Im September gab es in Aachen bereits eine Kontrollaktion der Polizei. Derartiges hat man nun fortgeführt und wieder „an festgelegten Örtlichkeiten“, wie die Pressestelle mitteilt, Kontrollstellen eingerichtet. Diese Aktionen zielten neben den üblichen Verkehrskontrollen auch darauf ab, Fußgänger*innen zu überprüfen. Insbesondere soll das Sicherheitsgefühl der Bürger*innen gestärkt werden.
Die Aachener Polizei ist nicht nur bei Demonstrationen dabei. Im Verbund mit Zoll, Bundespolizei und städtischen Mitarbeitern will sie gelegentlich das Sicherheitsgefühl der Menschen stärken. Foto: AachenNews Archiv
Außer den Polizeibeamt*innen verschiedener Dienststellen waren auch städtische Mitarbeiter, Beamte des Zolls und der Bundespolizei eingesetzt. Und es unterstützten sogar Polizist*innen aus Belgien und den Niederlanden die Aktion. Auch über die Kontrollstellen hinaus wurde kürzlich bei verschiedenen Gelegenheiten das Gespräch gesucht oder dazu eingeladen. Während die Polizei zum Beispiel an mehreren Einkaufszentren vor Taschendieben warnte, konnte sie mit Anwohnern bei der Veranstaltung der „IG Kaiserplatz“ über aktuelle Probleme diskutieren.
Zahlen: Es konnten in den vergangenen 2 (zwei!) Wochen ca. 1.800 Personen und über 9.000 Fahrzeuge kontrolliert werden. Daraus resultierten 80 Strafanzeigen und zwölf Festnahmen. Unter anderem wurden 40 Verstöße gegen das Waffengesetz festgestellt und zur Anzeige gebracht. Von knapp 1.000 überprüften Fahrzeugen wurden lediglich 53 beanstandet. Im Rahmen der Geschwindigkeitsmessungen müssen knapp 350 Fahrer*innen mit einer Anzeige rechnen, für 955 wird es teuer.
Neben der Stärkung des Sicherheitsgefühls verfolgte die Aktion auch konkrete Ziele in bestimmten Bereichen: So wurden unter anderem Maßnahmen zur Durchsetzung des Jugendschutzes, gegen die illegale Müllentsorgung, die Belästigung durch aggressives Betteln und den öffentlichen Konsum von Betäubungsmitteln getroffen. Die gemeinsamen Kontrollen der Stadt Aachen, des Zolls, der Bundespolizei und Polizei Aachen werden übrigens fortgesetzt. (co)
Zwischen Frankenberger Viertel und Rothe Erde: Wurde hier – auf Kosten der Parkplätze – ein Plätzchen für einen Baum geschaffen? Sieht so aus!
Schattenspendende Bäume am Straßenrand wünscht sich in Aachen jeder Innenstadtbewohner. Dabei kann man nicht beliebig vorgehen. Bäume brauchen auch im Erdreich ihren Platz (für die Wurzeln). Dort befinden sich aber dicke Rohre und Leitungen, der Boden ist manchmal auch hart wie Beton. Da kann nichts wachsen.
Wer Bäume in Straßen pflanzen will, braucht auch oberirdisch Platz. Und den kann man nur durch Abbau von Parkplätzen gewinnen. Andere Möglichkeiten gibt es nicht. Die Straßenbereiche für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen sind ohnehin schon klein. In der Beverstraße ist man der Forderung „Mehr Grün in die Stadt“ ein gutes Stück näher gekommen. Freude, warten und sehen, was jetzt gepflanzt wird.
In Städten wie Aachen sollten Baumscheiben am besten mechanisch geschützt werden. Der Grund: Parkende Fahrzeuge sollen den Boden um die Baumscheibe nicht zustellen oder mit der Stoßstange den Baum beschädigen. Deshalb werden manchmal Pflöcke, Metallbügel oder Abdeckplatten angebracht. Oder – wie in der Beverstraße – hohe Bordsteine verwendet.
Wo diese Rohre einmal liegen werden (Bismarckstraße), da ist vermutlich kaum Platz für die Wurzeln mehrerer Bäume. Allerdings wird neuerdings manchmal so verfahren, dass die Rohre bewusst nur eine Seite der Straße belegen und auf der anderen Platz für Pflanzen bleibt.
