Musik gehört zur Kirmes. Gesehen im Centre Charlemagne am Katschhof.
So eine farbenfrohe Ausstellung hat es selten gegeben in Aachens Heimatmuseum am Katschhof. Da ist für Erwachsene und Kinder viel Kurioses zu bewundern und darüber zu lachen. Noch bis zum 20. August ist „Der Bend ist auf! Jahrmärkte in Geschichte und Gegenwart“ im Centre Charlemagne zu sehen.
Eine Schau, die man sich in den letzten Ferientagen gönnen sollte.
Auf über 300 Exponaten – viele sind Erinnerungsstücke aus Privatbesitz – ist die Geschichte des Öcher Bend zu erleben. Als es noch keinen Strom gab, keine Lautsprecher und erst recht keine Stahlkonstruktionen hat man sich schon prächtig amüsiert.
Heute stehen wir kichernd vor den Fotos und staunend vor den Geräten, an denen Männer damals ihre Muskelkraft bewiesen. Die Ausstellung ist ein einziges Vergnügen.
So spannend, so lustig: Gebannt hören zwei Jungen (10 und 7) zu. Eine positive Verwirrung entstand, als der Jüngere verärgert meinte, er verstehe einiges nicht, es sei nämlich Englisch und kein Deutsch. Der Ältere setzt sich die Kopfhörer auf und sagt: „Das ist kein Englisch!!!“ – „Doch“ – „Neeiiiin“, sagt der 10-Jährige im Bewusstsein seiner offenbar gigantischen Kenntnisse der englischen Sprache. – Der Streit ließ sich am Ende schlichten. Es stellt sich nämlich raus: Es ist Öcher Platt, eine Sprache, in der z. B. Aachen „Oche“ heißt. Da staunen 2 Eifeler Kinder und ihre Tante ebenfalls.
Diese Kirmes, also der Öcher Bend, ist erst seit 1927 auf dem heutigen Bendplatz. Wo der Bend vorher war, kann man zu den üblichen Öffnungszeiten (dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, montags geschlossen) erfahren. Am Samstag, 5. August, gibt es um 15 Uhr eine Führung (bis 16 Uhr) Der Eintritt kostet für Erwachsene 6 Euro und ist für Kinder frei.
In Aachen setzen sich viele Einzelpersonen, Organisationen, Institutionen, Unternehmen und nicht zuletzt die Vereine sehr für die Integration in allen Bereichen des Lebens ein. Dieser außergewöhnliche Einsatz und die herausragenden Leistungen werden mit dem Integrationspreis in der Öffentlichkeit besonders hervorgehoben. Und zwar demnächst schon zum 12. Mal.
Noch bis heute, 28. Juli, können Vorschläge und Bewerbungen zum Preis gemacht werden. Vorschläge schicken an: „Stadt Aachen, Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration, Geschäftsstelle des Integrationsrates, 52068 Aachen“ oder an integrationsrat@mail.aachen.de Die Richtlinien zum Integrationspreis und den offiziellen Ausschreibungstext gibt es unter www.aachen.de/integrationsrat
Der Integrationspreis soll eine Anerkennung sein und erfolgt durch eine öffentlichkeitswirksame Präsentation der Leistungen der Preistragenden. Die Verleihung des Integrationspreises findet statt am Freitag, 25. August, um 15 Uhr im Rahmen des Festivals der Vielfalt in der Rotunde des Elisenbrunnens .
Schulklassen trafen sich vor dem Besuch des Reitturniers z. B. an der Bastei. Keine gute Idee, fand in den 1960er Jahren die Polizei.Kaum zu glauben: Der Polizeipräsident meinte, dass von den Autos (links) eine Gefahr ausgeht. Foto: Stadtarchiv Aachen, Schulamt, rote Nr. 131, o. Pag.; unbekannter Fotograf
Das Aachener Stadtarchiv zeigt aus seinen Magazinen regelmäßig Stücke als Archivale des Monats. Im kommenden August 2023 ist das Archivale des Monats ein Foto der Bastei, deren Abriss gerade diskutiert wird. Gut zu erkennen ist hinter den sommerlich gekleideten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen über dem Eingang des Gebäudes auf dem Eckfenster die Beschriftung: „Tanzpalast – cha cha cha – Bar“.
