof aus.

In der Innenstadt gab es anlässlich der Verleihung des Karlspreises eine regelrechte Müllwagen-Ausstellung. Die Wagen riegelten alle Zugänge zum Markt ab. Leider notwendig. Die Polizisten haben sicherlich schon gemütlichere Arbeitstage erlebt: Sie mussten viele Menschen wegschicken.

Vor dem Elisenbrunnen demonstrierten knapp 200 Menschen, denen die Situation im Nahen Osten endlosen Schmerz und schlaflose Nächte bereitet. Sie kritisierten Israel und forderten ein Ende der militärischen Einsätze. Es ist letztlich schön, in einem Land zu leben, wo man seine Meinung frei äußern kann, auch wenn diese starke abweicht vom sog. Mainstream.

Anlässlich der Karlspreisverleihung: Kunst von unbekannter Hand auf dem Katschhof. Steine, Blüten aus Papier und Olivenzweige.

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Ein TV-Tipp für AachenNews-Leserinnen und -Leser. Vorab in der ARTE-Mediathek zu sehen.  Das Format heißt „Tracks East“, wurde bereits für den Deutschen Fernsehpreis sowie den Grimme Preis nominiert und hat gerade den Silver Award des „New York Festivals“ in der Kategorie News and Current Affairs gewonnen.

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Wie wollen „Familien“ in der Stadt wohnen?

Was man unter „Familie“ versteht, ist im Wandel begriffen. Es gibt heutzutage viel mehr Formen des familiären Zusammenlebens als früher. „Vater, Mutter, ein Kind oder zwei“ – das ist längst nicht mehr die einzige Form von Familie, die gelebt wird. Doch wie sieht es mit den Wohnungen aus? Werden nicht immer noch ausschließlich Wohnungen gebaut, die das alte Lebensmodell als gegeben voraussetzen? Das ist gerade in Großstädten der Fall.

Familienkonzert im Stadtpark. Doch wer oder was ist eigentlich heute eine Familie? Familien sind jetzt anders zugeschnitten als zur Zeit der Großväter. Hält der Wohnungsbau mit? Foto: AachenNews Archiv

Die Stadt Aachen will es genau wissen und sucht Familien, die Lust haben, über ihren Alltag mit Kindern in der Stadt zu berichten. Im Zentrum stehen Fragestellungen, wie zum Beispiel: 

·          Was macht das Wohnen mit Kindern in Aachen aus? 

·          Wie sollte Wohnen mit Kindern gestaltet sein?

·          Was macht eine Nachbarschaft und ein Quartier für das Wohnen mit Kindern lebenswert?

·          Welche Schwierigkeiten am Wohnungsmarkt werden oder wurden erlebt?

·          Welche Ideen und Anregungen sollten zukünftig bei Planungen von Wohnungen und Wohnhäusern einbezogen werden?

Die Gespräche führt das Beratungsbüro RegioKontext (www.regiokontext.de) vom 22. bis zum 24. Mai. Die Gespräche dauern maximal 30 Minuten, können persönlich oder digital stattfinden. Die Ergebnisse werden vollständig anonymisiert.

Interessierte Familien werden gebeten, sich mit ihrem Terminwunsch unter: urbaneswohnen@mail.aachen.de anzumelden. Ebenfalls sollte angegeben werden, ob die Teilnahme digital oder persönlich (in der Hackländerstraße 1, Aachen) gewünscht ist. 

Hintergrund für die Interviews ist ein Projekt, das die Stadt im vergangenen Jahr an die Beratungsfirma vergeben hat, um die Unterschiedlichkeit der Familienmodelle und deren verschiedenen Anforderungen, Wünsche und Vorstellungen zum Wohnen und Leben in der Großstadt zu erfassen. 

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Stadt Aachen sucht noch Wahlhelfer*innen

Der Wahlomat ist online, hier klicken.

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Wenn am Sonntag, 9. Juni, die Europawahl stattfindet, sind im ganzen Land viele helfende Hände nötig. Allein die Stadt Aachen sucht rund 2.300 Wahlhelfer*innen für die eingerichteten Urnen- und Briefwahllokale.

Alle wahlberechtigten Bürger*innen können vom Grundsatz her auch Wahlhelfer werden und sich so ehrenamtlich engagieren. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, wenn man sich als Wahlhelfer engagieren will. Sorgfältiges Arbeiten wird allerdings vorausgesetzt. Der Bereich Wahlen bietet auch Schulungen an, in denen Abläufe des Wahltages erklärt und Fragen beantwortet werden. Und: Auch Wünsche zum Einsatzort können in der Regel berücksichtigt werden.

Wahlurnen, bitte gut voll machen. Foto: AachenNews Archiv.

Gesucht werden auch Helfer, die als „Reserve“ fungieren und einspringen, wenn es am Wahltag kurzfristige Ausfälle gibt. 

Die Wahlhilfeteams treffen sich am Wahltag um 7.30 Uhr. Um 8 Uhr beginnt die Wahlzeit, sie endet um 18 Uhr. Nach Schließung der Wahllokale werden die Stimmen ausgezählt und das Wahlergebnis ermittelt. Die Helfer der Briefwahlbezirke treffen sich am Wahlsonntag um 13 Uhr und zählen nach verschieden vorbereitenden Arbeiten ebenfalls ab 18 Uhr die Stimmzettel aus.

Bei Fragen hilft man im städtischen Bereich Wahlen, Blücherplatz 43, oder unter Tel. 0241 432 1625 oder 0241 432 1603 bzw. per Mail unter wahlhilfe@mail.aachen.de gerne weiter. Alle Infos zur Europawahl gibt es auch unter www.aachen.de/wahlhilfe

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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