Freunder Weg in Aachen, Ostviertel. So sieht es mehr oder weniger immer aus an diesem Baum.
Am Freunder Weg wohnen eine Menge netter Leute, aber was sie hier mit ihrem Müll bzw. Sperrmüll treiben, das gibt es in ganz Aachen kein zweites Mal.
Besonders eine bestimmte Baumscheibe haben sich die Anwohner der Straße als Müll-Abwurfstelle ausgesucht. Dort türmen sich im Laufe einer Woche immer mehr prallvolle, gelbe Säcke. Wer in seinem Haushalt einen gelben Sack mit Plastikmüll voll bekommen hat, rennt runter auf die Straße und stellt den Sack an den Baum.
Wenn montags die gelben Säcke abgeholt worden sind, bleibt noch jede Menge anderer Müll übrig. Und es sieht dann aus wie auf den Foto oben. Krass. Das stört etliche Anwohner*innen gewaltig. Mit den Massen sind übrigens selbst die Leute vom Stadtbetrieb überfordert.
Ebenfalls im Freunder Weg, an anderer Stelle:
Man möchte nicht pingelig sein, aber bei der Frage, welche die am meisten vermüllte Straße Aachens ist, da kommt einem nur eine in den Sinn.
Freunder Weg, die Zweite: Man möchte sich diesem Haufen Unrat (s. oben) gar nicht nähern. Was in aller Welt denken sich Leute, die aus einer schönen Straße mit gepflegten, neuen und alten Gebäuden so einen Unort machen? Liegt es an den Kosten und dem komplizierten Verfahren dass die Hilfe der Stadt nicht ordnungsgemäß in Anspruch genommen wird?
Eine Straße weiter: die Mataréstraße. Mit Kita und Grundschule, Kirche und Musikbunker ist es eigentlich eine gepflegte Wohnstraße. Hier gibt es nun ebenfalls eine illegale Müll-Abwurfstelle. Heute bleibt nach Abtransport der gelben Säcke ein rausgerissener, alter Teppichboden liegen. Und Abfall über die Straße verstreut.
Was im Viertel neuerdings ebenfalls zu finden ist, sind diese Plakate:
„Gestalte dein Quartier“. Und: „Lass uns wissen, was du hier gut/schlecht findest.“
Wie soll man da Lust zum Gestalten bekommen?
Die Stadtverwaltung gibt sich alle Mühe, den Menschen im Viertel ein Wohlgefühl zu vermitteln (mittels Geld aus Düsseldorf und Engagement vor Ort). Da haben sie sich echt was vorgenommen! Wir wünschen vorerst viel Erfolg.
Die Feuerwehr übt, um für den Ernstfall fit zu sein. Das Presseamt der Stadtverwaltung schickt einen Bericht. Den möchte man niemand vorenthalten, auch nicht die spektakulären Fotos.
Job mit Tiefblick: An der rund 60 Meter hohen Urftalsperre übt die Spezialrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr Aachen regelmäßig. Foto: Stadt Aachen/Stefan Herrmann
Der spektakuläre Ausblick interessiert Alexander Hoffmann in diesem Moment keine Sekunde. Hoch über ihm genießen Touristen die wunderschöne Szenerie, stehen auf der Urfttalsperre im Nationalpark Eifel und lassen die Blicke schweifen. Sie sehen das glitzernde Wasser der Stauseen, in der Ferne die ehemalige Ordensburg Vogelsang, die noch grünen Waldhänge an diesem späten Septembertag. Idylle pur. Doch dann bleiben auch die Blicke der Ausflügler tief unten an der Staumauer haften.
Dort – gut 20 Meter unter ihnen – hängt Hoffmann in der Wand. Roter Overall, roter Helm, ein vor Karabinern klimperndes Kletterset am Körper und mit Seilen gesichert. Der Höhenretter stabilisiert eine Rettungstrage, auf der eine nach einem Absturz verletzte Person liegt. Er spricht beruhigend auf sie ein, blickt zwischendurch konzentriert nach oben. Dort ziehen seine Kollegen der Spezialrettungsgruppe (SRG) der Aachener Berufsfeuerwehr die Trage mit einer Seilwinde langsam hinauf. Jeder Handgriff sitzt. Dann ist es geschafft. Die Mission, die eine Übung war, endet.
