Überassimilierte Restaurant-Branche

Wir freuen uns über einen offenbar überassimilierten Syrer in der Elsassstraße mit seinem Restaurant-Aufsteller. Der Mann hat offenbar ein feines Ohr und nichts anderes getan, als seinen wahrscheinlich häufigen Höreindrücken des Öcherischen in der Schriftsprache Raum zu geben. 

Restaurant-Aufsteller, gesehen in der Elsassstraße.

Klar, Hähnchen klingen hierzustadte Hähnschen. Im typisch rheinischen ch-sch-Wechsel wird dann das Fleisch konsequent zu Fleish. 

Mögen die orthografischen Fehler komisch sein – man darf auch darüber schmunzeln, gar lachen. Diskriminierend ist das nicht. Vielmehr haben wir es hier mit einer unbewusst elegant gelungenen Volte zu tun, die die Aussprache der hiesigen Bevölkerung ins Auge springen lässt.

Das dockt an den ehemaligen Kandidaten Armin Laschet an, der sich selbst eher fleishhaft Lashet statt Laschet nannte und der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland geworden wäre, der seinen eigenen Namen nicht korrekt ausspricht.

Margas sollen übrigens Merguez sein.

(Fein beobachtet und aufgeschrieben von Bernd Müllender)

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Baustellen-City: Kaputteste Straße von Aachen gesucht

Repariert werden nicht nur Straßen in Aachen, auch ein Teil vom Freibad Hangeweiher wird umgebaut.

Die kaputteste Straße von Aachen, also die Kurfürstenstraße, wird saniert. Dort wird Fernwärme verlegt, damit man winters mit Wärme aus dem Kraftwerk Weisweiler (wird allerdings 2029 abgeschaltet) preiswert heizen kann. Außerdem werden Versorgungsleitungen für Gas, Wasser, Strom verlegt. Ein paar Bäume werden in der seit Ewigkeiten absolut baumlosen Straße gepflanzt und Fahrradbügel aufgestellt. Dauer der Arbeiten: mindestens ein Jahr.

Ein neuer Träger des „Ehrentitels“ kaputteste Straße Aachens muss also gefunden werden. In die engere Wahl sind schon zwei Kandidaten gekommen: Die Sophienstraße (ebenfalls im Frankenberger Viertel, s. Foto) und die Hein-Görgen-Straße in Burtscheid.

Beide Straßen sind für Radfahrer*innen wahre Folterstrecken. Zwei Buckelpisten, die bestimmt auch Pkw-Fahrer*innen meiden.

Oder handelt es sich um Weltkulturerbe? Recherchen ergaben: Es müsste ein „außergewöhnlicher universeller Wert für die gesamte Weltgemeinschaft“ festgestellt werden. Das geben diese Straßen dann doch nicht her.

Hat also noch jemand eine Idee, welche Straße insofern ausgezeichnet gehört? Welche Straße folgt der Kurfürstenstraße als kaputteste Straße von Aachen? Vorschläge werden gern entgegen genommen unter: mail@AachenNews.org

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Wer durch Aachen geht, hat den Eindruck, diese Stadt habe mindestens ein Dutzend große Bauunternehmen flächendeckend mit Aufträgen versorgt. Es gibt bestimmt im Radius von 200 Kilometern kein einziges Bauunternehmen, das noch Kapazitäten frei hat. Alles ist in Aachen am buddeln und graben oder mauert Stein auf Stein. Na ja, fast.

Nichts und niemand wird verschont, jetzt trifft es auch noch das Freibad Hangeweiher. In wenigen Tagen, am 31. August, ist für dieses Jahr vorzeitig Feierabend. Der Grund: Umbaumaßnahmen. Man muss sich trösten, denn nach allen bisherigen Umbauten wurde der Hangeweiher immer schöner, und so wird es bestimmt auch dieses Jahr sein.

Erst wird das Gebäude neben dem Eingangsbereich abgerissen und ein neuer, eleganter Eingangsbereich mit Energiedach gebaut. Auch der Teil mit den Umkleidekabinen, Toiletten, Duschen usw. wird erneuert. Am 1. Mai 2025 soll alles fertig sein. Den Sommer 2024 über werden die Badefreund*innen mit Containern vorlieb nehmen müssen. Kosten: knapp 6 Millionen Euro.

