Lichterglanz geht in die Verlängerung

Lichter – nachts und in der Dämmerung – mitten in Aachen.

Noch bis Ende des Monats Januar wird der komplette Elisengarten aufwendig erleuchtet. Das sieht schön aus und war in früheren Jahren nur bis zum 6. Januar möglich.

Licht am Himmeln haben in diesen Tagen viele Menschen gesehen. Entweder waren es die Starlink-Lichterketten (Die besten Beobachtungszeiten liegen in der Dämmerung, kurz nach Sonnenuntergang oder kurz vor Sonnenaufgang.) Oder es waren Polarlichter, eine Leuchterscheinung, von der es bei Facebook und Instagram viele atemberaubende Abbildungen gibt.

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Autos in Flammen. War es Brandstiftung?

Wieder hat es in Aachen Anschläge auf Pkw gegeben. In der Nacht von Sonntag auf Montag (19. Januar) haben in der Salvatorstraße und in der Rolandstraße Elektro-Autos gebrannt.

In Aachen wird von Unbekannten so einiges zerstört, das ist in anderen Städten nicht anders. Neuerdings scheint es aber eine Häufung zu geben (subjektiver Eindruck). Kürzlich waren im Bereich untere Trierer Straße/Rothe Erde Reifenzerstecher unterwegs. Auch sie richteten ihre Aggressionen gegen Kraftwagen. Ob zu den Bränden eine Verbindung besteht, ist nicht bekannt.

Plötzlich brennen Autos in Aachen. Foto: Polizei Aachen

Die Polizei teilt mit, sie habe nach zwei nächtlichen Bränden die Ermittlungen aufgenommen. Ein Zeuge habe zunächst gegen 3.30 Uhr einen brennenden Reifen an einem Fahrzeug in der Salvatorstraße gemeldet. Durch die Hitzeentwicklung sei auch ein weiteres Auto beschädigt worden.

Kurze Zeit später seien dann die Einsatzkräfte wegen eines Brands in der Rolandstraße alarmiert worden. „Eine Zeugin war durch einen lauten Knall darauf aufmerksam geworden“, so wurde mitgeteilt. Das E-Auto wurde durch das Feuer vollständig zerstört. Die Hitzeentwicklung habe auch einen weiteren Pkw im Heckbereich stark beschädigt. Die Feuerwehr löschte die Brände. Verletzt wurde niemand.

Die Kriminalpolizei schließt Brandstiftung nicht aus. Wer etwas gesehen hat, melde sich tagsüber unter der Rufnummer 0241-9577 31101 oder außerhalb der Bürozeiten unter der Rufnummer 0241-9577 34210 bei der Kripo.

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Panzerglas hält, Karlspreis ehrt, Studis kämpfen und die System-Gastronomie steht vor neuen Herausforderungen

Zurück aus einem Kurzurlaub lohnt sich der Gang in die Innenstadt: Preisnachlässe in fast jedem Laden. Zuvor sauteure, superedle Winterware (Textilien) kosten plötzlich nur noch die Hälfte. Gut, beim neuen Rolex-Super-Juwelier in der Krämerstraße nicht.

Stattdessen sehen wir: Rolex-Uhren sind der Hit, sie wurden sogar nachts begehrt. Mehrere maskierte, schwarz gekleidete Personen sollen es gewesen sein, die allerdings an einer Panzerglassscheibe scheiterten. Die Scheibe wurde provisorisch ersetzt.

Rolex-Uhren sind extrem begehrt. Manch einer will sogar nachts unbedingt eine haben. Klappt aber natürlich nicht.

Wir stehen da und staunen – über die Uhrmacherkunst und die Preise, z. B. 46.800 Euro für ein Chronometer, das einem wahrscheinlich noch tief unten im Marianengraben (tiefste Stelle der Erde) anzeigt, was die Stunde geschlagen hat. Der Eigentümer dieser Herrenuhr wird bewundert, es sei ihm gegönnt.

