Diverse Chefposten werden neu besetzt

Alemannia Aachen bekommt einen neuen Trainer. Aber das ist nicht der einzige Chefposten, auf den man sich derzeit in Aachen bewerben kann. 

Der sympathische Benedetto Muzzicato ist wegen Erfolglosigkeit freigestellt worden. Drei Männer sind jetzt als Nachfolger im Gespräch: Fuat Kilic, Sascha Hildmann, und Christoph Dabrowski, aber es würde bestimmt niemanden überraschen, wenn Geschäftsführer Sport, Rachid Azzouzi, schon längst eine Person ausgesucht hätte. Es zeichnete sich ja ab, dass mit Muzzicato der Verbleib in der 3. Liga höchst unsicher sein würde. Beworben haben sich – dem Vernehmen nach – wieder viele. 

Wie auch auf den Posten des Dezernenten für Soziales und Gesundheit in der StädteRegion. Der bisherige ist bald Oberbürgermeister von Aachen, er hat Sibylle Keupen abgelöst. Wenn man sich was wünschen darf: Der oder die Neue in der StädteRegion sollte vielleicht wieder aus Aachen oder zumindest aus der Region stammen. Mal sehen. 

Der neue Aachener OB, Michael Ziemons, wird in der Stadtverwaltung sicher den ein oder anderen Posten neu besetzen. Als erstes, so ist zu lesen, trennt er sich von Jutta Bacher im Presseamt und bringt aus der StädteRegion Detlef Funken mit. Frage: Wer aus dem Medienhaus (vormals Zeitungsverlag) wird nun Leiter der Stelle für Öffentlichkeitsarbeit in der StädteRegion? Mal sehen. 

Jutta Bacher wäre quasi eine Traumbesetzung als Nachfolgerin von Olaf Müller (wird pensioniert), doch für diesen Posten (Leiter*in des Kulturbetriebs) ist die Bewerbungsfrist längst abgelaufen. Schade, schade. 

Ein Posten, der NICHT neu besetzt wird: Chefredakteurin von AachenNews.org

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Nahezu gigantische Polizeiaktion an der Grenze

Am gestrigen Freitag, 17. Oktober, fanden bis in die Abendstunden umfangreiche Kontrollmaßnahmen in Bereichen der deutsch-niederländisch-belgischen Grenze statt. Beteiligt waren gut 400 Einsatzkräfte aus den drei Ländern. Dazu teilt die Polizei mit:

„Beteiligt waren auf niederländischer Seite die Politie Limburg und die Koninklijke Marechaussee, auf deutscher Seite die Bundespolizei, die Polizeipräsidien Aachen und Köln, die Polizei der Kreise Heinsberg, Düren und Euskirchen und der Zoll Aachen. Auf belgischer Seite waren die Föderale Polizei Eupen, die Polizeizonen Eifel und Weser-Göhl, die Autobahnpolizei Lüttich, die Eisenbahnpolizei und der Zoll Eupen an den Einsatzmaßnahmen beteiligt.“ Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch die europäische Arbeitsbehörde „European Labour Authority“ (ELA). Die ELA kontrolliert grenzüberschreitend die Einhaltung von Arbeits- und Sozialrechten von LKW- und Busfahrern.

Ziel der grenzüberschreitend durchgeführten Polizeikontrollen sei die Bekämpfung von Alkohol- und Betäubungsmitteldelikten im Straßenverkehr und die Kriminalitätsbekämpfung mit den Schwerpunkten Wohnungseinbruch, BtM-Delikte und illegale Einreise bzw. Einschleusung. Zusätzlich hätten Kontrollen des Güterverkehrs stattgefunden.

Die Polizei weiter: „Der Schwerpunkt war der Grenzübergang Lichtenbusch – zusätzlich wurden an gut 15 weiteren Örtlichkeiten im Bereich der gesamten EMR kontrolliert.“

Wer wurde alles erwischt?

Insgesamt wurden 1987 Fahrzeuge und 1517 Personen kontrolliert. Es wurden 31 Strafanzeigen erfasst, davon acht wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und zehn wegen ausländerrechtlicher Verstöße. In 20 Fällen wurden Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln angetroffen – es wurden 17 Blutproben angeordnet. Drei Personen wurden wegen offener Haftbefehle festgenommen und es kam zu fünf Sicherstellungen. In 113 Fällen wurden Ordnungswidrigkeitsanzeigen erstattet.