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Vier Wochen lang: Suche nach Funklöchern

Funklöcher und Versorgungslücken im Mobilfunknetz sollen aufgedeckt werden. Um ein vollständiges Bild der Abdeckung sowie unabhängige Messdaten zu erhalten, findet im Stadtgebiet ab sofort eine vierwöchige Mobilfunkmessbefahrung statt. Beauftragt damit wurde die TÜV Rheinland Consulting GmbH.

Die Stadt teilt mit: „Die Mobilfunkmessungen werden mittels an Fahrzeugen befestigten Mobilfunkantennen und angeschlossenen Messboxen durchgeführt. Bei Streckenabschnitten, die nur zu Fuß zurückgelegt werden können, wird die Messtechnik in einem Messrucksack verstaut.“

Die unterschiedlichen Messboxen simulieren Mobiltelefone und zeichnen dabei sekündlich Mobilfunkdaten auf und lokalisieren diese Messdaten mittels GPS-Ortung. Bei den Messfahrten wird die Mobilfunkversorgung der etablierten Mobilfunknetzbetreiber Telefónica, Telekom und Vodafone erfasst und sowohl in die 2G-, 4G- und 5G-Technologie unterschieden.

Foto: 3 Handys, die schon oft in einem Funkloch landeten.

Die Grundlage der zu befahrenden Gebiete bilden die von der Bundesnetzagentur bereitgestellten Daten aus dem Gigabit-Grundbuch des Bundes. Fest steht bereits jetzt, dass die Mobilfunkerlebnisse von Nutzer*innen in einigen Teilen des Stadtgebiets von den theoretisch berechneten und dargestellten Werten der Bundesnetzagentur abweichen. „Wir erwarten daher von der Mobilfunkmessung die Erfassung der Ist-Situation vor Ort, wie sie tatsächlich für die Aachener*innen wahrnehmbar ist“, sagt Lisa Ebach, Mobilfunkkoordinatorin bei der Stadt Aachen

Die standardisierte Mobilfunkbefahrungen liefern eine punktgenaue Aufnahme der tatsächlichen Empfangswerte. Die Daten der unterschiedlichen Messungen sollen die Grundlage für zukünftige Gespräche mit den Mobilfunknetzbetreibern liefern, um den geplanten Netzausbau in der Stadt Aachen voran zu treiben und die Erreichbarkeit im gesamten Stadtgebiet zu erhöhen.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Schade: Den Anwohnern gehen die Parkplätze vor

Parken in Aachen – für die einen ein Drama, für die anderen ein Witz und für Dritte eine Wissenschaft. Wer darf wo parken, wie lange und wer nicht? Über diese und ähnliche Fragen diskutiert man in Aachen seit Jahren. Am kommenden Donnerstag geht der Streit in die nächste Runde. Betroffen sind allerdings nur drei Quartiere.

Die Projektwerkstatt „Fahrradfreundliches Brand“ hat uns informiert: Die Stadtverwaltung wird in der nächsten Sitzung des Mobilitätsausschuss (Donnerstag, 24. August, 17 Uhr, Rathaus) die Ergebnisse des Gutachtens „Gesamtkonzept Quartiersparken“ vorstellen. Das Gutachten hat die Parksituation für Kraftfahrzeuge in drei Quartieren untersucht (Quelle: https://ratsinfo.aachen.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=27248 ):

  • Frankenberger Viertel
  • Am Westpark
  • Untere Lintertstraße

Ein besonderes Augenmerk hat die Projektwerkstatt auf den Untersuchungsbereich an der unteren Lintertstraße gelegt. Die Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Im gesamten Untersuchungsraum übersteigt das Parkplatzangebot den Bedarf.

Für ein Quartiersparkhaus gibt es keine geeigneten Standorte.

Aufgrund des geringen Parkdrucks ließe sich ein Parkhaus nicht wirtschaftlich betreiben.

Die Projektwerkstatt „Fahrradfreundliches Brand“ teilt dazu weiter mit:

„Wir bedauern, dass Verwaltung und Politik im Dezember 2022 nicht den Mut hatten, die Radvorrangroute Brand entlang der Lintertstraße in beiden Richtungen mit sicheren, komfortabel und zügig zu befahrenden geschützten Radverkehrsanlagen zu planen. Damals wurde der Erhalt von Parkplätzen entlang der Lintertstraße höher gewichtet, als Platz für gute Radverkehrsanlagen vorzuhalten.

Nun zeigt sich, dass die Bedenken von Anwohnenden nicht faktenbasiert waren und eine Chance für gute Radverkehrsplanung vertan wurde.

