Reges Interesse an den Paier-Graffitis

Ein weiteres Graffiti von Klaus Paier, das sich in einem elenden Zustand befindet. Und auch hier ist der BLB zuständig und muss aktiv werden.

Eigentlich geht es hier nur um ein Bild mit dem Titel „Zwischen den Tagen“. ABER: Ein weiteres Graffiti von Klaus Paier befindet sich in einem elenden Zustand. Und auch hier ist der BLB zuständig und muss eigentlich aktiv werden.

Immerhin 15 Personen interessierten sich in Aachen Anfang der Woche, also quasi mitten in den Sommerferien, für ein Graffiti, das gerettet werden soll. Mehr oder weniger spontan war zu der Zusammenkunft aufgerufen worden,  mindestens ein Dutzend Leute musste absagen – wegen Urlaub oder anderer Termine.

Um es vorweg zu sagen: Die Chancen stehen gut, es gibt eine Zusage, dass die Arbeit von Klaus Paier unter Denkmalschutz gestellt wird. Und zwar möchte sich die Bezirksregierung ins Zeug legen. Steht das Bild einmal unter Denkmalschutz, darf es nicht vernichtet werden. Aber wer restauriert es? Dazu finden derzeit Gespräche statt, über die hier noch berichtet wird.

Erfreulich: Vertreter von SPD, FDP, Grünen und Piratenpartei aus Aachen zeigten vor Ort reges Interesse an „Zwischen den Tagen“ und seiner Rettung. Insbesondere die Grünen planen etwas, man wird die nächste Sitzung des Kulturausschusses besuchen müssen (Termin wird hier bekannt gegeben). Der WDR brachte noch am selben Tag einen rundum gelungenen Beitrag in seiner Aktuellen Stunde. Auch die beiden Tageszeitungen waren vor Ort . . .  mit Fotograf Andreas Herrmann, der sich in Kürze aufmachen wird zu den anderen Aachener Graffitis von Klaus Paier, um einmal nachzuschauen (und hoffentlich zu dokumentieren) wie es denen geht. In grauenvollem Zustand ist nebenbei bemerkt eine Arbeit, die sich im Bereich Pontstraße/Augustinerbach befindet. Titel: „Der große Krieg“.

Nahaufnahme. Wie kommt das Moos auf das Bild?

Nahaufnahme. Wie kommt das Moos auf das Bild?

Diese beiden Graffitis sind gut und gerne 30 Jahre alt. Sie „gehören“ der RWTH, vermutlich, weil der die Wände gehören, auf denen sich die eindrucksvollen Arbeiten befinden. „Der große Krieg“ steht übrigens bereits unter Denkmalschutz. Mit der RWTH steht auch der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) in der Pflicht, sich um die Graffitis zu kümmern. Der BLB unterhält eine Niederlassung in Aachen. Wie es sich mit den Verantwortlichkeiten ganz genau und im Einzelnen verhält, muss noch herausgefunden werden.

Zurück zum Treffen: Verabredet wurde, dass alle weiteren Infos und Treffen über die Seite www.unserAC.de laufen sollen. Hier klicken.

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