Zum Hintergrund: Kriminalität macht an Landesgrenzen nicht Halt. Im Gegenteil: Straftäter nutzen die Besonderheit der Grenzen in der Region für Ihre Taten. Deshalb ist es für die Behörden unerlässlich, grenzüberschreitend zusammenzuarbeiten und so die Sicherheit der rund vier Millionen Einwohnerinnen und Einwohner der Euregio Maas-Rhein zu verbessern. Die beteiligten Behörden organisieren sich in der Niederländisch-Belgisch-Deutschen-Arbeitsgemeinschaft der Polizei (NeBeDeAgPol). (th)

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Nimmt so langsam Gestalt an: die Bismarckstraße, zumindest ein Stück davon

Ein wenig zeichnet sich schon ab, wie die Bismarckstraße einmal aussehen wird. Die Umgestaltung soll den Charakter der Straße als eine hochwertige Stadtstraße stärken. Und das könnte durchaus gelingen.

Die Bismarckstraße wird zur Zeit so umgebaut, dass Fahrräder und auch Fußgänger*innen (mit Kinderwagen) ganz viel Platz bekommen. Höhere Aufenthaltsqualität als zuvor, das ist das Ziel.

Zeichnungen und Pläne kann man natürlich lange studieren. Aber wie eine Straße tatsächlich einmal aussehen wird, das lässt sich immer nur sehr schwer ablesen. Kaum sind aber in natura Linien gezogen, blickt man schon besser durch. Baumstandorte sind jetzt markiert und herrlich breite Gehwege. Das Warten hat sich gelohnt.

Die Straße soll eine rote Färbung für Radfahrer bekommen, graues Pflaster für Fußgänger und Großpflaster für Parkflächen und Gastronomie. Dazu wird sie komplett barrierefrei sein. Es werden insgesamt 19 neue Bäume gepflanzt, was zur Verbesserung des Klimas im Quartier beitragen soll. Auch Bänke zum Sitzen (ohne konsumieren zu müssen) und Fahrradbügel wurden versprochen.

Resümee: Es gibt anscheinend ein paar Dinge, die kann selbst die konservativste Stadtregierung nicht aufhalten oder sogar rückgängig machen. Prognose: Tempo 30 in der Innenstadt gehört nicht dazu, es darf bald wieder gerast werden.

Wer hat übrigens in Aachen schon 1979 gefordert „Autos raus aus der Innenstadt“? Die CDU. Und die CDU hat damals auch gleich den ersten Lenkungspunkt beschlossen und realisiert. Hier nachlesen.

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Für die Reit-WM 2026: neue Pferdeboxen werden gebaut

Alles für die Pferde: Auf dem Turniergelände sind vier alte Ställe abgerissen worden, eine neue Halle (127 Meter lang) für mehrere Millionen Euro wird errichtet. Der Neubau soll zur Weltmeisterschaft 2026 fertig sein.

Hier standen mal 200 Pferdeboxen: Albert-Servais-Allee/Ecke Hubert-Wienen-Straße.

Vier Ställe sind weg, sie wurden in den 30er und 40er Jahren des vorigen Jahrhunderts errichtet, entsprachen zwar noch hohen Standards, aber zur Reit-WM 2026 muss es etwas Besseres sein. Die wertvollen Tiere sollen sich wohlfühlen, und auch den Pferdepflegerinnen und Reiter*innen soll es an nichts fehlen. Der Stallneubau wird gefördert vom Bundesministerium des Inneren.

Es ist keine leichte Sache, eine so hochkarätige Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Aachen kann sich freuen, einen Verein wie den ALRV in seinen Mauern zu haben. Die Mitglieder des ALRV haben in hundert Jahren ihren Verein – in ehrenamtlicher Arbeit – zu den allergrößten Erfolgen geführt.

Vom 11. bis 23.August 2026 trifft sich in Aachen die Elite des Pferdesports, Hunderttausende Zuschauer werden die Wettkämpfe vor Ort und via TV verfolgen. Karten für die Wettkämpfe gibt es schon jetzt.

