Ein neu hergerichteter Spielplatz (in Driescher Hof) ist eröffnet. Die Folge: Hunderte Menschen auf den Beinen. Alle freuen sich. Fehlt nur noch etwas mehr Schatten. Zuvor sind in diesem Jahr unter anderen schon die Spielplätze auf dem Lindenplatz und im Preuswald im Beisein vieler Anwohner*innen neu eröffnet worden.
Ein Fest mit Oberbürgermeisterin (OB) Keupen, die freundlich empfangen wurde. Sie nahm sich viel Zeit. Nicht wenige Driescher-Hof-Bewohner*innen haben Sibylle Keupen bei der Gelegenheit wahrscheinlich zum ersten Mal zu Gesicht bekommen. Sibylle Keupen (l.) im Gespräch mit einem Bürger aus Driescher Hof, der sich sehr für die Menschen im Viertel einsetzt. Nicht alle Teile des Spielplatz liegen im Schatten. Das kann bei Temperaturen über 30 Grad für kleine Kinder schlimme Konsequenzen haben. Einige Eltern verabredeten sich, sich von zu Hause Sonnenschirme mitzubringen.
Auf dem Gelände gibt es jetzt Picknicktische und Bänke, einen großen Sandkasten und eine Seilbahn, Trampoline und ein Klettergerüst. Vor sieben Jahren hatte man zum ersten Mal den Vorsatz gefasst, das Gelände zu sanieren, also den Spielplatz neu aufzubauen. Jetzt machen sich Erwachsene und Kinder Hoffnung, dass es im Rahmen eines Stadtentwicklungsprozesses (ISEK) zu weiteren Verschönerungen kommt. Geld von Bund und Land werden angeblich zur Verfügung gestellt.
Zur Erinnerung an ehemalige jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger werden in diesem Jahr acht Stolpersteine in Aachen verlegt. Diese werden am Freitag, 8. September, zwischen 9.30 und 12.30 Uhr an drei Stationen vom Kölner Künstler Gunter Demnig im Boden verankert:
9.30 Uhr, 1. Station: Pontwall 2, für Leopold Levy, Line Levy, Liselotte Levy, Walter Levy.
ca. 11 Uhr, 2. Station: Thomashofstraße 17, für Norbert André.
ca. 12 Uhr, 3. Station: Trierer Straße 386, für Dagobert Pintus, Zitoni Pintus, Werner Pintus. (über die Familie Pintus s. auch hier)
Begleitet werden die Verlegungen von Achim Ferrari, der Bezirksbürgermeister von Aachen-Mitte ist (Stationen 1 und 2), von Karl Schultheis, dem Vorsitzenden des Fördervereins „Wege gegen das Vergessen“ und von Dr. Beate Blüggel, Direktorin der Volkshochschule. Der Stadtbetrieb wird auch in diesem Jahr die Verlegung unterstützen.
Die unten abgebildeten Stolpersteine liegen bereits mehrere Jahre und werden bisweilen von Aachener*innen gesäubert. Gunter Demnig sagt: „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist.“ Seit dem Jahr 2000 werden die Stolpersteine am Ort des letzten freiwillig gewählten Wohnsitzes in den Bürgersteig eingefügt.
Stolperstein für Fredy Hirsch in der Richardstraße in Nähe des Suermondt-Ludwig-Museum. EineListe der Stolpersteine in Aachen findet man hier.
Das Kommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz der Polizei Aachen berät Bürger*innen in vielen Bereichen – so auch im Bereich des Cybercrime.
Der digitale Fortschritt birgt viele Chancen, aber auch immer wieder neue Risiken und Gefahren. Da herrscht oft Unsicherheit bei den Bürgerinnen und Bürgern, wie man sich sicher im Netz bewegen kann. Regelmäßig geht es dabei um Themen wie WLAN, Firewall, Passwörter, E-Mail, und was hat es mit der verdammten 2-Faktor-Authentisierung auf sich? Wie nutzt man Handy-Apps und was bedeutet Smart Home?
Zu all diesen Themen möchte die Polizei in Aachen informieren und lädt deswegen für Montag, 11. September, um 18 Uhr ins Foyer des Polizeipräsidiums Aachen (Trierer Straße 501) ein.
Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.
Für weitere Fragen ist die Dienstelle KK KP/O telefonisch unter 0241-9577-34401 oder gerne auch per E-Mail unter KP-O-Cybercrime.Aachen@polizei.nrw.de erreichbar. (kg)
In Aachen findet am Samstag, 16. September, der Wohnprojektetag statt. Es geht um „genossenschaftliche, gemeinschaftliche Wohnprojekte“, teilt die Pressestelle der Stadterwaltung mit.