Christian Beek sieht zufrieden aus, als er mit seiner an diesem Tag achtköpfigen Einheit Richtung Ausflugslokal geht, das direkt an der Staumauer liegt. Nach der gelungenen Rettung gibt’s erstmal Currywurst mit Pommes. „Danach gehen wir auf der anderen Seite der Mauer runter und nehmen die Gartenschere mit“, sagt der stellvertretende Leiter der Aachener Höhenretter, wie die SRG gerne kurz und knapp genannt wird. Eine Gartenschere? „Ja, wir trainieren das Abfahren und Aufsteigen im Seil – und erledigen nebenbei für den Wasserverband ein wenig Grünschnitt als Übung für die technische Hilfeleistung unter beschwerten Bedingungen“, erklärt Beek.
Zweimal pro Jahr übt die Feuerwehr Aachen hier. Der Wasserverband Eifel-Rur betreibt die gigantische Staumauer. Rund 60 Meter hoch ragt sie vom Obersee aus in den Himmel, wurde zwischen 1900 und 1905 erbaut.
Genau auf der Seite, zum Obersee hin, wuchern immer wieder Pflanzen und sogar kleine Bäume aus dem Mauerwerk. Und so schwingen sich Beek und seine Kollegen – darunter mit Feuerwehrfrau Vera Klein auch eine Höhenretterin – am Nachmittag noch einmal 50 Meter in die Tiefe und befreien die Wand von Unkraut.
Jeder Handgriff sitzt: Alexander Hoffmann (r.) hat die gestürzte Person mit einer Trage vom Grund der Mauer bis hinauf professionell begleitet. Foto: Feuerwehr Aachen/Marcus Göbel
40 mal pro Jahr rücken die Spezialretter aus
Nicht alle Berufsfeuerwehren verfügen über solch eine Sondereinheit. Neben Aachen gibt es auch in Köln, Düsseldorf und Mönchengladbach Spezialisten, die dann zum Einsatz rollen, wenn absolute Schwindelfreiheit gefragt ist. Die Einsatzliste der Aachener Höhenretter ist durchweg beeindruckend: Sie waren dabei, als im Jahr 2017 in Köln 65 Personen aus den Gondeln hoch über dem Rhein befreit werden mussten. „Tausende Menschen beobachteten bei schönstem Wetter den Einsatz vom Ufer aus. Jedes Mal, wenn eine Person gerettet wurde, brandete Applaus auf“, erinnert sich Beek, der seit 2012 zur Aachener Spezialrettungsgruppe gehört.
1996 wurde sie als Sondereinheit der Berufsfeuerwehr ins Leben gerufen, umfasst derzeit insgesamt 26 Mitglieder und rekrutiert sich aus den unterschiedlichsten Schichten und Diensten der Berufsfeuerwehr Aachen.
Rund 40 Mal rückt der Trupp pro Jahr aus – bei verletzten Personen auf den großen Tagebaubaggern, bei in tiefe Schächte gestürzte Bauarbeitern, bei verunglückten Mountainbikern, die in steilen und nur schwer zugänglichen Hanglagen liegen. Im vergangenen Jahr war eine Wanderin bei Kornelimünster oberhalb des Indetals einen steilen Felshang hinabgestürzt und musste gerettet werden. Nach der Flutkatastrophe 2021 retteten Christian Beek und seine Kollegen eine Person aus einem stark einsturzgefährdeten Haus in Eschweiler. Alles ging gut – zum Glück.
Und auch die Adipösen-Rettung gehört mittlerweile zur Einsatzroutine. Wenn schwer übergewichtige Menschen aus höher gelegenen Wohnungen bei medizinischen Notfällen nur noch durch das Fenster hinaustransportiert werden können, rückt die SRG an. Zehn Mal pro Jahr kommt die Einheit dann tatsächlich vor Ort zum Einsatz, wenn einfach nur noch ausgewiesene Kletterexpertise hilft.
Kommt es zu solchen Notfällen, ist perfekte Teamarbeit das A und O. Die bis zu 200 Meter langen Seile müssen sicher geschnürt und befestigt werden. Karabiner angelegt, Stütz- und Seilwinden-Konstruktionen errichtet werden. „Innerhalb eines Höhenretter-Trupps vertraut man sich blind. Während der eine das Seil sichert, steigt der andere in die Tiefe und legt in diesem Moment sein Leben in die Hand des Kollegen, um in Not geratenen Menschen helfen zu können“, erläutert Beek.
