Historische Fassaden und was dahinter steckt

Die Denkmalpflege der Stadt Aachen hat eine beachtenswerte Kampagne gestartet, die den historischen Häuserfassaden in der Aachener Altstadt auf den Zahn fühlt. Heraus kommt, dass das, was vordergründig ziemlich alt aussieht, im Inneren doch recht neu gebaut ist.

Die Kampagne macht mit zahlreichen Plakaten im Stadtbild und einem großen Online-Bereich auf sich aufmerksam. Die Seite ist offenbar wirklich sehr groß und man muss länger warten, bis sie sich öffnet. Aber es lohnt sich. Hier klicken.

Unter dem Titel „Expedition Altstadt“ sind alle eingeladen, sich mit dem historischen Aachen, wie wir es heute kennen, auseinanderzusetzen und in die Geschichte einer besonderen Phase der Baukultur einzutauchen.

Die „Expedition Altstadt“ versteht sich als architektonische und baugeschichtliche Entdeckungstour durch die Innenstadt und die Zeit des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg.

Damals wurden aus ökonomischer Not heraus alte Fassadenteile und Materialien aus zerstörten Häusern recycelt. Dabei entstanden vielfach moderne Häuser mit historischer Fassade, die heute wie selbstverständlich Teil der Altstadt sind. Stadtkonservatorin Monika Krücken erklärt dazu: „Auf der einen Seite wollte man damals an alter Architektur und dem ursprünglichen Stadtgrundriss festhalten, auf der anderen Seite aber auch neue, moderne Bauweisen einbringen.“

Zum Projekt gehört der „Denkmalfinder“, in dem online knapp 40 Häuser und Fassaden vorgestellt, ihre Geschichten erzählt und auf bauliche Details und Spuren hingewiesen werden. Abrufbar sind die Gebäudesteckbriefe per Smartphone über QR-Codes an den jeweiligen Fassaden oder direkt per Karte und Webseite auf www.aachen.de/denkmalfinder.

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Goldenes Einhorn bald mit neuem Pächter?

Rehrücken mit Rotkohl, Hirschbraten, Entenbrust und so Sachen haben wir einst – zu ganz besonderen Anlässen – in diesem Restaurant bestellt und bekommen. Zum Beispiel wenn ausländische Freunde unbedingt mal „die deutsche Küche“ kennenlernen wollten. Da waren wir im Goldenen Einhorn richtig.

Die Traditionsgaststätte am Markt 33 ist zu, Gastronom Dieter Becker hat – nach dem Goldenen Schwan – jetzt auch im Einhorn aufgegeben. Die gutbürgerliche Küche habe mehr gekostet als eingebracht, so heißt es. Der Betrieb der Gaststätte habe sich nicht mehr gelohnt.

Das erstaunt: Eine bessere Lage in der Innenstadt, direkt gegenüber vom Rathaus, kann es kaum geben. So wird man sicher nicht lange waren müssen, bis dort ein neuer Pächter Speis und Trank anbietet.

Hoffentlich wird nun aus dem Einhorn kein Burgerladen. Die bekannte Berliner Burgerkette Goldies wird ja in Kürze schon den Markt 46 eröffnen. Das Restaurant übernimmt dort die Räumlichkeiten, in denen zuvor die Ketten Five Guys und Burgerista weng erfolgreich ansässig waren.

Zumindest von außen hat das Goldene Einhorn wohl jedem immer gefallen. Die Fassade wird gern fotografiert und darf wegen Denkmalschutz auch nicht verändert werden. Das altfränkisch anmutende Holzmobiliar (84 Sitzplätze) innen ist dagegen nicht jedermanns Geschmack, mal abwarten, was der/die Nachfolger damit anfangen.

s. auch Goldenes Einhorn

und hier: Aachener Zeitung

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Heute: Spiel gegen SSV Jahn Regensburg

Unser geliebter Fußballverein, die Alemannia, rennt heute in Regensburg dem Ball hinterher (ab 19 Uhr). Gestern schon startete der Bus in Richtung Süden (rund 1000 Fans tun heute das gleiche). Wie zuletzt schon praktiziert: Es wird unterwegs Halt gemacht, trainiert und übernachtet.