Der Wohnprojektetag will (zum 3. Mal) den Austausch und die Vernetzung zwischen Interessierten, Initiativen, Projektgruppen und Expertinnen und Experten rund um das Thema Bauen und Wohnen in Gemeinschaft fördern. In Aachen bewegt sich nämlich was beim gemeinschaftlichen Bauen und Wohnen: Neue Wohnprojekte mit unterschiedlichen Schwerpunkten sind entstanden und weitere sind in Planung. Die Gruppen stellen an diesem Tag ihre Projekte vor und sind vor Ort ansprechbar.
Beim Wohnprojektetag haben Interessierte die Chance, verschiedene Aachener Wohnprojekte zu besuchen. Nachmittags ab 13.30 Uhr öffnet das Depot, Talstraße. Das Programm startet mit einem Impulsvortrag von Professor Florian Fischer-Almannai von der RWTH Aachen zu innovativen genossenschaftlichen Wohnprojekten. In einer Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen aus Verwaltung, Politik, Wissenschaft, Beraterinnen-Szene und eines Aachener Wohnprojekts geht es dabei um den „Mehrwert“ von genossenschaftlichen Wohnprojekten.
Daneben stehen beim Markt der Möglichkeiten weitere Aussteller*innen darunter altbau plus, Stiftung trias, fipa Finanzierungspartner GmbH, LKM-GmbH und die GLS Bank eG den Menschen beratend bei Fragen der Finanzierung, Förderung und Umsetzung von Wohnprojekten zur Seite.
Für diejenigen, die selbst aktiv werden wollen, werden Workshops zu den Themen Genossenschaftsgründung, Selbstorganisation und Vernetzungsformate angeboten. Außerdem gibt es eine Ideenwand, auf der Interessierte die Möglichkeiten haben, Bedarfe, Wünsche und Fragen zu formulieren.
Das Quartier Driescher Hof kann etwas mehr Aufmerksamkeit bei Planern und Geldgebern (Stadtkasse) gebrauchen. Dort leben mehr Familien, die zu 5 Personen mit 2000 Euro im Monat auskommen müssen, als anderswo in Aachen. Das hat jüngst eine Fragebogenaktion ergeben.
Die Menschen in Driescher Hof wohnen dort lange: 10, 15 oder 20 Jahre sind keine Seltenheit. Und viele fühlen sich dort wohl. Allerdings fragten sie bei einer Versammlung die Vertreterin der Stadtverwaltung: „Warum haben wir auf einmal so viele Fahrradbügel?“ Die seien immer leer. Eine Lehrerin meinte, die Bügel würden vor der Grundschule die Kinder behindern.
Die Bewohner haben Angst, dass auf einer Wiese in der Nachbarschaft zusätzliche Wohnungen gebaut werden. Das Areal sei doch sowieso schon sehr dicht bebaut. Das versuchten rund 70 Anwohner*innen bei einer Versammlung jüngst Vertreter*innen der Verwaltung zu erklären. Außerdem konnte die Verwaltung bei der Gelegenheit erfahren, dass es im Viertel an einem bestimmten Grillplatz an einer öffentlichen Toilette fehlt. Auch die Konsequenzen dieses Mangels wurden beschrieben.
In Driescher Hof gebe es nur noch einen einzigen Lebensmittel-Discounter (REWE). „Wenn der noch zu macht . . . was machen wir dann?“ Viele Geschäfte hätten ihre Tore geschlossen. Außerdem bedauerten die Menschen, dass seit Errichtung des neuen Polizeipräsidiums die Polizisten sämtliche Pkw-Parkplätze am Straßenrand besetzen. (Info am Rande: Das Parkhaus vom Präsidium wurde viel zu klein gebaut, krasser Planungsfehler) Schließlich fanden die Anwohner*innen noch, beim Abtransport von Müll und Sperrmüll müsste die Stadtverwaltung unbedingt die Taktung erhöhen.
Heute, Dienstag, 5. September, von 16 bis 17.30 Uhr soll auch Oberbürgermeisterin Keupen zur Eröffnung in die Stettiner Straße kommen. Wäre ja eine gute Gelegenheit, sie mal auf die Mängel hinzuweisen.