Besuch des Reitturniers
Wie heute so lud der Aachen-Laurensberger Rennverein (ALRV) bereits in den 1960er-Jahren die Schulklassen aus Stadt und Regierungsbezirk Aachen sowie ihre Lehrerinnen und Lehrer ein, an festgelegten Tagen das Reitturnier zu besuchen. Der Unkostenbeitrag lag 1963 bei 30 Pfennig. Anmerkung:Auf diese Weise geschah es, dass viele Aachener Kinder das Turnier erlebten und es als etwas besonders Interessantes im Kopf behielten. Davon profitiert die Veranstaltung noch heute.
In dem Einladungsschreiben für das Turnier 1963, das an das Schulamt der Stadt gerichtet war, wies der ALRV auch auf eine polizeiliche Anordnung hin: „Treffpunkt und Ort der Sammlung [der Schulklassen vor dem Turnierbesuch] darf nicht der Turnierplatz sein. Aus Gründen der Verkehrssicherheit soll für die Anfahrt oder den Anmarsch sowie für das Betreten des Platzes nur die Soers genutzt werden.“
Probleme mit der Verkehrssicherheit
Im Jahr zuvor war es an den Treffpunkten der Schulklassen in der Nähe des Turnierareals zu Problemen gekommen. Die Polizei sah die Verkehrssicherheit gefährdet. Im Nachgang des Reitturniers von 1962 hatte sich der Polizeipräsident an das städtische Schulamt gewandt. Er wies darauf hin, dass die Polizei das Schulamt bereits seit 1956 „wiederholt schriftlich und fernmündlich“ darum gebeten habe, „auf die Lehrkräfte einzuwirken, die Schulkinder zum Besuch des Aachener Reit- und Fahrturniers nicht an den Verkehrsbrennpunkten zu sammeln. […] Ich habe leider feststellen müssen, daß die Schulkinder nach wie vor an den Verkehrsbrennpunkten gesammelt werden. Auch in diesem Jahr wurden die Kinder wieder zur Allee und zur Krefelder Straße bestellt und warteten dort auf die Lehrer. In der Wartezeit veranstalteten die Kinder Spiele und gefährdeten sich und andere Verkehrsteilnehmer.“
Diesem Schreiben beigefügt waren vier Fotoaufnahmen der Gefahrensituationen, unter anderen das Foto (s. o.) der Archivale des Monats, das einen Sammelpunkt an der Bastei zeigt.
Ordnungsamt wird eingeschaltet
Die Polizei bat das Schulamt zu prüfen, ob nicht umliegende Schulhöfe oder der Tivoli nach Rücksprache mit der Alemannia als Sammelplätze bestimmt werden könnten. Das Schulamt gab diese Bitte im Folgejahr per Rundschreiben an die Schulen weiter, die Wirkung blieb jedoch aus, wie ein Schreiben des damaligen Ersten Beigeordneten und Stadtkämmerers Hans Wertz an die Polizeipräsidenten von September 1963 belegt. Wertz kündigte an: „Ich habe das Ordnungsamt veranlaßt, im Benehmen mit Ihnen und dem Schulamt im nächsten Jahr die notwendigen Vorkehrungen zu treffen.“
Quelle für Text und Bild: Stadtarchiv Aachen, Schulamt, rote Nr. 131, o. Pag.; unbekannter Fotograf
„Aufgrund der aktuellen Wetterprognose“, so teilt die Stadtverwaltung mit, entfallen am heutigen Mittwoch, 26. Juli, im Stadtpark am NAK alle Outdoor-Veranstaltungen im Rahmen des Stadtglühens, dem Sommer-Festival der freien Kulturszene in der Stadt. Es seien Unwetter vorausgesagt.