Aachen steht jetzt auf Platz 7, Jahn Regensburg auf Platz 12.

Am Rande bemerkt: Regensburg ist für Aachens Trainer Mersad Selimbegovic nach seiner Flucht aus Bosnien eine zweite Heimat geworden, seine Familie lebt dort, er war insgesamt 17 Jahre ununterbrochen für den SSV Jahn tätig, davon 4 Jahre als Cheftrainer. Von 2006 bis 2012 war er als aktiver Profi für Regensburg am Ball.

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Während neulich beim Heimspiel der Alemannen (gegen Stuttgart II) die Gästetribüne gänzlich leer blieb (trostloser Anblick), wird der Tivoli beim Flutlicht-Spiel gegen den MSV Duisburg (Freitag, 24. 04., 19 Uhr) rappelvoll sein, die Gäste haben sich schon mal 5000 Tickets gekauft. Danach war das zugelassene Gäste-Kontingent erschöpft, und die Duisburg-Fans haben angefangen, Karten für die übrigen Plätze zu kaufen. Sehr zum Ärger von Alemannia-Fans, die keine Karten mehr bekamen wegen: Schon alles weggekauft.

Die Gäste werden die Nordtribüne fast vollständig belegen, denn Duisburg war seinerseits beim ersten Spiel gegenüber Aachen ebenfalls großzügig.

Verdenken kann man es den Duisburg-Fans nicht: Ihr Verein steigt vielleicht in die 2. Liga auf, da bleibt man natürlich nicht zu Hause auf dem Sofa sitzen. Andererseits könnten beim Spiel Emotionen überschwappen, und wenn dann die Fans zweier Mannschaften Schulter an Schulter sitzen, sind Kloppereien möglich.

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Unterdessen hört folgendes nicht auf: Man wird im Gespräch mit Außenstehenden darauf angesprochen, dass die Alemannia ja leider eine Nähe zum ultrarechten Milieu habe, tz tz tz. Ein „Fascho-Verein“ sei das, und Drogen und Boxstafel 520, Polz und ein Video aus der Antoniusstraße und bla bla bla werden alte Geschichten aufgewärmt.

Dabei will der derzeitige Vorstand, dass der Verein im Jahr des 125-jährigen Bestehens ein „Verein mit Haltung“ wird, und man ist schon dabei, in diese Richtung etwas zu entwickeln. Unvergessen ist die große Choreographie, mit der im November vorigen Jahres an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus in den eigenen Reihen erinnert wurde.

s. auch hier: https://aachennews.org/2025/11/23/im-stadion-gedenken-und-protest/

und hier: https://www.alemannia-aachen.de/aktuelles/nachrichten/details/Gedenken-an-Alemannia-Mitglieder-21486j/

Die Strahlkraft des Vereins soll für caritative Projekte genutzt werden. Darüber schreibt die örtliche Presse: https://www.aachener-zeitung.de/lokales/region-aachen/aachen/alemannia-nimmt-haltung-ein/145595451.html

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UPDATE (18. 04.): Aachen gewinnt 1:3

Immer ganz unterhaltsam: die Netzschau

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AachenNews rät: Bitte entscheidet euch für das Thema „Sauberkeit“

Die Stadt Aachen ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, über das nächste Thema des Bürger*innenrats abzustimmen. In diesem Rat haben ausgeloste Personen aus Aachen die Möglichkeit, gemeinsam Empfehlungen zu wichtigen Zukunftsfragen, die ganz direkt und konkret die Stadt betreffen zu erarbeiten.

Welche Fragestellung dabei im Mittelpunkt steht, entscheidet die Öffentlichkeit, also ihr, liebe Leserinnen und Leser.