Intensives Trainingspensum
Dafür und damit alle Abläufe reibungslos funktionieren, müssen die Spezialretter ein intensives Trainingspensum absolvieren. 72 Stunden pro Jahr wird geübt – auf bis zu 150 Meter hohen Windrädern, auf Aachener Hochhäusern wie den Studierendentürmen und dem Drehturm Belvedere am Lousberg – oder eben an der imposanten Staumauer in der Eifel. Trotz des ernsten Trainingshintergrunds darf dennoch auch bei den Höhenrettern zwischendurch einmal der Blick in die Ferne schweifen. „Klar, das gehört dazu. Auch wir genießen kurz die Aussicht bei solch einer tollen Szenerie wie hier an der Urfttalsperre“, sagt Beek. Aber eben nur kurz, dann richtet sich der Fokus wieder auf die schweißtreibende Übungsarbeit.
Rund sechs Stunden trainieren die neun Feuerwehrleute um Alexander Hoffmann und Vera Klein an diesem Tag. Mehrfach klettern sie die Mauer herab und herauf, installieren den mit mehreren Seilen gesicherten sogenannten „Zweibaum“ – ein kleines Gerüst, über das per Seilwinde später die Trage samt verletzter Person in die Höhe gezogen wird. „All unsere System sind redundant“, betont Beek. Anders ausgedrückt: Doppelt hält besser. Selbst wenn ein Sicherungssystem versagt, ein Seil reißen sollte, wäre stets noch ein zweites vorhanden.
Eine starke Truppe:Die retten euch, wenn ihr mal hoch hinaus geraten seid und alleine nicht mehr runterkommt.(v.l.) Johannes Ortmann, Alexander Hoffmann, Jörg Reinartz, Lukas Gronostaj, Vera Klein, Stefan Bock, Christian Beek, Marcus Göbel und Miguel Mendes. Foto: Stadt Aachen/Stefan Herrmann
Es ändert sich gerade so vieles. Der beliebte Kurznachrichten-Kanal Twitter heißt auf einmal X, ein Retweet ist jetzt ein Repost und ein Tweet ist ein Post, während Raider jetzt Twix heißt. Tja.
Was bleibt einem da? Der Himmel über Aachen ist manchmal ein Traum, so schön, und wer den Blick auf den Boden lenkt sieht auch immer dasselbe: Baustellen.
Rechts und links, oben und unten, wo man geht und steht in Aachen: Baustellen. Foto: Nähe Alfonsstraße. Es kommt ja auch keine/r mehr pünktlich und einjeder weiß: „Der/die steckt bestimmt gerade wegen einer Baustelle fest, wir warten noch eine Weile.“
Baustelle Jülicher Straße
Die Arbeiten zur Sanierung der Jülicher Straße liegen im Zeitplan, teilt die Stadtverwaltung mit. In dieser Woche konnte der letzte Bauabschnitt begonnen werden. Die Verkehrsführung zwischen Hansemann- und Blücherplatz wurde erneut verändert. Es gibt eine Fahrspur in Richtung Innenstadt und eine in Richtung Blücherplatz. Sie verlaufen jeweils am rechten Fahrbahnrand. Dazwischen gibt es zurzeit eine große abgesperrte Asphaltfläche, in die in den nächsten Tagen die neue Busspur in Richtung Innenstadt eingebaut wird.
Die Busspur muss vier Wochen lang aushärten.
Die zurzeit gesperrten Fußgängerüberwege auf Höhe der Robens-/Ottostraße und auf Höhe der Elisabeth-Kirche (DigitalHub) am Blücherplatz sollen voraussichtlich zum Ende der kommenden Woche wieder freigegeben werden. www.aachen.de/juelicher-strasse
Brücke Turmstraße
Beim Neubau der Brücke Turmstraße gibt es eine Änderung gegenüber der bisherigen Terminplanung. Geplant ist weiterhin, dass Ende des Jahres die Brücke Turmstraße für Fußgänger*innen freigegeben werden kann. Allein der KFZ-Verkehr wird sich noch bis zum 1. Quartal 2024 gedulden müssen.