Und weiter heißt es: Am Donnerstag, 27. Juli, finden die Outdoor-Veranstaltungen soweit wie möglich Indoor statt.
Um 18 Uhr stellen „Brunocopter“ mit Mitgliedern von „Sarkofuck“ ihre Performance im NAK, Passstraße 29, vor. Der Einlass beginnt um 17 Uhr. Ganztägig ist dort auch die Ausstellung „Aixitus – Gabor Baksay befindet sich in Sicherheit“ zu sehen.
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Um 20 Uhr treten „Ted Milton´s Blurt“ sowie Theresa Riemann im Musikbunker, Goffartstraße 26, auf. Einlass ist ab 19 Uhr.
„Wir bedauern die Umorganisation sehr“, so Erik Gluth vom städtischen Veranstaltungsmanagement, „aber aufgrund des Veranstaltungscharakters im Freien und der Sicherheit der Besucher*innen haben wir die Veranstaltungen den Gegebenheiten anpassen müssen“.
Informationen zu weiteren Veranstaltungen und Spielorten des Stadtglühens gibt es unter www.stadtgluehen.de sowie unter #aachenmachtkultur.
Gerade haben wir es in Aachen noch gut: Kein Unwetter, keine Fallwinde, die plötzlich Wassermassen auf uns kippen. Der Blick geht nach Griechenland (Waldbrände), Norditalien (faustgroße Hagelkörner) oder Sardinien (48 Grad im Schatten). Der Urlaub im Süden ist passé, so steht es in der FAZ. Die Menschen, die ans Mittelmeer fliegen, wissen gar nicht, wie sehr sie mit ihren massenhaften Flügen das Klima ruinieren, das ihnen dann den Urlaub versaut.
Die fortschreitende Klimakatastrophe mit Hitzewellen und Überschwemmungen legt es nahe, sich für alternative Möglichkeiten der Energiegewinnung zu interessieren. Warum nicht Strom und Wärme aus Sonnenenergie gewinnen? Schwer ist das nicht. Braunkohle aus der Landschaft abzukratzen und zu verbrennen ist viel umständlicher und letztlich sehr viel teurer.
In Aachen gibt es sogar eine Solarförderung, doch der ziemlich prall gefüllte Fördertopf für das Jahr 2023 ist jetzt, im Juli, schon leer. Der Stadtrat hatte beschlossen, dass 1,6 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Damit werden etwa 1.200 Solarstromanlagen von Hauseigentümern, Mietern und Gewerbebetrieben gefördert, darunter etwa 264 Balkonkraftwerke, sowie 357 Batteriespeicher mit einer Speicherkapazität von etwa 3200 Kilowattstunden.
„Das Interesse von Gewerbebetrieben und Bürgerschaft an der Solarstromerzeugung wächst seit Jahren konstant.“
Pressestelle der Stadt
Gingen 2017 im Stadtgebiet noch weniger als 100 Solaranlagen mit einer Leistung von ca. 800 Kilowatt Peak (KWp) ans Netz, so waren es in 2019 bereits gut 170 Anlagen mit über 2.000 KWp. Im bisherigen Rekordjahr 2022 wurden dann erstmalig über 1.000 Anlagen mit 4.500 KWp an das Stromnetz der Regionetz gekoppelt. Und nun sind es bereits in den ersten sechs Monaten 2023 weitere 900 Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 5.000 KWp.