Der Umbau der Lintertstraße soll im 4. Quartal 2023 beginnen. Stadteinwärts wird es entlang der Straße keine Radverkehrsanlagen geben, sondern nur einen umständlichen Umweg durch enge Anliegerstraßen. Stadtauswärts werden unsichere Schutzstreifen geplant.“

Die von der Projektwerkstatt favorisierte Planung eines baulich geschützten Beidrichtungsradweg entlang der nördlichen Straßenseite hätte zu einem geringeren Verlust an Pkw-Parkplätzen geführt, als der aktuell vorhandene Überschuss im Quartier „Untere Lintertstraße“ (siehe: http://ratsinfo.aachen.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=22559).

Werden Verwaltung und Politik nun die Ergebnisse aus dem Gutachten aufgreifen, die Planung überdenken oder wird der Bau wie beschlossen umgesetzt und Radfahrende werden für die nächsten Jahrzehnte mit schlechten Lösungen leben müssen?

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Hier geht es zur Seite der Projektwerkstatt: klicken

Die Lintertstraße wird höchstwahrscheinlich nicht so umgebaut, wie fahrradfreundliche Menschen aus Brand es sich gewünscht hatten. Mal sehen. Foto: AachenNews Archiv
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Brandgefährlich: Extreme Hitze

Ein Zitat von Gustave Flaubert: Kälte: Gesünder als Hitze

Mollig warm ist ja ganz schön. Aber diese Hitze? Von Jahr zu Jahr merken wir, dass die Sommerhitze immer mehr zunimmt. Es war auch früher manchmal heiß, aber heute ist es viel öfter heiß als früher. „Gleichzeitig ist die Fähigkeit eines menschlichen Körpers, sich auf Hitze einzustellen, sehr begrenzt“, sagt der Arzt Martin Herrmann, Gründer von KLUG . Wenn so ein Körper längere Zeit 40 Grad erlebe und sich dazu in der Nacht nicht abkühlt, dann sei das Ende nah.

Es sterben an Hitze vorrangig alle, die schwach sind: Alte, Kranke, Kinder. 2003 gab es einen sehr heißen Sommer und es starben etwa 9500 Menschen mehr, als eigentlich üblich in der Zeit. An der Übersterblichkeit kann man erkennen, wie viele Menschenleben die Hitze fordert.

Tagelang über 30 Grad und in der Nacht geht die Temperatur nicht unter 20 Grad (Tropennächte). Das ist eine Hitzewelle und bedeutet: die Städte und Häuser kühlen sich nicht ab. Dann müssen alle Menschen in Aachen wissen, was zu tun ist, wo man hingehen muss, um der Katastrophe zu entkommen. Wo sind die Kühlräume? In welche Tiefgarage kann man gehen und dort übernachten? Alle Veranstaltungen werden abgesagt, wie werden die Menschen darüber informiert? Hat Aachen genug Helfer? Alle Arbeiten draußen werden untersagt. Wie werden Personen sanktioniert, die gegen die Vorschriften verstoßen?

In Deutschland gibt es zwei Hitzestufen, in Frankreich vier.

Letzte und höchste Stufe ist in Frankreich die Stufe „Hitzekatastrophe“. In Deutschland denken wir die Hitze noch nicht mit dem Begriff Katastrophe zusammen. Deshalb sind wir hier schlecht vorbereitet. Eine fette Hitzewelle ist aber tatsächlich eine Katastrophe, und zwar eine stille Katastrophe. Überschwemmungen zum Beispiel ergeben viel krassere, stärkere Bilder.

Aber die Hitze bringt schon jetzt viel mehr Menschen um als Überschwemmungen und Stürme. Die Hitze als Katastrophe denken – hat sich der Katastrophenschutz eigentlich schon damit befasst? 

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In der Stadt aktiv werden

„Hitze ist der Silent Killer“, Podcast der ZEIT, hier klicken

Wer will, kann sich bei Gefahr Hitzewarnungen zukommen lassen. Hier anmelden.

Mehr Daten zur Extremwetter-Zwischenbilanz 2023.

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Ein paar Infos aus der FAZ: Die erste Jahreshälfte 2023 ist wettertechnisch etwas für die Geschichtsbücher. Europa erwärmt sich schneller als jede andere Region unseres Planeten. Diese Entwicklung hat sich seit den 1980er Jahren verdoppelt. 

Die Erhitzung der Erde treibt den Wasserkreislauf an und führt mit immer höherer Wahrscheinlichkeit zu Extremwetterlagen – mit oft katastrophalen Folgen. Ein Grad Erwärmung bedeuten bis zu sieben Prozent mehr Wasserdampf in der Luft, der immer häufiger als Starkregen herunterkommt. 