Dies ist vor allem der Verschiebung des Einbaus der Fertigteile geschuldet, die erst rund ein halbes Jahr später eingehoben werden konnten, als ursprünglich vorgesehen war. Bis zur voraussichtlichen Freigabe der Brücke Turmstraße Ende Dezember 2023 für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen, werden die Gehwege mit dem über den Gleisanlagen notwendigen Berührungsschutz, Geländer und Beleuchtung, sowie die Nebenanlagen in den Anschlussbereichen fertiggestellt sein.
Drei weitere Bauprojekte
Die Stadt Aachen hat am Montag (18. September) gleich drei Förderbescheide mit einer Gesamtsumme von knapp fünf Millionen Euro für den Städtebau erhalten. Damit gehört Aachen zur Spitzengruppe der geförderten Kommunen in Nordrhein-Westfalen.
Das Geld fließt vor allem in folgende drei Projekte:
Die Umgestaltung des Theaterplatzes mit dem ersten Bauabschnitt Theaterstraße bis Borngasse und weiteren Teilprojekten des Innenstadtkonzepts 2022 (ca. 4,1 Millionen Euro).
Die Förderung des zivilgesellschaftlichen Engagements in der Beverau. Dort steht im und rund um das Gut Branderhof eine zukunftsfähige Quartiersentwicklung an, in der unter anderem Themen wie energetische Sanierungen im Gebiet unterstützt werden (ca. 490.000 Euro).
Die Umgestaltung der Haarener Ortsmitte unter anderem mit dem Platz am alten Kloster und an der Friedensstraße (ca. 358.000 Euro).
Ist am kommenden Sonntag geöffnet: die Stadtbibliothek
Das weiß auch noch nicht jede/r, und es wird auch kaum Werbung dafür gemacht: Die Stadtbibliothek Aachen in der Couvenstraße 15 ist am kommenden Sonntag, 1. Oktober, geöffnet.
Offener Sonntag in der Stadtbibliothek ist jeden ersten Sonntag im Monat, und zwar immer von 13 bis 17 Uhr.
Das Erdgeschoss in der Zentralbibliothek öffnet zum Stöbern, Lesen und Zeit verbringen. Dort gibt es die Kinder- und Jugendbibliothek, Belletristik, Zeitungen und Zeitschriften sowie Sachbücher zu verschiedenen Themenbereichen. Die Besucher*innen können mit ihrem Bibliotheksausweis über die Selbstverbuchungsgeräte Medien entleihen oder zurückgeben.
Leider noch wichtig: An den offenen Sonntagen steht in der Stadtbibliothek kein Personal zur Verfügung.
Ein Wochenende begleitet von wummernden Bässen, Fahrten auf bunt geschmückten Rädern und mit positivem Engagement liegt hinter uns. Das teilte Ben Jansen mit, der Vorsitzende des ADFC Aachen/Düren. Die 6. Aachener Radnacht habe „unter dem Banner der Radvolution“ gestanden, so Jansen. Auf einer Runde von 20 Kilometern ging es kreuz und quer durch ganz Aachen. Dem ein oder anderen wird die Radvolution am Samstag bestimmt begegnet sein.
350 Radfahrer*innen haben teilgenommen, was ein neuer Rekord ist. „Angetrieben vom auf Lastenräder geschnallten Sound des Soundkollektivs RiseUp-HiFi und begleitet von bunten, leuchtenden Rädern, wurden wichtige Forderungen für eine fahrradfreundliche Zukunft durch die Straßen getragen“, freut sich Aachens oberster Radler.
Das Ziel sei es, das Fahrrad als zentrales Fortbewegungsmittel in modernen und lebensfreundlichen Städten zu fördern. Man kann durchaus zusammenfassen: Das Interesse an einer zügig umgestalteten, fahrradfreundlichen Stadt ist nach wie vor groß. Junge und ältere Generationen waren dabei, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen.
Ein weiterer Termin ist bereits im Blick: Samstag, der 21. September 2024.
Wer sich für eine fahrradfreundliche Stadt engagieren will, ist herzlich eingeladen, sich unter der folgenden E-Mail-Adresse zu melden: mitmachen@adfc-ac.de. Der ADFC Aachen/Düren ist mit über 1.800 Mitgliedern der größte Lobbyverband für den Radverkehr in der StädteRegion Aachen und dem Kreis Düren. Er setzt sich politisch für die Interessen des Radverkehrs, für andere, nicht-motorisierte Verkehrsteilnehmer*innen und für den ÖPNV ein. Mit der neuen Kampagne „Radvolution“ strebt er bundesweit Veränderungen im Straßenverkehrsrecht an und fördert eine Verkehrswende mit dem Fahrrad im Mittelpunkt. In Aachen unterstützt er aktiv die Ziele und die Umsetzung des Radentscheid.