Heiko Thomas, Beigeordneter für Klimaschutz: „Der Wachstumstrend wird sich weiter fortsetzen. Die Speichertechnologien werden günstiger und erweiterte Nutzungsoptionen – wie zum Beispiel das Laden von Elektrofahrzeugen – werden die Dynamik weiter erhöhen.“
Gründe für die verbesserte Wirtschaftlichkeit seien der Wegfall der Mehrwertsteuer auf Photovoltaikanlagen und Speicher im Jahr 2023 und auch gestiegene Strompreise. Zudem seien in der Nach-Corona-Zeit die Preise für Komponenten wie Wechselrichter gesunken; ebenfalls deutlich verbilligt hätte sich 2023 gegenüber 2022 die Anschaffung von steckerfertigen Solargeräten.
Bitte keine neuen Anträge
Auf Grund der erschöpften Haushaltsmittel nimmt der Fachbereich Klima und Umwelt der Stadt Aachen ab dem 15. August 2023 keine neuen Anträge auf Sonnenenergienutzung mehr entgegen. Jochen Lowis vom Fachbereich Klima und Umwelt der Stadt Aachen sagt: „Für alle Anträge, die bis zum 14. August 2023 vollständig eingegangen sind, gilt: Die Bescheide sind in Arbeit, alle Antragsteller erhalten ihre Förderung.“
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Die Habeck-Hasser dürfen übrigens mal zur Kenntnis nehmen, dass die CDU 16 Jahre lang nicht hinbekommen hat, was Robert Habeck und die Grünen jetzt in zwei Jahren hinbekommen haben.
Habeck ist im Monat Juli nur noch 8 Prozentpunkte vom 80 Prozent-Erneuerbaren-Ziel entfernt, das eigentlich erst im Jahr 2030 erreicht werden sollte. Der Kohlestromanteil sinkt gegenüber dem Juli 2022 um 50 Prozent und PV wird mit 1GWp/Monat weiter volle Pulle zugebaut.
Aber die CDU/CSU/FDP ficht das nicht an. Nach den nächsten Wahlen werden sie dann wieder ein paar AKWs hochfahren.
Schon wieder haben es Unbekannte geschafft, einen älteren Menschen zu betrügen. Eine 89-jährige Frau verlor so eine sechsstellige Summe.
Folgendes teilt die Pressestelle der Polizei mit: Die Frau war am vergangenen Donnerstag angerufen worden. Am Telefon hatte ihr ein Mann die erfundene Geschichte über einen schweren Unfall ihrer Schwester und einer nun fälligen Kaution erzählt. Daraufhin war die Frau in die Bank gefahren, hatte eine sehr hohe Geldsumme aus dem Bankschließfach geholt und es einem Unbekannten nahe ihrer Wohnanschrift überreicht.
Doch damit nicht genug.
Am nächsten Tag wurde die Frau wieder angerufen: „Das Geld reicht nicht“, sagte der Unbekannte am Telefon. Daraufhin ging die Frau erneut zur Bank und holte ihre letzten Ersparnisse vom Konto. Einer Bank-Mitarbeiterin fiel das nervöse Verhalten der Seniorin auf. Sie alarmierte schließlich die Polizei.
Kommentar: So oft, wie derartige Meldungen von der Polizei abgesetzt werden, handelt es sich nicht um Einzelfälle sondern um ein Massenphänomen. Man muss diesbezüglich endlich neue Wege gehen und sollte dazu übergehen, dass ältere Menschen hohe Geldbeträge nur noch dann abheben würfen, wenn sie zuvor ein ausführliches Gespräch mit einer Bank-Angestellten geführt haben oder – besser noch – mit jemand von der Polizei.
Immer wieder werden vor allem ältere Menschen Opfer dieser Schockanrufe. Sie lassen sich durch Schreie, laute Forderungen oder Tränen am Telefon emotional massiv unter Druck setzen.