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Unterdessen hat das Karlspreisdirektorium unter seinem neuen Vorsitzenden Armin Laschet (MdB) den Namen des Karlspreisträgers 2026 bekanntgegeben: Mario Draghi, ehemals Präsident der Europäischen Zentralbank und italienischer Ministerpräsident a. D.

Er ist als „Retter des Euro“ in die Geschichte eingegangen. Ausführliche Begründung hier. Der Preisträger darf – wie schon die Preisträgerin von 2025 – genau eine Million Euro ausgeben für eine Organisation (oder mehrere), die er persönlich für besonders wohltätig und unterstützenswert hält. Die Spendensumme geht ausdrücklich nicht an den Preisträger persönlich.

Eine Million Euro – damit kann man schon gut was fördern. Das Geld stiftet übrigens ein Unternehmer-Ehepaar aus Aachen (DSA Schäfer-Schulz Stiftung). Selbst wer die Verleihung für eine Show-Veranstaltung hält, mit der sich eigentlich nur Aachen ins Rampenlicht der Weltöffentlichkeit drängeln will, muss zugeben, dass eine Finanzspritze von einer Million Euro an Bedürftige eine großartige Sache ist. Das Stifter-Ehepaar hätte sich davon auch Uhren und Diamantschmuck . . .

Die Verleihung des Karlspreises findet wie immer statt am Himmelfahrtstag, 14. Mai, im Krönungssaal des Aachener Rathauses. Mehr Infos hier.

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In finanziellen Nöten ist die Evangelische Kirche im Rheinland. Wegen vieler Austritte und anderer Gründe sinken die Einnahmen, das Geld wird knapp und knapper. „Bis 2030 soll ein Betrag von mindestens 33 Millionen Euro eingespart werden“, schreibt die örtliche Tageszeitung, eingespart auch in Aachen, wo zwei Einrichtungen betroffen sind.

Im blauen Haus am Templergraben (T 39) wohnen seit den 50er Jahren wechselnde Generationen von Studierenden. Kommt jetzt das Aus für dieses Wohnprojekt?

Die Evangelische Kirche möchte sich von all ihren Studentenwohnheimen im Rheinland trennen. In Aachen geht es dabei um das Wohnprojekt auf dem Templergraben (23 Plätze) und die Einrichtung in der Nizzaallee (50 Plätze). Gegen eine eventuelle Schließung der Wohnheime formiert sich Widerstand.

Jüngst besuchte eine Gruppe von Studierenden aus dem blauen Haus (T39) die Kommunalpolitiker*innen von Volt in deren Sitzung und schilderte ihre Probleme und Befürchtungen. Es wurde eine Online-Petition verfasst, der WDR hat in seiner Lokalzeit gut über den Casus informieret: Hier ab 10:40 schauen.

Die Studierenden berichten, dass die EKG lediglich der Träger des Wohnheims sei, das Haus aber bereits in den 50er Jahren von Studenten gekauft worden sei. Gleichwohl wolle die Kirche es jetzt verkaufen. Dabei entstünden der EKG seit Jahren keinerlei Kosten, weil die Bewohner*innen ganz selbstorganisiert alle Arbeiten in Eigenregie ausführen. Am kommenden Freitag bei der Sitzung der Landessynode könnte es eine Entscheidung geben.

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Angeblich „visionäre“ Gastronomen geben sich in Aachen die Klinke in die Hand. Und kaum hat man die System-Gastronomie mal getestet und (aus Gründen) nicht weiterempfohlen, macht sie auch schon wieder zu. Zuletzt so erlebt beim „Burgerheart“ gegenüber vom Stadttheater (Kapuzinergraben). Im Sommer 2022 eröffnet, im September 2024 war der Laden insolvent. Jetzt versucht ein Neuer dort sein Glück.

Die Sprache von Donald Trump setzt sich durch. „Coming soon“ steht da und dass man Personal sucht.