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Man hatte schon nicht mehr damit gerechnet, aber: Schildstraße bald fertig

Das ist die Schildstraße. Die wird man bald nicht wiedererkennen. Wird aber auch Zeit.

Krass. Seit dieser Woche baut die Stadt die Schildstraße um und gestaltet sie neu. 
Foto: Stadt Aachen/Harald Beckers  

Die Regionetz hat ihre Bauarbeiten in der Schildstraße und am „Schildplatz“ beendet. Direkt im Anschluss daran lässt die Stadt seit dieser Woche die Oberflächen der Straße und am Platz grundlegend erneuern. Die Umgestaltung dauert voraussichtlich bis Ende Januar 2026.

Die Schildstraße bekommt auf der nördlichen Seite entlang der Häuser mit den ungeraden Hausnummern einen Gehweg mit einer Breite von durchgehend 2,20 Meter. Er wird ein Teilstück des Premiumfußwegs zwischen Innenstadt und Frankenberger Park. Auf der gegenüberliegenden südlichen Straßenseite wird der Gehweg rund 1,30 Meter breit. Die Fahrbahn selbst wird auf der gesamten Länge der Schildstraße mindestens 3,80 Meter breit.

An zwei Stellen werden Baumbeete angelegt und später Bäume gepflanzt. Überdies entstehen zwei Parkflächen, die zeitlich befristet als Ladezone genutzt werden können. Für Fahrräder entstehen Abstellflächen im Straßenraum. 

Der „Schildplatz“ ist in beiden Richtungen der Übergang von der Harscampstraße in die Schild- und Schützenstraße. Er wird ebenfalls grundlegend umgestaltet. Er soll zwei wichtige Funktionen bekommen. Zum einen wird über ihn die Radvorrangroute von der Innenstadt nach Brand und Eilendorf geführt. Zum anderen soll er auch für Fußgänger*innen gut und sicher nutzbar sein. Das Pflaster auf dem Platz wird farblich so gestaltet sein, dass sich die Flächen für den Fuß- und Radverkehr deutlich voneinander unterscheiden. Ein neuer Baum wird gepflanzt. Um ihn herum wird eine großzügige Rundbank aufgebaut.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Wie findet ihr die neuen Sitzmöbel?

Im Mai hatte eine Gruppe engagierter Bürger*innen aus Forst mit Personen aus Stadtverwaltung und Politik entschieden, dass der Aachener Ortsteil Forst neue Sitzmöbel bekommen soll. Also Möbel, die ein wenig mit Pflanzen ausgestattet werden und auf denen man sich mal eine Weile draußen niederlassen und mit Nachbarn plaudern kann. Jetzt sind die Möbel da.

Zwei dieser Sets stehen jetzt in Nähe der Kirche St. Katharina in Forst. Erste Probesitzer*innen fanden den niedrigen Sitz etwas unbequem weil zu niedrig.

Mit den Teilen, die von unterschiedlichen Zielgruppen genutzt werden, sollen neue Treffpunkte geschaffen werden. An Treffpunkten mangelt es in Forst, so wurde festgestellt. Das Holz auf den Sitzmöbeln ist pflegebedürftig, Kinder aus der benachbarten Kita klettern gern auf den Teilen rum und hinterlassen auf den Sitzflächen Schmutz.

Hoffentlich wird die Begrünung nicht rausgerissen. Vielleicht finden sich in der Nachbarschaft ja Paten, die die Pflege der kleinen Beete übernehmen.

Die berühmte Forster Linde ist übrigens vom Standort der Möbel nur wenige Schritte entfernt.

Standortwechsel einmal pro Jahr

Die Teile – hergestellt von der Firma low-tec – werden sich nach einer Weile auf Wanderschaft begeben, so ist es geplant. Sie sollen in anderen Forster Quartieren aufgestellt werden, da wo neue Treffpunkte entstehen könnten: im Gemeinschaftsgarten in der Mataréstraße, an der Auferstehungskirche und in Schönforst beispielsweise.