Wenn Sie ältere Familienmitglieder, Freunde oder Bekannte haben, dann informieren Sie diese Menschen unbedingt über diese Betrugsmasche. Bei Fragen stehen die Kolleginnen und Kollegen des zuständigen Kriminalkommissariats gerne für Gespräche zur Verfügung. (sk)
In der Krakaustraße wird gebaut: Einmal mehr sind es Appartemets für Studierende. Offenbar gibt es immer noch nicht genug Unterkünfte dieser Art in Aachen, und die Bauherren gehen davon aus, dass nicht zu Hause am Computer sondern vor Ort in den Hörsälen und Instituten gelernt wird. In der unteren Adalbertstraße wird ebenfalls gebaut. Bauherr ist der in Aachen allseits bekannte Investor Sauren. Werden dort auch Studierende wohnen? Das wäre unpassend, aber bei Sauren ist alles möglich. Es ist schwer, über die Pläne dieses Aacheners genaue Informationen zu bekommen.
Von unersetzlich zu unerträglich
Etwas Musik, die passt zu der Stimmung, die einen befällt angesichts der Tatsache, dass unser Lieblings-Multimilliardär unser gutes altes „Twitter“ in „X“ umbenannt hat. : hier klicken
„Seit Musk Twitter im vergangenen Oktober für 44 Milliarden Dollar gekauft und die Hälfte aller Mitarbeiter*innen entlassen hatte, führt er die Plattform langsam, aber sicher in den Tod.“ (aus der TAZ) – Wieso haben die Voreigentümer eigentlich Twitter verkauft? Aus Geldgier? Konnten sie die Plattform nicht an die Europäische Union verkaufen? Hätte Brüssel den Deal gemacht?
Für Journalist*innen war Twitter unersetzlich. Jetzt wird es wegen sehr viel Werbung und wegen Pöbeleien, Beschimpfungen und Flachwitzen unerträglich.
Dazu meint unser freier Mitarbeiter Aristoteles: „Jede/r kann wütend werden, das ist einfach. Aber wütend auf den Richtigen zu sein, das ist schwer.“
Europaplatz: Hier versperren rot-weiße Baken euch den Weg. Dieses Stück Autobahn ist auf der Auswärts-Seite (Richtung Autobahnkreuz) nicht mehr befahrbar.
Viele wissen es, werden aber trotzdem gewohnheitsmäßig den Europaplatz ansteuern. Nur: Ab heute ist dort kein Durchkommen mehr, für Pkw nicht, für Lkw nicht und übrigens auch nicht für Fahrräder. Die auf diesem Stück Autobahn (A 544) liegende Brücke darf nicht mehr belastet/befahren werden, sie muss erneuert werden. Abriss und Neubau werden mindestens 2 Jahre dauern.
Damit ist für viele gewohnheitsmäßige Schwarzseher die Katastrophe perfekt. Aachener Unternehmen, ihre Mitarbeiter*innen, ihre Kunden und Zulieferer werden buchstäblich auf der Strecke bleiben, so die Befürchtung. Alle werden im Strudel der Umsatzeinbußen pleite gehen. In ganz Aachen – besonders in Haaren und Brand – wird es nur noch Staus geben und ein Verkehrschaos, wie es die Welt NOCH NIE gesehen hat. Von „existenzbedrohender Herausforderung“ ist die Rede. Und von einem Politikstil, der sich gegen die Bürgerinnen und Bürger Aachens richtet.
In Würselen hat man das Zetern und Wehklagen vernommen und bietet Ersatzräume in Gebäuden an. Interesse daran konnte nicht festgestellt werden. Es ist wie es immer ist in Aachen: Die Katastrophe ist unausweichlich, die Grünen sind schuld, wir werden alle sterben, die lokale Presse berichtet ausführlich und unheilschwanger . . . und am Ende ruckelt sich doch wieder alles zurecht. Bleiben wir mal bei den Fakten.
Die Haarbachtalbrücke hat hunderte Risse, und der Stahl rostet. Sie hätte längst abgerissen werden müssen. Eine Ersatzbrücke (für 2 Jahre) wird nicht gebaut. Um die Errichtung einer Ersatzbrücke oder Rampe zu erzwingen, hatte sich ein kleines Grüppchen von Unternehmern und ein RWTH-Professor sogar an das Verkehrsministerium in Berlin gewandt. Ohne Erfolg.
