Schlägerei auf Video-überwachtem Kaiserplatz. Kameras schützen niemand und helfen nicht.

Gestern (15. November, 18.20 Uhr) ist es am Kaiserplatz zu einer schweren Schlägerei gekommen. Der Platz ist Video-überwacht. Aber, wie von Mitgliedern der Aachener Piratenpartei oft ausgeführt, hat NICHT die Überwachungskamera dazu geführt, dass die Polizei herbeigerufen wurde. Es waren vielmehr Beobachter der Schlägerei vor Ort, die die Beamten informierten und diese dann in Gang setzten.

Nach ersten Ermittlungen, so teilt die Polizei mit, ist ein 39-Jähriger mit einem anderen Mann in Streit geraten. Daraus soll sich „eine körperliche Auseinandersetzung“ entwickelt haben. „Zwei weitere Männer kamen dazu, schlugen und traten ebenfalls auf das 39-Jährige Opfer aus Würselen ein“, so wird mitgeteilt. Und: „Zeugen riefen die Polizei.“

Noch vor Eintreffen der Polizisten flüchteten zwei der Täter unerkannt. Ein Tatverdächtiger – einer der beiden Männer, die zur Auseinandersetzung dazu kamen – konnte am Tatort gestellt werden. Es handelt sich um einen Mann (34) aus Herzogenrath. Die Verletzungen des Opfers mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Die Tat konnte über die Videobeobachtungsanlage immerhin aufgezeichnet werden. Die Polizei: „Die Aufzeichnung wird nun ausgewertet.“

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Zweimal Reisefieber, einmal Aachen, einmal Berlin

Die Aachener CDU-Fraktion (und in ihrem Schlepptau die 3-Personen-Minifraktion der FDP) regt sich künstlich auf: Darüber, dass eine Abteilung der Stadtverwaltung einen Teambildungs-Ausflug ins Phantasialand unternommen hat – auf Kosten der Stadtkasse. Jetzt hat man es sogar geschafft, dass die Staatsanwaltschaft sich den Fall ansehen muss. Die Juristen haben ja auch sonst nichts zu tun in Aachen.

(UPDATE: Es soll auch einen Aufenthalt in dem Luxus-Kurort Alsdorf gegeben haben. Preiswert ist in ALSDORF ja bekanntlich nichts, oder? Den Traum-Urlaubsort Alsdorf einen Tag lang besuchen auf Kosten der Steuerzahler, da sind wir aber neidisch!!!)

Was für ein Glück, dass es in Aachen noch eine CDU-Fraktion gibt (allerdings aus Gründen halbiert gegenüber der vorigen Ratsperiode), die schwerste Verfehlungen der Verwaltung aufdecken hilft.

Scherz beiseite: So kleinkariert wie die Aachener CDU ist man in Berlin nicht.

Die Berliner CDU-Fraktion hat das Reisefieber gepackt. In der kommenden Woche geht es für die 52 Abgeordneten plus Mitarbeiter zur Fraktionsklausur nach Warschau, schreibt der Berliner Tagesspiegel in seinem Checkpoint. „Warum nach Warschau?“, haben die Kolleg*innen in Berlin nachgefragt.

Wegen der „deutsch-polnischen Freundschaft“ und aus „Solidarität mit Osteuropa“, heißt es noch etwas vage aus der Fraktion. Und wie? Mit dem Flugzeug. Checkpoint-Hinweis an die Reiseleitung: „In 5:40 Stunden ginge es auch per Berlin-Warschau-Express mit dem Zug von Stadtzentrum zu Stadtzentrum.“

Uiuiuiui, die Polizei hat schon das Rathaus umstellt, wegen ausufernder, ganztägiger Teambildung einer Abteilung natürlich. Die Abteilung war und ist mit schwierigsten Aufgaben befasst, hatte aber wohl in der Vergangenheit wegen Corona und wegen vieler Neueinstellungen etwas den Kontakt zueinander verloren. – Die Wahrheit ist: Es handelt sich um ein AachenNews Archiv-Foto aus September 2023.

Zu der Angelegenheit in Aachen immer schön die örtliche Tageszeitung kaufen und dann auch lesen. z. B. hier

Es ist mit weiteren „Enthüllungen“ der skandalösesten Art zu rechnen. Jau.

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Alles ist bereit. Der Winter kann kommen.

