Immer mehr interessieren sich für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen in Aachen

In Aachen findet am Samstag, 16. September, der Wohnprojektetag statt. Es geht um „genossenschaftliche, gemeinschaftliche Wohnprojekte“, teilt die Pressestelle der Stadterwaltung mit.

Der Wohnprojektetag will (zum 3. Mal) den Austausch und die Vernetzung zwischen Interessierten, Initiativen, Projektgruppen und Expertinnen und Experten rund um das Thema Bauen und Wohnen in Gemeinschaft fördern. In Aachen bewegt sich nämlich was beim gemeinschaftlichen Bauen und Wohnen: Neue Wohnprojekte mit unterschiedlichen Schwerpunkten sind entstanden und weitere sind in Planung. Die Gruppen stellen an diesem Tag ihre Projekte vor und sind vor Ort ansprechbar.

Beim Wohnprojektetag haben Interessierte die Chance, verschiedene Aachener Wohnprojekte zu besuchen. Nachmittags ab 13.30 Uhr öffnet das Depot, Talstraße. Das Programm startet mit einem Impulsvortrag von Professor Florian Fischer-Almannai von der RWTH Aachen zu innovativen genossenschaftlichen Wohnprojekten. In einer Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen aus Verwaltung, Politik, Wissenschaft, Beraterinnen-Szene und eines Aachener Wohnprojekts geht es dabei um den „Mehrwert“ von genossenschaftlichen Wohnprojekten.

Daneben stehen beim Markt der Möglichkeiten weitere Aussteller*innen darunter altbau plus, Stiftung trias, fipa Finanzierungspartner GmbH, LKM-GmbH und die GLS Bank eG den Menschen beratend bei Fragen der Finanzierung, Förderung und Umsetzung von Wohnprojekten zur Seite. 

Für diejenigen, die selbst aktiv werden wollen, werden Workshops zu den Themen Genossenschaftsgründung, Selbstorganisation und Vernetzungsformate angeboten. Außerdem gibt es eine Ideenwand, auf der Interessierte die Möglichkeiten haben, Bedarfe, Wünsche und Fragen zu formulieren.

Weitere Infos sowie Öffnungszeiten, Programm und Adressen unter www.aachen.de/wohnprojektetag.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Heute: Spielplatz in Driescher Hof wird (wieder)eröffnet

Das Quartier Driescher Hof kann etwas mehr Aufmerksamkeit bei Planern und Geldgebern (Stadtkasse) gebrauchen. Dort leben mehr Familien, die zu 5 Personen mit 2000 Euro im Monat auskommen müssen, als anderswo in Aachen. Das hat jüngst eine Fragebogenaktion ergeben.

Die Menschen in Driescher Hof wohnen dort lange: 10, 15 oder 20 Jahre sind keine Seltenheit. Und viele fühlen sich dort wohl. Allerdings fragten sie bei einer Versammlung die Vertreterin der Stadtverwaltung: „Warum haben wir auf einmal so viele Fahrradbügel?“ Die seien immer leer. Eine Lehrerin meinte, die Bügel würden vor der Grundschule die Kinder behindern.

Die Bewohner haben Angst, dass auf einer Wiese in der Nachbarschaft zusätzliche Wohnungen gebaut werden. Das Areal sei doch sowieso schon sehr dicht bebaut. Das versuchten rund 70 Anwohner*innen bei einer Versammlung jüngst Vertreter*innen der Verwaltung zu erklären. Außerdem konnte die Verwaltung bei der Gelegenheit erfahren, dass es im Viertel an einem bestimmten Grillplatz an einer öffentlichen Toilette fehlt. Auch die Konsequenzen dieses Mangels wurden beschrieben.