Vielleicht schafft es ja das Unternehmen „Basecoffee“ mit seinem Brunch-Restaurant in der 600 Quadratmeter großen Lokalität. Der reduzierte Umsatzsteuersatz von 7 Prozent könnte helfen. Geboten wird dort bis 19 Uhr Brunch, im standardisierten Konzept, zentral gesteuert. Es ist das Gegenteil von Individualgastronomie, die in Aachen beliebt ist (Öcher Puttes). Es gibt z. B. San Francisco Club Tost, tja. Im März soll nach Umbau Eröffnung sein.

Probleme wegen Mangel an Essen hat unsere Gesellschaft kein bisschen, eher ist das Gegenteil der Fall: Schlimme gesundheitliche Probleme gibt es, weil wir zu viele Lebensmittel haben, zu viel essen. Übergewicht haben schon Kinder und mehr als die Hälfte aller Erwachsenen in Deutschland. Abnehmspritzen sind der Hit, die Werbung für Abnehm-Medikamente verstopft uns die Mailboxen.

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Neue Wohnungen in der Beverstraße. Und was wird aus dem Beverbach?

Genau auf der Ecke Turpinstraße/Beverstraße wird in die Höhe gebaut. Dabei: 2023 sollte eigentlich schon alles fertig sein. Man hatte phasenweise nicht mehr damit gerechnet.

Irgendwelche Rechtsstreitigkeiten sollen das Projekt verzögert haben. Doch vor einem halben Jahr ging es endlich los.

Weitere Wohnungen kann Aachen gut gebrauchen. Vorne: ein Fake-Fahrradweg (rot). Autos brausen dort nach wie vor – von der Bismarckstraße kommend – um die Ecke.

Seit Mitte 2021 wurde auf dem Grundstück das Erdreich um- und umgegraben. 64 Wohnungen für Studierende und eine Tiefgarage waren versprochen und werden nun hoffentlich bald fertig. Die Wohnfläche soll insgesamt 3.300 Quadratmeter betragen. Investiert werden angeblich 19 Millionen Euro.

Zuvor befand sich auf dem kleinen Eckgrundstück (1100 Quadratmeter) eine Art Hobby-Autowerkstatt. Genau gegenüber gibt die Wohnanlage Kronprinzenstraße Hunderten ein Dach über dem Kopf, das ist da, wo mal das Finanzamt Aachen-Land stand.

Gleich nebenan, unter der dortigen Drimbornstraße, fließt der Beverbach leider unterirdisch in Rohren. Es gibt Pläne, ihn an die Oberfläche zu holen, eine Initiative (unterstützt von den Grünen) macht sich dafür stark und hat schon 2000 Unterstützer-Unterschriften gesammelt und Oberbürgermeister Ziemons übergeben.

Bisher ist in Aachen nur der Johannisbach (Lindenplatz) teilweise freigelegt. Die Offenlegung der Pau (Klappergasse, Rennbahn) ist zwar angeblich schon perfekt geplant, genehmigt und Geld vom Bund auch zugesagt, verzögert sich aber mysteriöserweise immer wieder – jetzt schon um Jahre. Prognose: Daraus wird nie was.

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Ein Tag am Meer (zwischen Egmond aan Zee und Bergen aan Zee)

Mal Abstand nehmen von all dem Krach, den die Welt gerade veranstaltet. Fotos: Henning Brinkmann
Plötzlich will niemand mehr was von dir wissen/hören/haben. Wie schön, mal kein Mensch weit und breit.
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Im Rathaus: Mit Experten über Deutschland, die USA und die neue Unordnung diskutieren

Ein Jahr nach dem erneuten Amtsantritt von Donald Trump stehen am Dienstag, 20. Januar, um 19 Uhr im Rathaus Aachen die außenpolitischen Herausforderungen und der Zustand der deutsch-amerikanischen Freundschaft im Mittelpunkt der Diskussion.

Die internationale Ordnung verändert sich gegenwärtig rasant. Alte Allianzen werden radikal in Frage gestellt – und besonders das Verhältnis zwischen Europa und den USA steht auf dem Prüfstand. Diese neue Situation ist ein Anlass, sich praktisch den Grundlagen der deutschen Außenpolitik zu widmen. Wie betrifft Außenpolitik unseren Alltag in Deutschland – und wie funktioniert internationale Diplomatie? Welche Aufgaben hat dabei das Auswärtige Amt?

