Die fortschreitende Klimakatastrophe mit Hitzewellen und Überschwemmungen legt es nahe, sich für alternative Möglichkeiten der Energiegewinnung zu interessieren. Warum nicht Strom und Wärme aus Sonnenenergie gewinnen? Schwer ist das nicht. Braunkohle aus der Landschaft abzukratzen und zu verbrennen ist viel umständlicher und letztlich sehr viel teurer.
In Aachen gibt es sogar eine Solarförderung, doch der ziemlich prall gefüllte Fördertopf für das Jahr 2023 ist jetzt, im Juli, schon leer. Der Stadtrat hatte beschlossen, dass 1,6 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Damit werden etwa 1.200 Solarstromanlagen von Hauseigentümern, Mietern und Gewerbebetrieben gefördert, darunter etwa 264 Balkonkraftwerke, sowie 357 Batteriespeicher mit einer Speicherkapazität von etwa 3200 Kilowattstunden.
„Das Interesse von Gewerbebetrieben und Bürgerschaft an der Solarstromerzeugung wächst seit Jahren konstant.“
Pressestelle der Stadt
Gingen 2017 im Stadtgebiet noch weniger als 100 Solaranlagen mit einer Leistung von ca. 800 Kilowatt Peak (KWp) ans Netz, so waren es in 2019 bereits gut 170 Anlagen mit über 2.000 KWp. Im bisherigen Rekordjahr 2022 wurden dann erstmalig über 1.000 Anlagen mit 4.500 KWp an das Stromnetz der Regionetz gekoppelt. Und nun sind es bereits in den ersten sechs Monaten 2023 weitere 900 Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 5.000 KWp.
Heiko Thomas, Beigeordneter für Klimaschutz: „Der Wachstumstrend wird sich weiter fortsetzen. Die Speichertechnologien werden günstiger und erweiterte Nutzungsoptionen – wie zum Beispiel das Laden von Elektrofahrzeugen – werden die Dynamik weiter erhöhen.“
Gründe für die verbesserte Wirtschaftlichkeit seien der Wegfall der Mehrwertsteuer auf Photovoltaikanlagen und Speicher im Jahr 2023 und auch gestiegene Strompreise. Zudem seien in der Nach-Corona-Zeit die Preise für Komponenten wie Wechselrichter gesunken; ebenfalls deutlich verbilligt hätte sich 2023 gegenüber 2022 die Anschaffung von steckerfertigen Solargeräten.
Bitte keine neuen Anträge
Auf Grund der erschöpften Haushaltsmittel nimmt der Fachbereich Klima und Umwelt der Stadt Aachen ab dem 15. August 2023 keine neuen Anträge auf Sonnenenergienutzung mehr entgegen. Jochen Lowis vom Fachbereich Klima und Umwelt der Stadt Aachen sagt: „Für alle Anträge, die bis zum 14. August 2023 vollständig eingegangen sind, gilt: Die Bescheide sind in Arbeit, alle Antragsteller erhalten ihre Förderung.“

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Die Habeck-Hasser dürfen übrigens mal zur Kenntnis nehmen, dass die CDU 16 Jahre lang nicht hinbekommen hat, was Robert Habeck und die Grünen jetzt in zwei Jahren hinbekommen haben.
Habeck ist im Monat Juli nur noch 8 Prozentpunkte vom 80 Prozent-Erneuerbaren-Ziel entfernt, das eigentlich erst im Jahr 2030 erreicht werden sollte. Der Kohlestromanteil sinkt gegenüber dem Juli 2022 um 50 Prozent und PV wird mit 1GWp/Monat weiter volle Pulle zugebaut.
Aber die CDU/CSU/FDP ficht das nicht an. Nach den nächsten Wahlen werden sie dann wieder ein paar AKWs hochfahren.

