Seit dem 1. November gilt die Winterdienstpflicht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtbetriebs stehen parat. Straßen, Wege und Plätze werden nach Dringlichkeitsstufen durch den maschinellen Winterdienst von Schnee und Eis befreit. Grundstückseigentümer sind verantwortlich, Schnee und Glätte vor ihrem Grundstück zu beseitigen.

Seit Wochen werden die Fahrzeuge auf dem Betriebsgelände des Aachener Stadtbetriebs vorbereitet. Räumschilder und Aufbauten für Streumittel wurden montiert, etwa 1.600 Tonnen Salz und 100 Tonnen Granulat sind eingelagert. Foto: Stadt Aachen/Elisa Bresser

310 Mitarbeitende des Stadtbetriebs sind im Winterdienst eingesetzt und rücken sofort aus, wenn Schnee und Glätte entstehen. 

Maschineller Winterdienst

Im Einsatz sind 90 Fahrzeuge, darunter Großstreufahrzeuge, Kleinstreufahrzeuge, und Traktoren. Auf rund 1.200 Straßen mit einer Streckenlänge von etwa 1.500 Kilometern wird für sichere Verhältnisse gesorgt. Es gibt einen Dringlichkeitsplan. 

Ab 3 Uhr werden die Fahrbahnen mit besonderer Verkehrsbedeutung von Schnee und Eis befreit. Hierzu zählen etwa Hauptverkehrs- und Durchgangsstraßen, Straßen für den öffentlichen Personennahverkehr sowie Zufahrtstraßen zu Krankenhäusern. Ist diese Dringlichkeitsstufe 1 gegen 7 Uhr abgearbeitet, haben die Winterdienstfahrer bereits eine Strecke von 555 Kilometer zurückgelegt. Im Anschluss werden die rund 457 Kilometer der Dringlichkeitsstufe 2 betreut. Hierzu zählen vornehmlich Verbindungs- und Wohnsammelstraßen.

Zur Dringlichkeitsstufe 3 gehören reine Wohn- und Anliegerstraßen. Der Winterdienst auf diesen Straßen wird im Anschluss an die Stufe 2 durchgeführt und umfasst eine Streustrecke von 423 Kilometern.

Manueller Winterdienst

Parallel zum maschinellen Winterdienst kümmern sich etwa die Mitarbeitenden des manuellen Winterdienstes in der Regel schon ab 3 Uhr um die Verkehrssicherheit an 223 Kreuzungsbereichen, 27 Fußgängerzonen, 183 Fußgängerüberwegen, 410 Gehwegen, 18 Brückenanlagen und 64 Treppenanlagen. 

Winterdienst auf Radwegen

Auch auf den Radwegen übernimmt der Stadtbetrieb die Winterdienstpflicht. Dies betrifft im Stadtgebiet eine Streckenlänge von 90 Kilometern in der Dringlichkeitsstufe 1, hinzu kommen weitere 25 Streckenkilometer in der Dringlichkeitsstufe 2.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Welche Bautätigkeiten sind eigentlich im schönen Burtscheid geplant?

Was wird aus Burtscheid? Etliche Bäume sind im Kerngebiet gefällt worden, neue werden seit Jahren nicht mehr gepflanzt. Was hat der neue, mächtige Player im bundesweiten und im Burtscheider Kurwesen, die „Alexianer GmbH“ mit den Grundstücken vor, die er gekauft hat? Was darf diese GmbH dort – mit den Stimmen der Mehrheit im Rat der Stadt – einmal bauen?

Es steht nicht nur die Zukunft des Burtscheider Klostergartens auf dem Spiel. Alles zusammengerechnet (Burtscheider Kurpark und Planungsumgebung) wird wahrscheinlich eine weitere, fast ebenso große Fläche bebaut.

Aber wen man auch fragt in Burtscheid, immer hört man: „Wir wissen nicht genau, was eigentlich geplant ist, wir fürchten das Schlimmste!“ Eins sei klar: Die „Alexianer GmbH“ (nicht verwechseln mit dem Aachener Alexianer Krankenhaus am Alexianergraben) ist eine Riese (Umsatz 2021: 1,7 Milliarden Euro), und der will bauen, bauen und noch mal bauen.