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Meldungen zu Hitzerekorden. https://www.tagesschau.de/ausland/europa/juli-heissester-monat-100.html

Wie bleibt das Leben in den Großstädten erträglich?


Klimafolgen-Anpassung. wie sich unsere Städte an die Hitzewellen und Starkregenereignisse anpassen

Deutschland, ein Betonparadies.


Aachen. Kühle Böden, kühle Stadt

Leitfaden zum Schutzgut Boden

Freiflächen als natürliche „Klimaanlagen“ in der Erde

Luisenhöfe, heiß und trocken 

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Vom fahrradfreundlichen Premiumfußweg immer noch keine Spur

Vorsicht beim Gang durch die Jakobstraße. Die Geschäftsleute dort sind so wütend – wow. Man wird in nahezu jedem Laden in ein Gespräch verwickelt und ist froh, wenn es wieder heimwärts geht.

Sollte hier nicht längst alles fertig sein? Wir stehen in der unteren Jakobstraße und erinnern uns schon gar nicht mehr an jene Zeiten, als dort alles offen und nett war. Anwohner und vor allem die Geschäftsleute/Gastwirte werden auf eine harte Probe gestellt. Manche sind schlecht auf Aachens Mehrheitsfraktion (Grüne und SPD) zu sprechen und vermuten tatsächlich irgendeine geheime, böse Absicht.

Statt im Mai diesen Jahres ist diese Straße mit all ihren Einkaufsmöglichkeiten wahrscheinlich erst Ostern 2024 fußgänger- und radfahrfreundlich komplett. Wobei z. B. wegen des Weihnachtsmarktes zwischendurch wieder alles zugeschüttet und passierbar sein wird. Dieses Hin und Her kann niemand mehr nachvollziehen. AachenNews ehrlich gesagt auch nicht. Es kann doch nicht so schwer sein, ein Stück Straße (500 m) mit neuem Kanal, neuer Oberfläche, neuen Bänken und Fahrradbügeln und ein paar Bäumchen innerhalb eines Jahres herzurichten, oder?

Angeblich sind einige wenige Anwohner erst viel zu spät auf den Trichter gekommen, dass sie auch auf Fernwärme umstellen wollen. Wegen des Klimaschutz usw. Ihren Wünschen wird nun noch entsprochen. Als würde nicht schon seit Anfang der 1970er Jahre der Club of Rome vor den Grenzen des Wachstums warnen. Wie kann man so eine lange Leitung haben?

Zum Weiterlesen in der Tageszeitung: hier

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In einer Woche zwei mal passiert: Trotz Unfall einfach weggefahren

Die Polizei hält folgende Information für ziemlich wichtig und will, dass ein gewisses Fehlverhalten bitte korrigiert wird. Die Polizei teilt mit:

Gerade bei Unfällen, bei denen es nicht zu einem direkten Zusammenstoß gekommen ist, sind sich einige Leute gar nicht darüber bewusst, dass sie trotzdem Unfallbeteiligte sein können. Unfallbeteiligter ist jede Person, deren Verhalten eventuell zum Unfall beigetragen haben könnte. Unabhängig von der Schuldfrage ist man also auch Beteiligter, wenn ein Radfahrer für jemanden ausweichen muss und dabei zu Fall kommt.

Andernfalls riskiert man sogar Strafverfahren wegen unterlassener Hilfeleistung oder wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort. (am/ sk)

Derartige Unfälle hat es kürzlich in Aachen zwei Mal gegeben.

Der erste Unfall passierte am Sonntag (13. August) gegen 11.30 Uhr auf dem Vennbahnweg. Eine Pedelec-Fahrerin aus Aachen war – nach einem riskanten Überholvorgang eines anderen Fahrradfahrers – gestürzt. Der Unbekannte (etwa 40-50 Jahre alt, 1,65 – 1,75 m groß, athletische Figur, blau-weißes Rennrad), habe sich noch kurz um die 69-Jährige gekümmert, sei dann aber weggefahren. Die Frau wurde schwer verletzt und wird im Krankenhaus behandelt.

