Nicht tot und nicht richtig lebendig

Was ist eigentlich aus dem Feierabend-Markt auf dem Gelände des alten Schlachthofs (Nähe Jülicher Straße) geworden, gibt es den überhaupt noch? Gestern habe ich nachgeschaut.

Ja, den Markt gibt es noch. Aber er scheint nicht tot und auch nicht richtig lebendig zu sein. Ein paar Leute – mehr als ich vermutet hatte – spazierten zwischen den Ständen hin und her, andere saßen in den Liegestühlen. Eine Marktfrau, die ich fragte, ob sich das Geschäft denn lohnt, meinte: „Ja, so halb und halb. Es könnte besser sein.“

Gestern, Donnerstag, war es sehr heiß, ein Gewitter lag in der Luft und ging auch später auf Aachen nieder. Insofern war das gestern sicher kein repräsentativer Tag für einen Markt unter freiem Himmel.

Aber sehr zu seinem Vorteil weiterentwickelt hat sich der Markt eigentlich nicht. Das Warenangebot ist noch immer das für einem 08/15 – Markt übliche, soweit ich sehen konnte. Falls also dieser Markt überleben soll, dann müsst ihr schon mal da hingehen und ein paar Kartoffel kaufen, nicht wahr? Ich habe drei grüne Birnen gekauft, für 3,20 Euro, das fand ich nicht gerade preisgünstig.

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3 Antworten zu Nicht tot und nicht richtig lebendig

  1. Uschi Ronnenberg schreibt:

    Ich erledige meine Einkäufe – ob Markt, Bauernladen oder Supermarkt – schon immer am liebsten morgens. Daran wird auch diese niedliche Markt-Idee ganz in meiner Nähe nichts ändern können… Sind die Zeiten eigentlich vorbei, wo man VORHER eine Bedarfsanalyse machte?

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    • Peer van Daalen schreibt:

      @ Uschi Ronnenberg: „Sind die Zeiten eigentlich vorbei, wo man VORHER eine Bedarfsanalyse machte?“
      Ja! Da müsste man rechnen für können! Wird das eigentlich noch ausreichend in der Schule gelehrt? 🙂

      Kann man gar nicht so schnell gucken in Aachen, wie wo was kommt und wie wo was wieder weg ist. Am „coolsten“ sind die, die im Jahre des Herrn 2016 noch Totgeburten wie „Frozen Joghurt“ oder “ Bubble-Dingens-Bummens“ eröffnen.

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  2. Peer van Daalen schreibt:

    Dieser Markt am alten Schlachthof ist mal wieder so ein Beispiel für die diversen kranken Geschäfts- und Eventmodelle spinnerter Hipster, die allen Ernstes glauben, daß in Aachen genug Trottel rumlaufen, die mit voller Brieftasche und ´nem Jutebeutel unter´m Arm in den Öcher Norden latschen, um sich mit überzogenen Preisen über den Tisch ziehen zu lassen.

    Chillen zwischen Äpfeln und Salatköpfen

    Ich lach mich mal wieder schlapp … !“ Der Markt wird den nächsten Sommer nicht erleben!

    Birnen kann´ste Dir bei mir für ömesöns von unseren Streuobstwiesen pflücken …

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