Was wird aus der alten Strang-Halle?

Die Strang-Halle in Rothe Erde: Die Stadtverwaltung soll prüfen, ob diese Halle für Kunst und Kultur geeignet ist.

Das wird morgen  (Donnerstag, 22. März) bei den Kulturpolitikern in Aachen ein Thema sein: die dauerhafte Nutzung der Stahlbau-Strang-Halle in Rothe-Erde für Kultur und andere Events.

Gemeint ist die alte Fabrikhalle in Rothe Erde, wo schon mehrmals das Schrittmacher-Festival stattgefunden hat. Die Politik will die Verwaltung beauftragen, einmal zu prüfen, ob und unter welchen Bedingungen diese alte Halle als Stätte für Kultur- und Kunstinitiativen geeignet ist. Geeignet auch für andere Events wie Stadtteilfeste, türkische oder kurdische Hochzeiten, afrikanische Trommelevents oder was auch immer.

Wenn das klappt, darf man sich in Forst und Rothe Erde freuen. Schließlich entsteht hier gerade ein neues Viertel. Zwei Wohnanlagen (Mataréstraße und Eisenbahnweg) mit insgesamt rund 1000 Neu-Bewohnern sind schon fertig. Eine weitere Anlage könnte hinzukommen. Da besteht ganz schön viel Bedarf, sich zu versammeln.

Es wurden zwar in der jüngeren Vergangenheit schon Stätten mit kultureller Prägung eröffnet, wie das Centre Charlemagne, die Nadelfabrik und das Depot in der Talstraße. Doch es fehlt in Forst an einer Halle, die gegebenenfalls auch die weniger vornehmen Teile der Bevölkerung beherbergen könnte. Leute, die an Holztischen sitzen und ihre mitgebrachten Getränke konsumieren oder rumstehen und Musik in einer Lautstärke hören, die anderen Ohrenschmerzen verursacht. Tja. Es haben nicht alle Leute dieselben Vorlieben, kulturell gesehen.

Der Antrag, den ihr hier einsehen könnt, ist ausführlich. Da er von den Mehrheitsfraktionen (CDU/SPD) kommt, wird ihm sicherlich eine Mehrheit zustimmen. Das alles wird am morgigen Donnerstag, 22. März, ab 17 Uhr, im Verwaltungsgebäude Mozartstraße 2-10, Raum 207/208 besprochen. Die Sitzung ist öffentlich.

 

Über uebergangshymne

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2 Antworten zu Was wird aus der alten Strang-Halle?

  1. Pingback: Was wird aus der alten Strang-Halle? – Piratenpartei Aachen

  2. Peer van Daalen schreibt:

    Oh mon Dieu … ! Wieviele Zombie-Tempel für Kunst und Kultur wollt Ihr in dieser Stadt eigentlich noch vor sich hin gähnen lassen … ???

    Wann ward Ihr das letzte mal im Suermondt-Ludwig-Museum auf der Wilhelmstraße, im Ludwig Forum für Internationale Kunst auf der Jülicher Straße, im Internationales Zeitungsmuseum auf der Ponte, im Couven-Museum am Hühnermarkt (da verirren sich schon mal ein paar Japaner – waren sogar zwei Freunde von mir dabei !!! – oder was auch immer rein, …. Männo … !!!

    Selbst ins Centre Charlemagne strömen die Massen nur, wenn es Freibier gibt, wie zur Eröffnung der Bier&Wir-Ausstellung vor ein paar Monaten. Mag sein, daß es an meinen dort ausgestellten Exponaten gelegen haben könnte … 🙂 ??? Oder, Myriam (Frau Kroll..). ???

    Ansonsten? Eintrittspreise wie im Louvre in Paris oder im Solomon R. Guggenheim Museum in New York … und dann Aachen ????????????? Ihr habt´ ne Macke … !!!

    In vielen europäischen Ländern ist der Eintritt in die Top-Museen entweder frei oder zumindest einmal die Woche frei. Außerdem gibt es dort auch meistens eine gescheite und bezahlbare Gastronomie!!!!

    Soviel Diazepam oder Benzodiazepine kann man doch gar nicht einpfeifen, um derart traumtänzelnd durch die Stadt zu schlafwandeln … !!!

    Schönen Tach noch und gute Nacht und Adieda

    Die Lästerfresse Peer van Daalen

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