Der zweite Unfall geschah Donnerstag, 17. August, kurz nach 16 Uhr. Ein Fahrradfahrer (57) war auf der Kalkbergstraße Richtung Eilendorf unterwegs, als ihm in einer Kurve ein E-Scooter-Fahrer entgegenkam. Daraufhin habe er versucht zu bremsen. Er sei von der Straße abgekommen und gestürzt. Der unbekannte E-Scooter-Fahrer (etwa 20-30 Jahre alt, 1,80 m groß, lange blonde Haare und schwarz gekleidet) habe noch nach dem verletzten Mann geschaut, sei dann aber davongefahren. Ein anderer Mann half dem schwer verletzten Fahrradfahrer. Der wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Wer Hinweise zur Identität der Unfallverursacher machen kann, bitte melden: tagsüber unter 0241-9577 42101 oder außerhalb der Bürozeiten unter 0241-9577 34210.

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Spielplätze müssen im Schatten liegen

Der Spielplatz in Rothe Erde liegt weitgehend im Schatten. Dort sitzen auf den Bänken oft Mütter mit kleinen Kindern. Doch es gibt in Aachen auch Spielplätze, wo Kinder in keiner Weise vor glühenden Sonnenstrahlen geschützt sind.

Aachens Politiker*innen kümmern sich um alles (ohne Witz). Und insbesondere Grüne und SPD haben immer ein Auge auf Kinder und Familien. Kürzlich ging es Politik und Verwaltung im Ausschuss um Aachens Spielplätze und die Frage, ob eigentlich dort überall ein ausreichender Sonnenschutz besteht.

Ein schöner Spielplatz ist der am Alten Tivoli, er liegt aber in der prallen Sonne. Genauso wie der relativ neue Spielplatz am Brander Markt, wie der am Branderhofer Weg oder der in der Siegmundstraße, der erst kürzlich fast aller Bäume beraubt wurde. Picobello hergerichtet und schattig ist z. B. der Spielplatz auf dem Lindenplatz. Dort plätschert sogar Wasser. Erstklassig hergerichtet wird in Kürze der Platz an der Kockerellstraße/Augustinergasse.

Die Spielplätze werden derzeit Zug um Zug entweder grunderneuert, oder nur mit neuen Geräten ausgestattet, manche werden behinderten-gerecht umgestaltet, einige werden geschlossen, weil die Kinder in der Nachbarschaft längst erwachsen geworden sind. Bäume sind für alle Kinder interessant und schützen. Wo sie fehlen, müssen Sonnensegel aufgestellt werden. Die Stadtverwaltung wurde entsprechend beauftragt, sich an die Arbeit zu machen.

Dabei ist zu bedenken, dass man Kleinkinder bei heißen Temperaturen – und die werden wir jedes Jahr wochenlang bekommen – von 12 bis 15 Uhr gar nicht draußen sehen wird. Wer gelegentlich in Südfrankreich, Spanien, Italien Urlaub macht, möge sich erinnern: Kinder bleiben über Mittag innen, man sieht sie nachmittags ab 16 Uhr und abends bis 22 Uhr draußen. Kinder in sengender Hitze am frühen Nachmittag unter ein Sonnensegel zu setzen, das verbietet sich.

Bäume werfen Blätter ab, Sonnensegel sind Vandalismus ausgesetzt. Wofür auch immer man sich entscheidet: Es wäre von Vorteil, wenn Anwohner für einen Spielplatz eine Art Patenschaft übernehmen und sich kümmern könnten. Das alles soll nun angegangen werden – am besten noch dieses Jahr.

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Nicht schlecht: NRW-Bauministerin bringt 45 Millionen Euro nach Aachen

NRW-Ministerin Ina Scharrenbach war zu Gast am Ort des Neubauprojekts „Wohnen an der Burtscheider Brücke“ und an der Karl-Marx-Allee. Die beiden Projekte werden mit insgesamt rund 45 Millionen gefördert. Unter anderem entstehen dort insgesamt rund 350 Wohnheimplätze für Studierende und etwa 80 Mietwohnungen.

Das Projekt „Wohnen an der Burtscheider Brücke“ wird vom Land mit viel Geld unterstützt. Es entsteht an einem „lost place“, nämlich in Nähe des Hauptbahnhofs. Geplant sind 80 Mietwohnungen und 110 Appartements für Studierende. Foto: AachenNews Archiv
Mittlerweile eine Ruine: Das Gebäude des BLB in der Karl-Marx-Allee in Burscheid wurde verkauft und wird bald abgerissen. Es entsteht bis Ende 2025 ein 6-geschossiger Wohnkomplex für Studierende (mit 2 Innenhöfen). Baubeginn soll Februar 2024 sein.

