Kommunalpolitik in dieser Woche

„Katastrophenschutzplanung Tihange“ steht am kommenden Dienstag, 28. Juni, im Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz auf der Tagesordnung. Was den Aachener Politikern und den interessierten Zuschauern dazu (vermutlich vom Chef der Feuerwehr) mitgeteilt wird, weiß man nicht. In der Tagesordnung steht nur: „Es wird mündlich berichtet.“ Da dürfen wir mal gespannt sein (17 Uhr, Sitzungssaal, Reumontstraße 3).

Wer noch nicht weiß, was es mit dem „Raumordnungsverfahren Gasfernleitung Zeelink“ auf sich hat, schaue nach und lese. Es ist ein länglicher Text, aber ihr müsst euch damit befassen, denn sonst werdet ihr demnächst womöglich von gigantischen Erdarbeiten vor eurer Haustüre überrascht. Hier klicken.

Talkessel-Lage, sehr dichte Bebauung, teils hohe Schadstoffbelastung – das trifft auf Aachen zu und nimmt uns in der Innenstadt bisweilen die Luft zum Atmen. Deshalb wird im Ausschuss die RWTH-Untersuchung zur lokalen Kaltluft im Aachener Talkessel vorgestellt, als zusammenfassender Bericht. Hier nach unten scrollen und die Karte anschauen.

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Weiter geht es am Mittwoch, 29. Juni, mit einer Sitzung des Rates (Rathaus), wo alles das, was in den Ausschüssen vorentschieden wurde, endgültig beschlossen wird. Die Gasfernleitung Zeelink steht auch hier auf der Tagesordnung und – sehr wichtig – die Versorgung der Kinder in den Kindergärten mit Förderung durch Therapeuten.

Diese Therapeuten werden eingesetzt, damit Kinder, die schon im Kindergarten-Alter gewisse krasse Defizite aufweisen, auf den Stand gebracht werden, so dass sie mit guten Voraussetzungen einmal die Kita verlassen und eingeschult werden können.

Der LVR hat bisher diese Maßnahmen freiwillig gezahlt, demnächst muss die Stadt Aachen zahlen. Und da steht die Frage an: Werden wirklich alle Therapeuten weiterbeschäftigt, oder wird man sich einige Leute sparen, um die Stadtkasse im Gleichgewicht zu halten? Hoffentlich schauen deshalb am Mittwoch die Therapeuten und Eltern noch mal im Rathaus vorbei. Dann sehen sie, wer wie abstimmt.

Der Rat hat im öffentlichen Teil 31 Tagesordnungspunkt abzuarbeiten, mehr als die Hälfte wird ohne Diskussion entschieden, weil schon in den Ausschüssen alles besprochen und abgestimmt werden konnte.

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Die Sitzungswoche endet mit dem Ausschuss für Theater und Volkshochschule (VHS), wo allerdings nur die Vorstellung des VHS-Veranstaltungsprogramms für das 2. Halbjahr 2016 interessant ist. Hoffentlich sind wieder interessante Computerkurse dabei (Donnerstag, 30. Juni, 17 Uhr, VHS, Peterstraße).

So, das wars. Man sieht sich. 

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