Der Platz, den wir der Wissenschaft in der Welt einräumen wollen

Das schrieb gestern, am 28. September 2019, der Chefredakteur vom Berliner „Tagesspiegel“, Lorenz Maroldt:

„Heute vor einundneunzig Jahren geraten im Labor Alexander Flemings versehentlich Staphylokokken-Kulturen und Pilze der Gattung Penicillium aneinander. Dem aufmerksamen Bakteriologen entgeht nicht, dass sich das Wachstum des Bakteriums drastisch verringert. Sie ahnen es: In der Folge entwickelt er das Penicillin, verändert die Welt und erhält 1945 den Nobelpreis. Wir gratulieren. Greta Thunberg ist, unter Berufung auf die prinzipiell gleiche Wissenschaft, gerade dabei, die Welt zu verändern. Und zwar gegen den Widerstand wissenschaftsfeindlicher Interessensgruppen, die, da sie der Wissenschaft nichts entgegenzusetzen haben, ihre Person zu diskreditieren bemüht sind. Vielleicht ist der Geburtstag des Penicillins ja eine Gelegenheit, kurz mal über den Platz nachzudenken, den wir der Wissenschaft in der Welt einräumen wollen. Thunberg hat für ihren langen Atem gerade den Alternativen Nobelpreis erhalten. Wir gratulieren . . .“


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