In fußläufiger Entfernung zur Fachhochschule in Burtscheid werden auf dem ehemaligen Standort des Landesbetriebes Straßen.NRW 233 Wohnplätze für Studierende entstehen. Geplant ist die Realisierung eines Neubaus als Effizienzhaus 40 mit starker Begrünung der Flachdächer und Begrünung der Fassadenstruktur. Bauherr ist die Kölner Frey AG. Verantwortlich für den Entwurf zeichnen die PBS Architekten, die einen entsprechenden Wettbewerb gewonnen haben. Mal sehen, wie es den Bäumen geht, wenn das neue Gebäude fertig ist!!!

Beim Projekt an der Burtscheider Brücke wird die GeWoGe AG mit rund 20 Millionen Euro Fördermitteln in zentraler Lage Wohnraum für unterschiedliche Zielgruppen im Neubau errichten. Es entstehen 177 Wohnungen, davon rund 100 für studentisches Wohnen, sowie in Kooperation mit der Lebenshilfe zwei Wohngruppen für Menschen mit Behinderungen.

Der Aachener Wohnungsmarkt sei angespannt, Aachen wachse und das erzeuge eine hohe Nachfrage nach Wohnungen. „Allein die Zahl der Studierenden stieg in den Jahren 2010 bis 2020 um 53 Prozent“, sagte die Aachener Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen bei ihrem Zusammentreffen mit der Ministerin. Gleichzeitig, so Keupen, nehmen die Angebote der sozialen Wohnraumversorgung durch das Auslaufen der Mietpreis- und Belegungsbindung stetig ab.

Scharrenbach gab noch folgendes Statement ab: „Wir wollen motivieren, sich für mehr bezahlbaren Wohnraum zu engagieren. Von der Modernisierung über den generationengerechten Neubau bis zum Klimaschutz – die Landesregierung Nordrhein-Westfalen stellt für die Zeit von 2023 bis 2027 rund neun Milliarden Euro bereit. Alleine in diesem Jahr stehen 1,6 Milliarden Euro mit nochmals verbesserten Förderkonditionen zur Verfügung.”

Foto: zum Schauen auf das Bild klicken.

Man sieht, dass das Gebäude zwei Lichthöfe hat. Das Gelände an der Karl-Marx-Allee in Burtscheid ist 5000 Quadratmeter groß. Die Miete soll pro Wohneinheit 200 Euro plus 150 Euro Nebenkostenpauschale betragen.

Infos von: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Asphaltdeckensanierung Alte Vaalser Straße

Die Asphaltdecke der Alten Vaalser Straße, zwischen der Einmündung zur Vaalser Straße und der Keltenstraße wird zur Zeit instand setzen. Die Maßnahme wird voraussichtlich am Freitag, 8. September, abgeschlossen sein, so schätzt der Stadtbetrieb.

Es ist notwendig, dass der Baubereich komplett gesperrt wird. Die Hof- und Garagenzufahrten sind während dieser Zeit nur bedingt erreichbar. Die Gehwege bleiben weiterhin frei, Fahrradfahrer*innen werden gebeten, ihr Fahrrad über den Gehweg zu schieben. 

Die Umleitungsstrecke zu den Stichstraßen führt über die Vaalser Straße, Püngelerstraße und Burgstraße. Die Erreichbarkeit der Straße „Im Mittelfeld“ ist jeder Zeit gewährleistet. Der Bauablauf wird entsprechend gestaltet. Die Anwohner*innen wurden von der ausführenden Baufirma über die Arbeiten informiert. 

(Foto: Vaalser Straße/Archiv)

Von Montag, 4. September, 15 Uhr, bis Freitag, 8. September, 7 Uhr, kann im gesamten Fahrbahnbereich kein KFZ-Verkehr zugelassen werden, weil die Fahrbahndecke angespritzt wird. Es wird dringend empfohlen, die angespritzte Fahrbahnfläche nicht zu betreten, da die Gefahr besteht, dass Kleidung dauerhaft verschmutzt wird. Gleiches gilt für das Befahren mit Fahrzeugen.

Die Bushaltestelle Püngelerstraße wurde ersatzlos aufgehoben. Für die Haltestelle Keltenstraße wird in der Vaalser Straße, höhe Hausnummer 517, für die Haltestelle Schmiedgasse Richtung Aachen in der Vaalser Straße, ca. 50 Meter vor der Einmündung Alte Vaalser Straße jeweils eine Ersatzhaltestelle eingerichtet.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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