In Driescher Hof gebe es nur noch einen einzigen Lebensmittel-Discounter (REWE). „Wenn der noch zu macht . . . was machen wir dann?“ Viele Geschäfte hätten ihre Tore geschlossen. Außerdem bedauerten die Menschen, dass seit Errichtung des neuen Polizeipräsidiums die Polizisten sämtliche Pkw-Parkplätze am Straßenrand besetzen. (Info am Rande: Das Parkhaus vom Präsidium wurde viel zu klein gebaut, krasser Planungsfehler) Schließlich fanden die Anwohner*innen noch, beim Abtransport von Müll und Sperrmüll müsste die Stadtverwaltung unbedingt die Taktung erhöhen.

Heute, Dienstag, 5. September, von 16 bis 17.30 Uhr soll auch Oberbürgermeisterin Keupen zur Eröffnung in die Stettiner Straße kommen. Wäre ja eine gute Gelegenheit, sie mal auf die Mängel hinzuweisen.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Erstmals in Aachen: Friedenspreis an Maskierte übergeben

Standing Ovations gab es für die Friedenspreisträger 2023. Die Gruppe „Feministischer Antikriegswiderstand“ (FAR) zog es vor, maskiert in der Öffentlichkeit aufzutreten. Foto: Alexandra Radermacher

Knapp 500 Personen werden es gewesen sein, die am Antikriegstag (1. September) bei der Verleihung des Aachener Friedenspreis unbedingt dabei sein wollten. Die Aula Carolina war voll wie selten, denn es wurden in diesem Jahr extrem mutige Menschen ausgezeichnet. Menschen, die anderen Mut machen, weil sie zeigen, dass selbst in schier hoffnungsloser Lage Widerstand doch möglich ist.

15 russische Feministinnen von FAR müssen sogar außerhalb Russlands um Leib und Leben fürchten, sie gelten in ihrer Heimat als „ausländische Agenten“. Was in Russland mit Kritikern geschieht, weiß man seit Wagner-Chef Prigoschin und seinem Flugzeug-Absturz. Die 15 FAR-Mitglieder traten entsprechen maskiert auf. Sie haben teilweise mit relativ kleinen, wie Nadelstiche wirkenden Aktionen auf den Krieg, den Russland gegen die Ukraine begonnen hat, aufmerksam gemacht und ein Ende gefordert.

Mit offenem Visier konnten die Preisträger agieren, die aus Israel und Palästina nach Aachen gekommen waren. Die Gruppe „Human Rights Defender Fund“ (HRDF) war mit zwei Personen vor Ort. HRDF verteidigt Menschen, die wegen ihres Einsatzes für Bürger- und Menschenrechte massiv Schwierigkeiten mit der israelischen Justiz und dem Militär bekommen haben. Sie sorgen für juristischen Beistand, wie bei der Veranstaltung zu erfahren war.

Vor der Preisverleihung demonstrierte am Elisenbrunnen und auf dem Markt – eingezwängt zwischen die Buden der Kunsthandwerker – ein sogenanntes Antikriegsbündnis. Ein Redner schimpfte vor knapp 80 Personen hauptsächlich auf die NATO und die Grünen, die angeblich den Krieg verlängern würden.

„Die Waffen nieder“, war auf einem Transparent zu lesen. Plädiert wurde für Verhandlungen statt Waffenlieferungen, ohne die Frage anzuschneiden, was mit den Menschen in der Ukraine geschehen werde, wenn sie Putin und den Russen ihr Land oder Teile davon kampflos überlassen.

***

Siehe in diesem Zusammenhang: Über den Widerstand einer mutigen Lehrerin in Russland informiert der folgende Text von Ina Ruck. Sie berichtet aus Moskau und schildert, wie groß die Angst der Menschen ist, Kritik am Krieg zu üben. Und trotzdem geschieht es.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Neue Straße will kein Mensch mehr. Aber: Ist die Landesregierung noch zu stoppen?

Der Ortsteil Eilendorf wird durch die Von-Coels-Straße übelst durchschnitten, sie teilt den Ort brutal in zwei Hälften.. Foto: AachenNews Archiv

Was wird aus der Umgehungsstraße L221n? Die sollte eine Entlastung für den Aachener Ortsteil Eilendorf bringen. In Düsseldorf wurde jahrelang an Plänen für die neue Umgehungsstraße gearbeitet.