Der Aachener Stadtteil Forst (etwa 23.000 Einwohner) soll entwickelt werden. Mehr dazu gibt es u.A. hier

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Und plötzlich merkst du, was für nette Nachbarn du doch hast

Entspannte Stunden erlebten an diesem Sonntag fast 100 Menschen im neuen Gemeinschaftsgarten in der Mataréstraße. Es gab Kaffee und Kuchen, ein Chor trat auf und etliche Leute informierten sich bei einer Führung über die Kirche St. Bonifatius, die unter Denkmalschutz steht. Auch über den Garten und was aus ihm noch werden kann, wurde man informiert.

Im Gemeinschaftsgarten kam man erstmals in der Form miteinander ins Gespräch und freute sich, dass man so nette Nachbarn hat.

Das Gelände rund um St. Bonifatius wurde freundlicherweise von der Pfarrei St. Katharina in Forst zur Verfügung gestellt. Da kann man nur dankbar sein. Die Stadt war ihrerseits hilfreich bei der Aufgabe, das Grundstück so herzurichten, dass man dort Beete anlegen kann.

Da gibt es viel Platz und gut ein Dutzend alte, sehr schöne Bäume, die im Sommer Schatten spenden. Die Gruppe, die samstags dort arbeitet, kann übrigens noch Unterstützung gebrauchen. Beim Fest staunten viele darüber, dass in nicht mal einem Jahr das Areal von einem Schandfleck zu einem Vorzeigegarten geworden ist. In Zukunft geht es u.a. darum, die Zugänge barrierefrei zu machen.

Mit einer Gesangseinlage wurde das Fest eröffnet. Die Mitglieder des Wohnprojekts LebensWeGe Aachen e.G. haben die Angewohnheit, draußen zusammen zu singen, aus der Corona-Zeit ins Jahr 2025 hinübergerettet.
Für alle, die in ihrem Quartier ebenfalls aktiv werden wollen, gab es Informationen.
Wer besondere Fähigkeiten hat, erfreut sich natürlich gleich besonderer Aufmerksamkeit.
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Kleine Mehrtages-Radtour

Los geht’s in Maastricht, wo aus einer Kirche eine Buchhandlung geworden ist.

Alle Fotos: Henning Brinkmann

Weiter geht die Fahrt auf dem Gravelbike nach Roermond.

Regenbogenhäuser in Houten (Fahrradstadt) bei Utrecht.

Bibliothek im ehemaligen Postgebäude, in Utrecht.

Auch in Utrecht. s. hier Die Künstler fragten die Bewohner des Hauses nach ihren Lieblingsbüchern. Das Ergebnis ist ein Gemälde mit 49 Buchcovern in sieben verschiedenen Sprachen.

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Neulich in der Robensstraße

Unser aller Verbrauch an Textilien ist in Dimensionen entglitten, die nicht mehr zu verantworten sind. Ganze Bevölkerungsgruppen kleiden sich viermal im Jahr komplett neu ein – mit Billig-Kleidung, die offenbar zum Wegwerfen geschaffen wird.

Unternehmen, die getragene Kleidung sammeln, bekommen fast nichts mehr für die Teile. Die Preise sind nämlich ins Bodenlose gefallen. Was wir brauchen, ist eine Kampagne, die dazu auffordert, mit Kleidung ganz anders umzugehen.

In Aachen kommt noch hinzu, dass die DRK-Stelle in der Robensstraße nach der Auflösung keine Pflege mehr erfährt. Ähnlich sieht es manchmal auch vor der WABe, Freunder Weg 61, aus. Da ist dann am Wochenende der Kleider-Container voll, und bergeweise werden Textilien rund um den Container auf den Bürgersteig und vor das Tor geworfen.

Der neue Leerstand* und das Drumherum: Ziemlich traurig. Foto: Hans Falk

*Hinweis von einem Leser: Der Beitrag könnte sehr leicht so verstanden werden, als ob das gesamte Gebäude dort aufgegeben worden sei. Richtig ist: Nur die Altkleider Container wurden aufgegeben

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Mehr zum Thema aus der Stadt Düren: hier. Weil sich auf dem Weltmarkt mit Altkleidern kaum noch Geld verdienen lässt, sind zwei Betriebe in Düren jetzt pleite.

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