Ein Neubau in Burtscheid. Wo vormals alles saftig grün war, steht jetzt ein Erweiterungsbau des Marienhospitals.
„MarienPlus“ heißt der Riegel mit 78 Plätzen für Privatpatienten, den manche Menschen tatsächlich schön finden. Ganz hinten (im Foto rechts) ist ein Außenraum entstanden, von dem man – sobald man ihn betritt – nur noch weg möchte.
„MarienPlus“ steht vorne am Riegel dran. Das keck drangeschriebene „plus“ bedeutet wohl, dass dort Patient*innen mit einem „plus“ auf dem Bankkonto aufgenommen werden. Direkt neben dem Gebäude steht übrigens ein neues Parkhaus.

Die Planer haben Visionen, der Kern von Burtscheid soll „ein modernes Gesicht“ bekommen. Burtscheid sei im Aufbruch, und es fällt der Ausdruck „Gesundheitscampus“, dieser soll errichtet werden. Ein Campus? Wir dachen bisher, wir wüssten, was ein Campus ist, nämlich ein Komplex von Gebäuden, die zur Hochschule gehören. Bekommt da in Burtscheid eine überdimensionale, umfassende Neu- und Zubebauung einen wohlklingenden Namen verpasst?

Vieles ist unklar, viele Fragen gibt es. So wie im Baugebiet „Luisenhöfe“ und in anderen Gebieten in Aachen, wo Grünflächen, die im Sommer die Innenstadt mit kühlen Temperaturen und einem frischem Lüftchen versorgen möglicherweise zugebaut werden. Möglicherweise aber auch nicht. Gut wäre es, wenn sich die von solchen Maßnahmen Betroffenen zusammenfinden würden. Auch mit Menschen aus der Innenstadt.

Denn wenn in Burtscheid großflächig gebaut wird, dann verliert nicht nur Burtscheid, es leidet die Innenstadt, die heißer und heißer wird in den Sommern, die noch vor uns liegen.

Der rückwärtige Teil der Kurparkterrassen ist nicht denkmalgeschützt und soll entfernt werden. Könnte sein, dass dort dann ein großer Glaskubus errichtet wird. Ökologisch wenig sinnvoll, aber warten wir’s ab. Allein um die Baustelle dann zu erreichen müssten wohl mehrere alte Bäume gefällt werden.

Studierende der Fachhochschule haben sich schon mal den Kurgarten vorgeknöpft und mit dem Mut und der Verwegenheit junger Menschen offene Thermalwasser-Badebrunnen vorgeschlagen, wo sich dann jede*r offen ins Thermalwasser setzen kann. Der Kurgarten zwischen Dammstraße und Michaelsbergstraße soll schließlich ebenfalls vollkommen neu gestaltet werden. Ein Stück vom jetzigen Schulhof bebaut, sowieso.

Wie dem auch sei: Wir werden die Veränderungen in Burtscheid beobachten. Bleibt dran und empfehlt AachenNews.org weiter.

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Zum Weiterlesen: hier klicken und wegen der Bäume hier. Angeblich waren da 171 Bäume vorhanden. Das kann jedoch schwerlich stimmen, es sei denn, man zählt auch Büsche mit oder z.B. den Stumpf des gefällten Silberahorns. Die Baumzählung im Kurpark und wie sie erfolgt ist, ist leider undurchsichtig.

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In den Parkterrassen zu finden: Das kleine Fürstenbad (1864 erbaut). Es ist vom Kaiserbad (im Krieg zerstört) im Jahr 1963 nach Burtscheid in die Wandelhalle, die heutigen Kurparkterrassen, umgezogen.
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Manchmal lohnt sich ein Blick in die örtliche Tageszeitung

Wer mal etwas wirklich Kleinkariertes sehen will, der schaue sich die örtliche Tageszeitung (von Freitag, 10. November) und da die erste Seite vom Lokalteil an. Ganzseitig wird über die Verwaltung lamentiert, die nach sehr viel Arbeit im Homeoffice und angesichts vieler Neueinstellungen sowie Personalmangel zur Teambildung den ein oder anderen Ausflug unternommen hat. 

Ausflüge in die nähere Umgebung, nicht etwa nach Sylt oder Düsseldorf oder Berlin oder sowas. Sondern nach Alsdorf und in die Eifel – für einen Tag. Eine solche Kleingeistigkeit solltet ihr, liebe Leserinnen und Leser, nicht verpassen. Kauft euch mal in Aachen die Tageszeitung, es lohnt sich. Es gibt Berichte über die „Verschwendungssucht“ der Stadtverwaltung, eine Verschwendungssucht, die gar keine ist.