Standing Ovations gab es für die Friedenspreisträger 2023. Die Gruppe „Feministischer Antikriegswiderstand“ (FAR) zog es vor, maskiert in der Öffentlichkeit aufzutreten. Foto: Alexandra Radermacher
Knapp 500 Personen werden es gewesen sein, die am Antikriegstag (1. September) bei der Verleihung des Aachener Friedenspreis unbedingt dabei sein wollten. Die Aula Carolina war voll wie selten, denn es wurden in diesem Jahr extrem mutige Menschen ausgezeichnet. Menschen, die anderen Mut machen, weil sie zeigen, dass selbst in schier hoffnungsloser Lage Widerstand doch möglich ist.
15 russische Feministinnen von FAR müssen sogar außerhalb Russlands um Leib und Leben fürchten, sie gelten in ihrer Heimat als „ausländische Agenten“. Was in Russland mit Kritikern geschieht, weiß man seit Wagner-Chef Prigoschin und seinem Flugzeug-Absturz. Die 15 FAR-Mitglieder traten entsprechen maskiert auf. Sie haben teilweise mit relativ kleinen, wie Nadelstiche wirkenden Aktionen auf den Krieg, den Russland gegen die Ukraine begonnen hat, aufmerksam gemacht und ein Ende gefordert.
Mit offenem Visier konnten die Preisträger agieren, die aus Israel und Palästina nach Aachen gekommen waren. Die Gruppe „Human Rights Defender Fund“ (HRDF) war mit zwei Personen vor Ort. HRDF verteidigt Menschen, die wegen ihres Einsatzes für Bürger- und Menschenrechte massiv Schwierigkeiten mit der israelischen Justiz und dem Militär bekommen haben. Sie sorgen für juristischen Beistand, wie bei der Veranstaltung zu erfahren war.
Vor der Preisverleihung demonstrierte am Elisenbrunnen und auf dem Markt – eingezwängt zwischen die Buden der Kunsthandwerker – ein sogenanntes Antikriegsbündnis. Ein Redner schimpfte vor knapp 80 Personen hauptsächlich auf die NATO und die Grünen, die angeblich den Krieg verlängern würden.
„Die Waffen nieder“, war auf einem Transparent zu lesen. Plädiert wurde für Verhandlungen statt Waffenlieferungen, ohne die Frage anzuschneiden, was mit den Menschen in der Ukraine geschehen werde, wenn sie Putin und den Russen ihr Land oder Teile davon kampflos überlassen.
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Siehe in diesem Zusammenhang: Über den Widerstand einer mutigen Lehrerin in Russland informiert der folgende Text von Ina Ruck. Sie berichtet aus Moskau und schildert, wie groß die Angst der Menschen ist, Kritik am Krieg zu üben. Und trotzdem geschieht es.
Der Ortsteil Eilendorf wird durch die Von-Coels-Straße übelst durchschnitten, sie teilt den Ort brutal in zwei Hälften.. Foto: AachenNews Archiv
Was wird aus der Umgehungsstraße L221n? Die sollte eine Entlastung für den Aachener Ortsteil Eilendorf bringen. In Düsseldorf wurde jahrelang an Plänen für die neue Umgehungsstraße gearbeitet.
In Aachen, besonders in Eilendorf und im Stadtteil Brand, hat man sich mit dem Projekt jüngst mal etwas genauer befasst und prompt festgestellt: Diese neue Umgehungsstraße ist überflüssig, sie würde wenig umweltfreundlich durch Felder und Wiesen führen und würde die Von-Coels-Straße gar nicht richtig entlasten. Nur ein Stück davon, nur ein bisschen.
Vor etwa 30 Jahren soll mal von Aachener Politikern Bedarf für die Umgehungsstraße angemeldet worden sein. Das ist lange her und die Zeiten haben sich geändert. 12,5 Hektar landwirtschaftliche Fläche (= 18 Fußballfelder in einem Naherholungsgebiet) würden neu versiegelt, und das will heutzutage was heißen. Über extreme Klimaereignisse, wo Wasser wegen Vollversiegelung nicht versickern kann, muss man den Leuten hier nichts erzählen.
Es wollten zuerst die Grünen auf jeden Fall auf die Straße verzichten, dann die CDU, dann besonders alle Politiker in Eilendorf, in Brand und in Stolberg und am Ende auch die SPD in der Stadt Aachen und der StädteRegion. Es gab ein heftiges Hin und Her. Viel bewirkt hat eine Bürgerinitiative, die sich rasend schnell in die komplizierte Sachlage eingearbeitet hat und auch vor Protestaktionen nicht zurückschreckte.
