Pop-Up-Raum zum Thema „Radverkehr auf dem Grabenring“

Denkbar, planbar, machbar – am Theaterplatz 7 sollen Menschen miteinander ins Gespräch kommen. Letzter Tag: 10. Oktober.

Die Stadtverwaltung möchte wissen, wie man eventuell den Grabenring rund um Aachen so herrichten kann, dass er für den Fahrradverkehr geeignet ist. Sie richtet deshalb ab heute, 9. September, bis zum 11. Oktober einen sogenannten Pop-Up-Raum zum Thema „Radverkehr auf dem Grabenring“ ein, und zwar in einem Geschäftslokal am Theaterplatz 7.

Unter dem Motto „denkbar – planbar – machbar“ soll in diesem Forum informiert und ausgiebig diskutiert werden. Interessierte können dort ihre Ideen und Vorstellungen einbringen: Montag bis Freitag von 12 bis 19 Uhr, samstags von 11 bis 16 Uhr.

Bürgerinnen und Bürger sollen beteiligt werden, so teilt die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung mit. Im Pop-Up-Raum sollen die unterschiedlichen, zum Teil konkurrierenden Ansprüche an die Nutzung dieses öffentlichen Raums sowie Lösungen und die jeweiligen Vor- und Nachteile dargestellt und diskutiert werden. „Die Erkenntnisse der detaillierten Untersuchung und auch der Debatte im
Pop-Up-Raum sollen dem Mobilitätsausschuss vorgelegt werden“, so erfahren wir. Dann soll das Gremium auch das Konzept für den Radverkehr auf dem Grabenring beraten.

In derselben Mitteilung geht es auch um die Rad-Vorrang-Routen Eilendorf-Innenstadt und Innenstadt-Campus Melaten. Es sollen die ersten beiden Streckenabschnitte in absehbarer Zeit umgesetzt werden. Gefördert werden sie durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen des Förderprogramms „Klimaschutz durch Radverkehr“.

So ist es geplant: „Das Konzept des Rad-Vorrang-Netzes sieht die Nutzung des inneren Grabenrings als Radverteilerring zur Verknüpfung der einzelnen Rad-Vorrang-Routen vor.“ Doch der Grabenring entspreche heute hinsichtlich Sicherheitsempfinden, Komfort und Zügigkeit der Radverkehrsführung nicht den Qualitätsanforderungen einer Rad-Vorrang-Route, was jede/r bestätigen kann. Bei der Umgestaltung des Grabenrings handelt es sich – laut Verwaltung – aufgrund der zentralen Lage und der zahlreichen Nutzungen um ein sehr anspruchsvolles städtebaulich-verkehrliches Projekt. Gerade deshalb möchte die Verwaltung „möglichst viele Interessierte an der Debatte beteiligen und im Pop-Up-Raum am Theaterplatz im Umfeld des Grabenrings einen Ort zum Austausch und Diskutieren anbieten“.

Es kommentiert unser Kolumnist Otto von Bismarck: „Die Politik ist keine Wissenschaft, wie viele der Herren Professoren sich einbilden, sondern eine Kunst.“

Wer Ideen hat, wie der Ring der Gräben, der die City umschließt, ausgestaltet werden sollte oder wer sich informieren will, ist am Theaterplatz willkommen.

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