Die Brücke ist 160 Meter lang, 20 Meter hoch und 22 Meter breit. Ihre Stabilität wurde und wird seit Monaten in kurzen Abständen geprüft, und die Sachverständigen meinen unisono: Die Brücke bekommt immer mehr Risse, es wird zügig immer schlimmer, die Brücke ist hin.
Sie wird übrigens ab heute, 24. Juni, zunächst mal einseitig gesperrt. Nach Aachen hinein kann immer noch gefahren werden. Und: Nicht ohne Grund geht alles bereits in den Schulferien los. Dadurch könnte die ganze Umstellung behutsamer und erträglicher ablaufen.
Am 15. Januar 2024 kommt dann das endgültige AUS für die A 544, dann wird nur noch abgerissen. 22 Monate wird gebaut, und bis zur endgültigen Fertigstellung sollen insgesamt 43 Monate ins Land gehen. Eine lange Zeit für so eine relativ kleine Brücke.
Hinweise auf Umleitungen, die die Stadt Aachen weitergeleitet hat, findet man hier.
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Die einen sitzen zu Hause und zermartern sich das Hirn wegen der örtlichen Verkehrspolitik und was man besser machen könnte, andere fahren zum „Rursee in Flammen“. Kurzvideo und Foto: Henning Brinkmann
Das Internet hatte gestern übrigens viel Spaß. Auch in der AachenNews-Redaktion wurde gelacht, dass man es bis auf die Straße hören konnte. Denn in Berlin soll ein Löwe (ist wahrscheinlich ein Rind, ein Riesenhamster oder ein Wildschwein oder ein sehr großer, zotteliger Hund) entlaufen sein. Niemand vermisst ein solches Tier, aber egal. Es könnte ja auch aus einem privaten Zoo entwichen ein.
Heute, Freitag, 21. Juli, um 9.30 Uhr ist der Löwe bzw. die Löwin noch nicht eingefangen worden. Das verwundert, sie sitzt bestimmt irgendwo in Berlin rum, hat sich die Stadt angeschaut und denkt: Nie wieder.
Die besten Tweets findet ihr hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier (sorry, Ranking unmöglich), ausgesucht vom Checkpoint des Tagesspiegel. Es gab hunderte Tweets, das Sommerloch hat sich aufgetan und wurde prompt gefüllt.
Liveticker vom rbb. „Jugendliche haben sich nach Angaben der Brandenburger Polizei in der Nacht zu Freitag einen Scherz erlaubt. Wie Polizeisprecherin Kerstin Schröder dem rbb sagte, hätten diese an der Landesgrenze von Brandenburg zu Berlin per Bluetooth-Box lautes Löwengebrüll abgespielt.“ Polizei war entsprechend not amused.
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ZITAT:
Der Löw‘ ist los –! Dieser Schreckensruf verbreitete sich, einem Lauffeuer gleich, in den Wandelgängen unseres geliebten Zoologischen Gartens. Die Aufregung der Besucher war unbeschreiblich. Viele ließen in der Eile ihr Bier stehen, ohne zu zahlen – und noch lange nach diesen Ereignissen sah man an den Restaurants des Zoo die Kette der ehrlichen Berliner anstehen, die ihre schuldige Zeche begleichen wollten. Kinderwagen fielen um und ergossen ihren schreienden Inhalt auf die Wege, ältere Damen, die sonst nur mühsam einherschlurchten, liefen plötzlich, dass es eine Freude war – die Lästerallee war wie leergefegt, und nur ängstliche Kellner saßen hoch oben in den Zweigen der Bäume, und ihre schwarzen Fräcke hingen hernieder wie die Schwänze fremdartiger Zaubervögel. Der Löw‘ ist los –!