Jetzt bleibt allein die Frage, ob die Landesregierung tatsächlich zu stoppen ist, ob den Wünschen der L221n-Gegner*innen entsprochen wird. Und auch wenn das geschieht, bleibt die Von-Coels-Straße eine einzige Katastrophe.
In diesem Jahr lädt das Team der Nadelfabrik wieder zum Open Air Kino in den Kennedypark (s. Foto) ein. Von heute bis Sonntag (1. bis 3. September) läuft jeden Abend ein Film auf der Freilichtbühne. Der Eintritt ist frei. Die Filmabende starten bei Anbruch der Dämmerung, ab 20 Uhr.
Das Parkflimmern beginnt heute, 1. September, mit dem Drama „Sonne und Beton“. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman des Comedian Felix Lobrecht, der dort auch eigene biografische Erfahrungen aus Berlin-Neukölln verarbeitet.
Am Samstag, 2. September, erwartet die Gäste „The Green Book“. Die Tragikomödie war weltweit ein großer Erfolg und erhielt zahlreiche internationale Preise, darunter drei Oscars. „The Green Book“ spielt in den USA im Jahr 1962. Der ungebildete Italoamerikaner Tony Lip wird vom afroamerikanischen Intellektuellen und Pianisten Dr. Don Shirley als Chauffeur für seine Konzerttournee durch die Südstaaten angeheuert.
Foto: AachenNews Archiv
Der zweimonatige Roadtrip schweißt die anfänglich so unterschiedlichen Protagonisten auch vor dem Hintergrund des versteckten und offenen Alltagsrassismus allmählich zusammen. Der Film ist sehr sehenswert und auch total unterhaltsam.
Am Sonntag, 3. September, endet das Parkflimmern mit der französischen Sozialkomödie „Alles außer gewöhnlich“.
„Ich finde eine Lösung“: Was wie eine Floskel klingt, ist für den Sozialarbeiter Bruno und seinen Kollegen Malik gelebte Wirklichkeit. Und das, obwohl der Alltag mit einem wilden Haufen Azubis und autistischen Jugendlichen einige Herausforderungen birgt. Das ewig klingelnde Notrufhandy lässt jedes Date platzen, und wenn Brunos Schützling Joseph mal wieder die Notbremse zieht, ist das Chaos perfekt. Mit zupackendem Engagement und unverwüstlichem Humor nehmen Bruno und Malik immer wieder den Kampf mit den Behörden auf und schaffen eine Gemeinschaft, in der jeder die Chance bekommt, über sich selbst hinauszuwachsen.
Einladung zur Friedenspreisverleihung in der Aula Carolina in Aachen, Pontstraße.
Jahre und Jahrzehnte lebte man in Europa im Frieden, so schien es. Man glaubte gewissermaßen, dass Kriege woanders stattfinden. Welch ein Irrtum. Dieses Jahr, also heute, ist wieder Antikriegstag, und man geht mit völlig anderen Gefühlen zur Friedenspreisverleihung. Frieden – auf einmal wünscht man sich Frieden ganz konkret.
Heute werden zwei Initiativen ausgezeichnet. Es handelt sich um Vertreter*innen der Gruppe „Feministischer Antikriegswiderstand“ (FAR) aus Russland und um den „Human Rights Defenders Fund“ (HRDF) aus Israel/Palästina. Laudator ist der Kabarettist Wilfried Schmickler.
Dass es in Russland eine Anti-Kriegs-Initiative gibt, das wussten wir nicht. Schon gar nicht, dass es eine Gruppe gibt, die sich dort auch noch gegen das extrem konservative Bild von Geschlecht und Familie einsetzt. Und außerdem: Die Gruppe aus Israel bzw. Palästina ist AachenNews ebenfalls nicht bekannt. Hier sei verwiesen auf den WDR und die Deutsche Welle.
Beginn der Veranstaltung ist heute (1. September) um 19 Uhr.
Zum Friedenspreis: Es gibt ihn seit 1988, er wurde quasi in Opposition zum Karlspreis gegründet, als dieser mehrere Jahre hintereinander an – salopp gesagt – deutlich überhaupt nicht friedliebende Staatsmänner verliehen wurde. Zweck des Vereins ist die Würdigung von Personen oder Gruppen, die von „unten her“ dazu beigetragen haben, der Verständigung der Völker und der Menschen untereinander zu dienen.
Die Forster Linde ist das älteste Naturdenkmal der Stadt Aachen und wahrscheinlich das älteste „lebendige Kulturgut“ der Aachener Region. Dieser Tage kümmerte sich wieder ein von der Stadt Aachen beauftragtes Fachunternehmen um die Forster Linde.