Die Darstellung ist so beschränkt (angesichts eines Haushalts von 1,2 Milliarden Euro), dass sie sehenswert ist. Aachener Journalismus, z. B. am Tag nach dem Pogromnacht-Gedenken, wie man ihn sich absurder nicht vorstellen kann. Da versuchen Leute auf Pepita Schach zu spielen. Absolut sehenswert. 

Teile der Stadtverwaltung haben sich doch tatsächlich z. B. ins Phantasialand begeben (Brühl), um mal zusammen etwas Spaß zu haben (Teambildung) und die dauernden Anwürfe geistiger Tiefflieger aus der örtlichen Presse zusammen auszuhalten. Die Stadtverwaltung mit Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen (parteilos, Günen nahestehend) an der Spitze versucht, eine Stadt wie Aachen nach mehrjährigem Große-Koalition-Politikstillstand auf Vordermann zu bringen. Und da fällt der örtlichen Presse nichts Besseres ein, als ganzseitig an Ausflügen rumzunörgeln, die alles in allem in einem ganzen Jahr maximal 16.000 Euro gekostet haben? 

What? 

Andersrum wird ein Schuh daraus: Hätte man angesichts der vielen Neueinstellungen bei der Aachener Stadtverwaltung (derzeit etwa 6000 Mitarbeitende) die Teambildungs-Maßnahmen nicht vorgenommen, DANN müsste man die Verwaltungsspitze scharf kritisieren.

Die CDU, die als treibende Kraft hinter dem Ganzen vermutet werden kann, hat zusammen mit der FDP jetzt diverse umfangreiche Sonder-Beratungen und Prüfungen beantragt. Ein Glück also, dass wir im Aachener Rathaus eine CDU-Fraktion haben. Da werden bestimmt noch viele andere Groß-Verfehlungen ans Licht kommen. Hahaha.

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UPDATE

Ein Text aus der örtlichen Tageszeitung: „Warum es so schwer ist, Stellen im öffentlichen Dienst zu besetzen“

Wenn man auf Leute, die mal für eine ganze Abteilung einen Betriebsausflug aus der städtischen Kasse finanzieren, so dermaßen eindrischt, dann ahnt man die Antwort auf diese Frage. Wer möchte dort eine Führungsposition einnehmen, wo so verfahren wird? Nur Mitarbeiter*innen, für die der Arbeitgeber auch was springen lässt, bleiben im Amt bzw. im Unternehmen.

Und wer heute noch denkt, die freie Wirtschaft sei etwas GANZ ANDERES als der Dienst in einer Behörde, der hat wirklich wenig Ahnung von der modernen Arbeitswelt – hüben wie drüben – und sollte sich ganz schnell anderen Themen zuwenden. Es gibt ja noch genug. Die Alemannia zum Beispiel, die am Freitag unter Flutlicht 1 : 0 gewonnen hat. Oder das Wetter, das ist in Aachen doch auch immer ein nettes Thema, nicht wahr?

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Aachen: Hunderte kommen zum Gedenken. Synagogenplatz voll.

Mehrere hundert Menschen versammelten sich heute auf dem Synagogenplatz aus einem traurigen Anlass. Man gedachte der Reichspogromnacht vom 9. November 1938 in Aachen. Damals wurde – perfekt organisiert vom damaligen Oberbürgermeister Jansen, vom Chef der Feuerwehr und vom damaligen Polizeipräsident – nachts die Synagoge in Brand gesetzt. Es folgten in den Tagen danach Plünderungen, Deportationen, Morde.

Hielten in Kälte und Regen aus, um ein Zeichen zu setzen: mehrere hundert Aachener*innen. Der Platz vor der Synagoge war voll wie sonst nie.

Das Gedenken begann um 17.30 Uhr und nahm auch Bezug zu den antisemitischen Taten, die in den letzten Wochen zum Entsetzen aller Ahnungslosen in Deutschland stattgefunden haben. Es hatte sogar Freudenfeste gegeben, kurz nachdem Israel mit größtmöglicher Brutalität überfallen worden war.