Wie kommt die Verwaltung auf die unten stehenden vier Themen? „Die zur Auswahl stehenden Themen sind im Rahmen eines neuen Verfahrens entstanden“, so wird mitgeteilt. Zunächst seien Themenimpulse aus der Bürgerschaft gesammelt worden. Diese seien anschließend von der Verwaltung fachlich geprüft und weiterentwickelt worden. Nach weiterer Abstimmung mit den politischen Fraktionen „stehen nun die vier folgenden Fragestellungen zur Auswahl“:

Nachtkultur stärken

Sauberkeit im öffentlichen Raum verbessern. Angesichts der erst kürzlich festgestellten Rattenplage wäre es sicher keine schlechte Idee, sich mal zu überlegen, wie die Stadt Aachen sauberer wird und bleibt, und was nötig ist, um bürgerschaftliches Engagement, Aufklärung und Abfallmanagement effizient zu verknüpfen?

Städtepartnerschaften attraktiver gestalten

Klimaschutz im Alltag stärken

Jetzt abstimmen und mitentscheiden!

Bürgerinnen und Bürger haben ab sofort bis zum 6. Mai die Möglichkeit, online unter https://beteiligung.nrw.de/k/-b3XQnP7s abzustimmen. Das Thema mit der höchsten Zustimmung wird das Arbeitsthema des Aachener Bürger*innenrats im Jahr 2026.

Bei Fragen steht Albert Halfmann vom Fachbereich Verwaltungsleitung, Grundsatz und Dialog telefonisch unter 0241 432-7223 oder unter buerger_innenrat@mail.aachen.de zur Verfügung.

Nur ein Beispiel: Die Entsorgung von Plastikmüll ist nicht wirklich gut gelöst. Foto: AachenNews Archiv
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Bike-Sharing in Aachen wieder möglich

Oh wie schön: Es gibt wieder Leihfahrräder in Aachen. Das Unternehmen Nextbike aus Leipzig hat übernommen. Geplant ist, 100 Stationen mit insgesamt 440 Rädern anzubieten. Derzeit wurde mit 44 Stationen schon mal ein Anfang gemacht.

Am Aachener Kaiserplatz stehen sie schon: Die Leihräder von Nextbike.

Das Unternehmen Velocity GmbH hat vor etwa 9 Monaten alle seine Stationen geschlossen. Seine Fahrräder mit Elektromotor verschwanden aus dem Stadtbild. Immerhin gab es 100 Stationen mit zuletzt 330 Rädern (Fachbegriff: Pedelecs) und einen Zuschuss aus der Stadtkasse von 336.000 Euro im Jahr. Hauptsächlich Vandalismus machte dem Unternehmen zu schaffen, schon 2024 wurde Insolvenz angemeldet.

Jetzt kommt also ein – wie der Aachener sagt – Neuanfang mit der Firma Nextbike. Immerhin ist fahren ohne Lärm und Abgase auf Leihbasis wieder möglich. Die Pedelecs sind über eine App buchbar. Hier klicken. Angeblich können die Fahrräder in etwa 300 Städten in über 20 Ländern weltweit ausgeliehen werden.

Eine halbe Stunde kostet 2.50 Euro. Es gibt einen Basistarif, ein Monats-Abo und ein Jahres-Abo. Auch über Aachen hinaus soll es in Nachbarstädten bald Stationen geben. Man kann diese Räder übrigens gut nutzen um mal zu sehen, ob man mit Pedelecs zurecht kommt – bevor man sich gleich eins kauft.

Mehr dazu hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Nextbike

Der WDR hat in der Lokalzeit berichtet: https://www.ardmediathek.de/video/lokalzeit-aus-aachen/wdr-lokalzeit-aus-aachen-oder-10-04-2026/wdr-aachen/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtNmNhMjg3ODAtOGM3NC00ZTJjLWFjY2MtMjM4OTAyOGMyOTZh

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Wer macht noch mit beim Tag des offenen Denkmals?

„NetzWERKE. Denkmale & Infrastruktur – Historische Bauten, die uns bewegen und verbinden“ so lautet das Motto am Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September 2026.