Foto: Im Rathaus wird diskutiert

Nach einem Grußwort von Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons gibt Philip Marsden von der Politischen Abteilung des Auswärtigen Amtes Einblicke in die Arbeitsfelder und aktuellen Herausforderungen der deutschen Außenpolitik. Viktoria Harbecke vom Amerikahaus NRW und Professor Dr. Jared Sonnicksen vom Institut für Politische Wissenschaft der RWTH Aachen werden mit ihm und den Gästen darüber diskutieren. Richard Gebhardt moderiert.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung über www.vhs-aachen.de wird erbeten. Es handelt sich um eine Veranstaltung von NRWeltoffen Aachen in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt.

Kursnummer: 252-03210, Datum: Di., 20. Januar, 19 bis 21 Uhr, Ort: Rathaus Aachen, Anmeldung: Kostenfrei, Anmeldung online über www.vhs-aachen.de

Quelle: Volkshochschule Aachen, Team Öffentlichkeitsarbeit

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Glück im Unglück: Teile der Deckenverkleidung im Schwimmbad stürzen ab. Keine Verletzten.

Die Schwimmhalle in Brand muss bis auf weiteres geschlossen bleiben. Im Bereich des kleinen Beckens haben sich am Sonntag (11. Januar) Teile der Deckenverkleidung gelöst und sind ins Wasser gefallen. Das teilte die Stadtverwaltung mit.

Das kleine Becken ist das Becken, in dem meistens viele Kinder ihre Schwimmversuche starten und plantschen. Das Wasser ist in diesem Becken deshalb wärmer als im großen Becken.

Das Ereignis sei nach dem öffentlichen Schwimmen und vor dem Beginn des Vereinssports passiert, so dass kein Mensch zu Schaden kam. Es werde jetzt geprüft, wie es zum Absturz der Deckenverkleidung kam. Bis zum Abschluss der Prüfungen bleibt die gesamte Halle geschlossen

Ergänzend zu den jährlichen Prüfungen, würden kurzfristig in allen Schwimmhallen aktuelle Sichtprüfungen vorgenommen, so wurde weiter mitgeteilt. Noch im Laufe der Woche sollen Fachfirmen mit der Kontrolle der Deckenkonstruktionen beauftragt werden.

Das kleine Becken der Schwimmhalle in Brand. Dort stürzten plötzlich Teile der Decke ab. Foto: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing
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Forst First: Ein Kostüm für jedes Kind

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Kindertagespflege: Im Kita-Portal der Stadt eine Vormerkung abgeben

Seit Anfang dieses Jahres gibt es im Kita-Portal der Stadt unter www.kitas.aachen.de eine Verbesserung und zusätzliche Option für alle Eltern, die in Aachen einen Platz in der Kindertagesbetreuung suchen: Seit dem 1. Januar kann auch für einen Platz in der Kindertagespflege eine Vormerkung aufgegeben werden.

Dies war bisher im Portal nicht möglich, sondern nur über die Webseite des Vereins „Familiäre Tagesbetreuung“, der die Kindertagespflege im Auftrag der Stadt auch weiterhin organisiert. „Durch die Anbindung der Kindertagespflege an das Kita-Portal haben die Eltern nun ein zentrales Tool für die Suche nach einem Platz in der frühkindlichen Bildung, Förderung und Betreuung und direkt alle Informationen in einem System im Blick“, beschreibt Janina Backhaus vom städtischen Fachbereich KiTa und Kindertagespflege die Verbesserung für Familien.

Gleichrangig und hochwertig

Die Auswahl der Kindertagespflege kann zusätzlich erfolgen. Heißt: Weiterhin können Eltern sich wie bisher fünf Kindertageseinrichtungen auswählen und zusätzlich noch die Kindertagespflege als gleichwertige Betreuungsoption für Kinder unter drei Jahren.