Beim Gedenken gab es eine Ansprache von Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen (s. Foto). Es trugen sodann Schülerinnen und Schüler des Einhard-Gymnasiums sowie Annette Schmidt vom Theater K, Texte aus amtlichen Verordnungen, aus Presseberichten sowie aus Augenzeugenberichten vor. Der Historiker Sebastian Vonhoegen (VHS) sprach ebenfalls Worte, die das Geschehen jener Nacht etwas einordneten.

Man konnte froh sein, dass die Veranstaltung nicht gestört wurde, z. B. von denen, die in Aachen in 5 Nächten hintereinander die Flagge Israels (vor dem Rathaus sowie in der Zollernstraße) runtergerissen und sogar einmal verbrannt haben. Oder von denen, die der Aachener Synagoge kürzlich via Mail eine Bombendrohung geschickt haben. Oder von denen, die mit hetzerischen („strafrechtlich relevant“, wie die Polizei schrieb) Plakaten an einer Pro-Palestina-Demonstration in Aachen teilgenommen haben. Oder von denen, die auf einer Damen- und auf einer Herrentoilette in einer Bibliothek der RWTH Aachen israelfeindliche Schmierereien hinterlassen haben. Oder, oder, oder.

Zum Abschluss des Gedenkens am 9. November sprach ein Rabbiner das Totengebet.

Unterdessen hat der Rat der Stadt zum Thema Antisemitismus in Aachen (auf Initiative der Fraktion DIE Zukunft hin) eine Resolution verabschiedet. Hier klicken.

Was in Aachen die Vorsitzende der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft (DIG), Elisabeth Paul, im Interview erklärte, ist hier zu lesen

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Stadtbetrieb sammelt jetzt wieder hunderte Tonnen regennasses Herbstlaub

Straßen, Plätze und Fahrradwege sind jetzt wieder voll Laub. Die Leute vom Stadtbetrieb und die Grünpflegekolonnen können nicht alles gleichzeitig aufsammeln, sie versuchen es aber trotzdem.  

Die Großkehrmaschinen des Stadtbetriebs seien im Zweischichtbetrieb eingesetzt. „Auch am Wochenende werden zusätzliche Touren gefahren“, so wurde mitgeteilt. 10 bis 15 Tonnen regennasses Laub werden so täglich von Mitarbeitenden der Stadtreinigung gesammelt. Da dieses Laub primär von der Fahrbahn aufgenommen wird, ist es, unter anderem wegen des Reifenabriebs, verschmutzt und gelangt unter anderem in den Straßenbau. Der andere Teil, während der Laubzeit der größere, gelangt in die Verbrennung. 

130 Tonnen Laub pro Woche in den Grünanlagen

Hinzu kommen rund 400 Kubikmeter Laub, die derzeit jede Woche in den städtischen Grün- und Parkanlagen gesammelt werden. Bei der aktuellen Witterung entspricht das etwa 130 Tonnen. Ein Teil davon wird in den Gehölzgruppen liegen gelassen oder dorthin gebracht, um als Dünger zu dienen und um Überwinterungsmöglichkeiten für Kleintiere zu schaffen. Das restliche Laub wird zentral in der Stadtgärtnerei gesammelt, bevor es der Grünschnittverwertung zugeführt wird. 

Achtung: Reinigungspflicht !

Der Aachener Stadtbetrieb weist darauf hin, dass die Reinigung der Gehwege gemäß der Straßenreinigungssatzung, die entsprechend der einzelnen Reinigungsklassen teilweise auf Anwohnende übertragen wurde, auch für das Entfernen des herabgefallenen Laubs gilt.

Das gesammelte Laub darf nicht auf die Straße gekehrt werden. Das könnte beispielsweise zu einer Verstopfung der Regenwassereinläufe führen.

Sammlung per Hand: Die Teams der Grünpflege des Stadtbetriebs sammeln das Laub beispielsweise an Grünflächen und Parks. Foto: Stadt Aachen/E. Bresser

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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9. November – Mit der Teilnahme an diesem Gedenken setzt ihr ein Zeichen

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In Aachen: Beratung zu Thema Photovoltaik

Der Aachener Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) bietet am heutigen Dienstag, 7. November, von 18 bis 20 Uhr im OecherLab am Kapuzinergraben eine Beratung für alle Menschen an, die eine eigene Solaranlage planen.