In Aachen, besonders in Eilendorf und im Stadtteil Brand, hat man sich mit dem Projekt jüngst mal etwas genauer befasst und prompt festgestellt: Diese neue Umgehungsstraße ist überflüssig, sie würde wenig umweltfreundlich durch Felder und Wiesen führen und würde die Von-Coels-Straße gar nicht richtig entlasten. Nur ein Stück davon, nur ein bisschen.

Vor etwa 30 Jahren soll mal von Aachener Politikern Bedarf für die Umgehungsstraße angemeldet worden sein. Das ist lange her und die Zeiten haben sich geändert. 12,5 Hektar landwirtschaftliche Fläche (= 18 Fußballfelder in einem Naherholungsgebiet) würden neu versiegelt, und das will heutzutage was heißen. Über extreme Klimaereignisse, wo Wasser wegen Vollversiegelung nicht versickern kann, muss man den Leuten hier nichts erzählen.

Es wollten zuerst die Grünen auf jeden Fall auf die Straße verzichten, dann die CDU, dann besonders alle Politiker in Eilendorf, in Brand und in Stolberg und am Ende auch die SPD in der Stadt Aachen und der StädteRegion. Es gab ein heftiges Hin und Her. Viel bewirkt hat eine Bürgerinitiative, die sich rasend schnell in die komplizierte Sachlage eingearbeitet hat und auch vor Protestaktionen nicht zurückschreckte.

Jetzt bleibt allein die Frage, ob die Landesregierung tatsächlich zu stoppen ist, ob den Wünschen der L221n-Gegner*innen entsprochen wird. Und auch wenn das geschieht, bleibt die Von-Coels-Straße eine einzige Katastrophe.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Im Kennedypark werden 3 Filme gezeigt. Der Eintritt ist frei. Bei Regen fällt alles aus.

In diesem Jahr lädt das Team der Nadelfabrik wieder zum Open Air Kino in den Kennedypark (s. Foto) ein. Von heute bis Sonntag (1. bis 3. September) läuft jeden Abend ein Film auf der Freilichtbühne. Der Eintritt ist frei. Die Filmabende starten bei Anbruch der Dämmerung, ab 20 Uhr.

Das Parkflimmern beginnt heute, 1. September, mit dem Drama „Sonne und Beton“. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman des Comedian Felix Lobrecht, der dort auch eigene biografische Erfahrungen aus Berlin-Neukölln verarbeitet.

Am Samstag, 2. September, erwartet die Gäste „The Green Book“. Die Tragikomödie war weltweit ein großer Erfolg und erhielt zahlreiche internationale Preise, darunter drei Oscars. „The Green Book“ spielt in den USA im Jahr 1962. Der ungebildete Italoamerikaner Tony Lip wird vom afroamerikanischen Intellektuellen und Pianisten Dr. Don Shirley als Chauffeur für seine Konzerttournee durch die Südstaaten angeheuert.

Foto: AachenNews Archiv

Der zweimonatige Roadtrip schweißt die anfänglich so unterschiedlichen Protagonisten auch vor dem Hintergrund des versteckten und offenen Alltagsrassismus allmählich zusammen. Der Film ist sehr sehenswert und auch total unterhaltsam.

Am Sonntag, 3. September, endet das Parkflimmern mit der französischen Sozialkomödie „Alles außer gewöhnlich“.

„Ich finde eine Lösung“: Was wie eine Floskel klingt, ist für den Sozialarbeiter Bruno und seinen Kollegen Malik gelebte Wirklichkeit. Und das, obwohl der Alltag mit einem wilden Haufen Azubis und autistischen Jugendlichen einige Herausforderungen birgt. Das ewig klingelnde Notrufhandy lässt jedes Date platzen, und wenn Brunos Schützling Joseph mal wieder die Notbremse zieht, ist das Chaos perfekt. Mit zupackendem Engagement und unverwüstlichem Humor nehmen Bruno und Malik immer wieder den Kampf mit den Behörden auf und schaffen eine Gemeinschaft, in der jeder die Chance bekommt, über sich selbst hinauszuwachsen.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Heute in Aachen: Friedenspreis für Menschenrechtler aus Russland und Israel

Einladung zur Friedenspreisverleihung in der Aula Carolina in Aachen, Pontstraße.