Das war mal wieder ein Erlebnis der Extraklasse: Die Kinderuni der RWTH. Rund 300 Kinder von 8 bis 12 Jahren fanden sich im größten Hörsaal der Aachener Hochschule ein und wurden über das Thema „Kinderrechte“ informiert.
Ob Professor Dr. Jared Sonnicksen vom Institut für Politische Wissenschaften vor Beginn seiner Vorlesung wusste, wie ungeheuer schwer seine Aufgabe sein würde? Bestimmt nicht. Anfangs verlor er die Aufmerksamkeit seiner kleinen, naturgemäß sehr anspruchsvollen Zuhörer*innen. Später gelang es ihm, sie wieder zu finden, indem die Kids Fragen beantworten mussten und in einem gewaltigen Chor die Antworten jeweils in den Saal brüllten. Da hatten alle Spaß.
Wir wissen hier auch nicht, wie man Kindern ein politisches Thema nahebringt. Leicht ist es jedenfalls nicht. Eher sauschwer.
Alle Kinder wurden von Erwachsenen ins C.A.R.L. gebracht. Für die gab es eine sehr interessante Vorlesung im Hörsaal direkt nebenan: Professor Dr. Katharina Gerards sprach ebenfalls über Kinderrechte und über ihre wissenschaftliche Arbeit dazu.
Sie hat unter anderem Kinder befragt, was sie alles selbst entscheiden dürfen und fand heraus: Je mehr Kinder selbst bestimmen dürfen (über Kleidung, Essen, Besuch von Freunden usw.), umso mehr Freunde haben sie und umso glücklicher bezeichnen sie sich selbst in ihrem Leben.
Foto: Bei der Anmeldung gab es für jedes Kind einen „Studienausweis“, der zur Vorlesung mitgebracht und vor Ort abgestempelt wurde.
Als nächstes steht am Freitag, 20. Oktober, das Thema „Informatik“ auf dem Programm im C.A.R.L. Die Anmelde-Frist zu den beiden folgenden Vorlesungen der Kinderuni 2023 ist bereits abgelaufen. Zwei hier bekannte Nachwuchs-Wissenschafler*innen (11 und 10) freuen sich schon sehr. Informatik ist vermutlich ihr Lieblingsfach. Schonungslos kritisch stellte der Elfährige übrigens fest, dass er das Thema Kinderrechte bereits 2 mal im Unterricht durchgenommen hätte und dazu „hier nichts Neues“ erfahren hätte. Tja.
Die wenigsten Räder, die die Polizei versteigert, sehen so gut aus, wie die hier abgebildeten.Aber manchmal gibt es auch Schnäppchen. Foto: AachenNews Archiv
Am Freitag, 29. September, findet wieder eine Versteigerung von Zweirädern auf dem Gelände des Polizeipräsidiums an der Trierer Straße 501 statt. Beginn ist um 9 Uhr.
Die Zweiräder können ab 8.30 Uhr besichtigt werden. Der erste Hammer fällt dann um 9 Uhr. Gekauft wie gesehen und nur gegen Bares werden die Räder an die Käufer*innen ausgegeben. Der Versteigerungsort ist vor dem Lieferanteneingang, der sich an der Trierer Straße befindet (hinter der Schranke).
Bitte beachten: Es gibt keine Parkmöglichkeiten auf dem Gelände des Präsidiums. Ein gültiger Personalausweis oder Reisepass muss vorgelegt werden. Die Fahrzeuge müssen nach der Versteigerung umgehend vom Gelände des Präsidiums entfernt werden.
Das Neue Kurhaus von oben. Kürzlich wurden schwere Lasten der hochmodernen Haustechnik im Gebäude platziert. Jeweils zwei bis vier Tonnen wiegen die angelieferten Großkomponenten. Foto: Stadt Aachen/Kilian Schumacher
Die Stadtverwaltung informierte jetzt über den Stand der Arbeiten am Neuen Kurhaus und schickte Fotos und Infos zu. In diesem Gebäude haben viele Aachenerinnen und Aachener früher Karneval gefeiert. Es ist malerisch im Kurpark gelegen und ein wahrhaft außergewöhnliches Gebäude.