Sie wird mit viel Geduld und Ideenreichtum immer wieder gepflegt und gesichert. Austriebe im Baum wurden herausgeschnitten. Sie waren entstanden, nachdem die Krone der Linde eingekürzt worden war. Überdies wurden der Zustand und die Statik des Baums überprüft und Mistelzweige aus dem Geäst entfernt.
Die Forster Linde (Foto) ist nur ein Beispiel für Naturdenkmale in der Stadt Aachen. Innerhalb der bebauten Stadt betreut der Fachbereich Klima und Umwelt 89 Naturdenkmale. Im Geltungsbereich des Landschaftsplanes sind es weitere 190. Da nicht nur Einzelbäume, sondern auch Baumgruppen, Baumreihen sowie Baumalleen als Naturdenkmale ausgewiesen sind, beläuft sich die Gesamtzahl der zu betreuenden Bäume auf insgesamt 704 Stück. All diese Bäume werden sehr individuell betrachtet, um sie auf längere Sicht zu erhalten und auch die Verkehrssicherheit zu garantieren.
Foto: AachenNews Archiv
Die Forster Linde ist nur ein Beispiel für Naturdenkmale in der Stadt Aachen. Innerhalb der bebauten Stadt betreut der Fachbereich Klima und Umwelt 89 Naturdenkmale. Im Geltungsbereich des Landschaftsplanes sind es weitere 190. Da nicht nur Einzelbäume, sondern auch Baumgruppen, Baumreihen sowie Baumalleen als Naturdenkmale ausgewiesen sind, beläuft sich die Gesamtzahl der zu betreuenden Bäume auf insgesamt 704 Stück.
All diese Bäume werden sehr individuell betrachtet, um sie auf längere Sicht zu erhalten und auch die Verkehrssicherheit zu garantieren.
Aufgrund ihrer hohen Schutzwürdigkeit, ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit sowie aufgrund ihrer wissenschaftlichen oder kultur-historischen Bedeutung sind Naturdenkmale als besondere „Einzelschöpfungen der Natur“ gesetzlich geschützt (§ 28 Bundesnaturschutzgesetz, BNatSchG). Bei den in der Stadt Aachen ausgewiesenen Naturdenkmalen handelt es sich überwiegend um Laub- und vereinzelt um Nadelbäume. Die geschützten Bäume sind in der Regel 100 Jahre und mehr alt.
Sehr sehenswert und zum Thema „Bäume in der Stadt“ passend: Eine Doku-Reihe in Arte über Architektur/Städtebau und Natur. Es lohnt sich, das komplett durchzuschauen. Wunderschöne Ansätze und Ideen.
Im Apollo Kino, Pontstraße, ist zur Zeit der Film „Silent Friend“ zu sehen. Hier mehr dazu: https://apollo-aachen.de/programmuebersicht/ Zentral geht es um die Wertschätzung und die Unterwertschätzung von pflanzlichem Leben, in dem Fall um einen Gingko-Baum über drei Zeitepochen hinweg. Ein bißchen Märchen, ein bißchen Wissenschaft, insgesamt auch anrührend.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Weihnachtsbäume
Die Weihnachtsbaumsammlung in der Innenstadt erfolgt über eine grundstücksnahe Sammlung. Die Termine für euer Grundstück erfahrt ihr im abfallnavi der Stadt Aachen und im Abfallkalender. Die Sammlung wird an dem mit einem Weihnachtsbaum-Symbol gekennzeichneten Termin am jeweiligen Entsorgungstag durchgeführt. Ist dein Entsorgungstag z. B. ein Mittwoch, wird auch nur an dem Mittwoch mit dem Tannenbaum-Symbol dein Weihnachtsbaum abgeholt.
Falls dein Weihnachtsbaum nicht den Teppich vollnadeln soll: Der Stadtbetrieb sammelt die Reste jetzt ein (aber nur ohne Lametta).
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wo auch immer ihr seid: Es lohnt sich, informiert zu sein. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Unsere Adresse: mail@AachenNews.org
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Diagnose von KI
Technologieversprechen für das Gesundheitswesen werden in Hamburg kritisiert auf dem 39C3 : KI-Systeme sollen Personalmangel beheben, doch Pläne wie die des Charité-Chefs, ein Drittel der Mitarbeitenden durch KI zu ersetzen, seien unrealistisch. Der Referent warnt u. a. vor der Ausblendung sozialer Ungleichheiten – während Tech-Milliardäre von Longevity träumen, sterben Menschen an behandelbaren Krankheiten wie HIV.
Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.