Jahre und Jahrzehnte lebte man in Europa im Frieden, so schien es. Man glaubte gewissermaßen, dass Kriege woanders stattfinden. Welch ein Irrtum. Dieses Jahr, also heute, ist wieder Antikriegstag, und man geht mit völlig anderen Gefühlen zur Friedenspreisverleihung. Frieden – auf einmal wünscht man sich Frieden ganz konkret.

Heute werden zwei Initiativen ausgezeichnet. Es handelt sich um Vertreter*innen der Gruppe „Feministischer Antikriegswiderstand“ (FAR) aus Russland und um den „Human Rights Defenders Fund“ (HRDF) aus Israel/Palästina. Laudator ist der Kabarettist Wilfried Schmickler.

Dass es in Russland eine Anti-Kriegs-Initiative gibt, das wussten wir nicht. Schon gar nicht, dass es eine Gruppe gibt, die sich dort auch noch gegen das extrem konservative Bild von Geschlecht und Familie einsetzt. Und außerdem: Die Gruppe aus Israel bzw. Palästina ist AachenNews ebenfalls nicht bekannt. Hier sei verwiesen auf den WDR und die Deutsche Welle.

Beginn der Veranstaltung ist heute (1. September) um 19 Uhr.

Zum Friedenspreis: Es gibt ihn seit 1988, er wurde quasi in Opposition zum Karlspreis gegründet, als dieser mehrere Jahre hintereinander an – salopp gesagt – deutlich überhaupt nicht friedliebende Staatsmänner verliehen wurde. Zweck des Vereins ist die Würdigung von Personen oder Gruppen, die von „unten her“ dazu beigetragen haben, der Verständigung der Völker und der Menschen untereinander zu dienen.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

704 Bäume in Aachen gelten als besondere „Einzelschöpfungen der Natur“

Die Forster Linde ist das älteste Naturdenkmal der Stadt Aachen und wahrscheinlich das älteste „lebendige Kulturgut“ der Aachener Region. Dieser Tage kümmerte sich wieder ein von der Stadt Aachen beauftragtes Fachunternehmen um die Forster Linde.

Sie wird mit viel Geduld und Ideenreichtum immer wieder gepflegt und gesichert. Austriebe im Baum wurden herausgeschnitten. Sie waren entstanden, nachdem die Krone der Linde eingekürzt worden war. Überdies wurden der Zustand und die Statik des Baums überprüft und Mistelzweige aus dem Geäst entfernt.

Die Forster Linde (Foto) ist nur ein Beispiel für Naturdenkmale in der Stadt Aachen. Innerhalb der bebauten Stadt betreut der Fachbereich Klima und Umwelt 89 Naturdenkmale. Im Geltungsbereich des Landschaftsplanes sind es weitere 190. Da nicht nur Einzelbäume, sondern auch Baumgruppen, Baumreihen sowie Baumalleen als Naturdenkmale ausgewiesen sind, beläuft sich die Gesamtzahl der zu betreuenden Bäume auf insgesamt 704 Stück. All diese Bäume werden sehr individuell betrachtet, um sie auf längere Sicht zu erhalten und auch die Verkehrssicherheit zu garantieren. 

Foto: AachenNews Archiv

Die Forster Linde ist nur ein Beispiel für Naturdenkmale in der Stadt Aachen. Innerhalb der bebauten Stadt betreut der Fachbereich Klima und Umwelt 89 Naturdenkmale. Im Geltungsbereich des Landschaftsplanes sind es weitere 190. Da nicht nur Einzelbäume, sondern auch Baumgruppen, Baumreihen sowie Baumalleen als Naturdenkmale ausgewiesen sind, beläuft sich die Gesamtzahl der zu betreuenden Bäume auf insgesamt 704 Stück.