Mit diesem Motto – das wie immer sehr allgemein gehalten ist – liegt dieses Jahr der Fokus auf Bewegung, Austausch und Verbindungen, die durch Denkmale erzeugt oder begünstigt werden.

Das Viadukt über das Rollefbachtal steht symbolisch für den Schwerpunkt des diesjährigen Tag des offenen Denkmals. Archivfoto: Stadt Aachen / Andreas Steindl

Wer Interesse hat, Teil des Programms in Aachen zu werden, meldet sich bis zum 12. Juni an bei Björn Schötten/Kommunikation für Architektur und Kultur (Tel. 0241/40071866, E-Mail: denkmal@synthese-web.de). Folgende Angaben werden benötigt: Was findet statt (Führung, Ausstellung, Planspiel oder anderes)? Wo (Treffpunkt, welches Denkmal)? Wann (Uhrzeit)? Wer (Veranstalter, Verein)?

Stadtkonservatorin Monika Krücken freut sich auf viele Mitveranstalterinnen und Mitveranstalter am 13. September: „Ob Brücken, Transformatoren-Stationen, Behörden, Schulen, Krankenhäuser oder Verteidigungseinrichtungen, sie alle sollen als Dreh- und Verbindungspunkte präsentiert werden. Im übertragenen Sinne ruft das Motto zum anderen dazu auf, sich am Tag des offenen Denkmals selbst zu vernetzen – mit Besuchern, Denkmalschützern und Denkmaleigentümern und unsere bestehenden Netzwerke in den Heimat- und Geschichtsvereinen hervorzuheben.“

Um den Beitrag entsprechend darstellen zu können, werden Fotos oder Dokumente benötigt, die gerne auch assoziativ sein dürfen, sowie einen kurzen Text. Falls Sie als Veranstalterin oder Veranstalter eine Voranmeldung wünschen, werden außerdem eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse benötigt, unter der sich Teilnehmende anmelden können.

Weitere Informationen

Sie können sich zusätzlich direkt bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unter www.tag-des-offenen-denkmals.de anmelden. Dann bittet die Stadt Aachen darum, auf jeden Fall auch Björn Schötten über Ihre Aktivität zu informieren. So kann gewährleistet werden, dass Sie im lokalen Programmheft für die Stadt Aachen, das in Papierform und im Internet erscheint, aufgenommen werden.

Infos zum bundesweiten Aktionstag online: www.tag-des-offenen-denkmals.de. Infos zur städtischen Denkmalpflege: www.aachen.de/denkmalpflege.

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Lange Tafel der Begegnung

Am Mittwoch, 22. April, wird es eine gemeinsame Picknick-Tafel geben. Alle bringen etwas (gut teilbares) zu essen mit. Gemeinsam wollen wir dann Essen und uns austauschen. Kommt gerne vorbei und lernt nette Menschen aus der Nachbarschaft kennen! Es ist keine Anmeldung notwendig!

Wann? Mittwoch ab 16.30 Uhr. Wo? Auf dem Vorplatz der Kirche St. Bonifatius in der Mataréstraße in Aachen-Forst.

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Flohmarkt und Gartenfest in der Mataréstraße

Am kommenden Freitag, 17. April, gibt es einen Flohmarkt mit Gartenfest – die Teilnahme ist kostenlos und das ganze Quartier ist herzlich willkommen!

Kommt vorbei, verkauft eure alten Schätze und findet neue Lieblingsteile oder genießt einen entspannten Nachmittag im Nachbarschaftsgarten! Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Wann? Freitag ab 15 Uhr. Wo? Auf dem Vorplatz von St. Bonifatius in der Mataréstraße.