Wer den Auftritt von Robert Habeck (Grüne) im Hauptgebäude der RWTH verpasst hat oder wegen Überfüllung des Raumes nicht dabei sein durfte, kann hier einen guten Eindruck bekommen.
Vizekanzler und Bundesminister Dr. Robert Habeck war anlässlich seiner Sommerreise an der RWTH zu Gast. In der Aula kam er mit Studierenden und Bürger*innen unter der Überschrift „Erneuerung und Zusammenhalt“ zu vielen brennenden Themen der Zeit wie Energiepolitik, die Zukunft Europas, Klimaschutz und Künstliche Intelligenz ins Gespräch. Auf YouTube gibt es die Veranstaltung in ganzer Länge.
Aufgrund der hohen Temperaturen, die für das kommende Wochenende u.a. für die StädteRegion Aachen angekündigt sind, wird die PoliTour der Polizei Aachen vorerst abgesagt. Die begleitete Motorradtour war ursprünglich für kommenden Samstag, 27. Juni, geplant.
Aachen wächst
In einem feierlichen Rahmen fand in diesem Jahr wieder die Einbürgerungsfeier der Stadt Aachen im Europasaal des Eurogress statt. Damit ehrte die Stadt Aachen traditionell diejenigen Menschen, die im vergangenen Jahr die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen haben. Es erhielten 2025 genau 2015 Personen aus den unterschiedlichsten Nationalitäten in Aachen die deutsche Staatsbürgerschaft. Sie sind willkommen und werden Aachen bereichern.
Gehackt in Aachen
Cyberangriffe betreffen längst nicht mehr nur Großkonzerne, sondern zunehmend auch kleine und mittlere Unternehmen, die oft mit Phishing, betrügerischen Zahlungsaufforderungen oder Angriffen über Zulieferer konfrontiert sind. Am Freitag, 25. Juni, gibt es eine Veranstaltung, die einen praxisnahen Überblick zu aktuellen Cyberrisiken bietet. Von 16 bis18.30 Uhr, Oecher Lab, Kapuzinergraben. Anmeldung erforderlich: https://beteiligung.nrw.de/portal/aachen/beteiligung/themen/1026542
Musikschule lädt ein
Am Samstag, 11. Juli, von 11 bis 18 Uhr verwandelt die Musikschule den Blücherplatz und seine Umgebung in einen offenen Klangraum. Unter dem Motto „mitspielen – zuhören – entdecken“ lädt das neue Klangfest Menschen aller Generationen dazu ein, Musik nicht nur zu hören, sondern aktiv zu erleben. Der Eintritt ist frei. Das vollständige rogramm: www.aachen.de/musikschule Auf mehreren Bühnen im Gebäude, auf der „Klanginsel“ im Hof und im nahegelegenen Depot gibt es ein abwechslungsreiches Programm mit Chören, Orchestern, Bands, Ensembles.
Wasser-Risiko-Check
Wer sich schon mal gefragt hat „wo kann ich das Hochwasserrisiko für meine Adresse prüfen?“, dem kann geholfen werden: Für Nordrhein-Westfalen gibt es jetzt die hochwasser-app.nrw, die eine Bewertung des Überflutungsschutzes für das eigene Zuhause ermöglicht.
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Jetzt sind es schon über4 Jahre, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values. 10 Länder wollen der EU beitreten und würden dafür sogar auf ihr Veto-Recht verzichten. Das Veto-Recht lähmt den ganzen Laden, Deutschland sollte mit gutem Beispiel vorangehen und auf dieses Recht verzichten. Die ganze EU machte bisher sowieso immer ziemlich genau das, was Deutschland möchte. Das wird auch in Zukunft so sein. Wie auch anders? Die Präsidentin der Europäischen Kommission ist eine Deutsche, der Vorsitzende der größten Fraktion im Europäischen Parlament ist ein Deutscher und die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im EU-Parlament ist eine Deutsche.
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.