All diese Bäume werden sehr individuell betrachtet, um sie auf längere Sicht zu erhalten und auch die Verkehrssicherheit zu garantieren. 

Aufgrund ihrer hohen Schutzwürdigkeit, ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit sowie aufgrund ihrer wissenschaftlichen oder kultur-historischen Bedeutung sind Naturdenkmale als besondere „Einzelschöpfungen der Natur“ gesetzlich geschützt (§ 28 Bundesnaturschutzgesetz, BNatSchG). Bei den in der Stadt Aachen ausgewiesenen Naturdenkmalen handelt es sich überwiegend um Laub- und vereinzelt um Nadelbäume. Die geschützten Bäume sind in der Regel 100 Jahre und mehr alt. 

Internet: www.aachen.de/naturdenkmale

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation

***

Sehr sehenswert und zum Thema „Bäume in der Stadt“ passend: Eine Doku-Reihe in Arte über Architektur/Städtebau und Natur. Es lohnt sich, das komplett durchzuschauen. Wunderschöne Ansätze und Ideen.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Umfrage in Driescher Hof. Heute werden öffentlich die Ergebnisse präsentiert.

Wohnen in Driescher Hof – ist man dort weitgehend zufrieden oder stört einen doch so allerhand? Wie ist es mit Sicherheit und Sauberkeit? Wie kommt man mit der Nachbarschaft zurecht, und ist man mit dem Einzelhandel zufrieden? Wie gelangt man mit Pkw, Fahrrad, Rolator oder zu Fuß durch das Quartier? Gibt es genug Spielfläche für Kinder und genug Grünfläche zum Erholen?

Antworten auf diese Fragen und viele andere hat die Stadtverwaltung erhalten. Und dabei hat das Viertel Driescher Hof im Urteil der Bewohner*innen gar nicht mal so schlecht abgeschnitten. Sind die Urteile über den Driescher Hof weitgehend Vorurteile? Es wurde natürlich auch danach gefragt, was schlecht ist in Driescher Hof und was fehlt. Auch da kam einiges zusammen.

Die Stadtverwaltung möchte heute (Mittwoch, 30. August) mit möglichsten vielen Leuten über die Umfrage und die Ergebnisse reden. Um 17 Uhr trifft man sich (bis 19 Uhr) in der OT Driescher Hof, Königsberger Straße. Zu diesem Termin schreibt die Pressestelle der Stadtverwaltung:

„Im September und Oktober 2022 hat die Stadt Aachen eine empirische Bürger*innen-Befragung im Stadtteil Driescher Hof veranstaltet. Im Fokus der Befragung der Anwohner*innen stand die Wahrnehmung des Stadtteils Driescher Hof und des Wohnumfeldes, was für sie die Nachbarschaft ausmacht, wo sie sich gerne im Stadtteil aufhalten und wo möglicherweise Verbesserungsmöglichkeiten bestehen.

An der circa vierwöchigen Befragung haben sich knapp 600 Haushalte beteiligt und ausgefüllte Fragebögen in digitaler und postalischer Form eingereicht.

Wir laden ein zur öffentlichen Vorstellung und Präsentation der Ergebnisse am Mittwoch, 30. August, von 17 bis 19 Uhr, in der OT D-Hof (Königsbergerstraße). Verknüpfen werden wir die Präsentation der Ergebnisse mit einer offenen Diskussion an Stellwänden.“

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Wegen Modernisierung: Freibad Hangeweiher schließt für 2023

Das Aachener Freibad Hangeweiher schließt am Donnerstag, 31. August, für dieses Jahr seine Tore – also etwas früher als sonst. Der Grund, warum nicht wie üblich noch bis zum ersten Sonntag im September unter freiem Himmel geschwommen werden kann: Der Beginn des dritten Bauabschnittes zur Modernisierung des Freibads.