Die Sanierung des größten städtischen Bauprojekts läuft auf Hochtouren. Mit dem Einbau der hochmodernen Belüftungstechnik wird ein wichtiger Meilenstein erreicht. Ein großer Kran hat kürzlich die tonnenschweren Anlagen in das denkmalgeschützte Gebäude gehoben. Ein Planungsteam des städtischen Gebäudemanagements koordiniert die Arbeiten mit bis zu 25 Gewerken.
Das Neue Kurhaus an der Monheimsallee wird einmal ein atemberaubend schöner, aber leider auch teurer Veranstaltungsort. Die Stadt Aachen investiert über 58 Millionen Euro in das Neue Kurhaus. Die Eurogress-Verwaltung freut sich schon jetzt, ab voraussichtlich Mitte 2025 die attraktive Veranstaltungsstätte übernehmen zu dürfen. Um die Örtlichkeit zu bespielen, muss dann zusätzliches Personal eingestellt werden.
„Wenn nun weiter alles glatt läuft, können wir die Revitalisierung des Neuen Kurhauses im Sommer 2025 abschließen und es dem Eurogress übergeben“, sagt Projektleiter Gerd Gerards. Herzstück des Neuen Kurhauses ist übrigens der große Saal, der schon vor über 100 Jahren einer der angesagtesten Treffpunkte der Kur- und Kaiserstadt war. In Zukunft werden allein dort wieder Veranstaltungen mit bis gut 600 Besucher*innen stattfinden: Kongresse, Konzerte, private und kommerziellen Feiern. Infos zum Neuen Kurhaus: www.aachen.de/neueskurhaus.
Das Haus ist der Wahnsinn. Die Verwaltung teilt mit: „Im Jahr 1916 eröffneten Kurhaus befanden sich zwei Konzertsäle, Lesesäle, Raucherzimmer, Gesellschafts- und Spielräume sowie zwei so genannte Frauensäle. Zu den gastronomischen Einrichtungen gehörten ein Speisesaal sowie ein Weinsalon und mehrere Kaffeeräume.“ Foto: Stadt Aachen/Stefan Herrmann
Mit der Oberbürgermeisterin durch die Stadt
Am kommenden Donnerstag, 28. September, lädt Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen gemeinsam mit Stadtbaurätin Frauke Burgdorff und der Bezirksvertretung Aachen-Mitte zu einem Rundgang durch die östliche Innenstadt ein. Alle Bürger*innen sind eingeladen, an dem Rundgang teilzunehmen.
Treffpunkt ist um 17 Uhr am Bahkauv vor dem Haus Büchel 29-31.
In gut eineinhalb Stunden geht es über den Büchel, das ehemalige Kaufhaus Horten zum Bushof, über die Promenadenstraße zum Kaiserplatz und schließlich durch die Adalbertstraße zum Holzgraben/Dahmengraben. Ende der Veranstaltung: 18.30 Uhr. Es wird Gelegenheit zu einem Austausch geben. Wer Fragen hat zu den zukünftigen Entwicklungszielen und Veränderungen in der östlichen Innenstadt, sollte sich die Zeit für den Rundgang nehmen.
Was ist los im Stadtbezirk?
Was tut sich im Stadtbezirk – in Friesenrath, Hahn, Kornelimünster, Lichtenbusch, Oberforstbach, Schleckheim, Schmithof, Sief und Walheim? Welche Anliegen und Herausforderungen haben die Bewohner*innen der Orte? Um diese Fragen klären zu können, lädt das Bezirksamt Kornelimünster/Walheim gemeinsam mit den Akteur*innen der Stadtteilkonferenz zu einem Treffen am Donnerstag, 28. September, ein. Uhrzeit? Von 17 bis 19 Uhr im Sitzungssaal des Bezirksamts, Schulberg 20.
Stadtteilkonferenzen sind ein freiwilliger Zusammenschluss der im Quartier tätigen professionellen und ehrenamtlichen Personen. In der Stadtteilkonferenz kann es um all das gehen, was die Einwohner*innen aller Altersgruppen im Zusammenleben vor Ort beschäftigt und wo sie Handlungsbedarf sehen.