Die Teilnehmer erhalten Einblicke in die neuesten Entwicklungen im Bereich der Solartechnologie sowie in die Preisentwicklung auf dem PV-Markt. Zudem erfahren sie, worauf sie neben Qualität und Preis bei der Auswahl eines PV-Angebots achten sollten. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Zukunftsraums „Energieversorgung der Zukunft“ des OecherLabs statt.

Die Teilnahme ist kostenlos. Alle Interessierten sind außerdem eingeladen, an den unten erwähnten Veranstaltungen teilzunehmen, um sich über nachhaltige Energie, erneuerbare Ressourcen und zukunftsweisende Innovationen zu informieren.

Workshopreihe: „Neue Wege der Energieeffizienz – Nachhaltige Lösungen für Unternehmen“: 

·          Grundlagen PV im Gewerbe, 8. November, 16 bis 19 Uhr.

·          Betriebliches Lastmanagement & regionale Eigenstromvermarktung, 15. November, 16 bis 19 Uhr.

·          Betriebliche Elektromobilität, 22. November, 16 bis 19 Uhr.

·          Materialeffizenz & Stoffkreisläufe, 29. November, 16 bis 19 Uhr.

Sanierungsberatung von altbau plus e.V., 8., 15., 22. und 29. November, 13 bis 16 Uhr.

Senior*innencafé, 8. und 22. November, 14:30- bis 16 Uhr.

Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW, 9., 16, 23. und 30. November, 10 bis 13 Uhr.

Solarparty des Solarfördervereins Deutschland e.V., 13. November, 18 bis 21 Uhr.

Solarwindrad-Workshop mit der Heinrich-Heine-Gesamtschule, 14. November, 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr.

Podiumsdiskussion mit Fragestunde: „Unsere Zukunft des Heizens – Idee und Realität der neuen Gesetzgebung“, 20. November, 17.30 bis 20 Uhr.

Sprechstunde Balkonkraftwerk, 30. November, 16 bis 17 Uhr.

Vortrag: Photovoltaik in Mehrfamilienhäusern, 30. November, 10 bis 19 Uhr.

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Die ASEAG will besser werden. Was fehlt dir an Bussen und Buslinien?

Die Stadt Aachen hat eine Untersuchung in Auftrag gegeben, die zeigen soll, wie Busfahren attraktiver und bequemer wird.

Man ist bei dieser Untersuchung auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen und möchte wissen, wie groß die Zufriedenheit mit dem heutigen Busangebot in Aachen ist und wo die Busse künftig häufiger und schneller fahren sollen. Wichtig sind aber auch Hinweise zu Umsteigepunkten und zur Übersichtlichkeit im Netz.

Fotos: AachenNews/Archiv

Ihr könnt eure Eindrücke und Verbesserungswünsche benennen. Nehmt an einer Umfrage teil, die hier zu finden ist: www.aachen.de/busnetz

Noch ein paar Hintergrundinfos: Bis zum Jahr 2030 wird eine Fahrgastzunahme um 30 Prozent im öffentlichen Personennahverkehr mit Bus und Bahn angestrebt. „Das kann nur gelingen, wenn das heutige Angebot nochmals deutlich ausgeweitet wird“, so teilt die Stadtverwaltung mit. Außerdem sei die zukünftige Linienführung in der Innenstadt zu klären. Das gelte auch für die Verknüpfung der Linien, die im heutigen System fast alle über den Bushof geführt werden.

Eine externe Bürogemeinschaft aus Karlsruhe hat den Zuschlag für das Gutachten bekommen. Ergebnisse werden voraussichtlich Mitte 2024 vorliegen.

Anmerkung: Wer mit der roten Flotte unterwegs ist, muss keinen Parkplatz suchen. Das ist in Aachen schon mal ein Gewinn. Busfahren ist bequem, aber auch teuer und wird in Kürze noch teurer.

Wer mehr Menschen in die Busse bekommen will, sollte die Busfahrten preiswerter machen. Es sollte ermöglicht werden, dass Busse pünktlich sein können und: Wo Busse ständig voll sind, sollten mehr Busse eingesetzt werden. Die Fahrerinnen und Fahren sollten deutlich besser bezahlt werden.

Dann klappt es auch mit der Fahrgastzunahme, also insbesondere mit dem Umstieg vom privatem Pkw auf die ASEAG.

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