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Aachen feiert die Vielfalt. Am 4. Juli auf dem Katschhof mit einer langen Tafel

Nach dem großen Erfolg in den vergangenen drei Jahren wird am Samstag, 4. Juli, ab 12 Uhr zum vierten Mal die „Lange Tafel der Vielfalt“ auf dem Katschhof aufgebaut. Kontakt: Tafel-der-Vielfalt@mail.aachen.de

Die Stadt Aachen lädt alle ein, gemeinsam ein Zeichen für ein respektvolles Miteinander, eine gelebte Vielfalt und einen gesellschaftlichen Zusammenhalt zu setzen. Die Veranstaltung bringt Menschen aller Generationen, Kulturen und Hintergründe zusammen – zu einem großen Stadtpicknick mit Musik, Gesprächen, Informationsständen und vielfältigen Begegnungen.

Neben der gemeinsamen Tafel gehört dazu auch die feierliche Verleihung des „Vielfaltspreises“, der von der Stadt Aachen sowie vom Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ehemals Integrationsrat) ausgelobt wird. 

Der Vielfaltspreis würdigt das Engagement von Menschen, Gruppen, Organisationen, Unternehmen und Vereinen, die sich für ein respektvolles Miteinander, Teilhabe und ein gutes Zusammenleben in einer offenen und vielfältigen Stadt einsetzen. Der Aachener Vielfaltspreis soll dieses Engagement anerkennen, sichtbar machen und zur nachhaltigen Verankerung des Themas Vielfalt im Bewusstsein der Stadtgesellschaft beitragen.

Interessierte Gruppen, Vereine und Organisationen können sich bis spätestens 10. Mai anmelden. Bitte beachten Sie, dass die Standplätze begrenzt sind und erst nach der Anmeldefrist vergeben werden. Eine verbindliche Teilnahme kann daher nicht garantiert werden. Bei Interesse schicken Sie eine Mail an: Tafel-der-Vielfalt@mail.aachen.de.

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Wird auf dem Tivoli der Abstand zu den Abstiegsplätzen noch vergrößert?

Es ist geschafft: Alemannia Aachen ist aus der Abstiegszone raus, der Verbleib in der 3. Liga ist sicher. Was will man mehr?

Es hat doch jede/r noch die miserable 1. Saisonhälfte vor Augen. Und jetzt? Die Mannschaft eilt in den letzten Wochen, seit Januar, von Sieg zu Sieg, ist seit 12 Spielen ziemlich erfolgreich und steht in der Tabelle auf Platz 8.

Das Team wirkt gewissermaßen gefestigt, die Spieler halten zusammen. Als Alemannia-Fan fühlt man sich an den Film „Ein Sommer in Italien“ erinnert, in dem es um die Gewinner der WM von 1990 geht. Man sieht Spielfreude und einen Zusammenhalt im Team, der damals noch möglich war (und heute wieder, zumindest bei der Alemannia, so scheint es).

Dabei ist es nicht lange her, dass Fans den Trainer Mersad Selimbegovic auf den Mond schießen wollten, denn NICHTS lief rund. Alles wähnte sich auf dem Weg in die Regionalliga, also in die Bedeutungslosigkeit. Kinder mussten getröstet werden mit leicht durchschaubaren Lügen à la „wenn wir absteigen, dann steigen wir eben danach wieder auf, kein Problem“. Nicht mal 6-Jährige haben das geglaubt.

„Wir halten zusammen“, singen die Fans bei jedem Spiel. Zusammenhalt könnten sich gerne auch andere Teile der Gesellschaft mal auf die Fahnen schreiben.

Morgen, Samstag, 11. April, gegen Stuttgart II könnte der Tivoli schon wieder zur Feiermeile werden, die Mannschaft schien zuletzt in Bestform zu sein (Spielbeginn: 14 Uhr). Es ist Regen vorausgesagt, der ist seltsamerweise für Aachen schon immer hilfreich auf dem Weg zum Erfolg gewesen. Man freut sich auf das Stürmerduo Gindorf/Schroers und einen rappelvollen Tivoli. Und im schlimmsten Fall weiß man: Absteigen werden wir schon mal nicht.

UPDATE nach dem Spiel: Aachen gewinnt 3:1.

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