„Die Aufnahme der Kindertagespflege in das Kita-Portal ist ein bedeutender Schritt für ihre Sichtbarkeit. Damit wird deutlich, dass sie ein gleichrangiges und hochwertiges Betreuungsangebot neben den Kitas ist. Die Kindertagespflegepersonen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur frühkindlichen Bildung in Aachen – individuell, verbindlich und nah an den Familien“, freut sich Maximiliane Fischer, Geschäftsführerin des Vereins „Familiäre Tagesbetreuung“, über die neue Option.

Die Kindertagespflege ist imPortal unter der Adresse des Vereins „Familiäre Tagesbetreuung e. V.“ zu finden. Die Vergabe der Plätze in der Kindertagespflege findet weiter durch den Verein statt. Und auch die Teilnahme an einer Informationsveranstaltung des Vereins nach der Vormerkung bleibt verpflichtend.

Infos: www.kitas.aachen.de und www.familiaere-tagesbetreuung-aachen.de

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Aachen kämpft mit Schnee, Eis und tiefen Temperaturen. Friedhöfe geschlossen, Müll bleibt teils stehen.

Aachen im Schnee, das sieht romantisch aus, bringt aber den Winterdienst der Stadt gewaltig auf trapp. Alle Fotos: Alexandra Radermacher

Das komplette Winterdienst-Team des Stadtbetriebs ist am siebten Tag hintereinander in Aachen unterwegs. Es sorgt für sichere Verhältnisse auf Straßen, Wegen und Plätzen. Jeweils von 3 bis 22 Uhr schieben und streuen die Fahrer*innen des Winterdienstes mit insgesamt 90 Fahrzeugen, darunter Großstreufahrzeuge, Kleinstreufahrzeuge, und Traktoren, die Straßen frei.

Vorsicht auf Treppen, die vom Schnee bedeckt sind. Die städtischen Friedhöfe sind aus Sicherheitsgründen bis voraussichtlich Montag, 12. Januar, geschlossen. Beerdigungen finden aber wie geplant statt.

Wegen der unterschiedlichen Straßenverhältnisse konnten die schweren Abfallsammelfahrzeuge des Stadtbetriebs nicht in alle Wohnstraßen einfahren. Dadurch ist die Abfallsammlung nur teilweise erfolgt. Ausgefallene Leerungen werden sukzessive an den nächsten, rhythmusbedingten Leerungstagen in der kommenden Woche nachgeholt.

Die anhaltend niedrigen Temperaturen hätten auch dazu geführt, dass die Bioabfallbehälter teilweise zugefroren sind, teil das Presseamt mit. Und weiter: „Der Stadtbetrieb bittet darum, die Behälter nach Möglichkeit erst morgens kurz vor Beginn der Abfallsammlung um 7 Uhr herauszustellen und vorher noch einmal den Behälterinhalt – zum Beispiel mit einem Spaten – zu lockern.“ Geknülltes Zeitungspapier oder Eierkartons am Boden des Behälters saugen Feuchtigkeit der Abfälle auf. Feuchte Abfälle könnten darüber hinaus in Zeitungspapier eingewickelt werden.

Das Winterdienst-Team des Aachener Stadtbetriebs ist in ganz Aachen unterwegs. Ziel: sichere Verhältnisse auf Straßen, Wegen und Plätzen.

Heißes Wasser sollte allerdings nicht über den gefrorenen Bioabfall gegossen werden, da es bei entsprechender Witterung schnell abkühlt und den Inhalt des Behälters erst recht gefrieren lässt. 

Zum Winterdienst: Er sorgt im gesamten Stadtgebiet unter anderem auf rund 1.200 Straßen mit einer Streckenlänge von etwa 1.500 Kilometern für sichere Verhältnisse. Hinzu kommt der manuelle Winterdienst, der sich um die Verkehrssicherheit an 460 Objekten wie Kreuzungsbereiche, Fußgängerzonen und -überwege, Brücken- und Treppenanlagen kümmert. Insgesamt sind mehr als 300 Mitarbeitende im Winterdiensteinsatz.

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