Zu viele Fische im Weiher
Der Wasserspiegel des Westpark-Weihers wird heute, Donnerstag, 21. September, abgesenkt. Das passiert, damit der Angelverein ASV Forelle dem Weiher Fische entnehmen kann.
Im Weiher vom Westpark wollen Angler heute Fische entnehmen.
Der Fischbestand im Weiher ist zu groß geworden.
Bald Paketstationen in der Innenstadt
Paketstationen werden in Kürze im Aachener Stadtgebiet aufgestellt. Es ist ein einjähriger Versuch. Die Stationen sind zur Abwicklung des nachhaltigen Privatkundinnen-Geschäfts für alle Paketdienstleister offen, sollen aber auch vom lokalen Einzelhandel genutzt werden können. Mithilfe der anbieter-offenen „AachenBoxen“ sollen die Paket- und Kurierfahrten in der Innenstadt reduziert und der lokale Einzelhandel unterstützt werden.
Aachen ist neben Berlin eine von zwei Pilotstädten, in denen der Paketdienstleister GLS Germany seinen neuartigen Ansatz erprobt. Ab Montag, 25. September, steht z. B. eine Station vor dem APAG-Parkhaus Kaufhof Galerie/City, Wirichsbongardstraße 47.
Erinnerungstafel wird enthüllt
UPDATE: Die vhs teilt mit, dass dieser Termin verschoben werden muss.
Am Sonntag, 24. September, sollte eine Erinnerungstafel an einem sogenannten „Judenhaus“ (Försterstraße 28) in Gedenken an die Verfolgung von Jüdinnen und Juden während der NS-Zeit feierlich enthüllt werden. Die Tafel ist Teil des dezentralen Gedenkprojekts „Wege gegen das Vergessen“ der Volkshochschule (vhs) Aachen. Es gibt Erinnerungsorte im ganzen Stadtgebiet.
Nach dem Brand der Synagogen während der NS-Zeit wurden Aachenerinnen und Aachener jüdischen Glaubens auch aus ihren Wohnungen und Häusern verbannt. Alle, denen eine Emigration nicht gelang, mussten in einem der sogenannten Judenhäuser unterkommen. Bei der Enthüllung sollte u. a. Sebastian Vonhoegen (wissenschaftlicher Mitarbeiter der vhs Aachen) den historischen Hintergrund der Erinnerungstafel erklären.
Im Apollo Kino, Pontstraße, ist zur Zeit der Film „Silent Friend“ zu sehen. Hier mehr dazu: https://apollo-aachen.de/programmuebersicht/ Zentral geht es um die Wertschätzung und die Unterwertschätzung von pflanzlichem Leben, in dem Fall um einen Gingko-Baum über drei Zeitepochen hinweg. Ein bißchen Märchen, ein bißchen Wissenschaft, insgesamt auch anrührend.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Weihnachtsbäume
Die Weihnachtsbaumsammlung in der Innenstadt erfolgt über eine grundstücksnahe Sammlung. Die Termine für euer Grundstück erfahrt ihr im abfallnavi der Stadt Aachen und im Abfallkalender. Die Sammlung wird an dem mit einem Weihnachtsbaum-Symbol gekennzeichneten Termin am jeweiligen Entsorgungstag durchgeführt. Ist dein Entsorgungstag z. B. ein Mittwoch, wird auch nur an dem Mittwoch mit dem Tannenbaum-Symbol dein Weihnachtsbaum abgeholt.
Falls dein Weihnachtsbaum nicht den Teppich vollnadeln soll: Der Stadtbetrieb sammelt die Reste jetzt ein (aber nur ohne Lametta).
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wo auch immer ihr seid: Es lohnt sich, informiert zu sein. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Unsere Adresse: mail@AachenNews.org
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Diagnose von KI
Technologieversprechen für das Gesundheitswesen werden in Hamburg kritisiert auf dem 39C3 : KI-Systeme sollen Personalmangel beheben, doch Pläne wie die des Charité-Chefs, ein Drittel der Mitarbeitenden durch KI zu ersetzen, seien unrealistisch. Der Referent warnt u. a. vor der Ausblendung sozialer Ungleichheiten – während Tech-Milliardäre von Longevity träumen, sterben Menschen an behandelbaren Krankheiten wie HIV.
Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.