Es werden die alten Gebäude mit den Duschen, Umkleiden, der Tribüne und weiteren Räumen abgerissen und dann in den zwei Saisonpausen neu errichtet.

In dieser Saison wurde durch sommerliche Temperaturen und viel Sonnenschein im Juni ein neuer Rekord mit fast 50.000 Gästen in Aachens einzigem Freibad aufgestellt. Trotz der vielen Regentage in den anderen Sommermonaten und der etwas kürzeren Öffnung, blickt der Fachbereich Sport der Stadt Aachen auf eine tolle Freiwassersaison zurück: Vom 1. Mai bis einschließlich 27. August wurden insgesamt 104.119 schwimmbegeisterte Besucher*innen empfangen.

Foto: Nichtschwimmerbecken

Die Stadt bedankt sich bei allen Besucher*innen und hofft, pünktlich zum Mai 2024 in die neue Hangeweiher-Saison starten zu können.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Was passiert mit unserer Stadt?

In Aachen gibt es zur Zeit eine Reihe von Veranstaltungen, die euch interessieren könnten. Hier nur einfach runterscrollen und schauen, es ist ein abwechslungsreiches Programm.

Ein Beispiel: Wer im Wirrwarr der Baustellen und Neuplanungen die Orientierung verliert, dem kann am Wochenende vermutlich geholfen werden. Am Sonntag, 27. August, trifft man sich um 11 Uhr vor dem Café „Leni liebt Kaffee“, Buchkremerstraße 6. Da geht es um die Frage: Was passiert mit unserer Stadt? Plätze und Gebäude neu gedacht. Pläne für die Innenstadt von morgen.

Ja, was passiert hier eigentlich? „Du kommst in die Stadt nicht mehr rein“, sagen einem Leute, die mal was von der kommenden Schleifenlösung gehört haben. Die Schleifenlösung bedeutet: Man fährt mit dem Auto quasi nur noch Schleifen und nicht mehr kreuz und quer mitten durch die Stadt von einem Ende zum anderen, sondern außen herum. Für die einen ein Desaster, für die anderen eine Möglichkeit, die Stadt vor den Autokolonnen zu schützen, die jede schöne Atmosphäre, jede Aufenthaltsqualität vernichten.

Einmal alles neu in Aachen. Vom Templergraben bis zur Lintertstraße bleibt nichts mehr, wie es mal war (Foto: Jakobstraße). Um das zu schaffen, wird übrigens sogar ein Fachbereich der Verwaltung umorganisiert.

Bei der Veranstaltung am Sonntag, 27. August, wird es Infos geben zum Theaterplatz, Büchel, Adalbertstraße, Haus der Neugier und Bachoffenlegung Schmiedstraße. Georg Helmes wird als interessierter Bürger auch über Mitsprache- und Informationsquellen aufklären und Beteiligungsmöglichkeiten bei diesem Stadtspaziergang aufzeigen.

Auch die Bismarckstraße sieht nicht mehr so aus wie sonst, sie wird auch nie wieder wie früher eine Pkw-Durchfahrtsstraße sein. Anwohner*innen und Geschäftsleute nehmen im Frankenberger Viertel die Stärkung des Rad- und Fußverkehrs gelassener hin als die Menschen z. B. in der unteren Jakobstraße (subjektiver Eindruck).

***

Außerdem lädt die Stadt Aachen am Samstag, 26. August, zu einem Sommertag auf dem Theaterplatz ein. Der findet statt zwischen 11 und 17 Uhr.

In entspannter Atmosphäre freuen sich Akteur*innen der Verwaltung darauf, mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen. Die Stadt informiert umfassend über die Umgestaltung des Theaterplatzes, die zeitlichen Abläufe und die Möglichkeit, in Kontakt zu treten, auf der neuen Homepage „Den Theaterplatz von Morgen schon heute erleben“.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar